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	<title>Philipp Friedrich Hiller - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_Friedrich_Hiller&amp;diff=369330&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-06-27T13:44:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Philipp Friedrich Hiller.jpg|mini|Philipp Friedrich Hiller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Friedrich Hiller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Januar]] [[1699]] in [[Mühlhausen an der Enz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.muehlhausen-enz.de/content/view/21/63/ |wayback=20071008195003 |text=Archivierte Kopie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, heute ein Stadtteil von [[Mühlacker]]; † [[24. April]] [[1769]] in [[Steinheim am Albuch]]) war evangelischer [[Pfarrer]] in [[Altwürttemberg]] und ein bedeutender [[Kirchenlieddichter]] des [[württemberg]]ischen [[Pietismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hiller wurde als Sohn eines Pfarrers geboren. Als er zwei Jahre alt war, starb sein Vater. Seine Mutter heiratete 1706 den Bürgermeister von [[Vaihingen an der Enz]], der ihm ein guter Stiefvater war. Ab dem 14. Lebensjahr lernte Hiller in der evangelischen Klosterschule in [[Denkendorf (Württemberg)|Denkendorf]]. Hier gewann der Klosterpräzeptor [[Johann Albrecht Bengel]] entscheidenden Einfluss auf Hiller. Ab 1716 war er in der Klosterschule in [[Maulbronn]], ab 1719 studierte er am [[Evangelisches Stift Tübingen|Theologischen Stift]] in [[Tübingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an seine Studien wurde Hiller 1724 Pfarrgehilfe an der [[Ägidiuskirche (Brettach)|Ägidiuskirche]] in [[Brettach (Langenbrettach)|Brettach]]. Nach drei Jahren kehrte er zu seiner Familie nach Vaihingen zurück. Hier unterrichtete er seinen Bruder und vertrat benachbarte Pfarrer. Anschließend war er eine Zeitlang in [[Schwaigern]] Vikar, bevor er 1729 als [[Hauslehrer]] nach [[Nürnberg]] ging, wo er von 1729 bis 1731 weilte. In die Nürnberger Zeit fällt seine erste dichterische Veröffentlichung: &amp;#039;&amp;#039;Johann Arndts „Paradiesgärtlein geistreicher Gebete“ in Liedern&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1731 ging Hiller als Vikar nach [[Hessigheim]] am [[Neckar]]. Dort lernte er Maria Regina Schickhardt († 1780), eine Tochter des dortigen Pfarrers, kennen, die 1732 seine Frau wurde und mit der er elf Kinder hatte. Von 1732 bis 1736 war er Pfarrer in Neckargröningen bei [[Ludwigsburg]], anschließend in seinem Geburtsort Mühlhausen an der Enz und ab 1748 in [[Steinheim am Albuch]] bei [[Heidenheim]]. Wegen des geringen Gehaltes und mancherlei Krankheiten innerhalb seiner Familie hatte er große Sorgen um das tägliche Brot. 1751 erkrankte er selbst an einem Halsleiden. Trotz ärztlicher Bemühungen und intensiven Gebets drohte er die Stimme zu verlieren. Wegen der andauernden Heiserkeit musste er die Predigertätigkeit aufgeben. Er behielt sein Amt bei und kümmerte sich um die [[Seelsorge]]. Auch hielt er eine sonntägliche Erbauungsstunde in seinem Haus. Für den öffentlichen Dienst nahm er sich einen Vikar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Söhne konnte er durch die Erkrankung nicht mehr selbst unterrichten und musste sie in entfernte Schulen schicken. Durch seine Krankheit hatte er mehr Zeit für das Bibelstudium und seine dichterischen Arbeiten. Als sein Meisterstück gilt das am 28. August 1755 über Eph 1,21.22 gedichtete Lied „von dem großen Erlöser“: &amp;#039;&amp;#039;[[Jesus Christus herrscht als König]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Evangelisches Gesangbuch|EG]] 123, [[Mennonitisches Gesangbuch|MG]] 440, [[Evangelisch-Lutherisches Kirchengesangbuch#Neues Gesangbuch 2021|ELKG²]] der [[Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche|SELK]] 472). Weithin bekannt wurde auch sein Geistliches Liederkästlein (2 Tle., 1762/1767). Den darin aufgeführten 732 Liedern sind jeweils ein Bibelvers und eine erbauliche Anmerkung vorausgeschickt. In der Vorrede schreibt er: „[Ich machte] über so viele Sprüche, als Tage im Jahr sind, eine kleine Ode, die vornehmlich auf die Anbetung Gottes, auf das Lob seiner Eigenschaften, auf den Ruhm seiner Werke und auf den Dank für seine Wohltaten gerichtet wäre […].