<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Philipp_Hasselbach</id>
	<title>Philipp Hasselbach - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Philipp_Hasselbach"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_Hasselbach&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T20:23:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_Hasselbach&amp;diff=1525047&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cyber Herbert: + erfolglose Antritte bei Wahlen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_Hasselbach&amp;diff=1525047&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-13T12:38:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ erfolglose Antritte bei Wahlen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Philipp Hasselbach.jpg|mini|Philipp Hasselbach als Redner auf einer Neonazi-Kundgebung am 27. März 2004 in Hamburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Maximilian Hasselbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Oktober]] [[1987]] in [[Essen]]) ist ein deutscher [[Neonazismus|Neonazi]] und ein führender Kader der [[Freie Kameradschaften|Freien Kameradschaftsszene]], der besonders im Süden und Westen der Republik als Redner und Versammlungsleiter auf neonazistischen Kundgebungen auftritt. Er kandidierte mehrmals erfolglos bei Wahlen für die [[Die Heimat|NPD]] und die neonazistische [[Splitterpartei]] [[Die Rechte – Partei für Volksabstimmung, Souveränität und Heimatschutz|Die Rechte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang in Nordrhein-Westfalen ==&lt;br /&gt;
Hasselbach wurde zunächst in der Neonazi-Szene von Essen aktiv und 2003 Anführer der neonazistisch einzuordnenden Kameradschaft „[[Josef Terboven]]“, benannt nach dem [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Struktur der NSDAP#Die 43 Gaue (1941) inkl. Gauleiter|Gauleiter]] für Essen und späteren [[Reichskommissar]] in [[Norwegen]]. Eine Zeit lang leitete Hasselbach auch den „Stützpunkt Essen“ des [[Kampfbund Deutscher Sozialisten|Kampfbundes Deutscher Sozialisten]]. Parallel trat er bundesweit als Redner auf zahlreichen Neonazi-Kundgebungen auf. Am 20. Oktober 2003 musste er eine Haftstrafe antreten, wobei das [[Amtsgericht Bottrop]] den Haftantritt verschoben hatte, um seinen Schulabschluss nicht zu gefährden. Bei einer Kundgebung vor wenigen Neonazis aus dem Umfeld der Freien Kameradschaften am 4. Oktober 2004 in [[Herne]] wurde er noch während seiner Ansprache wegen Verdachts der [[Volksverhetzung]] vorläufig festgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führender Neonazi-Kader in Süddeutschland ==&lt;br /&gt;
Anfang 2005 zog Hasselbach nach München und gründete hier zusammen mit [[Hayo Klettenhofer]] die Kameradschaft „Autonome Nationalisten München“. Beide arbeiteten zunächst eng mit einem weiteren damaligen Neonazi zusammen. Später kam es jedoch zu Meinungsverschiedenheiten. Hasselbach trat nun vor allem in Süddeutschland als Redner und Organisator von zahlreichen Neonazi-Kundgebungen auf. Des Weiteren nahm er Kontakt zu führenden Vertretern des österreichischen [[Ring Freiheitlicher Studenten|Rings Freiheitlicher Studenten]] (RFS) auf und diskutierte mit diesem unter anderem über eine zukünftige Radikalisierung der [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] unter Hinweis auf die radikale Parteijugend der NPD. Bekannt wurde zur selben Zeit auch seine Taktik, Kommunen mit der massenhaften Anmeldung von Demonstrationen zu drohen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus arbeitet Hasselbach sehr eng mit dem NPD-Bundestags-Direktkandidaten und Kameradschaftsführer (Freundeskreis Gilching) Ron Appelt zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Haftentlassung (siehe unten) Anfang Februar 2014 unterstützte Hasselbach den Münchner Kommunalwahlkampf der rechtsextremen [[Bürgerinitiative Ausländerstopp]] (BIA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An [[Adolf Hitler|Hitlers]] 125. Geburtstag am 20. April 2014 gründete er zusammen mit Gesinnungsgenossen einen Kreisverband der Partei Die Rechte in [[München]]. Der [[Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz|Bayerische Verfassungsschutz]] geht davon aus, dass damit von Hasselbach eine Spaltung der Münchner Neonazi-Szene vorangetrieben wurde, denn jener Kreisverband („Die Rechte“) versteht sich als direkte Konkurrenz zu dem neonazistischen Dachverband [[Freies Netz Süd]], aus dessen Reihen Ende März 2014 ein Münchner Stützpunkt der Partei „[[Der III. Weg]]“ gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/muenchen/rechtsextreme-gruppen-in-muenchen-neonazis-gegen-neonazis-1.1943295 &amp;#039;&amp;#039;Neonazis gegen Neonazis&amp;#039;&amp;#039;]; in: Süddeutsche Zeitung Online vom 25. