<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Philipp_M%C3%B6hring</id>
	<title>Philipp Möhring - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Philipp_M%C3%B6hring"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_M%C3%B6hring&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-27T18:18:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_M%C3%B6hring&amp;diff=1139182&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener am 17. Januar 2025 um 15:39 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_M%C3%B6hring&amp;diff=1139182&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-17T15:39:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Möhring&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. September]] [[1900]] in [[Berlin]]; † [[16. November]] [[1975]] in [[Baden-Baden]]) war ein Jurist, Autor und Rechtsanwalt beim [[Bundesgerichtshof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Möhring war der Sohn eines Verlegers. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er als Freiwilliger (zuletzt Fahnenjunker) teil. Nach seinem Abitur am Humanistischen Gymnasium in Berlin-Friedenau nahm er zum Wintersemester 1918 das Studium der Rechtswissenschaften an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] auf. Dort gehörte er seitdem der [[Berliner Burschenschaft der Märker|Berliner Burschenschaft Franconia]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Weinrowsky: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Berliner Burschenschaft Franconia&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1928.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 331.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Studienorte waren Jena und Freiburg. Nach dem Referendarexamen wurde er im Oktober 1921 mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Die körperliche Untersuchung im Strafprozess und die Verwertung ihrer Ergebnisse&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doktor der Rechtswissenschaften|Dr. jur.]] an der Universität Jena promoviert. Er wurde im Jahr 1925 als [[Rechtsanwalt]] in [[Berlin]] zugelassen, nachdem er beide Examina mit der Note „sehr gut“ bestanden hatte. Im gleichen Jahr heiratete er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Rechtslehrer war der promovierte Jurist, Ehrendoktor der Volkswirtschaft an der Wirtschaftshochschule in [[Berlin]] und den Universitäten in [[Universität Hamburg|Hamburg]], Köln, [[Universität Bonn|Bonn]], [[Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Universität Salzburg|Salzburg]] tätig, in Köln, Heidelberg und Salzburg als [[Honorarprofessor]]. Nach 1933 verschaffte er einem wegen dessen jüdischer Ehefrau aus dem Richterberuf verdrängten Kollegen eine Stelle als Mitarbeiter in seiner Kanzlei, die er gegründet hatte, nachdem er aus der Kanzlei seiner jüdischen Seniorpartner (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Bruno Marwitz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Zu der Zusammenarbeit s. &amp;#039;&amp;#039;Möhring&amp;#039;&amp;#039; im Vorwort in: Möhring/Niccolini, &amp;#039;&amp;#039;UrhG&amp;#039;&amp;#039;, 1970; zu &amp;#039;&amp;#039;Marwitz&amp;#039;&amp;#039; s. den Nachruf in [[Geistiges Eigentum (Zeitschrift)|Copyright]] 5 (1940), 354 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ausgeschieden war. Für die [[Stagma]] fungierte er in der NS-Zeit als [[Syndikus]] und wirkte als Vertreter Deutschlands im internationalen Dachverband der Verwertungsgesellschaften [[Confédération Internationale des Sociétés d’Auteurs et Compositeurs|Cisac]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Baden-Baden-Hauptfriedhof-Grabmal Philipp Moehring-12-2021-gje.jpg|mini|hochkant=1.0|Grabmal auf dem Hauptfriedhof Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er zunächst als Unteroffizier zu den Eisenbahnpionieren eingezogen, dann aber in das Luftfahrtministerium abkommandiert. Anschließend wurde er zum Treuhänder eines zum Rothschild-Vermögen gehörenden Unternehmens bestellt, aber nach einiger Zeit wieder abberufen. Kurz vor Kriegsende wurde er als [[Kriegsgerichtsrat]] nach [[Bamberg]] versetzt. 1948 wurde er als Anwalt beim [[Oberster Gerichtshof für die Britische Zone|Obersten Gerichtshof für die Britische Zone]] zugelassen. Bei der [[Commerzbank]] war er zunächst Justiziar und von 1952 bis 1958 Vorsitzender des Aufsichtsrats der entflochtenen Commerz- und Creditbank AG. Von 1961 bis 1963 war er kommissarischer Direktor des Instituts für Bankrecht an der [[Universität zu Köln]]. Seit dem 2. Oktober 1950 war er als Rechtsanwalt beim [[Bundesgerichtshof]] tätig; die Kanzlei wurde und wird von [[Rudolf Nirk]] und [[Ekkehart Schott]] fortgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp Möhring ist Vater der Publizistin [[Rubina Möhring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
Möhring gilt als sehr vielseitiger Jurist. Hervorzuheben sind der Kommentar zum [[Urheberrecht]] von Marwitz-Möhring (1929), der 1937 erschienene [[Patentrecht (Deutschland)|Patentrechtskommentar]] Klauer-Möhring (in erster und zweiter Auflage gemeinsam mit dem damaligen Präsidenten des Reichspatentamts [[Georg Klauer]], zuletzt 1971 in dritter Auflage), der mit Käte Nicolini begründete Kommentar zum [[Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte|Urheberrechtsgesetz]] (1970, dritte Auflage 2015, herausgegeben von Hartwig Ahlberg und Horst-Peter Götting), ein von [[Rudolf Nirk]] fortgeführter Kommentar zum [[Kreditwesengesetz]] (1964; 9. Auflage 1992) und insbesondere das Nachschlagewerk zur Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs [[Lindenmaier-Möhring]], das er gemeinsam mit [[Fritz Lindenmaier]] begründet hat (heute verändert als LMK fortgeführt). Das Schriftenverzeichnis nennt 70 Zeitschriftenaufsätze, 32 Beiträge in Sammelwerken und [[Festschrift]]en, 20 publizierte Vorträge und 29 Kurzaufsätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Philipp Möhring wurde 1970 das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Bundesverdienstkreuz mit Stern]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Hefermehl]], [[Hans Carl Nipperdey]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Philipp Möhring zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München, Berlin 1965.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hefermehl, [[Rudolf Nirk]] und [[Harry Westermann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Philipp Möhring zum 75. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 1975, ISBN 3-406-06153-2.&lt;br /&gt;
* [[Walter Oppenhoff|Oppenhoff]]: Nachruf auf Möhring. In: [[Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht|GRUR]]. 1975, {{ISSN|0344-2373}}, S. 623.&lt;br /&gt;
* Würdigung von Käte Nicolini. In: &amp;#039;&amp;#039;Juristen im Porträt. Festschrift zum 225-jährigen Jubiläum des Verlages C. H. Beck&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 1988, ISBN 3-406-33196-3, S. 584.&amp;lt;br /&amp;gt;Neuabdruck in: &amp;#039;&amp;#039;Fortitudo Temperantia. Die Rechtsanwälte beim Reichsgericht und beim Bundesgerichtshof&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2000, ISBN 3-406-46918-3.&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|622|623|Möhring, Philipp Gustav Max|Rudolf Nirk|118784404}}&lt;br /&gt;
* Alice Struve-Urbanczyk: &amp;#039;&amp;#039;Philipp Möhring (1900–1975)&amp;#039;&amp;#039;. In: Simon Apel, Louis Pahlow, Matthias Wießner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des Geistigen Eigentums&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen 2017, ISBN 3-16-154999-6, S. 203–208.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118784404}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
* Festschrift zum 75. Geburtstag&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118784404|LCCN=n/86/146581|VIAF=40174420}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mohring, Philipp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Möhring, Philipp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. September 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. November 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
	</entry>
</feed>