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	<title>Phantom Ride - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-06T15:49:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bitzer train.jpg|mini|hochkant=1.7|Kameramann [[Billy Bitzer]] bei der Vorbereitung eines &amp;#039;&amp;#039;Phantom Ride&amp;#039;&amp;#039; (Publicityfoto), um 1900]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phantom Ride&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈfæntəm ɹaɪd}}], also ‚scheinbare oder geisterhafte Fahrt‘, wird ein [[Filmgenre|Genre]] der frühen [[Filmgeschichte]] bezeichnet, das um [[1900]] besonders in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] populär war. Zur Erstellung der &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; wurde eine [[Filmkamera]] an die Spitze einer [[Lokomotive]] montiert, welche die Fahrt als [[Point-of-View-Shot]] aufzeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dynamischen Präsentationen von Landschaften in den &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; waren die ersten Beispiele für [[Kamerafahrt]]en in der Filmgeschichte. Als Vorläufer der [[Reisefilm]]e stellen sie eine Vorform der [[Dokumentarfilm]]e dar. Eine moderne Variante sind die [[Führerstandsmitfahrt]]en, die seit den 1990er Jahren im Nachtprogramm einiger Fernsehsender ausgestrahlt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; sind auch für die Entwicklung des [[Erzählung|narrativen]] Films von Bedeutung, da sie zur Etablierung des [[Filmschnitt]]s als künstlerischem Ausdrucksmittel beitrugen. Aufgrund ihrer Vermarktung als Attraktion in [[Vergnügungspark]]s ab 1905 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hale’s Tours and Scenes of the World&amp;#039;&amp;#039; können sie außerdem als Vorbild für [[Simulation|Fahrsimulatoren]] betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:View of Thorndon, Wellington from inside a tunnel.jpg|mini|Ansichten wie diese Fotografie aus den 1880er-Jahren waren Vorbild der &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
Die Entstehungsgeschichte des [[Kino]]s ist eng verbunden mit den ersten Vorführungen der [[Brüder Lumière]], deren Film &amp;#039;&amp;#039;[[L’Arrivée d’un train en gare de La Ciotat]]&amp;#039;&amp;#039; mit der Einfahrt eines [[Zug (Schienenverkehr)|Zuges]] in einen [[Bahnhof]] zu den bekanntesten Beispielen des frühen Kinos zählt. Die hohe Popularität der Lumière-Filme führte zu zahlreichen Kopien des [[Stoff (Literatur)|Sujets]], das bereits vor der Entwicklung des Films zu einem [[Massenmedien|Massenmedium]] bei Vorführungen der &amp;#039;&amp;#039;[[Laterna magica]]&amp;#039;&amp;#039; zum Einsatz kam. Fotografen wie [[Burton Holmes]] hatten in ihre Reisevorträge Landschaftsansichten, die aus fahrenden Zügen heraus aufgenommen wurden, integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Tom Gunning: &amp;#039;&amp;#039;„The Whole World Within Reach“ – Travel Images without Borders&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Virtual Voyages: Cinema and Travel&amp;#039;&amp;#039;, S. 25–26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1896&amp;amp;nbsp;– wenige Monate, nachdem die Vorführungen des &amp;#039;&amp;#039;[[Cinématographe]]&amp;#039;&amp;#039; zu einem Sensationserfolg in [[Paris]] wurden&amp;amp;nbsp;– entstand in [[Rennes]] ein Film, bei dem die Filmkamera auf dem [[Schienenräumer|Kuhfänger]] einer [[Dampflokomotive]] montiert wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Bottomore: &amp;#039;&amp;#039;The Panicking Audience?: early cinema and the ‚train effect‘&amp;#039;&amp;#039;. Historical Journal of Film, Radio and Television, Vol. 19, No. 2, 1999, S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt; und so&amp;amp;nbsp;– ähnlich wie bei den bereits bekannten Aufnahmen der [[Reisefotografie|Reisefotografen]]&amp;amp;nbsp;– die Bewegung des Zuges durch die Landschaft direkt aufgezeichnet werden konnte. In kurzer Zeit entwickelten sich die so aufgenommenen Eisenbahnfilme zu der beliebtesten Variante der [[Dokumentation|dokumentarischen]] Landschaftsansichten (meist bezeichnet als &amp;#039;&amp;#039;Panorama, pris d’un train …&amp;#039;&amp;#039; ‚vom Zug aus gefilmtes Panorama‘) und Reisefilme, die in den Katalogen der Brüder Lumière den Hauptteil der Filme ausmachten.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Blümlinger: &amp;#039;&amp;#039;Lumière, der Zug und die Avantgarde&amp;#039;&amp;#039;, S. 28&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank ihres weltweiten Vertriebsnetzes für fotografisches Zubehör gelang es den Brüdern Lumière, Ansichten aus der ganzen Welt aufzunehmen und zu vertreiben. Der französische [[Kameraoperateur]] [[Alexandre Promio]] positionierte im Herbst 1896 den &amp;#039;&amp;#039;Cinématographe&amp;#039;&amp;#039; in einem [[Venedig|venezianischen]] [[Vaporetto]] und filmte analog zu den Point-of-View-Shots der Eisenbahnfilme den [[Canal Grande]] &amp;#039;&amp;#039;(Panorama du Grand Canal vu d’un bateau)&amp;#039;&amp;#039;. Auch andere Verkehrsmittel wie [[Straßenbahn|Straßen-]] und [[U-Bahn|Untergrundbahnen]] oder [[Automobil]]e wurden eingesetzt und dienten somit als Vorläufer der heutigen [[Dolly (Kamerawagen)|Kamerawagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Zeit, als die Filmkamera fest auf einem [[Stativ]] stand und [[Kameraschwenk]]s noch nicht als filmische Mittel verwendet wurden, gelang es den Kameraoperateuren mit diesen Filmen erstmals, nicht nur Bewegung aus einer starren Position heraus aufzunehmen, sondern mittels einer [[Kamerafahrt]] selbst Bewegung zu erzeugen. Der [[Panoramabild|panoramatische]] Blick des Reisenden, der durch die hohen Geschwindigkeiten der Eisenbahn beim Durchfahren der Landschaften den Verlust des Bildvordergrundes hinnehmen musste,&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schivelbusch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Eisenbahnreise: Zur Industrialisierung von Raum und Zeit im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-548-35015-1, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt; übertrug sich auf die &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039;. Die deutlich wahrnehmbare [[Point-of-View-Shot|subjektive Kamera]] vermittelt laut dem Filmhistoriker Tom Gunning &amp;#039;&amp;#039;„den Eindruck eines sich durch den Raum bewegenden Auges, wodurch der Akt des Sehens selbst ebenso deutlich sichtbar wird wie die gezeigte Ansicht.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Tom Gunning: &amp;#039;&amp;#039;Vor dem Dokumentarfilm&amp;#039;&amp;#039;, S. 115.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kamera trete buchstäblich selbst als Reisender auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung der &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
[[Datei:View From An Engine Front - Ilfracombe.ogg|mini|Ausschnitt aus dem britischen Film &amp;#039;&amp;#039;View From An Engine Front – Ilfracombe&amp;#039;&amp;#039; (gedreht auf der [[Bahnstrecke Barnstaple–Ilfracombe]])]]&lt;br /&gt;
1897 imitierte erstmals die &amp;#039;&amp;#039;[[American Mutoscope and Biograph Company|American Mutoscope Company]]&amp;#039;&amp;#039; mit einer gefilmten Durchfahrt des [[New York (Bundesstaat)|New Yorker]] Haverstraw-Tunnels die Lumière’schen Eisenbahnfilme. Hier wurde auch der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Phantom Ride&amp;#039;&amp;#039; geprägt. So sah sich im Sommer 1897 der [[Rezension|Rezensent]] des Journals &amp;#039;&amp;#039;Phonoscope&amp;#039;&amp;#039; beim Betrachten des Films &amp;#039;&amp;#039;The Haverstraw Tunnel &amp;#039;&amp;#039; als Passagier einer geisterhaften Eisenbahnfahrt &amp;#039;&amp;#039;(„passenger on a phantom train ride“)&amp;#039;&amp;#039;, die ihn &amp;#039;&amp;#039;„mit einer Geschwindigkeit von beinahe einer Meile pro Minute durch den Raum wirbelt. Es gab keinen Rauch, kein Anzeichen eines erbebenden Fahrgestells oder schmettender Räder.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert in: Charles Musser: &amp;#039;&amp;#039;Moving towards fictional narratives&amp;#039;&amp;#039;, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gerade bei den &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; zeigte sich die anfängliche technische Überlegenheit des &amp;#039;&amp;#039;Biograph&amp;#039;&amp;#039;-[[Filmprojektor]]s der &amp;#039;&amp;#039;American Mutoscope Company&amp;#039;&amp;#039; gegenüber [[Thomas Alva Edison|Edisons]] &amp;#039;&amp;#039;Vitaskop&amp;#039;&amp;#039;-Filmen. Da beim &amp;#039;&amp;#039;Biograph&amp;#039;&amp;#039; im Gegensatz zum bisher üblichen [[35-mm-Film]] der doppelt so breite [[70-mm-Film]] verwendet wurde, hatten die Landschaftsdarstellungen eine bis dahin unbekannte Klarheit und Detailfülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorführungen von &amp;#039;&amp;#039;The Haverstraw Tunnel&amp;#039;&amp;#039; in [[London]] machten die &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; in kurzer Zeit in Großbritannien äußerst populär.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland: Band 1 Kaiserreich 1895–1918&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Stuttgart 2005, ISBN 3-15-010584-6, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Theaterzeitschrift]] &amp;#039;&amp;#039;Era&amp;#039;&amp;#039; schrieb begeistert, dass dem Zuschauer noch nie zuvor ein so aufregendes und sensationelles Abbild der Realität geboten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert in: John Barnes: &amp;#039;&amp;#039;The Beginning of the Cinema in England 1894–1901. Volume 2: 1897&amp;#039;&amp;#039;. University of Exeter Press, Exeter 1996, ISBN 0-85989-519-X, S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Satiremagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Punch (Zeitschrift)|Punch]]&amp;#039;&amp;#039; karikierte dagegen den Geschwindigkeitsrausch, den die gebannten Zuschauer beim Betrachten der Eisenbahnfahrten verspürten.&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert in: Stephen Bottomore: &amp;#039;&amp;#039;The Panicking Audience?: early cinema and the ‚train effect‘&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Historical Journal of Film, Radio and Television&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 19, No. 2, 1999, S. 195–196.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britische Filmemacher fertigten unverzüglich eigene &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; an. Vor allem der Filmpionier [[Cecil Hepworth]] wurde zum führenden Produzenten dieses neuen [[Genre]]s. Hepworth entwickelte zum Ende des Jahrzehnts eine neue Kamera mit einem besonders großen [[Filmmagazin]], um mehrminütige Fahrten aufzuzeichnen. Im Jahr 1899 produzierte er mit &amp;#039;&amp;#039;Dalmeny to Dumfermline, Scotland, via the Firth of Forth Bridge&amp;#039;&amp;#039; einen zwölf Minuten langen Streifen, der stolz als &amp;#039;&amp;#039;„der längste, [[pittoresk]]este und interessanteste Film, der jemals produziert wurde“&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert in: John Barnes: &amp;#039;&amp;#039;The Beginning of the Cinema in England 1894–1901. Volume 4: 1899&amp;#039;&amp;#039;. University of Exeter Press, Exeter 1996, ISBN 0-85989-521-1, S. 269–271.