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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pharyngealia</id>
	<title>Pharyngealia - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T18:49:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pharyngealia&amp;diff=1547129&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-05-08T21:53:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pharyngeal jaws of moray eels de.svg|mini|Pharyngealia einer [[Muränen|Muräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pharyngealia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man jene Teile des [[Kiemenbogen]]skeletts (s. auch [[Pharyngealbogen]]) der Fische, insbesondere der [[Actinopterygii]], die im Laufe der Evolution immer mehr darauf spezialisiert wurden, dem Transport der Nahrung durch den [[Pharynx]] (Kiemendarm, „Schlund“) sowie oft deren Bearbeitung zur besseren Verdauung (als „Kauapparat“) zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phylogenetische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Seewolfschaedel.jpg|mini|Schädel von &amp;#039;&amp;#039;Anarhichas&amp;#039;&amp;#039; (Seewolf). Man sieht am oberen Mundrand das paarige [[Zwischenkieferbein|Praemaxillare]] (Zwischenkieferbein) mit den „Reißzähnen“ (zum Abreißen festgesponnener Muscheln) und dem fast zahnlosen Seitenast; dahinter im Munddach &amp;#039;&amp;#039;medial&amp;#039;&amp;#039; („zur Mitte hin gelegen“) die Quetschzähne auf dem unpaaren Vomer und &amp;#039;&amp;#039;lateral&amp;#039;&amp;#039; davon („zur Seite gelegen“) die auf den Palatina. Als Antagonisten zu den Zähnen auf diesen fünf Knochen wirken die Reiß- und Quetschzähne des (paarigen) Dentale (im Unterkiefer). Weiter hinten (innen) die oberen und unteren Pharyngealia mit kleineren Zähnen, die das Weichtier durch den Schlund transportieren.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann deutlich zwei Schritte der Entwicklung unterscheiden. Zuerst entwickelt der hinterste Bogen („fünfter Kiemenbogen“) &amp;#039;&amp;#039;[[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen#Generelle Lage- und Richtungsbezeichnungen|ventral]]&amp;#039;&amp;#039; eine entsprechende Bezahnung (ab [[Devon (Geologie)|Devon]]); ab der [[Jura (Geologie)|Jura]] aber entwickelt sich auch &amp;#039;&amp;#039;dorsal&amp;#039;&amp;#039; an den Kiemenbögen II bis IV ein komplizierter muskulöser Apparat (mit den bezahnten Pharyngobranchialie II-IV; das Phbr. I dient als Pleuel für den ganzen Apparat), der es ermöglicht, Beute viel rascher und effizienter zu verschlingen. Insbesondere ist dabei ein langer (paariger) Muskel von der Wirbelsäule von Bedeutung: der Retractor pharyngealium dorsalis (C. Holstvoogd 1965), der aus der [[Ösophagus]]-Muskulatur entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die Kiemenbögen zum Schlingen koordinierte Bewegungen (wie ein [[Pantograph]]) ausführen, ist es nötig, dass die &amp;#039;&amp;#039;dorsalen&amp;#039;&amp;#039; („rückenseits“) Knochen-Elemente (Epibranchialia) gegeneinander gerichtete Fortsätze ausbilden (die Processus uncinati). Bei den [[Acanthopterygii]] ist dies der Fall, in ähnlicher Weise ([[Autapomorphie|autapomorph]]) aber auch schon beim [[Schlammfisch]], bei [[Muränen]], [[Karpfen]] u. a. Bei den Muränen können die Pharyngealia so weit nach vorne bewegt werden, dass sie mit den Kiefern gepackte Beute übernehmen oder aber aus ihr Stücke reißen bzw. einen angegriffenen Feind verwunden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwähnten ventralen Pharyngealia wirken zunächst beim Schlingen und „Kauen“ gegeneinander oder aber, bei [[Karpfenfische]]n, auch gegen eine Kauplatte an der Schädelbasis. Sind aber auch dorsale Pharyngealia vorhanden, so wirken sie mit den ventralen zusammen, die nun zur Verstärkung ihrer Leistung verwachsen ([[Lippfische]]) oder verschmelzen ([[Kugelfische]]) können. Selten fehlen alle Pharyngeal-Zähne ([[Störe]], [[Gonorynchiformes]], [[Gyrinocheilidae]]), aber noch seltener auch alle Pharyngealia ([[Flösselhecht]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Westheide]], Reinhard Rieger: &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Zoologie.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Wirbel und Schädeltiere.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg / Berlin 2004, ISBN 3-8274-0307-3.&lt;br /&gt;
* P. Vandewalle, E. Parmentier, M. Chardon: &amp;#039;&amp;#039;The branchial basket in Teleost feeding.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cybium.&amp;#039;&amp;#039; 24, 2000, S. 319–342. [http://www2.ulg.ac.be/morfonct/pierre_vandewalle/pv_abs_thebranchial_bas.html (Abstract)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie der Fische]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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