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	<title>Philipp Baetzner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:17:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_Baetzner&amp;diff=1668702&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Epìdosis: /* Einzelnachweise */ fix GND (waiting for a merge)</title>
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		<updated>2026-04-20T14:49:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; fix GND (waiting for a merge)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BaetznerPhilipp.jpg|mini|Philipp Baetzner, Porträtfoto aus dem Reichstags-Handbuch 1934]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Baetzner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Bätzner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Mai]] [[1897]] in [[Altensteig|Walddorf]]; † [[10. Januar]] [[1961]] in [[Nagold]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Proske]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der kleinen Hitler! Die NS-Kreisleiter in Baden, Württemberg-Hohenzollern und im besetzten Elsass, ca. 1928–1945&amp;#039;&amp;#039;. Kugelberg-Verlag Gerstetten 2024, ISBN 978-3-945893-29-6, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;), war ein deutscher Politiker ([[NSDAP]]). Er war von 1933 bis 1945 [[Mitglied des Reichstags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Baetzner besuchte sieben Jahre lang die Volksschule und absolvierte anschließend eine Lehre zum Schreiner. Zeitgleich besuchte er eine Gewerbeschule. Nach der Gesellenprüfung wurde er im März 1916 zur Feldartillerie eingezogen und war von Juni 1916 bis November 1918 Soldat an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]]. Im Februar 1919 wurde er als Gefreiter aus der Armee entlassen. Im Herbst 1919 bestand er die Meisterprüfung als Schreiner. 1920 eröffnete er zusammen mit seinem Bruder eine Schreinerei in [[Nagold]], die 1927 in Konkurs ging. Baetzner war seit 1922 verheiratet; aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baetzner gehörte vermutlich zu den ersten Mitgliedern der im Frühsommer 1923 gegründeten [[NSDAP-Ortsgruppe]] in Nagold. Nach dem NSDAP-Verbot trat er der Partei zum 8. August 1927 ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 65.883) erneut bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/1150874&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr gründete er die [[Sturmabteilung|SA]] in Nagold. Ende der 1920er Jahre war Baetzner als NSDAP-Bezirksleiter für die [[Oberamt Freudenstadt|Oberämter Freudenstadt]], [[Oberamt Herrenberg|Herrenberg]], [[Oberamt Horb|Horb]] sowie [[Oberamt Nagold|Nagold]] zuständig. 1928 wurde er in den Gemeinderat von Nagold gewählt und war damit das erste württembergische NSDAP-Mitglied mit einem kommunalpolitischen Mandat. Am 24. April 1932 wurde Baetzner Mitglied des [[Landtag des freien Volksstaates Württemberg|württembergischen Landtages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung]] an die Nationalsozialisten beteiligte sich Baetzner 1933 als Unterkommissar an der Verfolgung von Regimegegnern in den Oberämtern Calw, Freudenstadt, Nagold und [[Oberamt Neuenbürg|Neuenbürg]]. Im [[Reichstagswahl November 1933|November 1933]] erhielt er für den Wahlkreis 31 ein Mandat im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]], dem er bis 1945 angehörte. Zwischen 1933 und 1937 war Baetzner nebenamtlicher Kreisleiter der NSDAP in Nagold. Nach der Zusammenlegung der Oberämter Calw und Nagold wechselte er im Juni 1937 in die Kreisleitung Horb&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Gesellschafter&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Große Bürgerversammlung |Sammelwerk=Der Gesellschafter - Amts- und Anzeigeblatt für den Oberamtsbezirk Nagold |Band=111. Jahrgang |Nummer=142 |Datum=1937-06-23 |Sprache=de |Seiten=3 |Spalten=2 und 3| Fundstelle=Mitte |URN=nbn:de:bsz:2316-1232 |Online=[https://digital.kreisarchiv-calw.de/kawcp/periodical/pageview/214128?query=Kreisleiter%20Wurster Digitalisat im Kreisarchiv Calw] |Abruf=2020-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und übernahm 1943 nach der Ablösung des Kreisleiters Wurster zusätzlich den Kreis Calw.