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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pharaonenibis</id>
	<title>Pharaonenibis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pharaonenibis&amp;diff=247225&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ⵓ: ⇄; •1 externer Link geändert• 🌐︎</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •1 externer Link geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Pharaonenibis&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Threskiornis aethiopicus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[John Latham (Ornithologe)|Latham]], 1790)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Threskiornis&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Ibisse und Löffler&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Threskiornithidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      =&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Pelecaniformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Sacred ibis.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:ThreskiornisAethiopicusIUCNver2024.png|mini|&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#228B22|natürliches Verbreitungsgebiet}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#FFFF00|eingeführte Populationen}}]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Threskiornis aethiopicus observations 2015 to 22.jpg|mini|Sichtungen des Pharaonenibis von 2015–22.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Helig Ibis - Ystad 26 dec 2015.ogv|mini|Pharaonenibis bei [[Ystad]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Austin Roberts Bird Sanctuary-040.jpg|mini|Pharaonenibis im Flug]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugbewegung eines Heiligen Ibis.jpg|alternativtext=Bewegung des Ibis im Flug, nachdem dieser vom Boden gestartet ist. |mini|442x442px|Flugbewegung eines Pharaonenibis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tarangire Heiliger Ibis.jpg|mini|hochkant|[[Juvenil]]er Pharaonenibis in Tansania]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Threskiornis aethiopicus MHNT.ZOO.2010.11.63.1.jpg|mini| &amp;#039;&amp;#039;Threskiornis aethiopicus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ibis, Wooden body with copper-bronze parts, Ptolemaic period, 304-30 B.C..tiff|mini|hochkant|Ibis, künstlerische Darstellung aus Holz und Kupfer, Ptolemäische Phase Ägyptens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pharaonenibis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter H. Barthel, Christine Barthel, [[Einhard Bezzel]], Pascal Eckhoff, [[Renate van den Elzen]], [[Christoph Hinkelmann]] &amp;amp; [[Frank Dieter Steinheimer]] |Titel=Die Vögel der Erde |Hrsg=Deutsche Ornithologen-Gesellschaft |Verlag=DO-G |Ort=Radolfzell |Datum=2021 |Online=http://www.do-g.de/fileadmin/Die_Voegel_der_Erde_DO-G_2021.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Threskiornis aethiopicus&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heilige Ibis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Vogelart aus der Familie der [[Ibisse und Löffler]] (Threskiornithidae) und lebte ursprünglich fast ausschließlich in [[Afrika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Pharaonenibis wird 65 bis 75&amp;amp;nbsp;cm groß und hat eine Flügelspannweite von 112 bis 124&amp;amp;nbsp;cm. Er hat ein weitgehend weißes Gefieder. Die Schwingen sind breit schwarz gerandet, was sich beim sitzenden Vogel als breiter schwarzer Federsaum am Ende der Handschwingen abbildet, beim fliegenden den markanten schwarzen Flügelabschluss bildet. Im Brutkleid sind die inneren Armschwingen mit schwarzen Ornamentalfedern verlängert. Der Unterflügel ist nahe der Flügelkante unbefiedert. Dieser, sich über etwa zwei Drittel des Unterflügels hinziehende Streifen ist während der Brutzeit tiefrot, sonst fleischfarben. Kopf und Hals sind federlos und schwarz, der deutlich abwärts gebogene Schnabel ist etwas heller, eher grauschwarz. Beide Geschlechter haben die gleiche Gefiederfärbung, Männchen sind etwas größer als Weibchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Einst