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	<title>Ph.D. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ph.D.&amp;diff=36775&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Teoma91 am 26. Januar 2026 um 06:13 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den anglo-amerikanischen Doktorgrad. Für die britische Soulband siehe [[Ph.D. (Band)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ph.D.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|piː‿eɪtʃ diː}}] (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PhD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{enS|&amp;#039;&amp;#039;Doctor of Philosophy&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Neulateinische Literatur|neulateinisch]] {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;philosophiae doctor&amp;#039;&amp;#039;}}) ist in englischsprachigen Ländern der wissenschaftliche [[Doktor]]grad in fast allen Fächern und der höchste Abschluss des [[Postgraduales Studium|Postgraduiertenstudiums]]. In diesen Ländern ist der Ph.D.-Abschluss in der Regel mit der Berechtigung verbunden, an einer Universität selbstständig und alleinverantwortlich zu lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des [[Bologna-Prozess]]es wurden 2005 in [[Bergen (Norwegen)|Bergen]] Promotionsstudiengänge (Graduiertenschulen) bekräftigt, die bereits in einigen deutschen Landeshochschulgesetzen verankert sind und so auch an deutschen Universitäten zum Ph.D. als akademischem Grad führen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;F. vom 1. Januar 2005, §&amp;amp;nbsp;38 (2) oder Bayerisches Hochschulgesetz i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;F. vom 23. Mai 2006, Art. 64 (2) und Art. 66 (2).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zlvr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Bei dem [[Akademischer Grad|akademischen Grad]] eines &amp;#039;&amp;#039;Ph.D.&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um eine Bezeichnung für Doktorgrade, die infolge einer selbstständig verfassten wissenschaftlichen Forschungsleistung ([[Dissertation]]) erworben werden. Regelmäßig wird die Dissertation durch ein wissenschaftliches Forschungsdoktorat oder ein Doktorstudium mit einer üblichen Dauer von drei bis fünf Jahren (abhängig von den Zulassungsvoraussetzungen, siehe unten) sowie eine mündliche Prüfung (Rigorosum, Disputation) begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fau.de/graduiertenzentrum/promotion/promotion-und-ph-d/ |titel=Promotion, Ph.D. und M.D. {{!}} Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg |sprache=de-DE |abruf=2022-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz des Wortlauts handelt es sich beim &amp;#039;&amp;#039;Ph.D.&amp;#039;&amp;#039; in der Regel nicht um den Doktor der [[Philosophie]], sondern um den im angelsächsischen Raum üblichen Doktorgrad für die meisten Fächer. Das Studienfach wird normalerweise mit &amp;#039;&amp;#039;in&amp;#039;&amp;#039; angeschlossen, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Ph.D. in Economics&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Doctor of Philosophy in Arts and Sciences,&amp;#039;&amp;#039; abgekürzt als &amp;#039;&amp;#039;Ph.D. in Arts and Sciences&amp;#039;&amp;#039;. Einige britische Universitäten, z.&amp;amp;nbsp;B. [[University of Oxford|Oxford]] und [[University of Sussex|Sussex]], verwenden die Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;DPhil&amp;#039;&amp;#039; anstatt &amp;#039;&amp;#039;Ph.D&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Der Ph.D. ist zu unterscheiden von eher berufspraktischen Abschlüssen &amp;#039;&amp;#039;(Professional Degrees)&amp;#039;&amp;#039; im angelsächsischen Raum wie dem medizinischen Doktorgrad &amp;#039;&amp;#039;Medical Doctor (MD),&amp;#039;&amp;#039; der teilweise ohne weitere wissenschaftliche Qualifizierung nach erfolgreich abgeschlossenem Studium vergeben wird, oder dem &amp;#039;&amp;#039;[[Doctor of Business Administration]] (DBA)&amp;#039;&amp;#039;, bei welchem es sich um eine berufspraktische Qualifikationsbezeichnung handelt, die eine Verschriftlichung beruflicher Erfahrung beinhaltet und demnach keine eigenständige wissenschaftliche Forschung darstellt und dem &amp;#039;&amp;#039;Doctor of Science (ScD),&amp;#039;&amp;#039; der nach einem vergleichbaren, aber praxisnäheren Promotionsverfahren verliehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulassungsbedingung ist nach einem vorangegangenen [[Bachelor]]-Studium zumeist ein [[Master]]-Abschluss, an US-amerikanischen, kanadischen und britischen Universitäten auch der nordamerikanische vier- bis fünfjährige universitäre &amp;#039;&amp;#039;Bachelor with Honours&amp;#039;&amp;#039; mit mindestens &amp;#039;&amp;#039;[[cum laude|cum-laude]]&amp;#039;&amp;#039;-Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit der Zulassung zum PhD-Anschlussstudium an nordamerikanischen Universitäten hängt in der Praxis stark vom [[Hochschulranking]] jener Bildungseinrichtung ab, an der ein Bachelor with Honours oder Master erworben wurde. Praktisch alle nordamerikanischen [[Spitzenuniversität]]en, wie beispielsweise [[Harvard University|Harvard]] (USA) und [[McGill University|McGill]] (Kanada), verlangen als Voraussetzung in der Regel einen zwei- bis dreijährigen [[Master]] von einer &amp;#039;&amp;#039;very high research activity&amp;#039;&amp;#039;-Universität, mit mindestens &amp;#039;&amp;#039;cum-laude&amp;#039;&amp;#039;-Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Universitäten in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] ist die Zulassungsvoraussetzung ein Master-Abschluss oder ein &amp;#039;&amp;#039;Bachelor first class honours&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;second class honours, upper division&amp;#039;&amp;#039; (oder eine als gleichwertig anerkannte in- oder ausländische Qualifikation) plus einer weiteren Qualifikationsstufe. Diese Qualifikationsstufe besteht normalerweise darin, dass zunächst eine Registrierung in einem „[[M.Phil.]]“-Kurs erfolgt und nach einem Jahr durch den Betreuer des Studenten, den „supervisor“, entschieden wird, ob eine Übernahme in das eigentliche Ph.D.-Programm erfolgen kann. Sollte dies der Fall sein, können bereits Leistungen aus dem „M.Phil“-Studium angerechnet werden. Der abgeschlossene Ph.D. bescheinigt „eine wissenschaftliche Qualifizierung auf höchster Stufe“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.anabin.de/scripts/SelectLand.asp?SuchLand=3&amp;amp;MyURL=lstAbschluss.asp |archive-is=20120718143459 |text=Anabin-Länderübersicht Ph.D. in Großbritannien}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen enthalten Ph.D.-Programme an amerikanischen Bildungseinrichtungen einen höheren Anteil von Kursen und Seminaren. Dies ist allerdings in den unterschiedlichen Bildungssystemen begründet. Im kontinentaleuropäischen Bildungssystem kommen diese Spezialisierungskurse oft schon im Masterstudium vor (siehe [[US-amerikanisches Schulsystem]]). Im australischen Bildungssystem gibt es im Ph.D. keine Kurse oder Seminare, es wird nur eine Forschungsarbeit geschrieben. In Großbritannien sind Kurse häufig nur dann zu besuchen, wenn das Ph.D.-Studium direkt im Anschluss an ein Bachelor-Studium begonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Ph.D.&amp;#039;&amp;#039; wird hinter dem Namen geführt, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Franziska Mustermann, Ph.D&amp;#039;&amp;#039;. Entsprechend der gängigen wissenschaftlichen Konvention wird ein Ph.D. als Dr. angesprochen und der Grad wird wahlweise auch in dieser Form geführt. Die Anrede als Ph.D. existiert nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist der Ph.D. mit dem deutschen Graduiertenförderungsprogramm &amp;#039;&amp;#039;PHD&amp;#039;&amp;#039; des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ([[DAAD]]), der Deutschen Forschungsgemeinschaft ([[Deutsche Forschungsgemeinschaft|DFG]]) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ([[BMBF]]), das auch Promotionsstudiengänge innerhalb von [[Graduiertenschule]]n fördert, die nicht zum Ph.D. führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ph.D. und Bologna ==&lt;br /&gt;
Im [[Bologna-Prozess]] ist nur von einem Doktorat die Rede, eine Unterscheidung zwischen Ph.D. und Dr. ist nicht festgelegt. In Bezug auf die Länge des Doktorats ist im Abschlusskommuniqué der Bologna-Nachfolge-Konferenz in Bergen 2005 zu lesen, dass die &amp;#039;&amp;#039;übliche Arbeitsbelastung des dritten Zyklus in den meisten Ländern einem drei- bis vierjährigen Vollzeitstudium entspricht&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hrk.de/fileadmin/redaktion/hrk/02-Dokumente/02-03-Studium/02-03-01-Studium-Studienreform/Bologna_Dokumente/Bergen_kommunique_2005.pdf |titel=Der europäische Hochschulraum – die Ziele verwirklichen |werk=Kommuniqué der Konferenz der für die Hochschulen zuständigen europäischen Ministerinnen und Minister, Bergen, 19.