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Philipp Hasselbach gilt als Reizfigur innerhalb der rechtsextremen Szene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasselbach war Vorsitzender des Landesverbandes Bayern der Partei „Die Rechte“.&amp;lt;ref&amp;gt;Magazin [[quer (BR)|quer]] des Bayerischen Rundfunks vom 16. Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Partei erhielt in Bayern keinen nennenswerten Zulauf und löste sich 2025 wegen Erfolglosigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionär der „Jungen Nationaldemokraten“ (JN) ==&lt;br /&gt;
Von Februar 2006 bis Ende April 2006 gehörte Hasselbach dem bayrischen Landesvorstand der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]]-Jugendorganisation „[[Junge Nationaldemokraten]]“ (JN) als Geschäftsführer und Schatzmeister an. Bei einer Sonderkonferenz der JN-Bayern im 30. April 2006 kam es zur Absetzung des alten Vorstandes um [[Mike Nwaiser]], Philipp Hasselbach und [[Hayo Klettenhofer]]. Der Vorwurf lautete „finanzielle Misswirtschaft“. Zum neuen Landesvorsitzenden wurde in Anwesenheit bundespolitischer „Prominenz“ der Widersacher Hasselbachs gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerichtsverfahren ==&lt;br /&gt;
Hasselbach ist mehrfach straffällig geworden. Am 13. November 2003 war er z.&amp;amp;nbsp;B. vom [[Amtsgericht Essen]] wegen gemeinschaftlich begangener gefährlicher Körperverletzung zu Arrest verurteilt worden. Am 18. Oktober 2006 verurteilte ihn das [[Amtsgericht München]] u.&amp;amp;nbsp;a. wegen mehrerer Körperverletzungsdelikte an Polizeibeamten, Volksverhetzung und wegen gewerbsmäßigen Betrugs zu einer Jugendfreiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aida-archiv.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=1914:wegen-gewalt-und-bedrohung-polizeiaktion-gegen-philipp-hasselbach-&amp;amp;catid=41:parteien-und-organisationen&amp;amp;Itemid=151 &amp;#039;&amp;#039;NPD: Der Vorzeige-Aktivist und die Gewalt&amp;#039;&amp;#039; -Ergänzung- vom 8. Juni 2010] in: [[Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München|AIDA-Archiv]] vom 8. Juni 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 2009 tauchten Fotos auf, die Hasselbach vor einer [[Hakenkreuz]]-Fahne zeigen, wobei er deutlich erkennbar den [[Hitlergruß]] zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aida-archiv.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=1629%3Anpd-bundestagskandidat-hitlergruss-vor-hakenkreuz-fahne&amp;amp;catid=41%3Aparteien-und-organisationen&amp;amp;Itemid=151 &amp;#039;&amp;#039;NPD-Bundestagskandidat: Hitlergruß vor Hakenkreuz-Fahne&amp;#039;&amp;#039;] in: AIDA-Archiv vom 3. August 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 16. Oktober 2009 stand Philipp Hasselbach dann wieder wegen einer Gewalttat vor Gericht. Hasselbach hatte das Objektiv eines Pressefotografen vollständig zerstört. Wegen vorsätzlicher Sachbeschädigung verhängte das Amtsgericht München gegen ihn eine Haftstrafe von drei Monaten ohne Bewährung,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.muenchen-kamera-zerstoert-neonazi-muss-ins-gefaengnis.5faee858-a88c-4c0a-9cef-7e9407bc7426.html &amp;#039;&amp;#039;Kamera zerstört: Neonazi muss ins Gefängnis&amp;#039;&amp;#039;] in: Abendzeitung München vom 16. