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	<title>Philipp Friedrich Gwinner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_Friedrich_Gwinner&amp;diff=493846&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-04T08:17:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Frankfurt Am Main-Portraits-Philipp Friedrich Gwinner.jpg|mini|Philipp Friedrich Gwinner, Lithographie um 1860]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Friedrich Gwinner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Januar]] [[1796]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[11. Dezember]] [[1868]] ebenda) war ein deutscher [[Jurist]], Kunsthistoriker und einer der letzten [[Liste der Stadtoberhäupter von Frankfurt am Main|Bürgermeister]] der [[Freie Stadt Frankfurt|Freien Stadt Frankfurt]] vor der [[Preußen|preußischen]] [[Okkupation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Gwinner war das sechste und jüngste Kind von &amp;#039;&amp;#039;Johann Michael Gwinner&amp;#039;&amp;#039; (1751–1824) und &amp;#039;&amp;#039;Susanna Elisabeth geb. Hestermann&amp;#039;&amp;#039; (1760–1831). Sein Vater war ein gelernter Bäcker und stammte aus [[Königreich Württemberg|Württemberg]]. 1785 hatte er sich als Landwirt selbständig gemacht und den innerhalb der [[Frankfurter Landwehr]] gelegenen [[Gutleuthof]] mit 1.300 Morgen Ackerland und Wiesen gepachtet, wo 1796 auch sein Sohn Philipp zur Welt kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwinner besuchte von 1807 bis 1811 das [[Lessing-Gymnasium (Frankfurt am Main)|Frankfurter Gymnasium]] und von 1811 bis 1813 das Gymnasium in Darmstadt. Nach der Befreiung Frankfurts nahm er von Dezember 1813 bis Mai 1814 als [[Kriegsfreiwilliger]] am [[Befreiungskriege|Feldzug gegen Frankreich]] teil. Anschließend studierte er [[Rechtswissenschaft|Jura]] in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Gießen]] und [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]]. Gwinner war ab 1816 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Christlich-teutschen [[Burschenschaft]] / Ehrenspiegelburschenschaft Gießen&amp;#039;&amp;#039; und wurde 1817 Mitglied der [[Urburschenschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Kaupp (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Stamm-Buch der Jenaischen Burschenschaft. Die Mitglieder der Urburschenschaft 1815–1819&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen zum Studenten- und Hochschulwesen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14). SH-Verlag, Köln 2005, ISBN 3-89498-156-3, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt; und nahm am 18. Oktober 1817 am [[Wartburgfest]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Promotion 1818 in Gießen ließ er sich als Advokat in seiner Vaterstadt nieder und erwarb 1819 das [[Frankfurter Bürgerbuch|Frankfurter Bürgerrecht]]. Er ließ die von seinem Gießener Bundesbruder [[Friedrich Wilhelm Schulz]] aufgesetzte revolutionäre Flugschrift &amp;#039;&amp;#039;Frag- und Antwortbüchleins über allerlei, was im Deutschen Vaterland besonders not tut&amp;#039;&amp;#039; anonym drucken. Von der daraufhin einsetzenden [[Demagogenverfolgung]] blieb er jedoch unentdeckt und machte in der Folge Karriere in den politischen und juristischen Organen der [[Freie Stadt Frankfurt|Freien Stadt Frankfurt]]. 1823 wurde er &amp;#039;&amp;#039;Criminalrath&amp;#039;&amp;#039; ([[Ermittlungsrichter|Untersuchungsrichter]]), 1826 Mitglied der [[Gesetzgebender Körper|Gesetzgebenden Versammlung]], 1831 der &amp;#039;&amp;#039;[[Ständige Bürgerrepräsentation|Ständigen Bürgerrepräsentation]]&amp;#039;&amp;#039;, 1835 [[Senat der Freien Stadt Frankfurt|Senator]], 1836 Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Stadtgerichtes&amp;#039;&amp;#039;, 1854 Schöffe des &amp;#039;&amp;#039;Appellationsgerichtes&amp;#039;&amp;#039; und 1862 Syndikus der Freien Stadt Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Versuche, zum [[Bürgermeister]] gewählt zu werden, blieben dagegen zunächst erfolglos. Erst im zwölften Anlauf gelang ihm 1864 die Wahl zum &amp;#039;&amp;#039;Älteren Bürgermeister&amp;#039;&amp;#039;. Er war der letzte, der eine volle Amtszeit absolvieren konnte (1. Januar bis 31. Dezember 1865) und vertrat in der &amp;#039;&amp;#039;Drohnotenaffäre&amp;#039;&amp;#039; das Recht und die Freiheit Frankfurts gegen Preußen. Sein Nachfolger wurde [[Karl Konstanz Viktor Fellner]], der mit der Besetzung der Stadt durch preußische Truppen am 18. Juli 1866 sein Amt verlor und sich wenige Tage darauf das Leben nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwinner war Kunstliebhaber und veröffentlichte zahlreiche kleinere Aufsätze zur Kunstgeschichte, unter anderem im &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Frankfurts