&amp;lt;/ref&amp;gt; beworben wurde. Zuvor wurden bereits Filmreihen wie die 1898 bei [[Charles Urban]]s &amp;#039;&amp;#039;Warwick Trading Company&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichten &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;View From An Engine Front&amp;#039;&amp;#039; im Paket angeboten, so dass eine zusammenhängende Bahnfahrt zwischen zwei Stationen vorgeführt werden konnte. Die &amp;#039;&amp;#039;American Mutoscope Company&amp;#039;&amp;#039; setzte einzelne, nur eine Minute dauernde Filme einer Zugfahrt in [[Brooklyn]] so geschickt zusammen, dass der Eindruck einer kontinuierlichen [[Einstellung (Film)|Einstellung]] entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;David Robinson: &amp;#039;&amp;#039;From Peep Show to Palace: The Birth of American Film&amp;#039;&amp;#039;. Columbia University Press, New York 1996, ISBN 0-231-10338-7, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; So trugen die &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; zu der Entwicklung längerer Filme bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gray, S. 51–62&amp;quot;&amp;gt;Frank Gray: &amp;#039;&amp;#039;The Kiss in the Tunnel (1899). G. A. Smith and the emergence of the edited film in England&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Silent Cinema Reader&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Lee Grieveson und Peter Krämer). Routledge, London 2004, ISBN 0-415-25284-9, S. 51–62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vom &amp;#039;&amp;#039;Phantom Ride&amp;#039;&amp;#039; zum narrativen Film ==&lt;br /&gt;
Auch bei der Entwicklung des [[Erzählung|narrativen]] Films lieferten &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; wichtige Beiträge. Im Februar 1899 filmte der [[Brighton]]er Filmpionier [[George Albert Smith (Filmproduzent)|George Albert Smith]] im [[Filmstudio|Studio]] eine komische Szene, in der ein elegant gekleideter Mann mit einer Frau in einem [[Abteilwagen|Zugabteil]] flirtet und sie schließlich&amp;amp;nbsp;– im Schutze der Dunkelheit beim Durchfahren eines Tunnels&amp;amp;nbsp;– leidenschaftlich küsst. Diese Szene montierte er in einen &amp;#039;&amp;#039;Phantom Ride&amp;#039;&amp;#039; von Cecil Hepworth, so dass die Sekunden des Films, in denen der Zug einen Tunnel durchfuhr, mit dem neu gefilmten Material gefüllt werden konnten. Der so entstandene Film &amp;#039;&amp;#039;[[The Kiss in the Tunnel]]&amp;#039;&amp;#039; gilt als eines der frühesten und bekanntesten Beispiele des szenischen [[Filmschnitt]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Beller: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.lmz-bw.de/fileadmin/user_upload/Medienbildung_MCO/fileadmin/bibliothek/beller_filmraeume/beller_filmraeume.pdf | wayback=20140908180746 | text=Filmräume als Freiräume. Über den Spielraum der Filmmontage}}&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Onscreen/Offscreen. Grenzen, Übergänge und Wandel des filmischen Raumes&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Hans Beller, Martin Emele, Michael Schuster). Hatje Cantz, Stuttgart 2000, ISBN 3-7757-9035-7, S. 11–49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Smiths Film wurde ein großer Erfolg und trug mit dazu bei, den [[Unsichtbarer Schnitt|unsichtbaren Schnitt]] als die wichtigste [[Filmschnitt|Montagetechnik]] des klassischen Films zu etablieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gray, S. 51–62&amp;quot; /&amp;gt; Zahlreiche andere Filmemacher kopierten die Szene und entwickelten ihre eigenen Varianten, so [[Ferdinand Zecca]] in &amp;#039;&amp;#039;Une idylle sous un tunnel&amp;#039;&amp;#039; (1901), [[Siegmund Lubin]] in &amp;#039;&amp;#039;Love in a Railroad Train&amp;#039;&amp;#039; (1903) und [[Edwin S. Porter]] in &amp;#039;&amp;#039;What Happened in the Tunnel&amp;#039;&amp;#039; (1903). Diese Filme wurden von den Filmvorführern zur Auflockerung der &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; gezeigt, eine festgelegte Szenenfolge lag also noch nicht vor. Dieses änderte sich 1903, als Edwin S. Porter nach den Erfahrungen des in mehreren Einstellungen gedrehten Films &amp;#039;&amp;#039;A Romance of the Rail&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;[[Der große Eisenbahnraub (1903)|Der große Eisenbahnraub]]&amp;#039;&amp;#039; einen der ersten komplexen narrativen Filme fertigstellte, in dem die Eisenbahn zwar noch eine große Rolle spielte, auf die Verwendung von Point-of-View-Shots aber verzichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Musser: &amp;#039;&amp;#039;Moving towards fictional narratives&amp;#039;&amp;#039;, S. 94–95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Simulierte Eisenbahnfahrten mit &amp;#039;&amp;#039;Hale’s Tours&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hales tour.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Hale’s Tours&amp;#039;&amp;#039; als eine besondere Form der Filmvorführung (um 1906)]]&lt;br /&gt;
