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	<title>Phenakospermum guyannense - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Phenakospermum_guyannense&amp;diff=2164047&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 20. September 2024 um 09:13 Uhr</title>
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		<updated>2024-09-20T09:13:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = &lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Phenakospermum guyannense&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Achille Richard|A.Rich.]]) Endl. ex [[Friedrich Anton Wilhelm Miquel|Miq.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Phenakospermum&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Stephan Ladislaus Endlicher|Endl.]]&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Strelitziengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Strelitziaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Ingwerartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Zingiberales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Commeliniden&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Monokotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Phenakospermum guyannense BotGardBln08112010A.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Habitus einer jungen Pflanze mit den langen Blattstielen und einfachen Blattspreiten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Phenakospermum guyannense 301258804.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Phenakospermum guyannense&amp;#039;&amp;#039; mit Blüten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Phenakospermum guyannense MHNT.BOT.2007.46.1.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Phenakospermum guyannense&amp;#039;&amp;#039;, Früchte]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phenakospermum guyannense&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die einzige [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] der [[monotypisch]]en [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phenakospermum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Strelitziengewächse]] (Strelitziaceae). Sie ist in der [[Neotropis]] beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild und Laubblätter ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Phenakospermum guyannense&amp;#039;&amp;#039; wächst als große, [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchshöhen von über 10 Metern. Sie bildet Bestände durch sympodiale [[Rhizom]]e. Alle Pflanzenteile sind unbehaart. Es wird „Pseudostamm“ mit Wuchshöhen von 3 bis 7,4 Meter und Durchmesser von 11 bis 17 Zentimeter ausgebildet, dabei bleiben um einen unverzweigten, faserigen Stamm die sich überlappenden Blattscheiden erhalten; als Ausnahme innerhalb der Ordnung [[Ingwerartige|Zingiberales]] verholzt er etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständig und mehr oder weniger zweizeilig angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] werden bis zu 3 Meter lang und sind in Blattscheide, Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel besitzt eine Länge von 0,37 bis 1,92 Zentimeter und einen Durchmesser von 2,0 bis 3,2 Zentimeter. Die große, einfache Blattspreite ist kahl, 1,0 bis 2,7 Meter lang und 47 bis 85 Zentimeter breit. Es ist ein dicker Hauptnerv (Mittelrippe) und zueinander parallele Seitennerven vorhanden, die sich alle am glatten Blattrand vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstände und Blüten ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht vom Ende der Regenzeit bis zur Mitte der Trockenzeit. Es ist ein aufrechter, 1,2 bis 2,0 Meter langer Blütenstandsschaft vorhanden, der einen Durchmesser von 7 bis 18 cm besitzt. Der endständige, aufrechte [[Blütenstand]] ist aus mehreren Teilblütenständen zusammengesetzt und kann zwei bis vier Monate lang Blüten hervorbringen. An einer Rhachis mit einem Durchmesser von 2,5 bis 9 cm sind zweizeilig in einem Winkel von 90° drei bis zehn kahnförmige [[Tragblatt|Tragblätter]] angeordnet, die grün bis gelb mit einer Wachsschicht, 23 bis 44 cm lang und an ihrer 18 bis 34 cm breit sind; über jedem steht ein Teilblütenstand mit bis zu 25 Blüten. Über einem cremefarbenen, 17 bis 34 cm langen und an seiner Basis 5,8 bis 8,5 cm breiten [[Tragblatt|Deckblatt]] steht ein 1 bis 1,2 cm langer Blütenstiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die etwa 28 cm langen, zwittrigen [[Blüte]]n sind [[zygomorph]] und dreizählig. Es sind zwei deutlich verschiedene Kreise mit je drei [[Blütenhüllblätter]]n vorhanden, die zu einer weißen Röhre mit einer Länge von 9 cm und einem Durchmesser von 1,8 cm verwachsen sind. Von den freien Bereichen der drei 3,5 cm breiten, creme-weißen Kelchblätter ist eines 17 cm und die anderen 18 cm lang. Von den drei Kronblätter sind zwei an ihrer Basis nicht, sondern erst ab der Hälfte ihrer Länge bis zu ihren Ende verwachsen und sind 14 cm lang sowie 2,5 cm breit, das freie dritte Kronblatt ist 12 cm lang sowie 3 cm breit; sie sind creme-weiß mit dunkel grünem, zurückgebogenem Rand. Es sind fünf fertile [[Staubblätter]] vorhanden und ein [[Staminodium]] fehlt. Die linealen Staubfäden