<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Philipp_August_von_Amsberg</id>
	<title>Philipp August von Amsberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Philipp_August_von_Amsberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_August_von_Amsberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-27T05:14:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_August_von_Amsberg&amp;diff=69085&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Malabon: /* Leben */ + Link</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_August_von_Amsberg&amp;diff=69085&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-30T20:47:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; + Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Amsberg-Platte.jpg|mini|Gedenktafel zum 50. Dienstjubiläum in Bad Harzburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp August von Amsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juli]] [[1788]] in [[Kavelstorf]]; † [[9. Juli]] [[1871]] in [[Bad Harzburg|Harzburg]]) war ein braunschweigischer Staatsmann und Begründer der ersten deutschen Staatsbahn, der [[Herzoglich Braunschweigische Staatseisenbahn|Herzoglich Braunschweigischen Staatseisenbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
August Philipp Christian Theodor [[Amsberg (Adelsgeschlecht)|von Amsberg]] war das dritte Kind des Pfarrers Johann David Theodor August von Amsberg (1747–1820). Als er im Alter von 12 Jahren versehentlich seine ältere Schwester erschoss, verließ er das elterliche Pfarrhaus, um zu seinem Onkel nach [[Salzdahlum]] im [[Herzogtum Braunschweig]] zu gehen, der aber zwischenzeitlich verstorben war. Daraufhin fand er bei einem Kaufmann namens Wollenweber in [[Braunschweig]] Unterkunft und erlernte den Beruf des Kaufmanns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des humanistischen [[Martino-Katharineum Braunschweig|Martino-Katharineums]] in Braunschweig arbeitete von Amsberg im Direktorium der direkten Steuern des [[Departement der Oker|Départements Oker]]. 1813–1815 diente er im Corps der [[Grüne Jäger|freiwilligen grünen Jäger]], stieg zum Regimentszahlmeister im Rang eines Hauptmanns auf und wurde danach als Kammersekretär wieder in den braunschweigischen Staatsdienst übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Ämter Kammerassessor (1818), Kammerrat (1827), Legationsrat (1829), [[Geheimrat|Geheimer Legationsrat]] (1830) und Geheimer Oberlegationsrat (1832) stieg er zum Finanzdirektor auf (1835). Am 1. Mai 1837 war er bis 1845 Vorsitzender und vom 1. Juli 1850 bis 6. Dezember 1870 Generaldirektor der [[Herzoglich Braunschweigische Staatseisenbahn|Herzoglich Braunschweigischen Staatseisenbahn]] in Braunschweig, die er bis zum Verkauf der Staatsbahn Anfang 1871 leitete. Anschließend ging er in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistung ==&lt;br /&gt;
Amsberg setzte sich vor allem für Handelserleichterungen im damals zersplitterten Deutschland ein. 1830 leitete er die Verhandlungen, die zur Steuervereinigung zwischen den Staaten [[Königreich Hannover|Hannover]], [[Kurfürstentum Hessen|Kurhessen]] und Braunschweig führten. Bei den Verhandlungen zum Beitritt der Länder [[Oldenburg (Land)|Oldenburg]] und [[Schaumburg-Lippe]] zum norddeutschen [[Steuerverein]] war er braunschweigischer Bevollmächtigter, und am 1. November 1837 schloss er mit [[Preußen]] einen &amp;#039;&amp;#039;Vertrag wegen Beförderung des gegenseitigen Verkehrs zwischen Preußen und Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, der den Anschluss Braunschweigs an den 1834 gegründeten [[Deutscher Zollverein|deutschen allgemeinen Zollverein]] im Jahr 1842 vorbereitete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung der Eisenbahn für die Wirtschaft hatte Amsberg schon 1827 erkannt. Sein Projekt einer Eisenbahn, die Braunschweig, [[Hannover]] und [[Bremen]] miteinander verbinden sollte, scheiterte jedoch am Widerstand des Königs [[Ernst August I. (Hannover)|Ernst August von Hannover]]. Widerstände gegen den Bau einer innerstaatlichen Eisenbahn von Braunschweig nach [[Bad Harzburg|Harzburg]] konnte er hingegen überwinden. Sie wurde im Dezember 1838 eröffnet und begründete einen wirtschaftlichen Aufschwung des Herzogtums. Bei seinem Tod hinterließ er im Herzogtum Braunschweig ein Streckennetz von 270 km Länge mit Anschlüssen an die benachbarten Eisenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villa von Amsberg ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Villa Amsberg}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Amsberg-Villa Front 2023(Brunswyk).JPG|mini|2023: Die Villa Amsberg nach der Restaurierung.]]&lt;br /&gt;