Anfang der 1900er-Jahre waren die &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; keine [[Novität]] mehr und&amp;amp;nbsp;– wie die dokumentarischen [[Aktualitätenfilm]]e im Allgemeinen&amp;amp;nbsp;– zunehmend der Konkurrenz durch [[fiktion]]ale Filme ausgesetzt. Um eine höhere Attraktivität zu erzielen, wurden vermehrt exotische Schauplätze gefilmt und Ansichten berühmter Städte von Straßenbahnen und Automobilen aus aufgenommen. Mit hohem Aufwand wurde dem Publikum ungewöhnliche Bilder in den &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; geboten. So filmte im Jahr 1903 die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Mutoskop und Biograph&amp;#039;&amp;#039; im Stil eines &amp;#039;&amp;#039;Phantom Ride&amp;#039;&amp;#039; den irischen Automobilisten H.H.P. Deasy, wie er mit einem Schweizer [[Martini (Automobilfabrik)|Martini]]-Automobil die Strecke der [[Zahnradbahn]] von [[Glion]] zur knapp 2000 Meter hoch gelegenen Bergstation am [[Rochers de Naye]] befuhr &amp;#039;&amp;#039;(Captain Deasy’s Daring Drive)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorit Müller: &amp;#039;&amp;#039;Gefährliche Fahrten: Das Automobil in Literatur und Film um 1900&amp;#039;&amp;#039;. Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2004, ISBN 3-8260-2672-1, S. 180–183.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen anderen Weg ging George C. Hale, der 1904 auf der [[Weltausstellung]] in [[St. Louis]] ein neuartiges Konzept der Filmvorführung vorstellte, bei dem &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; in speziell ausgestatteten Waggons präsentiert wurden. Durch den Einsatz von [[Soundeffekt|Sound-]] und Windeffekten sowie durch Rüttelbewegungen des Waggons wurde eine Eisenbahnfahrt [[Simulation|simuliert]], wodurch der [[Tiefensensibilität|kinästhetische]] Effekt der &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; verstärkt wurde. Um die [[Illusion]] perfekt zu machen, wurde anstelle eines Eintrittsgeldes eine Fahrkarte für 10 Cent gelöst. Bis zu 72 Personen konnten die 10 bis 20 Minuten langen Vorführungen besuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Musser: &amp;#039;&amp;#039;The Emergence of Cinema&amp;#039;&amp;#039;, S. 429.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorbilder für diese Art der Filmvorführung waren das bei der Pariser Weltausstellung von 1900 präsentierte &amp;#039;&amp;#039;[[Maréorama]]&amp;#039;&amp;#039; sowie die &amp;#039;&amp;#039;[[Myriorama]]s&amp;#039;&amp;#039; des 19. Jahrhunderts, bei denen auf eine Leinwand gemalte Landschaften mittels einer Rolle an den Zuschauern vorbeigezogen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;David Robinson: &amp;#039;&amp;#039;From Peep Show to Palace: The Birth of American Film&amp;#039;&amp;#039;. Columbia University Press, New York 1996, ISBN 0-231-10338-7, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hales Tours Postcard London.jpg|mini|links|hochkant=1.3|Werbepostkarte für &amp;#039;&amp;#039;Hale’s Tours&amp;#039;&amp;#039; in London: &amp;#039;&amp;#039;{{&amp;quot; |Text=Ta Ta old sport. See yer when we return from our Continental Tour |Sprache=en}}&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;sinngemäße Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;„Tschüs alter Junge. Wir sehen Dich wieder, wenn wir von unserer Europareise zurückkommen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Louisiana Purchase Exposition]]&amp;#039;&amp;#039; eröffnete Hale am 28. Mai 1905 im [[Vergnügungspark]] &amp;#039;&amp;#039;Electric Park&amp;#039;&amp;#039; von [[Kansas City (Missouri)|Kansas City]] mit &amp;#039;&amp;#039;Hale’s Tours and Scenes of the World&amp;#039;&amp;#039; eine identische Attraktion. &amp;#039;&amp;#039;Hale’s Tours&amp;#039;&amp;#039; wurde ein Publikumsrenner, der an Lizenznehmer in den gesamten Vereinigten Staaten verkauft wurde. Innerhalb eines Jahres existierten &amp;#039;&amp;#039;Hale’s Tours&amp;#039;&amp;#039; an mehr als 500 Spielstätten in den Vereinigten Staaten, Kanada und mehreren europäischen Städten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lauren Rabinovitz: &amp;#039;&amp;#039;From Hale’s Tours to Star Tours: Virtual Voyages, Travel Ride Films and the Delirium of the Hyper-Real&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Virtual Voyages: Cinema and Travel&amp;#039;&amp;#039;, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Londoner Premiere pries die britische &amp;#039;&amp;#039;Kinematograph and Lantern Weekly&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Hale’s Tours&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;„eine der cleversten optischen Täuschungen der modernen Zeit“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert in: David B. Clarke und Marcus A. Doel: &amp;#039;&amp;#039;From Flatland to Vernacular Relativity: The Genesis of early English Screenscapes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Landscape and Film&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Martin Lefebvre). Routledge, New York 2006, ISBN 0-415-97555-7, S. 228.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie bereits acht Jahre zuvor bei den ersten Präsentationen der &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; wurde auch hier beschrieben, wie intensiv und realistisch beim Betrachten der Filme das Empfinden war, tatsächlich in Bewegung zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hale zeigte in seinen &amp;#039;&amp;#039;Tours&amp;#039;&amp;#039; zunächst meist ältere &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039;, die teilweise thematisch zusammengefasst wurden, um Reiseziele wie China besonders anzupreisen. Bei einer „Fahrt“ nach Kalifornien wurden im Sommer 1906 neben Eisenbahnstrecken auch neue Aufnahmen von San Francisco nach dem [[San-Francisco-Erdbeben von 1906|großen Erdbeben]] gezeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Musser, 430&amp;quot;&amp;gt;Charles Musser: &amp;#039;&amp;#039;The Emergence of Cinema&amp;#039;&amp;#039;, S. 430.