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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Phasenmodulation</id>
	<title>Phasenmodulation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T16:27:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Phasenmodulation&amp;diff=89051&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:C2:973A:3F17:E802:9860:E692:3A79: /* Praktische Anwendungen */  &quot;in dem&quot; hat eine signifikant andere Bedeutung als &quot;indem&quot; und war hier eindeutig da falsche Wort.</title>
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		<updated>2024-05-04T13:49:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Praktische Anwendungen: &lt;/span&gt;  &amp;quot;in dem&amp;quot; hat eine signifikant andere Bedeutung als &amp;quot;indem&amp;quot; und war hier eindeutig da falsche Wort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Phasenverschiebung.png|mini|Abb. 1: Die „rote“ Sinusschwingung ist gegenüber der „blauen“ Sinusschwingung um ein Viertel der Periodendauer verzögert. Im komplexen zweiseitigen Frequenzspektrum zeigt sich das als eine 90°-Drehung der beiden Spektrallinien, die den Träger darstellen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phasenmodulation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Verfahren, mit dem ein [[Analogsignal|analoges]] oder ein [[Digitalsignal|digitales Signal]] über einen [[Kanal (Informationstheorie)|Kommunikationskanal]] übertragen wird. Die Phasenmodulation ist eng verwandt mit der [[Frequenzmodulation]]. Beide Modulationen zählen zur Gruppe der [[Winkelmodulation]]sverfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Analoge Phasenmodulation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Phase-modulation.gif|mini|hochkant=1.5|Beispielhafte Visualisierung der Phasenmodulation: Das Signal f&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; in Blau moduliert die Trägerschwingung f&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; in Braun was als Ergebnis zu dem phasenmodulierten Signal in Grün führt]]&lt;br /&gt;
Das modulierte Sendesignal kann bei der Phasenmodulation allgemein durch eine Sendefrequenz &amp;lt;math&amp;gt;f_0&amp;lt;/math&amp;gt; dargestellt werden, deren Frequenz sich nur dann in gewissem Umfang ändert, wenn sich die zu übertragende Nutzsignalfrequenz &amp;lt;math&amp;gt;f_s&amp;lt;/math&amp;gt; zeitlich verändert. Durch diese Frequenzänderung wird eine Phasenverschiebung vom Sendesignal &amp;lt;math&amp;gt;f_0(t)&amp;lt;/math&amp;gt; zur ursprünglichen Sendefrequenz &amp;lt;math&amp;gt;f_0(t=0)&amp;lt;/math&amp;gt; erreicht. Ist f&amp;lt;sub&amp;gt;s&amp;lt;/sub&amp;gt; zeitlich konstant, wird die Sendefrequenz &amp;lt;math&amp;gt;f_0&amp;lt;/math&amp;gt; ausgegeben. Mathematisch lässt sich dieser Zusammenhang folgendermaßen mit beliebiger reeller Konstante k beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;f_{0,PM}(t) = f_0 + k f_s&amp;#039;(t)\ &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;k&amp;lt;/math&amp;gt; ist ein Faktor, welcher angibt, wie stark sich die Phase des Sendesignals in Abhängigkeit vom Nutzsignal ändern soll und wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phasenmodulationsindex&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Er drückt die maximale Phasenabweichung aus und ist im Gegensatz zum [[Frequenzmodulationsindex]]&amp;amp;nbsp;η nicht von dem Wert der Trägerfrequenz abhängig. Der Ausdruck &amp;lt;math&amp;gt;f_s&amp;#039;(t)&amp;lt;/math&amp;gt; beschreibt die zeitliche Ableitung des zu übertragenden Nutzsignals. Das modulierte Sendesignal ergibt sich damit zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;m(t) = \cos\left(2 \pi f_0 t + 2 \pi k f_s(t)\right)\ &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den zweiten Summanden kann man sich anschaulich so vorstellen: Die [[Momentanwert]]e zu bestimmten Zeitpunkten des Nutzsignals &amp;lt;math&amp;gt;f_s(t)&amp;lt;/math&amp;gt; verstellen quasi den Phasenwinkel der [[Kosinus]]-Funktion, wovon sich auch der Name dieser Modulationsart ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praktische Anwendungen ===&lt;br /&gt;
