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	<title>Pherai - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die antike Stadt in Thessalien; zu weiteren Bedeutungen siehe [[Pherai (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Thessaly.jpg|mini|Lage von Pherai in Thessalien]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pherai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Φεραί}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Phera, Pherä&amp;#039;&amp;#039;) war eine antike Stadt in der [[Thessalien|thessalischen]] Landschaft [[Pelasgiotis]], unweit des Meeres, in der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] bekannt als Sitz des [[Admetos]], dessen Sohn [[Eumelos (Pherai)|Eumelos]] der gemeinschaftliche Anführer der Pheräer und [[Iolkos|Iolker]] vor [[Troja]] war. Pherai ist benannt nach [[Pheres (Sohn des Kretheus)|Pheres]], dem Vater von Admetos, der die Stadt gegründet und als deren König geherrscht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinrich Wilhelm Stoll]] |Hrsg=[[Wilhelm Heinrich Roscher]] |Titel=Pheres 1 |Sammelwerk=[[Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie]] |Band=Dritter Band, zweite Abteilung |Nummer= |Auflage= |Verlag=B. G. Teubner |Ort=Leipzig |Datum=1909 |ISBN= |Seiten= |Spalten=2297 |Online=https://www.archive.org/stream/ausfhrlichesle0302rosc#page/n324/mode/1up}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Pherai kontrollierte den einzigen großen Hafen Thessaliens, Pagasai, und profitierte von der Getreideausfuhr sowie dem Handel mit anderen Gütern. Mit dem wachsenden Wohlstand bildete sich in der Stadt eine Mittelklasse, die auch politische Ansprüche geltend machte.&amp;lt;ref&amp;gt;Slawomir Sprawski: &amp;#039;&amp;#039;Were Lycophron and Jason tyrants of Pherae?&amp;#039;&amp;#039; In: Christopher Tulin, Vincent Azoulay (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Xenophon and his world&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Historia Einzelschriften&amp;#039;&amp;#039; 172). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2004, S. 441.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen Ende des [[Peloponnesischer Krieg|Peloponnesischen Kriegs]] wurde Pherai Sitz einer selbständigen [[Tyrannis|Tyrannenherrschaft]], die längere Zeit auf Griechenland Einfluss hatte. Diese Alleinherrscher betrieben im 4. Jahrhundert v. Chr. eine in hohem Maße expansive Politik und strebten nach der Hegemonie über ganz Thessalien. Gestützt auf die breite Masse der Händler und Handwerker – jener nicht-adligen Schicht, der politisches Gewicht so lange bedeutungslos war – und auf den in der von Pherai abhängigen Hafenstadt Pagasai ansässigen „Nautikos ochlos“ gelang es als erstem [[Lykophron von Pherai]], eine durchaus populäre [[Tyrannis]] zu errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Beck: &amp;#039;&amp;#039;Polis und Koinon&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Historia Einzelschriften&amp;#039;&amp;#039; 114). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1997, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sozialstruktur der Hafenstadt Pagasai unterschied sich von den übrigen Städten Thessaliens insofern als in ihr nicht das agrarische, sondern das merkantilistische Element und die Seefahrer dominierten. Zudem gab es weder in Pherai noch in Pagasai eine alt eingesessene Adelsfamilie, was das Emporstreben der neuen Schicht erleichterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Tyrannen von Pherai sind außer Lykophron (Regierungszeit: um 406–390 v. Chr.), der 404 v. Chr. eine Schlacht gegen ein Adelsheer unter Führung der [[Aleuaden]] gewann, [[Jason von Pherai|Jason]] (um 375 v. Chr.), Oberfeldherr von ganz Thessalien, dessen Sohn [[Lykophron II. von Pherai|Lykophron]] sowie [[Alexander von Pherai|Alexander]] (358 ermordet) zu erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Antiochos III.]] von Syrien belagerte und eroberte Pherai 191, musste es aber bald darauf den Römern überlassen. Die Stadt hatte eine [[Akropolis]] und innerhalb ihrer Ringmauern die vielgenannte Quelle [[Hypereia]], welche noch jetzt nördlich der Stadt [[Velestino]], wo sich vom alten Pherai spärliche Reste erhalten haben, hervorsprudelt. Nach der antiken Stadt wurde die Gemeinde Velestino in [[Feres (Thessalien)|Feres]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNP|9|767||Pherai|Herwig Kramolisch|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=39/23/1/N|EW=22/44/47/E|type=landmark|dim=1000|region=GR-E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike griechische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rigas Fereos (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pherai| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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