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	<title>Pharmakos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:16:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pharmakos&amp;diff=620210&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tolanor: Einleitung etw. relativiert</title>
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		<updated>2024-12-26T17:43:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einleitung etw. relativiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pharmakos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|φαρμακός|pharmakós}}) wurde im [[Antikes Griechenland|antiken Griechenland]] ein menschliches [[Opfer (Religion)|Opfer]] bezeichnet. Solche [[Menschenopfer]], bei denen das Opfer nicht unbedingt zu Tode kam, sind unter anderem für das antike [[Attika (Landschaft)|Attika]], [[Ionien]] oder Städte wie [[Abdera]] belegt. Ihre Deutung in der heutigen [[Alte Geschichte|althistorischen]] und [[Anthropologie|anthropologischen]] Diskussion ist vielfältig; der &amp;#039;&amp;#039;Pharmakos&amp;#039;&amp;#039; wird aber häufig mit [[Rituelle Reinheit|Reinigungs]]- und [[Sündenbock]]-[[Ritual]]en sowie dem Fest der [[Thargelia (Fest)|Thargelia]] in Verbindung gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{RE|V A,2|1287|1304|Thargelia 1|[[Viktor Gebhard]]||[https://elexikon.ch/RE/VA,2_1301?Big Digitalisat]|Fundstelle=hier Sp. 1301 f., der alleine neun verschiedene Deutungsmöglichkeiten aus der älteren Forschung unterscheidet}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenlage und Begriff ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039; für das [[Menschenopfer]], das im ganzen griechischen Raum einheitliche Merkmale aufweist, ist bereits bei einigen Autoren des 6. bis 4. vorchristlichen Jahrhunderts belegt, darunter [[Hipponax]], [[Aristophanes]], [[Lysias]] und [[Demosthenes]]. Ihre Äußerungen geben zwar nur indirekt Aufschluss über das Ritual, doch ihre Verwendung des Ausdrucks und Anspielungen auf bestimmte Handlungen scheinen eine lebendige und gemeinverständliche Begrifflichkeit vorauszusetzen. Mehrere spätere Autoren wie [[Kallimachos]], [[Strabon]] und [[Plutarch]] liefern direkte Beschreibungen des Rituals, die mit denen in lateinischen Quellen – [[Vergil]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Aeneis]]&amp;#039;&amp;#039; 3,57), [[Ovid]] und [[Titus Petronius|Petronius]] – übereinstimmen. Durch spätere Grammatiker, Lexikographen und [[Scholion|Scholiasten]] ([[Maurus Servius Honoratus|Servius]], [[Suda]]-Lexikon, [[Johannes Tzetzes]] und andere) sind auch einige Ursprungslegenden bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Weitere Quellen und genauere Angaben bieten [[Walter Burkert]]: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Religion der klassischen und archaischen Epoche&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Religionen der Menschheit]].&amp;#039;&amp;#039; Band 15). W. Kohlhammer, Stuttgart 1977, S. 139–141, Irene Huber: &amp;#039;&amp;#039;Rituale der Seuchen- und Schadensabwehr im vorderen Orient und Griechenland.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2005, S. 115–126 und Dennis D. Hughes: &amp;#039;&amp;#039;Human Sacrifice in Ancient Greece.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London/New York 1991, S. 139–164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar ist, ob das Wort &amp;#039;&amp;#039;phármakon&amp;#039;&amp;#039; die geschlechtsneutrale Form von &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039; ist. Der Terminus &amp;#039;&amp;#039;phármakon&amp;#039;&amp;#039; wurde von den Griechen sowohl in der Bedeutung von „[[Gift]]“ als auch in der Bedeutung von „[[Heilmittel]]“ verwendet. Einige spätere Quellen wie zum Beispiel die Suda und [[Herodian]] verwenden auch das Wort &amp;#039;&amp;#039;katharma&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|κάθαρμα}}, „Abfall“, „[unbrauchbare] Reste des Opfers“) mit der gleichen Bedeutung wie &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039;. Ein häufiges Synonym für &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039; war &amp;#039;&amp;#039;perípsema&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|περίψημα}}, „Unrat“, „Dreck“).&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Burkert: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Religion der klassischen und archaischen Epoche&amp;#039;&amp;#039;. W. Kohlhammer, Stuttgart 1977, S. 140: Der Ruf: „Werde du unser Unrat (&amp;#039;&amp;#039;perípsema&amp;#039;&amp;#039;)“ begleitete die Opferung an Poseidon eines Jünglings an den Klippen von Leukas.