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; die später vom [[Landgericht München I]] in eine Haftstrafe von sechs Monaten umgewandelt wurde, welche aber vom Landgericht, trotz offener Bewährung Hasselbachs, erneut für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2010 wurde Hasselbach ein weiteres Mal verhaftet. Der Haftbefehl lautete auf [[gefährliche Körperverletzung]]. Zudem wurde Hasselbach [[Beleidigung (Deutschland)|Beleidigung]], [[Hausfriedensbruch (Deutschland)|Hausfriedensbruch]] und [[Sachbeschädigung]] vorgeworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/muenchner-neonazi-unter-verdacht-rechtsradikaler-aktivist-in-haft-1.983182 &amp;#039;&amp;#039;Rechtsradikaler Aktivist in Haft&amp;#039;&amp;#039;] in: Süddeutsche Zeitung Online vom 3. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Konkret wurde er beschuldigt, an einem schweren Überfall auf einen Aussteiger aus der Neonazi-Szene beteiligt gewesen zu sein. Das Amtsgericht München verurteilte Hasselbach dafür zu einem Jahr und acht Monaten ohne Bewährung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/haftstrafe-neonazi-hasselbach-1000122.html &amp;#039;&amp;#039;Haftstrafe für Neonazi Hasselbach&amp;#039;&amp;#039;]; in: Münchner Merkur Online vom 10. November 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; und widerrief außerdem die in früheren Urteilen ausgesetzte Bewährung. Insgesamt musste Hasselbach sodann eine Haftstrafe von rund dreieinhalb Jahren verbüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bagida ==&lt;br /&gt;
Als ein anerkannter Ableger des Dresdner Vereins [[Pegida]] in Bayern gilt die &amp;#039;&amp;#039;Bagida&amp;#039;&amp;#039;, an deren Demonstration am 12. Januar 2015 in [[München]] Philipp Hasselbach teilnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/politik-gesellschaft/bagida-demo-in-muenchen-100.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Pegida-Demo in München: Eine Flagge sagt mehr als tausend Worte&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150120075000}}, [[Bayerischer Rundfunk]], 13. Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kandidaturen bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
Hasselbach war erfolgloser Direktkandidat der NPD zur [[Bundestagswahl 2009]] für den [[Bundestagswahlkreis München-Land|Wahlkreis München-Land]] und erhielt 0,8 % der Erststimmen und 0,6 % der Zweitstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als völlig ortsfremder Kandidat bewarb sich Hasselbach 2018 in der baden-württembergischen Gemeinde [[Ubstadt-Weiher]] für das Amt des Bürgermeisters und erhielt 3,2 % der Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.staatsanzeiger.de/wahl/buergermeisterwahl-ubstadt-weiher-2018/ |titel=Bürgermeisterwahl Ubstadt-Weiher 2018 |werk=Staatsanzeiger BW |sprache=de |abruf=2025-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Europawahl 2019]] kandidierte er erfolglos für die Partei Die Rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.br.de/nachrichten/rechtsextremismus/rechtsextremismus-bayern-fuehrungsfiguren-102~_image-2_-9823676e711b1e60923936e299907dca0d26f166.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Bildergalerie: Rechte Köpfe in Bayern&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt;&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Hasselbach&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150401022718}} – &amp;#039;&amp;#039;Rechtsextremismus in Bayern&amp;#039;&amp;#039; in br.de/[[Bayerischer Rundfunk]] vom 9.&amp;amp;nbsp;Januar 2016 (mit Bild)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-12-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hasselbach, Philipp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kameradschaftsaktivist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:JN-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Rechte-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Rassismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antisemitismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksverhetzer nach deutschem Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hasselbach, Philipp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hasselbach, Philipp Maximilian (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neonazi&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Oktober 1987&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cyber Herbert</name></author>
	</entry>
</feed>