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Betreiber von &amp;#039;&amp;#039;Hale’s Tours&amp;#039;&amp;#039; entdeckten die alten komischen Filme als Zwischenspiele wieder, mit denen sie wie die Filmvorführer wenige Jahre zuvor ihre &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; auflockerten. [[Adolph Zukor]], der spätere Gründer von &amp;#039;&amp;#039;[[Paramount Pictures]]&amp;#039;&amp;#039;, setzte Porters &amp;#039;&amp;#039;Der Große Eisenbahnraub&amp;#039;&amp;#039; in seinem New Yorker &amp;#039;&amp;#039;Hale’s-Tours&amp;#039;&amp;#039;-Betrieb äußerst erfolgreich ein,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Time]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,737212-1,00.html Paramount’s Papa]&amp;#039;&amp;#039; vom 14. Januar 1929 (aufgerufen am 28. Mai 2009).&amp;lt;/ref&amp;gt; woraufhin neue narrative Filme als Ergänzung zu den nun wieder zahlreich bei &amp;#039;&amp;#039;Edison&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Biograph&amp;#039;&amp;#039; gedrehten &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; produziert wurden. Der erfolgreichste Film, der ausschließlich für &amp;#039;&amp;#039;Hale’s Tours&amp;#039;&amp;#039; gedreht wurde, war Biographs &amp;#039;&amp;#039;The Hold-up of the Rocky Mountain Express&amp;#039;&amp;#039;, in dem eine Story ähnlich dem &amp;#039;&amp;#039;Großen Eisenbahnraub&amp;#039;&amp;#039; von längeren Passagen einer Eisenbahnfahrt, die im Stil der &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; gehalten waren, unterbrochen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Nanna Verhoeff: &amp;#039;&amp;#039;The West in Early Cinema: After the Beginning&amp;#039;&amp;#039;. Amsterdam University Press, Amsterdam 2006, ISBN 978-90-5356-832-3, S. 226–229.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Hale’s Tours&amp;#039;&amp;#039; wurde binnen weniger Monate zu einem internationalen Erfolg, der zur Wiederbelebung des Genres der &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; führte. Doch trotz der Versuche, die monotonen Landschaftsaufnahmen der Zugfahrten durch ereignisreichere Filme aufzulockern, verebbte der Trubel um &amp;#039;&amp;#039;Hale’s Tours&amp;#039;&amp;#039; schnell. Einige Betreiber hielten ihre Attraktionen bis zum Beginn der 1910er-Jahre offen, viele wechselten aber zum [[Nickelodeon (Kino)|Nickelodeon]], das sich zeitgleich als Filmaufführungsstätte etabliert hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Musser, 430&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem Ende von &amp;#039;&amp;#039;Hale’s Tours&amp;#039;&amp;#039; endet auch die Geschichte der &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; als eigenständiges Filmgenre. Nur noch zu besonderen Anlässen wurden vereinzelt neue &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; produziert, so 1913 bei der Eröffnung der [[Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn|Lötschbergbahn]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peterson, 205&amp;quot; /&amp;gt; oder Ende der 1920er-Jahre in einer Reihe von [[Kurzfilm]]en für &amp;#039;&amp;#039;[[Gaumont|Gaumont British]]&amp;#039;&amp;#039; an Bord eines Flugzeugs zur Demonstration der [[Luftbildfotografie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rachael Low: &amp;#039;&amp;#039;The History of the British Film 1929–1939: Films of Comment and Persuasion of the 1930’s&amp;#039;&amp;#039;. George Allen &amp;amp; Unwin, London 1979, S. 86–87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderne Varianten ==&lt;br /&gt;
=== Filmische Umsetzungen und Bearbeitungen ===&lt;br /&gt;
Auch wenn Anfang der 1910er-Jahre das Genre der &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; als typischer Vertreter des „[[Kino der Attraktionen|Kinos der Attraktionen]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Begriff wurden von den Filmhistorikern Tom Gunning und André Gaundreault geprägt, siehe Tom Gunning: &amp;#039;&amp;#039;An Aesthetic of Astonishment: Early Film and the [In]Credulous Spectator&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Viewing Positions&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. [[Linda Williams (Filmwissenschaftlerin)|Linda Williams]]). Rutgers, New Brunswick 1995, ISBN 0-8135-2133-5, S. 114–133.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Vergangenheit angehörte, blieb die Idee, Bewegung durch Point-of-View-Shots darzustellen, als filmisches Stilmittel sowohl im [[Dokumentarfilm]] als auch im [[fiktion]]alen Film erhalten. Besonders bei der Darstellung von [[Verfolgungsjagd]]en fanden solche Einstellungen Verwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorit Müller: &amp;#039;&amp;#039;Gefährliche Fahrten: Das Automobil in Literatur und Film um 1900&amp;#039;&amp;#039;. Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2004, ISBN 3-8260-2672-1, S. 272–275.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfolgungsjagd entwickelte sich bereits um 1905 als das nach Ansicht von Tom Gunning erste wirklich narrative Filmgenre.