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	<title>Philharmoniker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philharmoniker&amp;diff=720980&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
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		<updated>2026-03-06T08:21:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| behandelt den Film aus dem Jahr 1944. Zu der Bezeichnung für ein Orchester(-mitglied) sowie verwandten Begriffen siehe [[Philharmonie]]; zu der österreichischen Bullionmünze, die kurz auch „Philharmoniker“ genannt wird, siehe [[Wiener Philharmoniker (Münze)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild             =&lt;br /&gt;
| Originaltitel    = Philharmoniker&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 1944&lt;br /&gt;
| Länge            = 79&lt;br /&gt;
| FSK              = 12&lt;br /&gt;
| JMK              =&lt;br /&gt;
| Regie            = [[Paul Verhoeven (Regisseur, 1901)|Paul Verhoeven]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         = [[Erich Ebermayer]], [[Paul Verhoeven (Regisseur, 1901)|Paul Verhoeven]]&lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen = [[Tobis-Tonbild-Syndikat|Tobis Filmkunst]]&lt;br /&gt;
| Produzent        = Herstellungsgruppe [[Herbert Engelsing]]&lt;br /&gt;
| Musik            = [[Heinz-Friedel Heddenhausen]], [[Alois Melichar]]&lt;br /&gt;
| Kamera           = [[Friedl Behn-Grund]]&lt;br /&gt;
| Schnitt          = [[Hans Heinrich]]&lt;br /&gt;
| Besetzung        =&lt;br /&gt;
* [[Eugen Klöpfer]]: Vater Schonath&lt;br /&gt;
* [[Will Quadflieg]]: Alexander Schonath&lt;br /&gt;
* [[Malte Jaeger]]: Hans Schonath&lt;br /&gt;
* [[Theodor Loos]]: Orchestervorstand Herbert Hartwig&lt;br /&gt;
* [[Irene von Meyendorff]]: Maria Hartwig&lt;br /&gt;
* [[Erich Ponto]]: Orchesterdiener Straehle&lt;br /&gt;
* [[Kirsten Heiberg]]: Heddy Lindt&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Flickenschildt]]: Konzertagentin Fuchs&lt;br /&gt;
* [[O. E. Hasse]]: Konzertagent Urdoi&lt;br /&gt;
* [[Franz Schafheitlin]]: Ministerialrat&lt;br /&gt;
* [[Erika von Thellmann]]: Frau Brettschneider&lt;br /&gt;
* [[Eduard von Winterstein]]: Arzt&lt;br /&gt;
* [[Erich Fiedler]]: Philharmoniker Schneemann&lt;br /&gt;
* [[Paul Verhoeven (Regisseur, 1901)|Paul Verhoeven]]: Philharmoniker Grode&lt;br /&gt;
* [[Oscar Sabo]]: Philharmoniker Schulz&lt;br /&gt;
* [[Karl Etlinger (Schauspieler)|Karl Etlinger]]: Philharmoniker Weidner&lt;br /&gt;
* [[Herbert Gernot]]: Philharmoniker Ullmann&lt;br /&gt;
* [[Paul Rehkopf]]: Philharmoniker Mack&lt;br /&gt;
* [[Curt Ackermann]]: Direktor der Rio-Bar&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philharmoniker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutscher Musikfilm von [[Paul Verhoeven (Regisseur, 1901)|Paul Verhoeven]] aus dem Jahr 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland vor 1933: Die finanzielle Lage der [[Berliner Philharmoniker]] hat sich verschlechtert, und obwohl die Musiker dem Orchester die Treue halten, ist es der gerade erst ins Orchester aufgenommene erste Geiger Alexander Schonath, der den Philharmonikern den Rücken kehrt. Er geht als Geiger zu einer Gruppe, die Unterhaltungsmusik spielt, und gilt von nun an unter den Philharmonikern als Verräter. Vor allem Alexanders Vater als eines der ältesten Mitglieder des Orchesters kann seinem Sohn nicht verzeihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit handelte Alexander jedoch aus guten Motiven. Ursprünglich war er als Sologeiger mit einer Tanzkapelle umhergezogen, was zu einem ersten Bruch mit dem Vater geführt hatte. Alexanders immer etwas kränklicher Bruder Hans, der ebenfalls Musiker ist, brachte es derweil zum Konzertmeister bei den Philharmonikern. Hans