Geschichte und Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Sein bedeutendstes Werk war die 1862 erschienene Schrift &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Künstler in Frankfurt am Main vom 13. Jahrhundert bis zur Eröffnung des Städel’schen Kunstinstituts&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem [[Heinrich Sebastian Hüsgen]] 1780 mit seinen &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten von Franckfurter Künstlern und Kunst-Sachen&amp;#039;&amp;#039; sowie dem &amp;#039;&amp;#039;Artistischen Magazin&amp;#039;&amp;#039; 1790 erstmals Versuche einer Frankfurter Kunstgeschichte unternommen hatte, war Gwinner mit seinem Werk erst der zweite Autor überhaupt, der dem Thema umfassende Forschungen widmete. Obgleich Gwinner Hüsgen in der Einleitung ausdrücklich für seinen Mut lobte, stellte er doch vieles richtig, was durch die Forschungen der vergangenen 80 Jahre überholt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des für die Frankfurter Kunstgeschichte maßgeblichen, 1935 erschienenen &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Künstler 1223–1700&amp;#039;&amp;#039; von [[Walther Karl Zülch]] hat „der Gwinner“ auch heute kaum an Aktualität verloren. Er beinhaltet das von Zülch nicht abgehandelte 18. Jahrhundert und geht darüber hinaus bei einzelnen Künstlern, etwa dem Werk von [[Matthäus Merian]], weit mehr in die Tiefe. Zudem dokumentierte Gwinner über Künstlerbiographien hinaus die Frankfurter Baudenkmäler und privaten Kunstsammlungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Damit hielt er einen Zustand noch vor dem Bauboom der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fest, was dem Werk einen hohen dokumentarischen Stellenwert verleiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied der Frankfurter [[Freimaurerloge]] „Sokrates zur Standhaftigkeit“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb nach kurzer Krankheit am 11. Dezember 1868 in Frankfurt am Main. Sein Grab befindet sich auf dem [[Hauptfriedhof (Frankfurt am Main)|Frankfurter Hauptfriedhof]]. Sein Sohn war [[Wilhelm Gwinner]], sein Enkel [[Arthur von Gwinner]], eine Urenkelin [[Charlotte von Gwinner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Gwinner ist eine Straße im Frankfurter Stadtteil [[Frankfurt-Seckbach|Seckbach]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Künstler in Frankfurt am Main vom 13. Jahrhundert bis zur Eröffnung des Städel’schen Kunstinstituts.&amp;#039;&amp;#039; Joseph Baer, Frankfurt 1862 ([https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb10806381_00007.html Digitalisat]), ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-592872}}).&lt;br /&gt;
** dazu &amp;#039;&amp;#039;Zusätze und Berichtigungen&amp;#039;&amp;#039;. Joseph Baer, Frankfurt 1867 ([https://archive.org/stream/zustzeundberich00gwingoog#page/n8/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 2: &amp;#039;&amp;#039;F–H.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0809-X, S. 206.&lt;br /&gt;
* [[Sabine Hock]]: {{Frankfurter Personenlexikon|2686|Gwinner, Philipp Friedrich}} (Überarbeitete Onlinefassung), sowie in: {{BibISBN|3782904443|Seiten=291}}&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 159.&lt;br /&gt;
* {{ADB|10|240|241|Gwinner, Philipp|[[Georg Eduard Steitz]]|ADB:Gwinner, Philipp}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|10251643X}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=10251643X|titel=Gwinner, Philipp Friedrich|datum=2019-12-11}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=10251643X|Titel=Philipp Friedrich Gwinner|Datum=2025-02-10|Abruf=2025-11-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10251643X|LCCN=n/81/43561|VIAF=69323611}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ältere Bürgermeister der Freien Stadt Frankfurt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gwinner, Philipp Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Älterer Bürgermeister (Freie Stadt Frankfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Gesetzgebenden Körpers der Freien Stadt Frankfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ständigen Bürgerrepräsentation der Freien Stadt Frankfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Wartburgfest (1817)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Urburschenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1796]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gwinner, Philipp Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bürgermeister von Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Januar 1796&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Dezember 1868&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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