1827 baute der herzogliche Oberbaudirektor [[Peter Joseph Krahe]] eine Villa für Amsberg am Friedrich-Wilhelm-Platz 3&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kimpflinger: &amp;#039;&amp;#039;Baudenkmale in Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1.1.: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1. (= &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]].&amp;#039;&amp;#039;) Hameln 1993, ISBN 3-87585-252-4, S. 234–235. &amp;lt;/ref&amp;gt;, gegenüber dem späteren [[Braunschweiger Bahnhof]], die als [[Point de vue]] in der Achse des [[Bruchtorwall]]s ausgerichtet ist. Die zweigeschossige Villa ist Teil der klassizistischen Gesamtplanung des [[Wallring (Braunschweig)|Promenadenrings]], der ab 1800 entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Paulus, Ulrich Knufinke: &amp;#039;&amp;#039;Der Braunschweiger Wallring. Wegweiser zur Geschichte und Architektur eines kulturhistorischen Denkmals.&amp;#039;&amp;#039; Appelhans, Braunschweig 2011, ISBN 978-3-941737-59-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1875 und 1931 infolge der [[Weltwirtschaftskrise]] mit dem Niedergang des Bankhauses am [[Friedrich-Wilhelm-Platz (Braunschweig)|Friedrich-Wilhelm-Platz]] war diese im Besitz der [[Bernhard Meyersfeld|Bankiersfamilie Meyersfeld]]. Bis kurz vor der Auswanderung der jüdischen Familie unter der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft]] nach Südafrika betrieb sie ein Café.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Bein]]: &amp;#039;&amp;#039;Sie lebten in Braunschweig. Biografische Notizen zu den in Braunschweig bestatteten Juden (1797 bis 1983).&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen aus dem Stadtarchiv Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 1). Döring Druck, Braunschweig 2009, ISBN 978-3-925268-30-4, S. 519.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich in der Villa das „Residenz-Café“, von 1967 bis Ende 1991 war sie Sitz der Privatbank &amp;#039;&amp;#039;Marcard &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;, und heute gehört sie der [[Norddeutsche Landesbank|NORD/LB]]. Im Jahr 2008 wurde das 500 Quadratmeter große Haus anlässlich des 250. Geburtstages des Architekten saniert und optisch in den ursprünglichen Zustand versetzt und anschließend an ein Rechtsanwaltsbüro vermietet.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Duin: &amp;#039;&amp;#039;Villa von Amsberg – Aus Rosa wird Gelb.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweiger Zeitung, 2. Juli 2008, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
* Nach Philipp August von Amsberg ist die Amsbergstraße im Braunschweiger Stadtteil [[Bebelhof (Braunschweig)|Bebelhof]], einer ehemaligen Eisenbahnersiedlung, benannt.&lt;br /&gt;
* Außerdem wurde die Amsbergstraße in Bad Harzburg (Nähe Goslarsche Straße / Hindenburger Ring; unterhalb des Papenbergs) nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erhard Born (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pioniere des Eisenbahnwesens.&amp;#039;&amp;#039; Carl Röhrig Verlag, Darmstadt um 1961.&lt;br /&gt;
* {{ADB|1|411|412|August Philipp von Amsberg|[[Ludwig Ferdinand Spehr]]|ADB:Amsberg, August Philipp von}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|260|260|Amsberg, August Philipp Christian Theodor von|[[Albert Trapp]]|100010016}}&lt;br /&gt;
* Wilhelm M. Wunderlich: &amp;#039;&amp;#039;Amsberg, August Philipp Christian Theodor von.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3775258388|Seite=27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Geschichte der Eisenbahn in Deutschland]]&lt;br /&gt;
*[[Herzoglich Braunschweigische Staatseisenbahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100010016|LCCN=n/88/175347|VIAF=54486174}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Amsberg, Philipp August von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Amsberg|Philipp August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Schienenverkehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1788]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königreich Westphalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Braunschweigische Staatseisenbahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Amsberg, Philipp August von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Eisenbahndirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juli 1788&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kavelstorf]] bei [[Rostock]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juli 1871&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Harzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Malabon</name></author>
	</entry>
</feed>