–20. Mai 2005 |abruf=2019-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem &amp;#039;&amp;#039;Bologna-Ph.D.&amp;#039;&amp;#039; ist keine allgemeine Berechtigung verbunden, an einer Universität zu lehren, dazu ist in vielen europäischen Ländern zusätzlich zum Ph.D. die [[Habilitation]] bzw. [[Lehrbefähigung]] erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ph.D. in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Der Erwerb des Ph.D.-Grades wird in einigen Hochschulgesetzen der Bundesländer vorgesehen. In Baden-Württemberg, Bayern und Hamburg ist dafür das Absolvieren eines strukturierten [[Promotionsstudium]]s notwendig. In Berlin, Schleswig-Holstein und Thüringen ist die Verleihung des Ph.D. alternativ zum klassischen Doktorgrad möglich. Es ist in beiden Fällen den Hochschulen mit Promotionsrecht überlassen, die Verleihung des Ph.D.-Grades vorzusehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zlvr&amp;quot;&amp;gt;Lukas C. Gundling: &amp;#039;&amp;#039;Zur Verleihung des Ph.D.-Grades an deutschen Hochschulen. Ein kurzer Ländervergleich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Landesverfassungsrecht und Landesverwaltungsrecht]]&amp;#039;&amp;#039; (ZLVR), Heft 1/2021, S. 11 ff. ([https://www.zlvr.de/app/download/7967042381/ZLVR+-+Online+1-2021.pdf?t=1631116338 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die entsprechenden Rechtsvorschriften und das gegebenenfalls einzuhaltende Verfahren für die Anerkennung oder Führung eines ausländischen Grades gibt rechtsverbindlich das zuständige Wissenschaftsministerium des jeweiligen Bundeslandes Auskunft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kmk2&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kmk.org/zab/zentralstelle-fuer-auslaendisches-bildungswesen/allgemeines-zur-anerkennung/anerkennung-im-hochschulbereich/fuehrung-auslaendischer-hochschulgrade.html &amp;#039;&amp;#039;Kultusministerkonferenz Deutschland zur Führung ausländischer Hochschulgrade.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;kmk.org,&amp;#039;&amp;#039; [o.&amp;amp;nbsp;D.], abgerufen am 4. Juli 2019, und [https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/ZAB/Gradfuehrung_Beschluesse_der_KMK/20150626_KMK-Beschluss_Beguenstigende_Regelungen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vereinbarung der Länder in der Bundesrepublik Deutschland über begünstigende Regelungen gemäß Ziffer 4 der „Grundsätze für die Regelung der Führung ausländischer Hochschulgrade im Sinne einer gesetzlichen Allgemeingenehmigung durch einheitliche gesetzliche Bestimmungen vom 14. April 2000“.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 87&amp;amp;nbsp;kB) (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21. September 2001 i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;F. vom 26. Juni 2015). In: &amp;#039;&amp;#039;kmk.org,&amp;#039;&amp;#039; 14. Dezember 2015, abgerufen am 4. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Voraussetzung zur Führung des Doktorgrades Ph.D. ist, wie bei allen anderen ausländischen Graden, dass die Universität nach dem Recht des Herkunftslandes zur Gradvergabe berechtigt ist. In einem EU- oder [[Europäischer Wirtschaftsraum|EWR]]-Staat erworbene Ph.D.-Grade sowie in Australien, Israel, Japan oder Kanada erlangte Doktorgrade können in Deutschland als „Dr.“ ohne weitere Zusätze oder Herkunftsangabe geführt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kmk2&amp;quot; /&amp;gt; Das Gleiche gilt für Ph.D.-Grade aus Großbritannien nach dem Brexit. Ph.D.-Grade, die in den USA erlangt wurden, können in Deutschland ebenfalls ohne weitere Zusätze als „Dr.“ geführt werden, sofern die verleihende Einrichtung von der Carnegie Foundation for the Advancement of Teaching als „Research University (high research activity)“ oder als „Research University (very high research activity)“ klassifiziert ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kmk2&amp;quot; /&amp;gt; Für bestimmte Doktorgrade Russlands ist eine Führung ohne fachlichen Zusatz, jedoch mit Herkunftsbezeichnung vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kmk2&amp;quot; /&amp;gt; Durch den Beschluss der deutschen Kultusministerkonferenz vom 14. April 2000 ff. sollte bis 2005 eine einheitliche Regelung zur Form der Führung des Grads in den Bundesländern geschaffen sein. Dadurch entfällt das Verfahren einer [[Nostrifizierung]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt jedoch in der Bundesrepublik Deutschland, dass ein in Deutschland erworbener herkömmlicher Doktorgrad (also kein Ph.D.) auch nicht als „Ph.D.