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	<title>Philipp Heimann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:59:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-12-28T13:19:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Karl Heimann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[8. Mai]] [[1881]] in [[Berlin]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburtsurkunde&amp;quot;&amp;gt;Landesarchiv Berlin; Berlin, Deutschland; Personenstandsregister Geburtsregister, Standesamt Berlin&amp;amp;nbsp;II, Geburtsurkunde Nr.&amp;amp;nbsp;552 vom 12.&amp;amp;nbsp;Mai 1881.&amp;lt;/ref&amp;gt; gestorben am [[10. Oktober]] [[1962]] in [[Ehrenfeld (Köln)]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sterbeurkunde&amp;quot;&amp;gt;[https://historischesarchivkoeln.de/viewer/?fileName=https%3A//historischesarchivkoeln.de/mets%3Fid=2fdf5834-382b-4c35-bf1e-d19f5a4adfde_2S1962r2_Orig_n2009_20220311153339.xml Landesarchiv NRW, Personenstandsarchiv Rheinland, Standesamt Köln-Ehrenfeld, Sterbeurkunde Nr.&amp;amp;nbsp;616 vom 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 1962].&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Verwaltungsjurist und [[Landrat (Deutschland)|Landrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Katholik Philipp Heimann wurde als Sohn des Versicherungsdirektors ([[Gothaer (Versicherung)|Berlin-Kölnischen Feuerversicherung]]) und späteren Rentners Joseph Ludwig Philipp Heimann und dessen Ehefrau Konstantia Amalia Josephina &amp;#039;&amp;#039;Karolina&amp;#039;&amp;#039; Heimann geb. Scholl 1881 in Berlin geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburtsurkunde&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Besuch des dortigen [[Friedrich-Wilhelms-Gymnasium (Berlin)|Friedrich-Wilhelms-Gymnasiums]] besuchte er nach dem Umzug seiner Eltern in Köln das [[Gymnasium Kreuzgasse|Realgymnasium]], an dem er zu Ostern 1900 auch die [[Reifezeugnis|Reifeprüfung]] ablegte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-7700-7585-4|Seiten=517}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolgend studierte Heimann von 1900 bis 1903 [[Rechtswissenschaften]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot; /&amp;gt; Zunächst an der [[Philipps-Universität Marburg]], wo er auch bereits 1900 im [[Corps Teutonia Marburg]] aktiv wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, 102/874.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor er als [[Inaktiver]] an die [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität]] in Bonn wechselte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBT&amp;quot;&amp;gt;Verband Marburger Teutonen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Blaubuch des Corps Teutonia zu Marburg 1825 bis 2000&amp;#039;&amp;#039;, Marburg 2000, S.&amp;amp;nbsp;207.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Ablegung der [[Juristenausbildung in Deutschland#Zweistufige Ausbildung in Preußen seit 1869|ersten juristischen Prüfung]] (12.&amp;amp;nbsp;November 1904) am 26.&amp;amp;nbsp;November 1904 zum [[Gerichtsreferendar]] ernannt, setzte Heimann seine weitere juristische Ausbildung bei den Amtsgerichten Eitorf und [[Amtsgericht Bonn|Bonn]] fort, wechselte dann jedoch unter Ernennung zum Regierungsreferendar im Februar 1907 vom preußischen Justizdienst in die Verwaltung des Innern, in dem er in den Dienst der Königlich Preußischen [[Regierungsbezirk Köln|Regierung in Köln]] eintrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ablegung der zweiten juristischen Prüfung am 23.&amp;amp;nbsp;April 1910 (mit Dienstalter vom 23.&amp;amp;nbsp;April 1909) zum Regierungs[[assessor]] ernannt, wurde Heimann im Weiteren als Hilfsarbeiter bei dem [[Kreis Karthaus|Landratsamt Karthaus]] eingesetzt, sowie ab Januar 1914 in gleicher Funktion aus dem Landratsamt [[Landkreis Zellerfeld|Zellerfeld]], von wo aus er im Juli 1914 an die Königlich Preußische [[Regierungsbezirk Aachen|Regierung in Aachen]] überwiesen wurde. Während seiner dortigen Dienstzeit nahm Heimann von 1914 bis 1917 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot; /&amp;gt; 1917 wurde er als [[Rittmeister]] [[Reserve (Militär)|der Reserve]] aus dem Militärdienst entlassen.&amp;lt;!--Beleg--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Ernennung zum [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]] am 3.&amp;amp;nbsp;Mai 1917 erhielt Heimann am 15.&amp;amp;nbsp;November 1917 seitens seines Dienstherren die kommissarische Ernennung zum Verwalter des Landratsamtes [[Kreis Monschau|Monschau]], in der Nachfolge des im September nach Eupen umgesetzten [[Friedrich von Kesseler]]. Die definitive Einsetzung Heimanns als [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] in Monschau folgte am 18.&amp;amp;nbsp;Oktober 1918. Er verblieb dort jedoch nur zwei Jahre. Mit Erlass vom 28.&amp;amp;nbsp;Januar 1920 übernahm er zunächst vertretungsweise die Verwaltung des Landratsamtes des [[Landkreis Köln|Landkreises Köln]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot; /&amp;gt; Während sein Vorgänger [[Joseph Minten]] dort auf eigenes Gesuch vom 9.&amp;amp;nbsp;November 1919 am 17.