&amp;lt;ref&amp;gt;Tom Gunning: &amp;#039;&amp;#039;Das Kino der Attraktionen. Der frühe Film, seine Zuschauer und die Avantgarde&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Meteor. Texte zum Laufbild&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4, 1996, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde zu einem festen Bestandteil der klassischen [[Slapstick]]-Komödie und findet auch heute noch ihren Platz in modernen [[Actionfilm]]en, wo der &amp;#039;&amp;#039;Phantom Ride&amp;#039;&amp;#039; als filmisches Stilmittel technische Veränderungen durchlief. Die neuen Gestaltungsmöglichkeiten durch die Einführung digitaler [[Visueller Effekt|Effekte]] führten zur Entwicklung ungewöhnlicher Point-of-View-Shots. So wird in dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Pearl Harbor (Film)|Pearl Harbor]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 2001 die Versenkung der &amp;#039;&amp;#039;[[Arizona (Schiff, 1916)|Arizona]]&amp;#039;&amp;#039; aus der „Sicht“ einer Bombe gezeigt, die von einem japanischen Flugzeug abgeworfen wurde&amp;amp;nbsp;– ein nach Ansicht des britischen Filmkritikers [[David Thomson (Schriftsteller)|David Thomson]] archetypisches Beispiel für die [[Computerspiel]]-Ästhetik des Regisseurs [[Michael Bay]].&amp;lt;ref&amp;gt;David Thomson: &amp;#039;&amp;#039;Zap happy: World War II revisited&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sight &amp;amp; Sound&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 123, Juli 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dokumentarische Funktion der &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; ging in filmisch komplexeren Reisefilmen &amp;#039;&amp;#039;([[Travelogues]])&amp;#039;&amp;#039; auf, die eine Variante des [[Ethnologischer Film|ethnographischen Films]] darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peterson, 205&amp;quot;&amp;gt;Jennifer Lynn Peterson: &amp;#039;&amp;#039;Travelogues and Early Nonfiction Film: Education in the School of Dreams&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;American Cinema’s Transitional Era: Audiences, Institutions, Practices&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Charlie Keil, Shelley Stamp). University of California Press, Berkeley 2004, ISBN 0-520-24027-8, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1904 hatte Charles Urban in dem Film &amp;#039;&amp;#039;Living London&amp;#039;&amp;#039; Ansichten eines &amp;#039;&amp;#039;Phantom Ride&amp;#039;&amp;#039; als eine von zahlreichen Einstellungen ausgewählt, die ein vielseitiges Bild der Metropole London boten.&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitta Wagner: &amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv | url=http://archive.sensesofcinema.com/contents/festivals/09/50/pordenone-silent-ff-2008.html | wayback=20090705001626 | text=New Old Visions: The 27th Giornate del Cinema Muto}}&amp;#039;&amp;#039; auf Senses of Cinema (aufgerufen am 9. Juni 2009).&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Walter Ruttmann]]s Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Berlin – Die Sinfonie der Großstadt]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1927 bilden längere Passagen eines &amp;#039;&amp;#039;Phantom Ride&amp;#039;&amp;#039;, in denen sich der Zuschauer langsam der Stadt Berlin annähert, den Auftakt der filmischen [[Collage]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nora M. Alter: &amp;#039;&amp;#039;Berlin, Symphony of a Great City (1927): City, Image, Sound&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Weimar Cinema: An Essential Guide to Classic Films of the Era&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Noah Isenberg). Columbia University Press, New York, ISBN 978-0-231-13055-4, S. 199–200.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch andere [[Experimentalfilm|experimentelle]] Dokumentarfilme wie [[Harry Watt]]s und [[Basil Wright]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Night Mail]]&amp;#039;&amp;#039; verwendeten kurze Einstellungen im Stil eines &amp;#039;&amp;#039;Phantom Ride&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur unbearbeiteten Darstellung von Landschaften in langen Kamerafahrten gingen um 1995 verschiedene Fernsehsendungen, die Lücken im Nachtprogramm schlossen. So zeigt das [[Schweizer Fernsehen]] in der Sendereihe &amp;#039;&amp;#039;Swiss View&amp;#039;&amp;#039; Landschaftsansichten aus einem [[Helikopter]] heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Blick (Zeitung)|Blick]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.blick.ch/news/schweiz/swiss-view-der-schoenste-film-der-welt-id21172.html Der schönste Film der Welt]&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Mai 2009 (aufgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;Juni 2019).&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Sendung &amp;#039;&amp;#039;Straßenfeger&amp;#039;&amp;#039; im Nachtprogramm des [[ZDF]] wurden zwischen 1995 und 2001 Autofahrten durch die [[Windschutzscheibe]] aufgenommen, während [[Das Erste]] in der seit 1995 produzierten Reihe &amp;#039;&amp;#039;Die schönsten Bahnstrecken&amp;#039;&amp;#039; [[Führerstandsmitfahrt]]en zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Zeit]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/2002/27/Rezepte_fuer_die_Nacht?page=1 Rezepte für die Nacht]&amp;#039;&amp;#039; vom 27. Juni 2002 (aufgerufen am 24. Juni 2009).&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als bei den &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; befindet sich bei diesen erstmals vom [[Sender Freies Berlin|SFB]] konzipierten Eisenbahnfahrten die Kamera innerhalb des [[Führerhaus]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im modernen [[Experimentalfilm]] wurden die &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; in Form von [[Footage|&amp;#039;&amp;#039;Found-Footage&amp;#039;&amp;#039;-Filmen]] wiederentdeckt. So basiert [[Ernie Gehr]]s Film &amp;#039;&amp;#039;Eureka&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1979 auf einem &amp;#039;&amp;#039;Phantom Ride&amp;#039;&amp;#039; aus San Francisco, der Mitte der 1900er-Jahre für &amp;#039;&amp;#039;Hale’s Tours&amp;#039;&amp;#039; produziert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;James Peterson: &amp;#039;&amp;#039;Is a Cognitive Approach to the Avant-garde Cinema Perverse?