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	<title>Philipp Ludwig von Reiffenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:30:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_Ludwig_von_Reiffenberg&amp;diff=422080&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Miriquidus0980: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-03-10T16:44:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Philipp Ludwig von Reifenberg.JPG|mini|Das fälschlicherweise Philipp Ludwig von Reiffenberg zugeschriebene Relief auf der Eingangstür der St.-Gertrudis-Kapelle in Oberreifenberg (es zeigt in Wirklichkeit [[Emmerich Wilhelm Waldbott von Bassenheim]])&amp;lt;ref&amp;gt;Evelyn Kreutz: Es ist der Bassenheimer, nicht Freiherr Philipp Ludwig; in: Taunuszeitung vom 30. Mai 2022, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Gertrudis Kapelle Oberreifenberg 2009-04-21 17.46.27.jpg|mini|St.-Gertrudis-Kapelle Oberreifenberg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Ludwig Freiherr von Reiffenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1617]]; † [[23. März]] [[1686]] in [[Königstein im Taunus]]) war [[Kleriker]], erster [[Statthalter Erfurts]] und letzter Ritter von [[Reifenberg (Adelsgeschlecht)|Reifenberg]] aus der Wetterauer Linie der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater war [[Johann Heinrich von Reiffenberg|Johann Heinrich Freiherr von Reiffenberg]], Kaiserlicher Rat und Kammerherr † 4. März 1628. 1613 war Johann Heinrich in den [[Freiherr]]enstand versetzt worden. Seine Mutter war Anna von Reiffenberg (geborene [[Cronberg (Adelsgeschlecht)|von Cronberg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1642 wurde er in das [[Mainzer Domkapitel]] aufgenommen. Philipp Ludwig von Reiffenberg versuchte ab 1644, seinen [[Oheim]], den Erzbischof [[Anselm Casimir Wambolt von Umstadt]], für Frankreich zu gewinnen. Nach dessen Tod 1647 hoffte er, sein Nachfolger zu werden, was ihm jedoch nicht gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1649 wurde er [[Dompropst]] und wenig später auch [[Koadjutor]] des [[Erzbischof von Trier|Erzbischofs von Trier]] [[Philipp Christoph von Sötern]]. Aufgrund des Widerspruchs des Trierer Domkapitels musste der Erzbischof die Ernennung zum Koadjutor jedoch bald darauf wieder zurücknehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin trat Reiffenberg als Geheimer Rat und Präsident des Kammeramtes in die Dienste des Mainzer Erzbischofs [[Johann Philipp von Schönborn]], des Nachfolgers seines Oheims Anselm Casimir. 1663 erhielt er das Amt eines Mainzer Stadtkämmerers. Den [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürsten von Sachsen]] [[Johann Georg II. (Sachsen)|Johann Georg II.]], der bereits für [[Frankreich]] gewonnen war, gewann er auch für [[Kurmainz]]. Erfurt vermochte sich nicht gegen beide Mächte zu halten und kapitulierte im Oktober 1664. Durch die „[[Statthalter Erfurts|Reduktion]]“ endete Erfurts [[Unabhängigkeit (Politik)|Unabhängigkeit]]. Reiffenberg wurde von 1664 bis 1667 erster kurmainzischer [[Statthalter Erfurts|Statthalter in Erfurt]] und 1666 Rektor der [[Universität Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des Jahres 1667 setzte Erzbischof Johann Philipp ihn wegen [[Verrat]]s, Misswirtschaft und moralischen Vergehens ab und ließ ihn nach seiner Verhaftung am 11. Februar 1667 in der [[Festung Marienberg]] in [[Würzburg]] einkerkern. November 1667 wurde er nach Königstein im Taunus überführt und am 18. Mai 1668 zu lebenslanger Kerkerhaft und Entzug aller Ämter verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiffenberg wurde nach dem Tode Schönborns im Jahre 1673 freigelassen. Da er sein Versprechen brach, sich nicht beim Papst um die Wiedereinsetzung in vorige Rechte zu bemühen, wurde er 1676 erneut festgenommen und auf der [[Burg Königstein]] im Taunus eingekerkert, wo er 1686 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp Ludwig von Reiffenberg starb kinderlos als Letzter der Wetterauer Linie des Geschlechts Reifenberg. Philipp Ludwigs Schwester Johanna Walpurgis heiratet [[Johann Lothar von Waldbott-Bassenheim]]. Die Reifenberger Besitzungen im Taunus gehen damit in den Besitz der Grafen von [[Waldbott von Bassenheim|Waldbott-Bassenheim]] über. Jedoch erhob auch Kurmainz Ansprüche aufgrund eines Vertrages von 1443 auf [[Burg Reifenberg (Oberreifenberg)|Burg]] und Herrschaft Reifenberg. Der Rechtsstreit wurde erst nach mehr als 30 Jahren zugunsten der Waldbott-Bassenheimer entschieden. Am 22. Januar 1730, also 44 Jahre nach seinem Tode, wurden die sterblichen Überreste Philipps von Königstein nach [[Oberreifenberg]] überführt und dort in der Gruft der Herren von Bassenheim endgültig beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Beatrice Träger: &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Ritter von Reifenberg&amp;#039;&amp;#039;, in: Ingrid Berg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimat Hochtaunus&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt 1988, ISBN 3-7829-0375-7, S. 95–98.&lt;br /&gt;
* Gottlieb Schnapper-Arndt: [https://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/17120/ Fünf Dorfgemeinden auf dem Hohen Taunus : eine socialstatistische Untersuchung über Kleinbauernthum, Hausindustrie und Volksleben, Leipzig 1883, Seite 203]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=130236330|titel=Reiffenberg, Philipp Ludwig Freiherr von|datum=2026-03-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130236330|VIAF=30639433}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reiffenberg, Philipp Ludwig Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statthalter (Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (hessische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmitten im Taunus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1617]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1686]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reiffenberg, Philipp Ludwig von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reiffenberg, Philipp Ludwig Freiherr von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Kleriker, erster Erfurter Statthalter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1617&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1686&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königstein im Taunus]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
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