&amp;amp;nbsp;Mai 1920 aus dem Amt schied (Ruhestand 31.&amp;amp;nbsp;Januar 1920)&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-7700-7585-4|Seiten=631}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, trat Heimann seinen Dienst in Köln am 15.&amp;amp;nbsp;Mai an und wurde am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober definitiv zum Landrat des Landkreises Köln ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot; /&amp;gt; Heimann verblieb nach der [[Machtergreifung]] durch die Nationalsozialisten im Amt, bis er am 21.&amp;amp;nbsp;Juni 1933 nach einer inszenierten Protestaktion durch seinen Nachfolger, den NS-Funktionär [[Heinrich Loevenich]] aus dem Amt gedrängt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formell zum 15.&amp;amp;nbsp;Juli 1933 in den [[Einstweiliger Ruhestand|einstweiligen Ruhestand]] versetzt, erhielt Heimann am 20.&amp;amp;nbsp;Juli seine Versetzung zum [[Oberpräsidium der Rheinprovinz]] nach [[Koblenz]]. Nach nur drei Monaten erhielt Heimann dort am 26.&amp;amp;nbsp;Oktober die Ernennung zum Oberverwaltungsgerichtsrat&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot; /&amp;gt; und seine Berufung an das [[Preußisches Oberverwaltungsgericht|Preußische Oberverwaltungsgericht]] in Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBT&amp;quot; /&amp;gt; Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] durch den [[Überfall auf Polen]] versah Heimann ab September 1939 vertretungsweise die Verwaltung des [[Landkreis Kattowitz|Landratsamtes Kattowitz]]. Während dieser Zeit am 26.&amp;amp;nbsp;August 1942 zum Reichsrichter an dem 1941 per [[Führererlass]] errichteten [[Reichsverwaltungsgericht]] ernannt, übernahm Heimann ab dem 5.&amp;amp;nbsp;Januar 1943 formell erneut die Führung der Geschäfte für den im Kriegsdienst stehenden Landrat von Kattowitz. Ohne den Dienst als Reichsrichter als solches ausgeübt zu haben, wurde Heimann schließlich im Februar 1945 als Reichsrichter in den Ruhestand versetzt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot; /&amp;gt; nachdem zuvor der Kreis Kattowitz von der [[Rote Armee|Roten Armee]] eingenommen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch gehörte Philipp Heimann dem [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Philipp Heimann -grave.jpg|mini|Grabstätte der Familie Heimann]]&lt;br /&gt;
Heimann heiratete am 2.&amp;amp;nbsp;September 1919 in [[Rheydt]] Maria Josefina Katharina gnt. Käthe&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot; /&amp;gt; Kreutzberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sterbeurkunde&amp;quot; /&amp;gt; (geboren am 26.&amp;amp;nbsp;November 1894 in Perl&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot; /&amp;gt;; gestorben 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBT&amp;quot; /&amp;gt;), die Tochter des später Rheydt wohnhaften Apothekers Wilhelm Kreutzberg aus dessen Ehe mit Wilhelmine geb. Dornemann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot; /&amp;gt; Als Philipp Heimann 1962 starb, hinterließ er neben seiner Witwe zwei Söhne und eine Tochter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBT&amp;quot; /&amp;gt; Die Tochter Ursula galt 1962 jedoch als „im Osten vermißt“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wgff-tz.de/details.php?id=60099 Totenzettel] auf wgff-tz.de, abgerufen am 30.&amp;amp;nbsp;Dezember 2022. Nach dem zur Trauerfeier verteilten Blatt wäre Heimann auch mit dem Charakter eines Geheimrats ausgezeichnet worden. Ein Nachweis hierzu fehlt jedoch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familiengrabstätte befindet sich auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof|Friedhof Melaten]] (Flur 59).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bärbel Holtz]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1925–1938/38. Bd. 12/II. (1925–1938).&amp;#039;&amp;#039; Olms-Weidmann, Hildesheim 2004, ISBN 3-487-12704-0 ([[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;[[Acta Borussica]]. Neue Folge.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Corpszeitung der Marburger Teutonen 9/1962, S. 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.staedteregion-aachen.de/de/navigation/staedteregion/geschichte/landkreis-monschau/1919-1932/landraete/heimann-1918-1920 Landrat Heimann 1918–1920], Porträt auf den Seiten der Städteregion Aachen&amp;lt;!--Vita auf den Seiten der Städteregion Aachen entstammt 1:1 Romeyk--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Richter (Preußisches Oberverwaltungsgericht)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittmeister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Regierungsbezirk Oppeln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heimann, Philipp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heimann, Philipp Karl (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsjurist und Landrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Mai 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Oktober 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ehrenfeld (Köln)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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