auch in [[Ägypten]] heimisch, lebt dieser Ibis heute ganz überwiegend im Afrika südlich der [[Sahara]]. Außerdem gibt es Brutvorkommen im südöstlichen [[Irak]]. Seine nächsten Verwandten sind der [[Molukkenibis]] und der [[Schwarzkopfibis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögel leben meist in Gewässernähe. Die Bestände in Ägypten, wo er einst als heiliger Vogel verehrt wurde, sind heute erloschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich hat sich beginnend in den 1970er Jahren eine Population aus freifliegenden Tieren des Vogelparks von Branféré in der [[Bretagne]] etabliert. Im Jahr 1984 gab es etwa 100 Tiere, 1995 etwa 400 und 2005 bereits etwa 3.000 in insgesamt 17 [[Département]]s. Besonders verbreitet ist er in den Départements [[Département Loire-Atlantique|Loire-Atlantique]], [[Département Vendée|Vendée]] und [[Département Morbihan|Morbihan]] ([[Pénestin]]). Man findet ihn aber auch an der französischen Mittelmeerküste. Seit Mai 2008 laufen im [[Département Loire-Atlantique]] Abschüsse durch Jäger, um den Bestand wegen vermeintlich negativen Auswirkungen auf andere Vogelarten zu reduzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rennes.maville.com/Ibis-sacre-entre-Loire-Atlantique-et-Morbihan-1-000-a-1-500-oiseaux-eradiques/re/actudet/actu_-660087--BKN----_actu.html |titel=Ibis sacré: entre Loire Atlantique et Morbihan, 1 000 à 1 500 oiseaux éradiqués |datum=2008-07-07 |werk=maville.com |abruf=2014-01-25 |sprache=fr |archiv-url=https://archive.today/20130103170540/http://www.rennes.maville.com/Ibis-sacre-entre-Loire-Atlantique-et-Morbihan-1-000-a-1-500-oiseaux-eradiques/re/actudet/actu_-660087--BKN----_actu.html|archiv-datum=2013-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem in Nordwestitalien ebenfalls Bruten erfolgten, wurden auch im [[Po (Fluss)|Podelta]] im Nordosten Italiens bereits Exemplare gesichtet. Die Vögel werden zunehmend auch in [[Belgien]] und den [[Niederlande]]n beobachtet, wo es ebenfalls bereits erste Bruten gab. In [[Deutschland]] sind manchmal [[Gefangenschaftsflüchtling]]e zu finden, eventuell auch Tiere der französischen Population, vor allem am [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]]. 2013 brütete erstmals ein Paar in Deutschland, am [[Ismaninger Speichersee]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.biologie-nicht-willkommen-der-heilige-ibis.1fe4b6aa-8641-4d58-834b-3ec388636da5.html |autor=Roland Knauer |titel=Nicht willkommen: der Heilige Ibis |werk=Stuttgarter-Zeitung.de |datum=2013-12-29 |sprache=de |abruf=2014-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahre 2022 hat sich der Pharaonenibis über weite Gebiete Europas verbreitet, neben der französischen Atlantikküste ist er insbesondere auch in Belgien, den Niederlanden, der [[Poebene]], sowie an der Mittelmeerküste von Frankreich und Italien anzutreffen. Eher verstreute Belege gab es auch im französischen Binnenland, in [[Südengland]], Deutschland, [[Dänemark]], [[Südschweden]], [[Spanien]], [[Portugal]], der [[Schweiz]] und [[Österreich]]. Einzelne Sichtungen gab es auch in [[Polen]], [[Tschechien]], der [[Slowakei]], [[Kroatien]] und [[Lettland]], siehe nebenstehende Karte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wird eine umgehende Bekämpfung des Pharaonenibis gefordert, sobald er auftritt. Er wird als invasive Art nach §&amp;amp;nbsp;40 [[Bundesnaturschutzgesetz]] (BNatSchG) betrachtet, da er heimische Arten gefährden könne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klemens Steiof |Titel=Handlungserfordernisse im Umgang mit nichtheimischen und mit invasiven Vogelarten in Deutschland |Sammelwerk=Berichte zum Vogelschutz |Band=47/48 |Datum=2011 |ISSN=0944-5730 |Seiten=93–118}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine wissenschaftliche Langzeitstudie aus dem Jahre 2013 über [[Neozoon|Neozoen]] in Frankreich kommt jedoch zum Schluss, dass der Pharaonenibis keine anderen Arten gefährdet.&amp;lt;ref&amp;gt;Loïc Marion: &amp;#039;&amp;#039;Is the Sacred ibis a real threat to biodiversity? Long-term study of its diet in non-native areas compared to native areas.