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	<title>Philipp Karcher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T14:24:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_Karcher&amp;diff=467083&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kolja21: +Normdaten</title>
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		<updated>2020-05-17T03:10:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Heinrich Karcher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. August]] [[1837]] in [[Kaiserslautern]]; † [[10. Januar]] [[1894]] in [[Frankenthal (Pfalz)|Frankenthal]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Unternehmer]], dessen soziale Innovationen eng mit seinem Wirkungsort Frankenthal im heutigen Bundesland [[Rheinland-Pfalz]] verknüpft sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Karcher war der zweitälteste Sohn des Kaiserslauterer Kaufmanns Franz Daniel Karcher (1806–1862) und dessen Ehefrau Katharina Benzino (1816–1886). 1865 heiratete er Wilhelmina Paulina Henel (1846–1925) aus [[Bad Dürkheim]], die später als [[Mina Karcher]] bekannt wurde. Beider Sohn [[Franz Karcher|Franz Karl Karcher]] (1867–1915) übernahm später im elterlichen Unternehmen einen Teil der Funktionen des Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Karcher besuchte in Kaiserslautern die Volksschule und wechselte – nach dem Umzug seiner Eltern nach Frankenthal – auf das dortige [[Progymnasium]]. Anschließend studierte er in [[Karlsruhe]] an der [[Karlsruher Institut für Technologie|Technischen Hochschule]], wo er Mitglied des [[Corps Bavaria Karlsruhe|Corps Bavaria]] wurde. 1856 begann er seine praktische Ausbildung in der [[Rohrzucker]]fabrik [[Kalbe (Milde)|Kalbe]], ein Jahr später erfolgte der Wechsel nach [[Frankreich]] zur Zuckerfabrik [[Lille]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karchers Vater sowie dessen Bruder [[Carl Heinrich Karcher]] (1808–1875), der Gründer von [[Raab Karcher]], hatten in den 1840er Jahren eine Frankenthaler Fabrik übernommen, die [[Zuckerrübe]]n verarbeitete und eine kleine [[Zuckerraffinerie|Raffinerie]] betrieb. In dieses Unternehmen, das damals den Namen &amp;#039;&amp;#039;F. und C. Karcher&amp;#039;&amp;#039; trug, trat Philipp Karcher 1859 ein. Als er schließlich 1873 die Leitung übernahm, wandelte er das Familienunternehmen in die Aktiengesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Zuckerfabrik Frankenthal&amp;#039;&amp;#039; um, deren steiler Aufstieg zur zeitweise größten Raffinerie Deutschlands damit begann. Sie war das Ursprungsunternehmen des heutigen [[Südzucker]]-Konzerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben war er Mitglied im Verwaltungsrat der &amp;#039;&amp;#039;[[Ultramarin]]fabrik Karcher &amp;amp; Wilkens&amp;#039;&amp;#039; in Kaiserslautern, Vorstandsmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Düngerfabrik Kaiserslautern&amp;#039;&amp;#039; und Mitglied im Ausschuss des &amp;#039;&amp;#039;Vereins für die Zuckerindustrie&amp;#039;&amp;#039; des Deutschen Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Verdienste ==&lt;br /&gt;
Karchers Wahlspruch war: &amp;#039;&amp;#039;„Wer die eigene Pflicht erfüllt, die Rechte anderer achtet, dem Nächsten hilft, der fördert Glück und Zufriedenheit in der menschlichen Gesellschaft.“&amp;#039;&amp;#039; Deshalb setzte er sich für die Gleichwertigkeit von [[Kapital]] und [[Arbeit (Volkswirtschaftslehre)|Arbeit]] ein und rief – zusammen mit seiner Ehefrau – zahlreiche soziale Projekte ins Leben. Er förderte Schulen, Feuerwehr, [[Pensionskasse]]n für Witwen und Waisen und gründete einen betriebseigenen Kindergarten sowie Arbeitersiedlungen zu erschwinglichem Mietzins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen in Frankenthal ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Philipp-Karcher-Denkmal&amp;#039;&amp;#039; mit einer von den Arbeitern der Zuckerfabrik gestifteten und 1902 von Ernst Hischen, München, bei der H.&amp;amp;nbsp;Gladenbeck &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Sohn AG, Berlin-Friedrichshagen, gegossenen Porträtbüste (heutiger Standort: [[Stephan Cosacchi|Stephan-Cosacchi-Platz]] vor dem restaurierten Hauptgebäude der Zuckerfabrik)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Philipp-Karcher-Straße&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe der Zuckerfabrik&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mina-Karcher-Platz&amp;#039;&amp;#039; (nach der Ehefrau) in der Nähe der Zuckerfabrik&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Philipp-Karcher-Haus&amp;#039;&amp;#039;, seit 2007 &amp;#039;&amp;#039;Kunsthaus Frankenthal&amp;#039;&amp;#039;, im historischen Gebäude des Kindergartens der Zuckerfabrik (2003 Beschluss des Stadtrates, 2006 Beginn von Sanierung und Umbau, 2007 Einweihung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137715706|VIAF=81863826}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Karcher, Philipp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankenthal (Pfalz))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaiserslautern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zuckerherstellung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Karcher, Philipp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Karcher, Philipp Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. August 1837&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kaiserslautern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 1894&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankenthal (Pfalz)|Frankenthal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kolja21</name></author>
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