“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Raupp]], 1993 (Quellen), S. 139–142 (Geistliches Liederkästlein), hier S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiller starb allen Lebensgefahren und Krankheiten zum Trotz im lebenssatten Alter von 70 Jahren einen schnellen Tod durch einen Schlaganfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein namhafter Zeitgenosse Hillers, der ihn persönlich kannte, der herzoglich-württembergische Rat und Prälat zu Anhausen, [[Magnus Friedrich Roos]], schrieb über ihn: „ein treuer, begabter Knecht Gottes, der nach der Anweisung Luthers, [...] durch Gebet, Betrachtung und Anfechtung ein erleuchteter Gottesgelehrter geworden ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Steinheim hat ihre Verbundschule mit Grundschule, Hauptschule und Realschule sowie eine Straße vor der Peterskirche nach Philipp Friedrich Hiller benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktag ==&lt;br /&gt;
[[25. April]] im [[Evangelischer Namenkalender|Evangelischen Namenkalender]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frieder Schulz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Gedächtnis der Zeugen – Vorgeschichte, Gestaltung und Bedeutung des Evangelischen Namenkalenders&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie]], Band 19. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1975, S.&amp;amp;nbsp;69–104, Namenliste S.&amp;amp;nbsp;93–104 ([https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00051793_00008.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;ngram=true&amp;amp;context=%22Jahrbuch+f%C3%BCr+Liturgik+und+Hymnologie%22&amp;amp;pubYear=%7B1975%7D&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%22Jahrbuch+f%C3%BCr+Liturgik+und+Hymnologie%22&amp;amp;mode=simple Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hinweis: Die angegebenen Titel werden tatsächlich in einer, von der heute üblichen Orthographie abweichenden, historischen Schreibweise geschrieben. Vor einer vermeintlichen Korrektur bitte genau prüfen, ob die Schreibung des Titels mit derjenigen des Originals übereinstimmt.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johann Arndts „Paradiesgärtlein geistreicher Gebete“ in Liedern&amp;#039;&amp;#039; (Nürnberg 1729–1731)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reyhe der Vorbilder Jesu Christi im Alten Testament in ihrer biblischen Ordnung und Zusammenhang zur Verehrung der göttlichen Weisheit aufgestellt&amp;#039;&amp;#039; (Stuttgart 1756)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geistliches Liederkästlein zum Lobe Gottes, bestehend aus 366 kleinen Oden über so viele biblische Sprüche, Kindern Gottes zum Dienst aufgesetzet&amp;#039;&amp;#039; (Stuttgart 1762)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Philipp Friedrich Hiller’s Geistliches Liederkästlein zum Lobe Gottes: bestehend aus 732 kleinen Oden über so viel biblische Sprüche, Kindern Gottes zum Dienst aufgesetzt; in 2 Theilen&amp;#039;&amp;#039; -[http://archive.org/details/geistlicheslied00hillgoog Digitalisat bei archive.org]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Betrachtung des Todes, der Zukunft Christi und der Ewigkeit auf alle Tage des Jahrs oder geistliches Liederkästlein zweiter Teil.&amp;#039;&amp;#039; (Stuttgart 1767)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurze und erbauliche Andachten bey der Beicht und Heil. Abendmahl&amp;#039;&amp;#039; (Tübingen u. Stuttgart, o. J., wahrscheinl. zw. 1762 und 1767)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Morgen- und Abendandachten: nach den sieben Bitten des Vaterunser / von Ph. Fr. Hiller&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Raupp]] (Hrsg.): Philipp Friedrich Hiller – Liederdichter des schwäbischen Pietismus, in: Gelebter Glaube. Erfahrungen und Lebenszeugnisse aus unserem Land. Ein Lesebuch. Metzingen/Württ. 1993 (ISBN 3-7722-0226-8), S. 136–144, S. 387 f. (Primär- u. Sekundärlit. sowie Einl. u. Lit.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A) Monographien, Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Irmgard Weth-Scheffbuch (Hrsg.in): &amp;#039;&amp;#039;Philipp Friedrich Hiller. Das Wort und Christus in dem Wort&amp;#039;&amp;#039;, ausgewählte Betrachtungen und Lieder, Metzingen/Württ.: Ernst Franz-Verlag 1969.&lt;br /&gt;