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Post-Theory: Reconstructing Film Studies&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. David Bordwell und Noël Carroll). University of Wisconsin Press, Madison 1996, ISBN 0-299-14944-7, S. 113–114.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang der 1990er-Jahre experimentierte [[Ken Jacobs]] mit verschiedenen &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039;, die unter anderem in seinen Filmen &amp;#039;&amp;#039;Opening the Nineteenth Century: 1896&amp;#039;&amp;#039; von 1991 und &amp;#039;&amp;#039;The Georgetown Loop&amp;#039;&amp;#039; von 1996 verarbeitet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Blümlinger: &amp;#039;&amp;#039;Lumière, der Zug und die Avantgarde&amp;#039;&amp;#039;, S. 30–33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der österreichische Experimentalfilmer [[Siegfried A. Fruhauf]] ging noch einen Schritt weiter und bearbeitete neu gefilmtes Material, um es wie einen &amp;#039;&amp;#039;Found-Footage&amp;#039;&amp;#039;-Film aus den 1900er-Jahren erscheinen zu lassen. Der so entstandene einmütige Trailer &amp;#039;&amp;#039;Phantom Ride&amp;#039;&amp;#039; wurde 2004 für das Filmfestival &amp;#039;&amp;#039;[[Crossing Europe]]&amp;#039;&amp;#039; produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.crossingeurope.at/index.php?bereich=filme_anzeigen_2004.php&amp;amp;lang=de&amp;amp;filmid=147 Beschreibung von &amp;#039;&amp;#039;Phantom Ride&amp;#039;&amp;#039; auf crossingEurope.at] (aufgerufen am 9. Juni 2009).&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der [[Installation (Kunst)|Installation]] &amp;#039;&amp;#039;Overture&amp;#039;&amp;#039; des [[Videokunst|Videokünstlers]] [[Stan Douglas]] fanden &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; schließlich Einzug in die [[Bildende Kunst]]. Douglas projizierte Edison-Filme aus den Jahren 1899 und 1901 und spielte dazu Texte aus [[Marcel Proust]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Auf der Suche nach der verlorenen Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; ab, so dass Film und Literatur aufeinander trafen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hal Foster: &amp;#039;&amp;#039;Design and Crime (and other Diatribes)&amp;#039;&amp;#039;. Verso, London 2002, ISBN 1-85984-668-8, S. 140–141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Simulationen als Attraktionen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vehicle simulator.jpg|mini|Beispiel eines Fahrzeugsimulators]]&lt;br /&gt;
Als direkte Nachfolger der &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; können verschiedene Versuche zur Wiederbelebung des Kinos als Attraktion betrachtet werden. Der Medienwissenschaftler Erkki Huhtamo sieht in den Versuchen, das Publikum mit den [[Breitbildformat|Breitwandformaten]] von [[Cinerama]] und [[IMAX]] zu bannen, eine Fortsetzung der Vermarktungsstrategie der &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Erkki Huhtamo: &amp;#039;&amp;#039;Encapsulated Bodies in Motion: Simulators and the Quest for Total Immersion&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Critical Issues in Electronic Media&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Simon Penny). State University of NEw York Press, Albany 1995, ISBN 0-7914-2318-2, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich begann der 1952 uraufgeführte Film &amp;#039;&amp;#039;[[Das ist Cinerama]]&amp;#039;&amp;#039; mit einer [[Achterbahn]]fahrt, die im Stil eines &amp;#039;&amp;#039;Phantom Ride&amp;#039;&amp;#039; aus einem der Wagen aufgenommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Erkki Huhtamo: &amp;#039;&amp;#039;Encapsulated Bodies in Motion: Simulators and the Quest for Total Immersion&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Critical Issues in Electronic Media&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Simon Penny). State University of New York Press, Albany 1995, ISBN 0-7914-2318-2, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Programmen der IMAX-Kinos finden sich seit den 1980er-Jahren eine Reihe von Filmen, die die Tradition der &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039; fortsetzen und den Zuschauern Aufnahmen in rasanten Point-of-View-Shots präsentieren, beispielsweise als ein Hubschrauberflug in der Naturdokumentation &amp;#039;&amp;#039;Grand Canyon – Verborgene Geheimnisse&amp;#039;&amp;#039; von 1986, als unterhaltender Effekt in dem [[3D-Film]] &amp;#039;&amp;#039;Das Geisterschloss 3D&amp;#039;&amp;#039; von 2001 oder als reiner Geschwindigkeitsrausch in &amp;#039;&amp;#039;NASCAR 3D&amp;#039;&amp;#039; von 2004.&amp;lt;ref&amp;gt;Alison Griffiths: &amp;#039;&amp;#039;Time Traveling IMAX Style: Tales from the Giant Screen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Virtual Voyages: Cinema and Travel&amp;#039;&amp;#039;, S. 242.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnliche Filme wurden bereits seit den späten 1970er-Jahren in den [[180-Grad-Kino]]s präsentiert, bei denen sich eine gewölbte Kinoleinwand über das gesamte [[Gesichtsfeld (Wahrnehmung)|Gesichtsfeld]] der Zuschauer erstreckte.