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	<title>Philipp Dengel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2024-10-27T13:12:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Philipp Dengel.jpg|mini|Philipp Dengel auf einer Sondermarke der Deutschen Post der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] aus dem Jahr 1979]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Dengel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Dezember]] [[1888]] in [[Ingelheim am Rhein|Ober-Ingelheim]]; † [[28. März]] [[1948]] in [[Berlin]]) war ein [[Kommunismus|kommunistischer]] Politiker und Journalist. Er vertrat die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] in der [[Weimarer Republik]] als Abgeordneter im [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Philipp Dengel wurde als Sohn eines [[Winzer]]s geboren und besuchte zunächst das [[Realgymnasium]] in [[Mainz]]. Er studierte anschließend bis 1911 Philosophie und Geschichte an den Universitäten Mainz und [[Gießen]]. 1911 trat er der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei. Bis 1913 war er als Lehrer an einer Heidelberger Privatschule tätig. Im Anschluss wurde Dengel zum [[Wehrdienst]] eingezogen, war bis 1918 beim Militär und wurde zum [[Leutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Dengel schloss sich dem bayerischen Ministerpräsidenten [[Kurt Eisner]] an und vertrat den Freistaat [[Bayern]] als [[Gesandter]] in Berlin. Im Zuge der [[Novemberrevolution]] arbeitete Dengel an verschiedenen von [[Arbeiter- und Soldatenrat|Arbeiterräten]] publizierten Zeitungen mit und trat im März 1919 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei, wo er zunächst als Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Rote Fahne|Roten Fahne]]&amp;#039;&amp;#039; tätig war. Zur Zeit der Niederschlagung des [[Kapp-Putsch]]es war Dengel Mitglied der KPD-Abspaltung [[Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands|KAPD]], die er nach einer Reise in die [[Sowjetunion]] und einem Zusammentreffen mit [[Wladimir Iljitsch Lenin|Lenin]] wieder verließ. 1922 übernahm er die Leitung der KPD-Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Sozialistische Republik]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Köln]] und wurde Mitglied der KPD-Bezirksleitung Mittelrhein. 1923 wurde er Redakteur bei der &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; und nahm im Oktober des gleichen Jahres am [[Hamburger Aufstand]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichstagsabgeordneter ===&lt;br /&gt;
Nachdem sich der „linke Flügel“ parteiintern 1924 durchgesetzt hatte, fungierte Dengel zeitweise als Politleiter der Bezirke Wasserkante in [[Hamburg]] und Niederrhein. Er wurde im Mai 1924 in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, welchem er bis 1930 ununterbrochen angehörte. 1925 auch Mitglied des [[Zentralkomitee]]s, unterstützte Dengel den &amp;#039;&amp;#039;Offenen Brief&amp;#039;&amp;#039; [[Josef Stalin|Stalins]] der zur Entmachtung der bisherigen Vorsitzenden [[Arkadi Maslow]] und [[Ruth Fischer]] führte. Daraufhin übernahmen am 1. September 1925 [[Ernst Thälmann]] und Dengel de facto die Führung von den entmachteten Fischer und Maslow und bildeten zusammen mit [[Ottomar Geschke]] das neue Sekretariat.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Weber: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlung des deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Frankfurt am Main, 1969, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dengel wurde Mitglied des Politbüros und ZK-Sekretär der Partei&amp;lt;!--und war somit gemeinsam mit [[Ernst Thälmann]] Vorsitzender der Partei--&amp;gt;. Auf dem VI. Weltkongress der [[Kommunistische Internationale|Komintern]] 1928 in [[Moskau]] wurde er zusätzlich ins Exekutivkomitee und ins Präsidium der Komintern gewählt. Später lehrte er an der [[Internationale Lenin-Schule|Internationalen Lenin-Schule]] in Moskau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Wittorf-Affäre]] im Oktober 1928 entzweiten sich Dengel und Thälmann, da ersterer nach dem Bekanntwerden der Korruptionsvorwürfe gegen Thälmann dessen zeitweilige Absetzung unterstützte. Aus diesem Grunde wurde Dengel nach der Wiedereinsetzung Thälmanns auf dem KPD-Parteitag 1929 nur noch ins ZK gewählt und verlor seine übrigen Ämter sowie zur [[Reichstagswahl 1930]] auch sein Reichstagsmandat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit für die Komintern ===&lt;br /&gt;
In den Folgejahren war er im Kominternapparat tätig und zumeist in Moskau, zeitweilig auch in Schweden ansässig. Im [[Lutetia-Kreis]] (1935–36) wirkte er mit am Versuch, eine [[Volksfront]] gegen die [[Diktatur]] unter [[Adolf Hitler|Hitler]] zu schaffen. Er zählte zu den Unterzeichnern des &amp;#039;&amp;#039;[[Aufruf an das deutsche Volk|Aufrufs an das deutsche Volk]]&amp;#039;&amp;#039; des Kreises. 1936 wurde er wieder in die Parteiarbeit der KPD eingebunden und 1939 wieder ins ZK gewählt, ohne in der Partei eine größere Rolle zu spielen. Dengel war durch einen [[Schlaganfall]] 1941 gesundheitlich stark angeschlagen. 1944 wurde er Mitglied des [[Nationalkomitee Freies Deutschland]]s. Der schwererkrankte Dengel kehrte 1947 nach Berlin zurück, wo er im Folgejahr starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Post (DDR)|Deutsche Post der DDR]] gab 1979 zu seinen Ehren eine [[Sondermarke]] in der Serie [[Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung]] heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlung des deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Frankfurt am Main, 1969.&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/philipp-dengel Kurzbiographie Philipp Dengel], in: Hermann Weber, [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|129918636}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Navigationsleiste Parteivorsitzende der KPD}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129918636|VIAF=70022416}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dengel, Philipp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EKKI-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ingelheim am Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hamburger Aufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dengel, Philipp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdR und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Dezember 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ingelheim am Rhein|Ober-Ingelheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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