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der griechischen Übersetzung des Alten Testaments der [[Septuaginta]] und im [[Neues Testament|Neuen Testament]] wird das Wort &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039; (manchmal &amp;#039;&amp;#039;phármakos&amp;#039;&amp;#039;) mit der Bedeutung von „Magier“ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen des Rituals ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem Ritual wird für viele griechische Städte und Kolonien des Mittelmeerraums berichtet. Es wurde ausgeführt, um die Stadt zu läutern, wenn Seuchen, Hungersnot, Krieg oder sonstige Krisen und Gefahren befürchtet wurden oder eingetreten waren. In manchen Städten, wie [[Abdera]], sei die Opferung jährlich an einem bestimmten Tag durchgeführt worden. Für [[Athen]] und andere Städte [[Ionien]]s ist eine Verbindung mit den [[Thargelia (Fest)|Thargelia]], den Feiern im Monat [[Thargelion]], vermutet worden. Im Allgemeinen wird aber angenommen, dass die Opferung des &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039; – zumindest in ihrer ursprünglichen Form – nicht Teil des offiziellen religiösen Kalenders war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Städten sei als &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039; ein Mann (einige Quellen sprechen für Athen von zwei Männern oder von einem Mann und einer Frau) aus den Armen, Sklaven oder Fremden ausgewählt oder – wie in Abdera – gekauft worden. Für den Sprung von den Klippen von [[Leukas]] wurde einer der zum Tode verurteilten Gefangenen ausgewählt. Der &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039; sei entweder wegen seiner besonderen Hässlichkeit – so in [[Kolophon]] – oder zufällig ausgewählt und auf Kosten der Stadt reichlich beköstigt worden – in [[Marseille]] ein Jahr lang. Für die Opferung sei der Mann mit pflanzlichen Ornamenten behangen, in einer Prozession oder Verfolgung durch die Stadt geführt bzw. gejagt, mit Ruten gepeitscht, mit Schmährufen beschimpft und von den Stadtbewohnern unter Verwünschungen aus der Stadt geführt worden. In Abdera, in Athen und in anderen ionischen Städten sei der Mann anschließend mit Steinen beworfen und verjagt oder [[Steinigung|gesteinigt]] worden. In Marseille und Leukas sei er von einer Felsklippe ins Meer gestürzt worden. In Kolophon wurde das Opfer wahrscheinlich verbrannt und die Asche ins Meer gestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039;-Ritual war wahrscheinlich auch die in [[Rhodos]] jährlich vollstreckte Hinrichtung eines Verurteilten. [[Porphyrios]] berichtet,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;De abstinentia&amp;#039;&amp;#039; 2,53, nach Dennis D. Hughes: &amp;#039;&amp;#039;Human Sacrifice in Ancient Greece.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London/New York 1991, S. 123.&amp;lt;/ref&amp;gt; dass der Verurteilte während der [[Kronia]]-Feierlichkeiten über ein bestimmtes Tor aus der Stadt geführt wurde und dass man ihm Wein zu trinken gab, bevor man ihn tötete. Porphyrios zufolge war diese Hinrichtung ursprünglich das jährliche Menschenopfer für [[Kronos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Quellen berichten von der Teilnahme aller Stadtbewohner an der Opferung, auch dort, wo dies – wie in Athen – unwahrscheinlich scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Autoren&amp;lt;ref&amp;gt;Dennis D. Hughes: &amp;#039;&amp;#039;Human Sacrifice in Ancient Greece.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London/New York 1991, S. 139ff u. 189. Hughes verweist auf Widersprüche in den älteren Texten und auf mangelnde Quellenangaben bei den späteren Lexikographen und Scholiasten. Er vertritt die Auffassung, dass die Historizität jeglicher Form von Menschenopfer für die griechische Antike nicht positiv zu beweisen sei. Zur gleichen Folgerung kommt Irene Huber: &amp;#039;&amp;#039;Rituale der Seuchen- und Schadensabwehr im vorderen Orient und Griechenland.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; betonen, dass viele Quellen von einer Aussendung und nicht von einer Tötung des &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039; sprechen und dass das Ritual keine Tötung eines Menschen beinhaltet habe. Dagegen sehen andere das Hauptmerkmal des &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039;-Rituals in der einmütigen Ausübung der Gewalt seitens der Stadtgemeinschaft. Sie weisen auch darauf hin, dass in den Berichten die Tötung oft absichtlich verschleiert wird. So berichtet beispielsweise Strabon, dass man in Leukas das hinuntergestürzte Opfer wieder aufzufrischen versuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Walter Burkert: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Religion der klassischen und archaischen Epoche&amp;#039;&amp;#039;. W. Kohlhammer, Stuttgart 1977, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedenfalls ist davon auszugehen, dass das Verjagen eines bereits schwer verletzten Menschen in unbewohntes Gebiet auf seinen Tod hinausläuft, zumal seine Aufnahme durch andere Gemeinschaften äußerst unwahrscheinlich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Opferung von &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039; genannten Opfern wurde bis in die letzten vorchristlichen Jahrhunderte in ritualisierter Form praktiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anthropologische Forschungsansätze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Louis-Jules Gernet]] hat darauf hingewiesen, dass Merkmale des &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039; auch bei einigen mythologischen Personen zu finden sind: So bei [[Dolon]], der in der Ilias als „dreckig“ und schnell beim Laufen und von [[Euripides]] als „armer Teufel“ beschrieben wird, und bei [[Thersites]]. Basierend auf einem Attribut – &amp;#039;&amp;#039;estolisménos&amp;#039;&amp;#039;, gerüstet, bewaffnet, geschmückt – mit dem im Suda-Lexikon der &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039; beschrieben wird, hat Gernet auch die Vermutung, der &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039; könnte eine Maske gewesen sein, aufgestellt. Er