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	<title>Philip Arp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:01:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philip_Arp&amp;diff=1261201&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: Gräber gehören ans Ende</title>
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		<updated>2025-04-13T05:33:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gräber gehören ans Ende&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philip Arp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Februar]] [[1929]] in [[München]]; † [[17. Februar]] [[1987]] ebenda; wirklicher Name &amp;#039;&amp;#039;Hermann Fischer&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schauspieler]], [[Kabarettist]], [[Autor]] und [[Theater]]-[[Regisseur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Philip Arp wurde 1929 als das sechste Kind eines Schuhmachermeisters im Münchner Stadtteil [[Au (München)|Au]] geboren, nur 400 Meter vom Geburtshaus des Humoristen [[Karl Valentin]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 16-Jähriger Ministrant in der [[Mariahilfkirche (München)|Mariahilfkirche]] fand er nach den [[Luftangriffe auf München#Der Angriff der RAF vom 25. April 1944|Luftangriffen vom 25. April 1944]] das bis auf die Beine verbrannte Kruzifix aus der 1817 abgebrochenen Heilig-Kreuz-Kapelle, das bis dahin an einer Fassade befestigt war. Er brachte das Kreuzfragment zu sich nach Hause und „bekleidete“ es mit einem Kartoffelsack, einem Strick und einem weißen Leintuch. Außerdem versah er es mit einem Text, in dem er dem Kreuz seinen Frieden wünschte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Hrsg=Verein der Vorstadt Au e.&amp;amp;nbsp;V.|Titel=175 Jahre Mariahilf-Kirche München-Au 1839–2014|Ort=München|Datum=2014|TitelErg=Begleitheft zur Ausstellung „175 Jahre Mariahilfkirche“|DNB=1060420511|Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach abgebrochenem Gymnasiumsbesuch nahm Arp Gesangs-, Instrumental- und Schauspielunterricht. In den 1950er und 1960er Jahren trat er als Operettensänger an der „Komischen Oper München“ und als Puppenspieler und Pantomime auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 heiratete er seine Bühnen- und Lebenspartnerin [[Anette Spola]]. &lt;br /&gt;
1970 eröffneten Philip Arp und Anette Spola das „Theater am Sozialamt“ (kurz [[TamS]]) in einem eigentlich zum Abbruch bestimmten städtischen Brausebad neben dem [[Schwabing]]er Sozialamt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 veranstalteten Arp und Spola ihren ersten &amp;#039;&amp;#039;Valentinaden-Abend&amp;#039;&amp;#039;, von Arp selbst geschriebene Szenen in der Art Karl Valentins. Dieses Programm brachte für Arp und das TamS den Durchbruch. Von 1973 bis 1976 entstand jedes Jahr ein weiteres &amp;#039;&amp;#039;Valentinaden&amp;#039;&amp;#039;-Programm, das in Funk und Fernsehen gesendet wird und mit dem Arp und Spola auch auf Tournee gingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 spielte Arp zusammen mit [[Jörg Hube]] in dem Zwei-Personen-Stück &amp;#039;&amp;#039;Nepal&amp;#039;&amp;#039; von [[Urs Widmer (Schriftsteller)|Urs Widmer]] an den [[Münchner Kammerspiele]]n. &lt;br /&gt;
1979 trat Arp in dem Stück &amp;#039;&amp;#039;Stan und Ollie in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; von Urs Widmer wiederum mit Jörg Hube als Partner auf. Der Autor schrieb das Stück den beiden Darstellern auf den Leib und führte im TamS auch selbst Regie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte mehrere Auftritte in der Kabarettsendung [[Scheibenwischer (Kabarett)|Scheibenwischer]] und in der Serie [[Fast wia im richtigen Leben]] von [[Gerhard Polt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 hatte Arp eine Gastrolle an den Münchner Kammerspielen in &amp;#039;&amp;#039;Kein Platz für Idioten&amp;#039;&amp;#039; von [[Felix Mitterer]]. &lt;br /&gt;
1982 spielte er in mehreren Fernsehspielen u.&amp;amp;nbsp;a. in &amp;#039;&amp;#039;Fünf letzte Tage&amp;#039;&amp;#039; von [[Percy Adlon]]. &lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr traten Arp und Spola anlässlich der 1200-Jahr-Feier Schwabings im „Schwabinger Bräu“ zusammen mit Gerhard Polt, den [[Biermösl Blosn]] und anderen Mitwirkenden auf. &lt;br /&gt;
