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	<title>Philipp Adolf von Ehrenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T20:08:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-11-30T10:22:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Philipp Adolf von Ehrenberg.jpg|mini|Philipp Adolf von Ehrenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Philipp Adolf von Ehrenberg 09.07.2025 01.jpg|mini|hochkant|Wappen Philipp Adolfs von Ehrenberg an der Würzburger [[Neubaukirche (Würzburg)|Neubaukirche]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Adolf von Ehrenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. September]] [[1583]] in [[Heinsheim]]; † [[16. Juli]] [[1631]] in [[Würzburg]]) war von 1623 [[Fürstbischof]] von [[Bistum Würzburg|Würzburg]], [[Gegenreformation|Gegenreformator]] und [[Hexenprozesse in Würzburg|Hexenverfolger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Philipp Adolf entstammte dem Geschlecht der [[Herren von Ehrenberg]], deren Stammsitz [[Burg Ehrenberg (Neckar)|Burg Ehrenberg]] bei Heinsheim am Neckar war. Sein Vater Johann Heinrich von Ehrenberg († 1584) war seit 13. Juni 1564  mit Margarethe (4. Februar 1549–1611), der Schwester des Fürstbischofs von Würzburg [[Julius Echter von Mespelbrunn]] verheiratet. Auf dem Grabmal seines Vaters ist Philipp Adolf neben den Eltern und dem [[Heiland]] als eines von acht Kindern dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Onkel [[Julius Echter von Mespelbrunn]] nahm maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des jungen Philipp Adolf. Nachdem sein älterer Bruder Peter von Ehrenberg auf seine kirchlichen [[Pfründe]]n verzichtet hatte, trat Philipp Adolf in den geistlichen Stand ein. Er wurde am 6. Februar 1623 zum Fürstbischof von Würzburg gewählt, die Wahl wurde am 19. März 1624 von Papst [[Urban VIII.]] bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss seines Lebens gab er ein katholisches Gesangbuch heraus unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Alte und Newe Geistliche Catholische außerlesene Gesäng&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hexenprozesse ==&lt;br /&gt;
Fürstbischof Philipp Adolf von Ehrenberg betrieb eine harte [[Rekatholisierung]]spolitik. Zugleich ist sein Name mit den [[Hexenprozesse in Würzburg|Hexenprozessen in Würzburg]] verbunden, die zwischen 1626 und 1630 ihren Höhepunkt erreichten. Ein zeitgenössisches Flugblatt beschreibt, dass in den Jahren 1629 und 1630 mehr als 900 angebliche Hexen im Hochstift verbrannt worden sein sollen. Diese Opferzahlen sind nicht durch andere Quellen nachweisbar, werden aber in der Forschung als authentisch angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubert Drüppel: &amp;#039;&amp;#039;Hexenprozesse&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ulrich Wagner (Archivar)|Ulrich Wagner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1477-8, S. 492–505, hier S. 498.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hexenverfolgung erfasste Menschen aller Stände: Adlige, Ratsherren und Bürgermeister wurden neben einfachen Leuten verbrannt. Auch wenn sich anhand der Quellenlage keine vollständigen Statistiken erstellen lassen, kann die Forschung Mindestopferzahlen für bestimmte Gruppen belegen. So können insgesamt 48 nachgewiesene Opfer als Geistliche und [[Alumni|Alumnen]] identifiziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Winfried Romberg (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Würzburger Bischöfe von 1617 bis 1684&amp;#039;&amp;#039; (= Germania Sacra. Dritte Folge 4. Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Würzburg; 7). De Gruyter, Berlin 2011, S. 205–206.&amp;lt;/ref&amp;gt; 26 nachgewiesene Opfer waren Kinder&amp;lt;ref&amp;gt;Hubert Drüppel: &amp;#039;&amp;#039;Hexenprozesse&amp;#039;&amp;#039;. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 2001, S. 492–505, hier S. 497.&amp;lt;/ref&amp;gt; und mindestens vier Opfer gehörten dem Adelsstand an.&amp;lt;ref&amp;gt;Winfried Romberg (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Würzburger Bischöfe von 1617 bis 1684&amp;#039;&amp;#039; (= Germania Sacra. Dritte Folge 4. Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Würzburg; 7). De Gruyter, Berlin 2011, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich erst durch ein Urteil des Reichskammergerichts fanden die massiven Hexenverfolgungen im Hochstift Würzburg unter Ehrenberg ein Ende.