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Comptes rendus biologies.&amp;#039;&amp;#039; Band 336, Nummer 4, April 2013, {{ISSN|1768-3238}}, S.&amp;amp;nbsp;207–220, [[doi:10.1016/j.crvi.2013.05.001]]. PMID 23849724.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist 2016 in die [[Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung|„Liste der unerwünschten Spezies“]] für die [[Europäische Union]] aufgenommen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CELEX|32016R1141|Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung (List of Invasive Alien Species of Union Concern)|format=PDF}} abgerufen am 15. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtpopulation besteht nach Schätzungen der [[IUCN]] aus 200.000 bis 450.000 Tieren. Die Art wird als „nicht gefährdet“ eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermehrung ==&lt;br /&gt;
Der Pharaonenibis brütet in Kolonien. Das Nest befindet sich am Boden, in Papyrusdickichten, im Gebüsch oder in Bäumen. Die Brutzeit der Pharaonenibisse variiert je nach den örtlichen klimatischen Bedingungen. Es werden 2 bis 4 Eier gelegt. Die Brut dauert 28–29 Tage. Bei der Fütterung greift der Jungvogel mit seinem Schnabel mehrfach an den des adulten Vogels, worauf dieser den Schlundinhalt für das Küken hervorwürgt. Die Jungen verlassen nach fünf bis sechs Wochen das Nest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung ==&lt;br /&gt;
Der Pharaonenibis ist ein ausgesprochener Nahrungsopportunist und ernährt sich von [[Reptilien]], [[Fische]]n, [[Krebstiere]]n, großen [[Insekten]], [[Schnecken]] sowie gelegentlich auch [[Aas]]. Müllkippen werden regelmäßig nach Fressbarem durchsucht. An der Küste kann er sich auch auf Eier und Nestlinge spezialisieren. Damit hat er sogar z.&amp;amp;nbsp;B. in Südafrika einen größeren Einfluss auf den Bruterfolg der dortigen [[Kapscharbe]]n-Kolonien gewonnen als die [[Dominikanermöwe]]. Die französischen Ibiskolonien werden mittlerweile als eine akute Bedrohung besonders für [[Seeschwalben]]kolonien angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Pharaonenibisse fliegen zumeist in linien- oder keilförmigen Formationen.&lt;br /&gt;
Im alten Ägypten wurde die Art als [[Inkarnation]] des Gottes [[Thot]] verehrt. Daher stammt auch sein veralteter Name. Er wurde oft in künstlerischen Arbeiten dargestellt. In Ibisfriedhöfen in [[Sakkara]] wurden 1,5 Millionen Ibisse bestattet, in der Grabstätte Tuna el-Gebel circa vier Millionen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sally Wasef et al.: &amp;#039;&amp;#039;Mitogenomic Diversity in Sacred Ibis Mummies sheds light on early Egyptian practices&amp;#039;&amp;#039;, {{BioRxiv|10.1101/610584v1}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Bernhard Grzimek |Titel=Grzimeks Tierleben |Band=7 |Auflage=1. |Verlag=Deutscher Taschenbuch Verlag |Ort=Frankfurt |Datum=1980 |ISBN=3-423-03205-7 |Seiten=229 ff.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Threskiornis aethiopicus|Pharaonenibis}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2008&lt;br /&gt;
| ID             = 22697510&lt;br /&gt;
| ScientificName = Threskiornis aethiopicus&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2008&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 9. Januar 2009&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= sacibi2 |Name= Pharaonenibis (&amp;#039;&amp;#039;Threskiornis aethiopicus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.birdingworld.co.uk/images/SacredIbises.pdf Sacred Ibis: a new invasive species in Europe] (Birdingworld-Artikel über den momentanen Status der Art in Europa und die Bestimmung der einzelnen Unterarten)&lt;br /&gt;
* [http://www.europe-aliens.org/speciesFactsheet.do?speciesId=50480# Informationen über den Pharaonenibis als invasive Art in Europa] DAISIE European Invasive Alien Species Gateway&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ibisse und Löffler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neozoon (Wirbeltier) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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