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Kreisleiter sprach zur Jugend von Nagold u. Umgebung – „Alles für Deutschland und den geliebten Führer“ |Sammelwerk=Der Gesellschafter - Amts- und Anzeigeblatt für den Oberamtsbezirk Nagold |Band=117. Jahrgang |Nummer=38 |Datum=1943-02-15 |Sprache=de |Seiten=4 |Fundstelle=links oben |URN=nbn:de:bsz:2316-1232 |Online=[https://digital.kreisarchiv-calw.de/kawcp/periodical/pageview/255815?query=Kreisleiter Digitalisat im Kreisarchiv Calw] |Abruf=2020-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Mai 1937 wurde er zum [[SA-Standartenführer]] befördert. Vom 1. April 1933 bis März 1939 war Baetzner Präsident der [[Handwerkskammer Reutlingen|Handwerkskammer von Reutlingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HWK&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.hwk-reutlingen.de/fileadmin/hwk/presse_dokumente/hwk-chronik.pdf | titel=1900 – 2000. 100 Jahre Handwerkskammer Reutlingen | titelerg= |autor= | hrsg=Handwerkskammer Reutlingen | werk= | seiten=64–65 | datum=2001 | archiv-url= | archiv-datum= | zugriff=2013-03-02 | sprache= | format= PDF; 3,6&amp;amp;nbsp;MB | kommentar= | zitat=| offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte der 1930er Jahre wurde er Landeshandwerksmeister für Württemberg. Am 18. Februar 1939 wurde er Präsident der [[Handwerkskammer Region Stuttgart|Handwerkskammer Stuttgart]], außerdem Leiter der Handwerkskammerabteilung der Wirtschaftskammer Württemberg und Hohenzollern in Stuttgart. Von 1943 bis 1945 war er Gauhandwerksmeister für den Gau Württemberg-Hohenzollern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende floh Baetzner über das [[Allgäu]] nach [[Vorarlberg]]. Dort wurde er von französischen Truppen gefangen genommen; bis Herbst 1948 befand sich Baetzner in Haft. Im Juni 1948 wurde er vom [[Landgericht Rottweil]] als [[Rädelsführer]] bei den [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogromen 1938]] zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Nach Feststellungen des Gerichts hatte Baetzner die Befehle für die Schändung der [[Synagoge (Rexingen)|Synagogen in Rexingen]] und [[Mühringen]] erteilt. Zudem hatte er am 10. November mit einer Rede in Horb SA-Mitglieder zu weiteren Ausschreitungen angestachelt, die daraufhin die [[Synagoge Baisingen|Synagoge in Baisingen]] verwüsteten. In der [[Entnazifizierung]] wurde Baetzner im März 1950 in die Gruppe II („Belasteter“) eingestuft. Nach der Haftentlassung zog er nach Nagold. Dort ging Baetzner, der seit Sommer 1945 verwitwet war, eine zweite Ehe ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carsten Kohlmann: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.gedenkstaettenverbund-gna.org/phocadownload/gedenkstaettenrundschau/GR_5_201011.pdf „… die einzelnen Täter nach Möglichkeit geheim zu halten“. Zur Biografie von NSDAP-Kreisleiter Philipp Baetzner (1897–1961) und seiner Rolle bei den Pogromen am 9. und 10. November 1938 im Kreis Horb.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstättenrundbrief 5&amp;#039;&amp;#039;, November 2010, S. 1–5 (PDF, 1,8 MB).&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=17}}&lt;br /&gt;
* {{bibISBN|3170166042|Seite=20f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130431605}}&lt;br /&gt;
* [http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=6-988559 Handakte Philipp Bätzner mit dem Urteil des Landgerichts Rottweil] beim [[Staatsarchiv Sigmaringen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012557014|VIAF=65113745}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baetzner, Philipp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Deutsches Heer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Volksstaat Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baetzner, Philipp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bätzner, Philipp&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altensteig|Walddorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nagold]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Epìdosis</name></author>
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