Die analoge Phasenmodulation fand nur in einem Bereich weite Verbreitung: [[National Television Systems Committee|NTSC]]- und [[Phase Alternating Line|PAL]]-Farbfernsehsignale übertragen, als Teil einer [[Quadraturamplitudenmodulation]], den [[Farbton]] phasenmoduliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass dieses Verfahren ansonsten wenig gebräuchlich ist, liegt in erster Linie an einer prinzipiellen Schwierigkeit, die sich zumindest vor der Einführung integrierter Schaltungen nur mit signifikantem Aufwand bewältigen ließ: Der Empfänger muss über eine phasensynchrone „Kopie“ der unmodulierten Sendefrequenz &amp;lt;math&amp;gt;f_0&amp;lt;/math&amp;gt; verfügen; durch den Vergleich dieses Referenzsignals mit dem empfangenen Signal ermittelt er die Phasenverschiebung. (Die oben erwähnten Fernsehnormen lösen dieses Problem, indem in jeder Bildzeile einige wenige Schwingungen von &amp;lt;math&amp;gt;f_0&amp;lt;/math&amp;gt; mit übertragen werden („[[Burst-Signal#PAL-Burst|color burst]]“), auf die sich ein Oszillator im Empfänger synchronisiert.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phasenmodulation erlangte daher erst bei digitalen Übertragungsverfahren, wo die Synchronisation und Demodulation mittels einer [[Costas Loop]] gelöst werden kann, wesentliche Bedeutung für die praktische Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitale Phasenmodulation ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Phasenumtastung}}&lt;br /&gt;
Die Phasenumtastung ({{EnS|&amp;#039;&amp;#039;Phase-Shift Keying&amp;#039;&amp;#039;}} abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;PSK&amp;#039;&amp;#039;) stellt die digitale Form der Phasenmodulation dar. Dabei wird die sinusförmige [[Träger (Nachrichtentechnik)|Trägerschwingung]] durch den zu übertragenden digitalen Datenstrom in diskreten Phasenstufen umgeschaltet. Die Bezeichnungen für digitale Modulationen stammen aus deren Eigenschaften zu den Abtastzeitpunkten auf der Empfängerseite. Keying bedeutet (Um-)Tasten, abgeleitet von „Key“, welcher auch die Bezeichnung für die Morse-Taste ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Form ist die [[Phasenumtastung#Binäre Phasenumtastung|binäre Phasenumtastung]] (BPSK) mit zwei Phasenzuständen. Bei der [[Quadraturphasenumtastung]] (4-PSK bzw. QPSK) werden pro Symbol 2 Bit, bei 8-PSK pro Symbol 3 Bit übertragen. 4-PSK wird zum Beispiel bei der Übertragung von [[Faksimile]]s über das Telefonnetz verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird die Phasenumtastung mit der [[Amplitude Shift Keying|Amplitudenumtastung]] (ASK) kombiniert, dann entsteht die [[Quadraturamplitudenmodulation]] (QAM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:bpskrp.png|mini|hochkant=1.5|Abb. 4: BPSK mit weicher Umtastung, in der Mitte der Umschaltzeitbereich]]&lt;br /&gt;
{{Audio|Faxhellorp.ogg|Fax-Tonsignal (siehe Text)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tonbeispiel ist die Antwort eines [[Fax]]es, wenn es angerufen wird. Das erste Signal ist ein reiner Sinuston, dem mehrfach ein Knackgeräusch überlagert ist. Dabei handelt es sich um eine Phasenschiebung um 180°, siehe Bild. Sie kann eine Information von genau einem Bit übertragen. Deshalb wird sie als &amp;#039;&amp;#039;binäre Phasenschiebung&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;binary phase shift keying&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Phasenschiebung um 90° lassen sich 4 verschiedene Zustände kodieren: 0°, +90°, −90°, und 180° (&amp;#039;&amp;#039;quadrature phase-shift keying&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;quaternary phase-shift keying&amp;#039;&amp;#039; oder [[QPSK]]). Bei Vielfachen von 45° sind es 8 Zustände bzw. 3 Bit (&amp;#039;&amp;#039;octal phase-shift keying&amp;#039;&amp;#039; oder OPSK). Allgemein spricht man von &amp;#039;&amp;#039;multiple phase-shift keying&amp;#039;&amp;#039; oder MPSK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.diru-beze.de/modulationen/skripte/SuS_W0506/Digitale_Analoge_Modulationen_WS0506.pdf Digitale und analoge Modulationsverfahren] ([[Portable Document Format|PDF]]; 282 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Technische Modulationsverfahren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modulation (Technik)|Phasenmodulation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:C2:973A:3F17:E802:9860:E692:3A79</name></author>
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