1984 spielte er die Rolle des Hausbesetzers in dem Stück &amp;#039;&amp;#039;Ins Sprungtuch wird nicht gesprungen&amp;#039;&amp;#039;. Den Hausbesitzer spielte [[Otto Grünmandl]]. &lt;br /&gt;
1985 trat Arp trotz schwerer Erkrankung bei der Protestaktion „Rettet den [[Hofgarten (München)|Hofgarten]]“ gegen den Bau der [[Bayerische Staatskanzlei#Der Neubau der Staatskanzlei|Bayerischen Staatskanzlei]] ein letztes Mal in der Öffentlichkeit auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philip Arp starb 1987 nur zehn Tage vor seinem 58. Geburtstag und ruht auf dem [[Nordfriedhof (München)|Münchner Nordfriedhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [http://knerger.de/html/arpphilischauspieler_21.html Das Grab von Philip Arp]. Abgerufen am 19. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2007 wurde im [[Valentin-Musäum|Valentin-Karlstadt-Musäum]] in München eine Ausstellung zum 20. Todestag von Philip Arp eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachlass befindet sich in der [[Monacensia|Monacensia im Hildebrandhaus]]. Bisher (Oktober 2019) wurde der Nachlass noch nicht erschlossen und ist nicht zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.literaturportal-bayern.de/nachlaesse?task=lpbestate.default&amp;amp;id=1521 Nachlass]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1973 &amp;#039;&amp;#039;[[Literaturpreis der Landeshauptstadt München|Förderpreis für Literatur]]&amp;#039;&amp;#039; der Stadt München &lt;br /&gt;
* 1978 &amp;#039;&amp;#039;[[Schwabinger Kunstpreis]]&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* 1983 &amp;#039;&amp;#039;[[Ernst-Hoferichter-Preis]]&amp;#039;&amp;#039; der Stadt München (Laudator: Gerhard Polt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigene Stücke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Klavier im Kuhstall&amp;#039;&amp;#039; 1956&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prinz Gong&amp;#039;&amp;#039;, Bärenreiter-Verlag 1958&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Valentinaden&amp;#039;&amp;#039; 1971–1976 Theater am Sozialamt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baierisch-Sprachkurs&amp;#039;&amp;#039; 1974 [http://www.fraunhofertheater.de Theater im Fraunhofer]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Runden Eck&amp;#039;&amp;#039; 1976&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des Sängers Fluch – bis Montag ganz&amp;#039;&amp;#039; 1977&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mord am Nationaltheater&amp;#039;&amp;#039; 1978 Theater am Sozialamt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bavaria Loas&amp;#039;&amp;#039; 1979 [[Theaterfestival Spielart#Geschichte|Münchner Theaterfestival]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Originalsprengung&amp;#039;&amp;#039; 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Keine Auskunft von Philip Arp. Szenen, Geschichten, Gedichte und Collagen.&amp;#039;&amp;#039; Habbel, Regensburg 1980, ISBN 3-7748-0365-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hiermit gebe ich nichts bekannt. Verse, Vorträge, Valentinaden&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Anette Spola u. a. Hugendubel, München 1988, ISBN 3-88034-370-5 (mit ausführlicher Biographie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonträger ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hiermit gebe ich nichts bekannt. Szenen, Vorträge, Valentinaden&amp;#039;&amp;#039; Köln 1998 (1 CD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|111520126}}&lt;br /&gt;
* [http://www.volkssaengerei.de/menschen/arp.htm volkssaengerei.de über Philip Arp]&lt;br /&gt;
* {{IMDb}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=111520126|LCCN=n/89/658132|VIAF=10154411}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Arp, Philip}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarettist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ernst-Hoferichter-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Arp, Philip&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fischer, Hermann (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler, Kabarettist, Autor und Theater-Regisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Februar 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Februar 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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