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubert Drüppel: &amp;#039;&amp;#039;Hexenprozesse&amp;#039;&amp;#039;. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 2001, S. 492–505, hier S. 503–504.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Tod des Fürstbischofs am 16. Juli 1631 endeten die Massenverfolgungen im Bistum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabmal ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Philipp Adolf von Ehrenberg 13.06.2025 02.jpg|mini|Grabmal Philipp Adolf von Ehrenberg im Würzburger Dom]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Philipp Adolf von Ehrenberg 30.05.2025 02.jpg|mini|Wappen des Fürstbischofs an seinem Grabmal]]&lt;br /&gt;
Sein von Johann Philipp Preuß von 1667 bis 1669 geschaffenes barockes Grabmal (mit etwa sieben Meter Höhe und etwa 2,6 Meter Breite) erhielt er im [[Würzburger Dom]], ursprünglich an einem Langhauspfeiler und nach dem Einsturz der nördlichen Hauptschiffwand 1946 und der unter unvollständiger Rekonstruktion im nördlichen Seitenschiff.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Kummer]]: &amp;#039;&amp;#039;Architektur und bildende Kunst von den Anfängen der Renaissance bis zum Ausgang des Barock.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1477-8, S. 576–678 und 942–952, hier: S. 622–624.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613191038/http://www.bautz.de/bbkl/e/ehrenberg_p_a.shtml |band=24|autor=Ronny Baier|spalten=545–549}}&lt;br /&gt;
* Kurt Baschwitz: &amp;#039;&amp;#039;Hexen und Hexenprozesse.&amp;#039;&amp;#039; Bertelsmann, München 1990, S. 260–266.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|387|388|Philipp Adolf von Ehrenberg|Hans-Wolfgang Bergerhausen|119536455}}&lt;br /&gt;
* Ralph Kloos, Thomas Göltl: &amp;#039;&amp;#039;Die Hexenbrenner von Franken&amp;#039;&amp;#039;. Erfurt 2012. ISBN 978-3-95400-109-5.&lt;br /&gt;
* Robert Meier: &amp;#039;&amp;#039;Hexenprozesse im Hochstift Würzburg. Von Julius Echter (1573–1617) bis Philipp von Ehrenberg (1624–1631)&amp;#039;&amp;#039;. Echter, Würzburg 2019, ISBN 978-3-429-05382-6.&lt;br /&gt;
* [[Stephan Oettermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Hexenbrennens in Franken (insbesondere in Gerolzhofen) im 17. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Harald Schwillus: &amp;#039;&amp;#039;Die Hexenprozesse gegen Würzburger Geistliche unter Fürstbischof Philipp Adolf von Ehrenberg (1623–1631)&amp;#039;&amp;#039;. Echter, Würzburg 1998, ISBN 3-429-01229-5.&lt;br /&gt;
* Winfried Romberg (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Würzburger Bischöfe von 1617 bis 1684&amp;#039;&amp;#039; (= [[Germania Sacra]]. Dritte Folge 4: Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Würzburg; 7). De Gruyter, Berlin 2011, ISBN 978-3-11-025183-8&amp;lt;!-- ab 2017 ([http://hdl.handle.net/11858/00-001S-0000-0023-999A-2 Digitalisat]) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Johann Gottfried I. von Aschhausen|Johann Gottfried von Aschhausen]]|NACHFOLGER=[[Franz von Hatzfeld]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Würzburg|Fürstbischof von Würzburg]]|ZEIT=1623–1631}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119536455|LCCN=ns/2013/003942|VIAF=64819666}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ehrenberg, Philipp Adolf von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstbischof (Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter der Hexenverfolgung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Gegenreformation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenberg (fränkisches Adelsgeschlecht)|Philipp Adolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1583]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1631]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ehrenberg, Philipp Adolf von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Fürstbischof von Würzburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. September 1583&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heinsheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juli 1631&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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