* [[Martin Brecht]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gott [selbst] ist mein Lobgesang. Philipp Friedrich Hiller (1699–1769) der Liederdichter des württembergischen Pietismus&amp;#039;&amp;#039;. Metzingen (Württ.): Ernst Franz Verlag 1999.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Breymayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Johann Christian Hiller und Justinus Kerners Vetter Johann Gottfried Mayer: Zwei Maulbronner Klosterprofessoren des jungen Hölderlin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 423. Stuttgart: Hans-Dieter Heinz 2004 [2005], S. 111–142, ISBN 3-88099-428-5. (Zu Philipp Friedrich Hillers Sohn Johann Christian Hiller und beider Einfluss auf [[Friedrich Hölderlin]].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B) Lexikonartikel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{ADB|12|425|426|Hiller, Philipp Friedrich|[[Carl Bertheau der Jüngere]]|ADB:Hiller, Philipp Friedrich}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|151|152|Hiller, Philipp Friedrich|Walter P. H. Scheffler|118704958}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629230950/http://www.bautz.de/bbkl/h/hiller_p_f.shtml |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]] |artikel=HILLER, Philipp Friedrich|band=2|spalten=864–867}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Wischmeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Philipp Friedrich Hiller (1699-1769).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vaihinger Köpfe. Biographische Porträts aus fünf Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039; (= Schriftenreihe der Stadt Vaihingen an der Enz, Bd. 8). Stadt Vaihingen an der Enz 1993, S. 89–106.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertonungen und Aufnahmen ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Schnitter]]: &amp;#039;&amp;#039;Mir ist Erbarmung widerfahren. Die schönsten Lieder von Philipp Friedrich Hiller&amp;#039;&amp;#039;, 2001 [[Hänssler Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.evangeliums.net/lieder/philipp_friedrich_hiller.html Liederliste von Philipp Friedrich Hiller] auf evangeliums.net&lt;br /&gt;
* Joachim Schnürle: [https://www.wkgo.de/personen/einzelbiografien-a-z#article-224 &amp;#039;&amp;#039;Philipp Friedrich Hiller&amp;#039;&amp;#039;.] auf &amp;#039;&amp;#039;[[Württembergische Kirchengeschichte Online]]&amp;#039;&amp;#039; (WKGO)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118704958}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118704958}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118704958|LCCN=no92030922|VIAF=22936212}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hiller, Philipp Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des evangelischen Namenkalenders]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenlieddichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pietist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Theologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Langenbrettach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mühlacker)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Württemberg bis 1803)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinheim am Albuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1699]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1769]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hiller, Philipp Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pfarrer und Kirchenlieddichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1699&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mühlhausen an der Enz]], heute ein Stadtteil von Mühlacker&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. April 1769&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Steinheim am Albuch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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