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	<title>Philipp Gretscher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Watersnip am 9. November 2025 um 12:52 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Gretscher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Dezember]] [[1859]] in [[Koblenz]]; † [[17. Januar]] [[1937]] in [[Stettin]]) war ein deutscher Sänger und [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp Gretscher sollte einen „ordentlichen Beruf“ ergreifen, studierte von April 1882 bis zum Ende des Wintersemesters 1883/84 [[Pharmazie]]. Ab Sommer 1882 war er Mitglied der [[Leipziger Universitäts-Sängerschaft zu St. Pauli in Mainz|Leipziger Universitäts-Sängerschaft zu St. Pauli]] (heute [[Deutsche Sängerschaft]])&amp;lt;ref&amp;gt;Gesamtverzeichnis der Pauliner vom Sommer 1822 bis Sommer 1938, Leipzig 1938, Seite 79&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Leipzig war er in der studentischen Verbindung „Wettina“ im [[Sondershäuser Verband]] aktiv. Jedoch setzten sich seine musikalischen Neigungen bald durch und nach dem Abbruch seines Studiums ging er 1884 nach Düsseldorf, wo er als Schüler des Kammersängers Litzinger eine musikalische Ausbildung erhielt. Bald war er ein im Rheinland gesuchter [[Konzertsänger]] und [[Musiklehrer]]. Hinzu kamen Klavierstudien bei Musikdirektor [[Julius Tausch]] (Nachfolger von Robert Schumann). Auch als Komponist machte er sich einen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888 wurde er Musikdirektor der Stadt [[Eupen]] und Dirigent des städtischen Gesangvereins. Er betätigte sich weiterhin als erfolgreicher Konzertsänger. 1891 übersiedelte er nach [[Aachen]] und war dort als Chordirigent und Dirigent der Aachener-Liedertafel 1832 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aachener-liedertafel.de www.aachener-liedertafel.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1893 bis 1901, Konzertsänger (Bariton), Musiklehrer und Komponist aktiv. Unter anderem in Verbindung mit Käthe Sebaldt (Sopranistin) gab er Symphoniekonzerte, Liederabende und Kirchenkonzerte in Aachen, Eupen, Mönchengladbach, Düsseldorf und Trier. 1893 heiratete er Käthe Sebaldt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 übersiedelte er nach [[Stettin]]. Dort übernahm er nach dem Tod von Hermann Kabisch die Akademie für Kunstgesang und blieb als Stimmbildner, Chorleiter, Sänger und vor allem Komponist von Liedern und Chorwerken überaus aktiv. Sein Gesamtwerk besteht aus fast 350 Kompositionen, die fast alle dem Gesang gewidmet sind, aber er hat auch instrumentale Musik komponiert wie z.&amp;amp;nbsp;B. den Schmetterlingswalzer für Klavier im Tanzwalzer der Woche, 2. Sammlung, herausgegeben von August Scherl Berlin 1911, mit dem er den dritten Preis in Höhe von 1000 Mark bekam. Bei einem Wettbewerb des bekannten [[Lahrer Kommersbuch]]es, in dem er auch heute noch mit mehreren Liedern vertreten ist, fielen ihm alle drei Preise zu. Auch im Herderschen Kommersbuch und in der Klavierausgabe fanden sich zehn eigene Lieder und elf Bearbeitungen. Weitere erfolgreiche Wettbewerbe waren die vom [[August Scherl|August-Scherl-Verlag]]. In den ersten Jahren des Ersten Weltkrieges fand sein Lied „Heilig Vaterland“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/C72ZYK7XDX7PVYWUOZ5BSSQSCVVXZFOV |titel=Heilig Vaterland : 5 Kriegslieder ; für e. Singst. mit Klavier - Deutsche Digitale Bibliothek |sprache=de |abruf=2022-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; besonderen Anklang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gretscher war in Stettin auch als [[Musikkritiker]] tätig. Über das Stettiner Musikleben schrieb er für die [[Pommersche Tagespost]] und die [[Neue Zeitschrift für Musik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Januar 1937 verstarb Philipp Gretscher in Stettin. Zu seinem 70. Geburtstag wurde in Stettin mit ein Ehrenabend im Konzerthaus organisiert, zum 75. Geburtstag wurde er erneut gefeiert. Das Grab in Stettin ist nicht mehr auffindbar. Seine Witwe überlebte das Kriegsende und verstarb 1947 in Norddeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kompositionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere seiner Lieder wurden von [[Richard Tauber]] gesungen, darunter „da ich ein Kind war“ (opus 43). Philipp Gretscher vertonte auch die Lyrik so bekannter Autoren wie [[August Heinrich Hoffmann von Fallersleben|Hoffmann von Fallersleben]], Gerok, [[Joseph von Eichendorff|von Eichendorff]], [[Theodor Storm]], [[Detlev von Liliencron]], Gellert, Klopstock, Hebbel und Plötz sowie plattdeutsche Gedichte von [[Walter Georg Karl Schröder|Walter Schröder]], darunter die [[Motette]] &amp;#039;&amp;#039;Hew kein Angst nich un Furcht&amp;#039;&amp;#039; (1924) und drei geistliche Gesänge nach Gedichten von Schröder (1927)&amp;lt;ref&amp;gt;{{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629122311/http://www.bautz.de/bbkl/s/s1/schroeder_w.shtml |autor=Heinrich Kröger|artikel=Schröder, Walter Georg Karl|band=9|spalten=992-995}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Karl Plachner: &amp;#039;&amp;#039;Zwei schöpferische Musiker der alten Ahr-Stadt – Philipp Gretscher – Johannes Müller&amp;#039;&amp;#039;. Heimatjahrbuch 1938 des Kreises Ahrweiler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kreis-ahrweiler.de/cgi-bin/arau.cgi?Autor=Plachner,%20Ernst%20Karl |wayback=20151003111622 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-07 07:56:02 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 2687. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
* Eckhard Wendt: &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der [[Historische Kommission für Pommern|Historischen Kommission für Pommern]].&amp;#039;&amp;#039; Reihe V, Band 40). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2004, ISBN 3-412-09404-8, S. 201–203.&lt;br /&gt;
* Michael Wilfert, Eckhard Wendt: &amp;#039;&amp;#039;Philipp Gretscher (1859–1937): Komponist, Chordirigent, Sänger, Gesangslehrer und Musiker&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Pommern. Zeitschrift für Kultur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Heft 1/2011, {{ISSN|0032-4167}}, S. 12–16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Gretscher, Philipp}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/116832762 Philipp Gretscher] in der [[Deutsche Digitale Bibliothek|Deutschen Digitale Bibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116832762|LCCN=no/2002/90383|VIAF=67227403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gretscher, Philipp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sängerschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gretscher, Philipp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Dezember 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koblenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Watersnip</name></author>
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