sind mit etwa 8,5 cm relativ lang. Die Staubbeutel sind mit einer Länge von etwa 7 cm lineal. Die drei [[Fruchtblätter]] sind zu einem unterständigen, dreikammerigen, weißen [[Fruchtknoten]] verwachsen, der eine Länge von etwa 3,5 cm und einen Durchmesser von etwa 2 cm besitzt. In jeder Fruchtknotenkammer stehen die vielen [[Samenanlage]]n in vier Reihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind tief eingesunkene Septal[[nektarien]] vorhanden. Jede Blüte produziert 1,2 bis 3 ml hexose-dominierten (durchschnittlich etwa 17 % [[Hexose]]) Nektar, der aber nicht wieder nachproduziert wird. Die Blüten öffnen sich kurz vor Sonnenuntergang und sind nur eine Nacht bestäubungsfähig. Die [[Bestäubung]] erfolgt durch [[Fledertiere]] ([[Chiropterophilie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
Es wird eine grüne, verholzende, dreifächrige, lokulizidale [[Kapselfrucht]] mit einer Länge von etwa 15 cm und einem Durchmesser von etwa 8 cm gebildet, die viele (bis 400) Samen enthält. Die mit einer Länge von 8 bis 10 mm und einem Durchmesser von 6 bis 8 mm glänzend schwarzen [[Same (Pflanze)|Samen]] besitzen ein stärkereiches [[Endosperm]] und einen roten bis orangefarbenen, faserigen [[Arillus]]. Der leuchtend gefärbte Arillus lockt Vögel zur Verbreitung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomenzahl ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 22.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die [[Neotropis|neotropische]] &amp;#039;&amp;#039;Phenakospermum guyannense&amp;#039;&amp;#039; kommt ursprünglich in [[Südamerika]] nur östlich der [[Anden]] im [[Amazonasbecken]] vor und gedeiht teilweise häufig in Wäldern entlang der saisonal überfluteten [[Savanne]]n. Das Verbreitungsgebiet reicht von Kolumbien, Ecuador, Guayana, Suriname, Französisch-Guayana, Venezuela, Bolivien und Peru bis Brasilien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung]] dieser Art erfolgte 1831 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Urania guyannensis&amp;#039;&amp;#039; durch [[Achille Richard]] in &amp;#039;&amp;#039;Nova Acta Physico-medica Academiae Caesareae Leopoldino-Carolinae Naturae Curiosorum Exhibentia Ephemerides sive Observationes Historias et Experimenta&amp;#039;&amp;#039;, Band 15 (Suppl.), Seite 21, Tafel 6–7. Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Phenakospermum&amp;#039;&amp;#039; wurde 1833 durch [[Stephan Ladislaus Endlicher]] in &amp;#039;&amp;#039;Prodromus Florae Norfolkicae&amp;#039;&amp;#039;, S. 35, aufgestellt. Den gültigen Namen &amp;#039;&amp;#039;Phenakospermum guyannense&amp;#039;&amp;#039; erhielt diese Art 1845 durch Stephan Ladislaus Endlicher in [[Friedrich Anton Wilhelm Miquel]] &amp;#039;&amp;#039;Botanische Zeitung (Berlin)&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, Seite 345, dort in falscher Schreibweise (n statt nn) &amp;#039;&amp;#039;Phenakospermum guyanense&amp;#039;&amp;#039;. Weitere [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für &amp;#039;&amp;#039;Phenakospermum guyannense&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Rich.) Endl. ex Miq.}} sind: &amp;#039;&amp;#039;Ravenala guyannensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Rich.) Steud.}}, &amp;#039;&amp;#039;Urania amazonica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Mart.}}, &amp;#039;&amp;#039;Phenakospermum amazonicum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Mart.) Miq.}}, &amp;#039;&amp;#039;Musidendron amazonicum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Mart.) Nakai}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Über eine Nutzung durch den Menschen ist wenig bekannt. Die Samen werden gegart bei einigen [[Indigene Völker|indigenen Völkern]] gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* W. J. Kress, D. E. Stone: &amp;#039;&amp;#039;Morphology and floral biology of Phenakospermum (Strelitziaceae), an arborescent herb of the Neotropics.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biotropica.&amp;#039;&amp;#039; 25, 1993, S. 290–300.&lt;br /&gt;
* [http://botany.si.edu/zingiberales/genera/genuspage.cfm?mygenus=Phenakospermum&amp;amp;myfamily=Strelitziaceae &amp;#039;&amp;#039;Phenakospermum&amp;#039;&amp;#039;] bei [http://botany.si.edu/zingiberales/families/familypage.cfm?myfamily=Zingiberaceae &amp;#039;&amp;#039;Zingiberaceae&amp;#039;&amp;#039;] des [http://www.mnh.si.edu/ &amp;#039;&amp;#039;National Museum of Natural History&amp;#039;&amp;#039; (NMNH) der &amp;#039;&amp;#039;Smithsonian Institution&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=21500434|WissName=Phenakospermum_guyannense|Zugriff=2017-01-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=21500436|WissName=Phenakospermum_guyannense|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt;{{WCSP|Phenakospermum|Zugriff=2020-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Phenakospermum guyannense|&amp;#039;&amp;#039;Phenakospermum guyannense&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingwerartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zingiberales]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
	</entry>
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