&amp;lt;ref&amp;gt;Sacha-Roger Szabo: &amp;#039;&amp;#039;Rausch und Rummel: Attraktionen auf Jahrmärkten und in Vergnügungsparks; eine soziologische Kulturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. transcript-Verlag, Bielefeld 2006, ISBN 3-89942-566-9, S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Konzept von &amp;#039;&amp;#039;Hale’s Tours&amp;#039;&amp;#039; wurde nach dem Zweiten Weltkrieg immer wieder aufgegriffen. Bereits zur Eröffnung von [[Disneyland Resort|Disneyland]] im Jahr 1955 zählte die Show &amp;#039;&amp;#039;A Flight to the Moon&amp;#039;&amp;#039; zu den Attraktionen. Bei dieser Simulation eines Weltraumflugs wurden den Zuschauern bewegliche Sitze im Kinosaal geboten, so dass die Kraft eines [[Meteorit]]enschauers möglichst realistisch empfunden werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Lauren Rabinovitz: &amp;#039;&amp;#039;From Hale’s Tours to Star Tours: Virtual Voyages, Travel Ride Films and the Delirium of the Hyper-Real&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Virtual Voyages: Cinema and Travel&amp;#039;&amp;#039;, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrtsimulationen wurde weiter perfektioniert, als 1985 der Spezialeffekte-Spezialist [[Douglas Trumbull]] sein &amp;#039;&amp;#039;[[Showscan]]&amp;#039;&amp;#039;-Verfahren für den Bewegungssimulatorfilm &amp;#039;&amp;#039;Tour of the Universe&amp;#039;&amp;#039; anwendete. Trumballs Design wurde 1987 von Disney für die auf &amp;#039;&amp;#039;[[Star Wars]]&amp;#039;&amp;#039; basierende Simulation &amp;#039;&amp;#039;Star Tours&amp;#039;&amp;#039; übernommen, weitere Attraktionen basierend auf den [[Indiana Jones|Indiana-Jones-Filmen]] und die [[Zurück in die Zukunft|&amp;#039;&amp;#039;Zurück-in-die-Zukunft&amp;#039;&amp;#039;-Trilogie]] folgten. Die Weiterentwicklung computergesteuerter Simulatoren sowie Fortschritte bei der Gestaltung [[Computeranimation|computeranimierter]] Filme machten die Attraktionen immer flexibler; [[Fahrgeschäft]]e wie der &amp;#039;&amp;#039;[[Venturer (Simulator)|Venturer]]&amp;#039;&amp;#039; konnten auch auf [[Volksfest]]en vorgeführt werden, womit der Film zu seinen Ursprüngen als eine [[Jahrmarkt]]attraktion zurückkehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;Lauren Rabinovitz: &amp;#039;&amp;#039;From Hale’s Tours to Star Tours: Virtual Voyages, Travel Ride Films and the Delirium of the Hyper-Real&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Virtual Voyages: Cinema and Travel&amp;#039;&amp;#039;, S. 47–48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Onridevideo]]&lt;br /&gt;
* [[Führerstandsmitfahrt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christa Blümlinger: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.sixpackfilm.com/archive/veranstaltung/festivals/earlycinema/symposion/bluemlinger.pdf Lumière, der Zug und die Avantgarde] (PDF; 489&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Spur durch den Spiegel. Der Film in der Kultur der Moderne&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Malte Hagener, [[Johann N. Schmidt]] und Michael Wedel). Bertz, Berlin 2004, ISBN 978-3-86505-155-4, S. 27–41.&lt;br /&gt;
* Tom Gunning: &amp;#039;&amp;#039;Vor dem Dokumentarfilm. Frühe non-fiction-Filme und die Ästhetik der ‚Ansicht‘&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Anfänge des dokumentarischen Films&amp;#039;&amp;#039;, KINtop Nr. 4, 1995, S. 111–121.&lt;br /&gt;
* Charles Musser: &amp;#039;&amp;#039;The Emergence of Cinema. The American Screen to 1907&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;History of the American Cinema.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). University of California Press, Berkeley CA u. a. 1994, ISBN 0-520-08533-7.&lt;br /&gt;
* Charles Musser: &amp;#039;&amp;#039;Moving towards fictional narratives&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Silent Cinema Reader&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Lee Grieveson und Peter Krämer). Routledge, London 2004, ISBN 0-415-25284-9, S. 87–101.&lt;br /&gt;
* Jeffrey Ruoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Virtual Voyages: Cinema and Travel&amp;#039;&amp;#039;. Duke University Press, Durham 2006, ISBN 0-8223-3713-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bender-verlag.de/lexikon/lexikon.php?begriff=Phantom+Rides &amp;#039;&amp;#039;Phantom Ride&amp;#039;&amp;#039;] im Lexikon der Filmbegriffe des Bender Verlags&lt;br /&gt;
* [http://www.screenonline.org.uk/film/id/1193042/ &amp;#039;&amp;#039;Phantom Rides&amp;#039;&amp;#039;] – Artikel von Christian Hayes auf Screenonline (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.oomska.co.uk/?page_id=3073 &amp;#039;&amp;#039;The Phantom Ride: Early Cinema and The Train&amp;#039;&amp;#039;] – Artikel von Brian Phelan auf oomska (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://ssa.nls.uk/film.cfm?fid=2100 Scottish Screen Archive] – Filmausschnitte aus &amp;#039;&amp;#039;Railway Ride over the Tay Bridge&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/details/TripDown1905 &amp;#039;&amp;#039;A Trip Down Market Street Before the Fire&amp;#039;&amp;#039;] – Dieser Film von 1906 aus [[San Francisco]], kurz vor dem [[Erdbeben von San Francisco|Erdbeben]], wurde aus dem Fenster einer Straßenbahn aufgenommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Exzellent|13. März 2010|71727659}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Filmtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmgenre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr im Film|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
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