verlobte sich mit der Tochter des Orchestervorstands, Maria. Zu dem Zeitpunkt erschien unerwartet Alexander in Berlin und begann eine Affäre mit Maria. Ihr gelang es in der Folge, Alexander mit seinem Vater auszusöhnen. Zudem konnte sie ihren Vater, den Orchestervorstand, überzeugen, Alexander bei den Philharmonikern einzustellen. Die plötzliche Konkurrenz durch den Bruder sowohl im Privat- als auch im Berufsleben war zu viel für Hans, der während eines Konzerts ohnmächtig zusammenbrach. Als die Ärzte Alexander erklärten, dass jede Aufregung für Hans tödlich sein könnte, verließ Alexander die Philharmoniker, obwohl er nun als Verräter galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1933 verbessert sich die finanzielle Lage der Philharmoniker deutlich. Hans stirbt während einer Auslandstournee und Maria trifft kurze Zeit später zufällig mit Alexander zusammen. Sie begegnet ihm zunächst ablehnend, erfährt jedoch von der Sängerin Heddy die wahren Hintergründe über Alexanders damaliges Verschwinden. Maria liebt Alexander immer noch und versöhnt ihn erneut mit seinem Vater. Der talentierte Geiger wird nun endgültig ein Mitglied der Philharmoniker und er und Maria werden ein Liebespaar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dreharbeiten für &amp;#039;&amp;#039;Philharmoniker&amp;#039;&amp;#039; fanden vom 26. November 1942 bis zum März 1943 unter anderem in der 1944 zerstörten alten [[Alte Philharmonie Berlin|Berliner Philharmonie]] und in [[Wien]] statt. Die Filmbauten übernahmen  [[Otto Erdmann (Filmarchitekt)|Otto Erdmann]], [[Arthur Nortmann]] und [[Franz F. Fürst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film wurde auf Wunsch von [[Goebbels]] produziert, um einem US-Film ([[Walt Disney]], Musikfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Fantasia]]&amp;#039;&amp;#039;, 1940) über das [[Philadelphia Orchestra|Philadelphia-Orchester]] ein Gegenstück zu präsentieren. [[Wilhelm Furtwängler]] weigerte sich mitzumachen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.abruckner.com/down/editorsnote/brucknermovies/philharmoniker1942/The-Film_Philharmoniker.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Filmprüfstelle]] stufte &amp;#039;&amp;#039;Philharmoniker&amp;#039;&amp;#039; im November 1944 als „Jugendfrei ab 14 Jahre“ ein und verlieh diesem Film das Prädikat &amp;#039;&amp;#039;Künstlerisch besonders wertvoll&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uraufführung des Films war am 4. Dezember 1944 im Berliner Tauentzien-Palast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film sind neben den Darstellern die Berliner Philharmoniker selbst zu hören und zu sehen. Unter den Dirigenten [[Richard Strauss]], [[Hans Knappertsbusch]], [[Eugen Jochum]] und [[Karl Böhm]], die im Film auftreten, erklingen Werke von [[Anton Bruckner]], [[Franz Liszt]], Richard Strauss und [[Johannes Brahms]]. Zu Beginn des Films erklingt [[Ludwig van Beethoven]]s [[5. Sinfonie (Beethoven)|5. Sinfonie]]. Die zeitgenössische Kritik hob im Hinblick auf die Dirigenten hervor, dass die „Meister ihres Fachs, die Namen von Welt, die hier Laienspieler vor der Kamera sind, … die Meister der Maske [übertreffen]!“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biedrzynski&amp;quot;&amp;gt;Richard Biedrzynski: &amp;#039;&amp;#039;Musik um Maria. Zur Uraufführung des Tobis-Films im Tauentzien-Palast: „Philharmoniker“&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Zeitung Berlin, 5. Dezember 1944.