selbst weist aber darauf hin, dass weitere Anhaltspunkte für diese Vermutung nicht auszumachen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Henri Jeanmaire]] hat hervorgehoben, dass die Dokumente, in denen die opferkultischen Praktiken des &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039; und des Menschenopfers im Allgemeinen direkt erwähnt werden, hauptsächlich von frühchristlichen Autoren stammen, die die heidnischen Kultformen damit verurteilen wollten. Diese Zeugnisse berufen sich aber auf lokalgeschichtliche Werke von griechischen Philosophen und deren Zuverlässigkeit könne nicht angezweifelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jean-Pierre Vernant]] hat in seiner Analyse des [[König Ödipus]] in der Figur des &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039; das Motiv der Königsopferung erkannt, wie es auch in der Opferung des Narrenkönigs vorkommt. Der Narrenkönig habe alle Merkmale des Königs – nur umgekehrt: er verkörpert die Krisenzeit des Karnevals, in dem alle gesellschaftlichen Werte umgedreht erscheinen, und die kathartische Wiederherstellung der Ordnung durch seine feierliche Tötung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Cambridge Ritualists]] haben das &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039;-Ritual mit dem Tod- und Wiederentstehungsmotiv des Wechsels der Jahreszeiten in Verbindung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Burkert]] hält die Erklärungsversuche nach dem Muster der Cambridge Ritualists für Spekulationen, die einen „ebenso einfachen wie erschreckenden Charakter dieses Dramas“&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Burkert: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Religion der klassischen und archaischen Epoche&amp;#039;&amp;#039;. W. Kohlhammer, Stuttgart 1977, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; verdunkeln. Er hebt den kollektiven Charakter der Opferung hervor und bringt dieselbe in Verbindung mit anderen Nachrichten über mythisierte, nicht ritualisierte oder gar politische&amp;lt;ref name=&amp;quot;q12&amp;quot;&amp;gt;Für Burkert wie auch für J.-P. Vernant ist die Institution des &amp;#039;&amp;#039;ostrakismòs&amp;#039;&amp;#039;, des „[[Scherbengericht]]s“, die demokratische Rationalisierung einer dem Menschenopfer ähnlichen Tradition.&amp;lt;/ref&amp;gt; Formen des Menschenopfers oder der Ausstoßung, die in den antiken Quellen in großer Menge vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anthropologe [[René Girard]] hat die &amp;#039;&amp;#039;pharmakós&amp;#039;&amp;#039;-Rituale im Rahmen seiner [[René Girard#Mimetische Theorie|mimetischen Theorie]] des [[Sündenbock]]s extensiv thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[René Girard]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Heilige und die Gewalt.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt a. M. 1994; René Girard: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der Gewalt.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg 1983; René Girard: &amp;#039;&amp;#039;Ausstossung und Verfolgung.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt a. M. 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Jan N. Bremmer|Jan Bremmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Scapegoat Rituals in Ancient Greece.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Harvard Studies in Classical Philology.&amp;#039;&amp;#039; Band 87, 1983, S. 299–320.&lt;br /&gt;
* [[Walter Burkert]]: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Religion der klassischen und archaischen Epoche&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Religionen der Menschheit]].&amp;#039;&amp;#039; Band 15). W. Kohlhammer, Stuttgart 1977.&lt;br /&gt;
* Esther Eidinow: &amp;#039;&amp;#039;The Ancient Greek Pharmakos Rituals. A Study in Mistrust.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Numen (Zeitschrift)|Numen]]. International Review for the History of Religions.&amp;#039;&amp;#039; 2022, S. 1–28 ([https://www.academia.edu/77080875/The_Ancient_Greek_Pharmakos_Rituals Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Louis-Jules Gernet]], [[Jean-Pierre Vernant]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anthropologie de la Grèce Antique.&amp;#039;&amp;#039; Flammarion, Paris 1999&lt;br /&gt;
* Irene Huber: &amp;#039;&amp;#039;Rituale der Seuchen- und Schadensabwehr im vorderen Orient und Griechenland.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2005.&lt;br /&gt;
* Dennis D. Hughes: &amp;#039;&amp;#039;Human Sacrifice in Ancient Greece.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London/New York 1991&lt;br /&gt;
* [[Henri Jeanmaire]]: &amp;#039;&amp;#039;Dionysos. Histoire du culte de Bacchus.&amp;#039;&amp;#039; Payot, Paris 1951&lt;br /&gt;
* [[Jean-Pierre Vernant]]: &amp;#039;&amp;#039;Ambiguïté et renversement. Sur la structure énigmatique d’OEdipe-Roi&amp;#039;&amp;#039;. In: Jean-Pierre Vernant, P. Vidal Naquet: &amp;#039;&amp;#039;Mythe et tragédie en Grèce ancienne.&amp;#039;&amp;#039; Éd. La Découverte, Paris 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pharmakos}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechisches Opferwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reinigungsritual]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tolanor</name></author>
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