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	<title>Philipp Bleek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schreiben: HC: Entferne Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus); Ergänze Kategorie:Person der Bekennenden Kirche</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Person_(Widerstand_gegen_den_Nationalsozialismus)&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)&quot;&gt;Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_der_Bekennenden_Kirche&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person der Bekennenden Kirche (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person der Bekennenden Kirche&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Bleek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Februar]] [[1878]] in [[Los Leones]], [[Santa Fe (Provinz)|Santa Fé]], [[Argentinien]]; † [[17. Juli]] [[1948]] ebenda) war ein deutscher evangelischer Geistlicher und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Philip Bleek wurde 1878 als Sohn eines Landbesitzers, der in Argentinien im Auftrag des [[Evangelischer Oberkirchenrat (Preußen)|Evangelischen Oberkirchenrats]] evangelische Christen aus Deutschland und der Schweiz betreute, geboren. Nach dem [[Abitur]] am Gymnasium in Bonn studierte Bleek evangelische Theologie in Bonn, [[Neuenburg NE|Neuchâtel]] und Berlin. Anschließend begann er ein [[Vikariat (evangelisch)|Vikariat]] in [[Trarbach]] und [[Krefeld]]. Durch seine Heirat mit [[Ada Bleek|Ada Ruppersberg]], Tochter des Heimatforschers [[Albert Ruppersberg]], kam er in das [[Saarland]], wo er ab 1904 als Hilfspfarrer in [[Malstatt-Burbach]] arbeitete. Am 16. August 1905 wurde er [[Ordination|ordiniert]] und 1908 zum Pfarrer ernannt. In den folgenden Jahren engagierte er sich stark für die Anliegen der Arbeiter. So gründete er in den 1930ern die Evangelische Nothilfe mit, die in den Zeiten der [[Weltwirtschaftskrise]] die Arbeiter zu unterstützen versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seines [[Sozialpolitik|sozialpolitischen]] Engagements vertrat er in den 1920ern und 1930ern durchaus deutschnationale Interessen und warb für eine Rückführung des [[Saargebiet]]s an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]]. Sein [[Patriotismus]] wurde auch durch die Ernennung [[Adolf Hitler]]s nicht getrübt, wenngleich er von Beginn an in innerkirchliche Konflikte verwickelt war. So war er einer von 24 Pfarrern aus der [[Synode (evangelische Kirchen)|Synode]] Saarbrücken, die sich gegen die [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] stellten. Er verabschiedete den Aufruf „&amp;#039;&amp;#039;Für Evangelium und Kirche im deutschen Volk&amp;#039;&amp;#039;“ mit und war Mitglied der Pfarrbruderschaft. Am 1. Juli 1934 nahm er die [[Barmer Erklärung]] an und wurde damit Mitglied der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] im Saargebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch lehnte Bleek zunächst den [[Nationalsozialismus]] nicht ab, sondern suchte die Gemeinsamkeiten. Am 17. September 1934 protestierte er zusammen mit Superintendent [[Hubert Nold]] und seinen Kollegen [[Otto Wehr]] und [[Carl Roderich Richter]] schriftlich bei Hitler gegen die Gewaltmaßnahmen der Deutschen Christen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Nold 1935 wurde Bleek Leiter des Kirchenkreises Saarbrücken und unterschrieb in dieser Funktion 1935 eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit von Staat und Kirche, die von Reichskommissar [[Josef Bürckel]] stammten. Jedoch setzten sich die Auseinandersetzungen aus der Umbruchzeit zwischen der Bekennenden Kirche und den Deutschen Christen fort. 1936 kam es zu einem Streit um die Neubesetzung einer Kirchenstelle in [[Fechingen]]. Dieser später „[[Fechinger Pfarrerstreit]]“ benannte Konflikt um eine vakante Stelle, die sowohl die Bekennende Kirche als auch die Deutschen Christen besetzen wollten, führte zur Verhaftung von Bleek durch die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]. Er hatte versucht einen Informationsgottesdienst in der Fechinger Kirche zu verhindern und mit seinem Kandidaten [[Anton Eissen]] einen eigenen Gottesdienst vor der Kirche abzuhalten. Nach kurzer „[[Schutzhaft]]“ wurde er am gleichen Tag noch entlassen. Der darauf folgende Konflikt eskalierte mehrmals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wurde Bleek von den Eltern einer [[Konfirmation|Konfirmandin]] im Januar 1937 wegen staatsfeindlicher Gesinnung angezeigt. Bleek hatte sich despektierlich über [[Alfred Rosenberg]] und dessen Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;[[Der Mythus des 20. Jahrhunderts]]&amp;#039;&amp;#039; geäußert und habe eine Konfirmandin [[Ohrfeige|geohrfeigt]]. Am 28. Februar 1937 wurde Bleek daher aus dem kirchlichen Schuldienst entlassen, wogegen er protestierte. Als Pfarrer engagierte er sich des Weiteren gegen eine NS-Gemeinschaftsschule und gab ein Flugblatt heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Juni 1937 forderte er zusammen mit anderen Mitgliedern der Bekennenden Kirche in einem Flugblatt zum [[Wahlboykott]] bei den Kirchenwahlen auf. Diese Wahlen würden „die Kirchenleitungen zu geschäftsführenden Organen degradieren“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler|Autor=Klaus Michael Mallmann/Gerhard Paul|Ort=Bonn|Verlag=Dietz|Jahr=1989|ISBN=3-8012-5010-5|Seiten=29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. Juni wurde Bleek festgenommen und in das Gefängnis [[Justizvollzugsanstalt Saarbrücken|Lerchesflur]] überstellt. Zur Last gelegt wurden ihm Verstöße gegen das Heimtückegesetz. Am 28. Februar 1938 wurde Bleek aus der Untersuchungshaft entlassen und wurde anschließend aus dem Saarland ausgewiesen. Das Verfahren gegen ihn lief jedoch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Dortmund]] vertrat er für einige Monate einen Kollegen. Er erlitt jedoch im Juni 1938 einen [[Herzinfarkt]], von dem er sich nur langsam erholte. Es gelang ihm und seiner Frau 1939 einen Ausreiseantrag genehmigt zu bekommen. Das Paar reiste nach Argentinien zu Bleeks Eltern, um die Erholung von Bleek zu fördern. Eine geplante Rückkehr wurde durch den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verhindert. Bleeks Verfahren wurde 1940 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[La Plata (Argentinien)|La Plata]] arbeitete Bleek bis zu seinem Ruhestand 1944 als Aushilfspfarrer. Am 17. Juli 1948 verstarb er im Alter von 70 Jahren. In [[Malstatt]] wurde nach seinem Tod ein Platz nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler|Autor=Klaus Michael Mallmann/Gerhard Paul|Ort=Bonn|Verlag=Dietz|Jahr=1989|ISBN=3-8012-5010-5|Seiten=25–31|Online=http://www.stjosef-saarbruecken.de/index.php?id=122}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|14|Bleek Philipp}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118196492X|VIAF=2171155411324108940003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bleek, Philipp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bleek, Philipp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Geistlicher und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Februar 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Los Leones]], Santa Fé, Argentinien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juli 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Los Leones]], Santa Fé, Argentinien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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