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zeitgenössische Kritik lobte &amp;#039;&amp;#039;Philharmoniker&amp;#039;&amp;#039; als „musikalische[n] Ohrenschmaus und mimische Augenweide“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biedrzynski&amp;quot; /&amp;gt;. Er schaffe es, „Musik aus ihrer absoluten Selbstherrlichkeit zu lösen und mit den privaten Episoden menschlicher Schicksale zu verknüpfen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biedrzynski&amp;quot; /&amp;gt; Gleichzeitig gelänge es ihm, „die Majestät der Musik sichtbar zu machen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biedrzynski&amp;quot; /&amp;gt; Andere Kritiker betonten, dass im Film weniger die Handlung wichtig ist, als vielmehr „das Erlebnis der Musik, die wiederum die Entwicklung eines Orchesters vorwärtstreibt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herstatt&amp;quot;&amp;gt;Cornelia Herstatt: &amp;#039;&amp;#039;Mit Dirigenten und Mimen. „Philharmoniker“, ein neuer Tobis-Film im Tauentzien-Palast&amp;#039;&amp;#039;. Rezension einer Berliner Zeitung, 5. Dezember 1944.&amp;lt;/ref&amp;gt; Paul Verhoeven hätte in &amp;#039;&amp;#039;Philharmoniker&amp;#039;&amp;#039; „atmosphärische Momente“ und „Konzerte von eindringlicher Wirkung“ eingefangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herstatt&amp;quot; /&amp;gt; Hervorgehoben wurden auch die Leistungen der Schauspieler, die „unbewußt auf dem Podium die höchste Natürlichkeit der Kunst erzielten“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herstatt&amp;quot; /&amp;gt;, so wäre „der Geiger des deutschen Films“&amp;lt;ref&amp;gt;Will Quadflieg: &amp;#039;&amp;#039;Wir spielen immer. Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt am Main 1976, S. 112. Quadflieg wurde in seinen Filmen oft als Geiger eingesetzt, so zum Beispiel in &amp;#039;&amp;#039;[[Kora Terry]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zaubergeige (Film)|Die Zaubergeige]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarze Augen (1951)|Schwarze Augen]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Die Försterchristel (1952)|Die Försterchristel]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Will Quadflieg]] hier „der Virtuose seines Lebens und seiner Kunst schlechthin“ und [[Irene von Meyendorff]] zeige „mehr sprechende Wärme … im Blick und Gefühl, als sie es sonst in ihrem wie zur Medaille geprägten Gesicht geben kann und darf.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biedrzynski&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des Internationalen Films]]&amp;#039;&amp;#039; bewertete &amp;#039;&amp;#039;Philharmoniker&amp;#039;&amp;#039; 1990 als „Musikfilm mit guter Kameraarbeit und ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;LdIF&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Lexikon des Internationalen Films&amp;#039;&amp;#039;. Band 6. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1990, S. 2943.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er biete „vollendetes Musizieren der Berliner Philharmoniker unter der Stabsführung von Richard Strauß, Eugen Jochum und Hans Knappertsbusch.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;LdIF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der während der NS-Zeit im Deutschen Reich uraufgeführten deutschen Spielfilme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0037173}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|b3b61217c1894d238368fea02d115a2e}}&lt;br /&gt;
* [http://www.murnau-stiftung.de/de/suchergebnis.asp?ID=698 &amp;#039;&amp;#039;Philharmoniker&amp;#039;&amp;#039;]  bei [[Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung|murnau-stiftung.de]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Philharmoniker}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzweißfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Philharmoniker]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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