“ geführt werden darf. An einer deutschen Hochschule erworbene akademische Grade dürfen innerhalb Deutschlands nur in der Form geführt werden, wie sie in der Urkunde benannt sind. Wer dies nicht tut, begeht eine Straftat und riskiert eine Geldstrafe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Hermann Horstkotte]] |url=https://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/promotion-doktorspielchen-mit-dem-phd-a-330409.html |titel=Promotion: Doktorspielchen mit dem PhD |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2004-12-01 |abruf=2016-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen regeln mehrere Bundesländer in ihren Landeshochschulgesetzen ausdrücklich zulässige Führungsformen, sodass ein in Deutschland verliehener „Doctor of Philosophy (Ph.D.)“ auch als „Dr.“ (ohne fachgebietskennzeichnenden Zusatz) geführt werden kann, z.&amp;amp;nbsp;B. Rheinland-Pfalz und Bayern: Nach §&amp;amp;nbsp;31 Abs.&amp;amp;nbsp;1 HochSchG Rheinland-Pfalz darf ein ordnungsgemäß verliehener inländischer Hochschulgrad „in der verliehenen oder in einer sonst rechtlich zulässigen Form“ geführt werden;&amp;lt;ref name=&amp;quot;RLP_HochSchG31_Form&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ub.uni-mainz.de/sites/default/files/2021-06/Hochschulgesetz%20RLP%202020.pdf |titel=Hochschulgesetz Rheinland-Pfalz (HochSchG) vom 23. September 2020 |format=PDF |werk=Universitätsbibliothek Mainz (Volltext) |sprache=de |abruf=2026-01-26 |zitat=„… in der verliehenen oder in einer sonst rechtlich zulässigen Form geführt werden.“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zugleich bestimmt §&amp;amp;nbsp;31 Abs.&amp;amp;nbsp;1 HochSchG Rheinland-Pfalz ausdrücklich, dass ein als „Doctor of Philosophy (Ph.&amp;amp;nbsp;D.)“ verliehener Doktorgrad auch als Abkürzung „Dr.“ ohne fachgebietskennzeichnenden Zusatz geführt werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RLP_HochSchG31_PhDDr&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ub.uni-mainz.de/sites/default/files/2021-06/Hochschulgesetz%20RLP%202020.pdf |titel=Hochschulgesetz Rheinland-Pfalz (HochSchG) vom 23. September 2020 |format=PDF |werk=Universitätsbibliothek Mainz (Volltext) |sprache=de |abruf=2026-01-26 |zitat=„… ‚Doctor of Philosophy (Ph. D.)‘ … Abkürzung ‚Dr.‘ … ohne … Zusatz …“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vergleichbar regelt Art.&amp;amp;nbsp;99 Satz&amp;amp;nbsp;1 BayHIG für Bayern, dass in Deutschland verliehene akademische Grade „nur gemäß der Verleihungsurkunde oder in der sonst festgelegten Form“ geführt werden dürfen;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BY_BayHIG99_S1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayHIG-99 |titel=BayHIG – Art. 99 Führung akademischer Grade deutscher Hochschulen |werk=gesetze-bayern.de |sprache=de |abruf=2026-01-26 |zitat=„… dürfen nur gemäß der Verleihungsurkunde oder in der sonst festgelegten Form geführt werden.“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Art.&amp;amp;nbsp;99 Satz&amp;amp;nbsp;4 BayHIG nennt dabei ausdrücklich den „Doctor of Philosophy (Ph.D.)“ und erlaubt dessen alternative Führung in der abgekürzten Form „Dr.“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BY_BayHIG99_S4_PhDDr&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayHIG-99 |titel=BayHIG – Art. 99 Führung akademischer Grade deutscher Hochschulen |werk=gesetze-bayern.de |sprache=de |abruf=2026-01-26 |zitat=„… Grades ‚Doctor of Philosophy (Ph.D.)‘ … abgekürzten Form ‚Dr.‘ führen.“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem stellt Art.&amp;amp;nbsp;99 Satz&amp;amp;nbsp;2 BayHIG klar, dass bei abgekürzter Führung des Doktorgrads die Fachrichtung nicht angegeben werden muss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BY_BayHIG99_S2_ohneFach&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayHIG-99 |titel=BayHIG – Art. 99 Führung akademischer Grade deutscher Hochschulen |werk=gesetze-bayern.de |sprache=de |abruf=2026-01-26 |zitat=„Wird der Doktorgrad in abgekürzter Form geführt, so muss die Fachrichtung nicht angegeben werden.“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eintragung des Grads in offizielle Papiere hat auf Antrag zu erfolgen (siehe {{§|4|pa_g_1986|juris}} [[Passgesetz|PassG]] und {{§|5|pauswg|juris}} [[Personalausweisgesetz|PersAuswG]]), analog der Regelung zum „Dr.“, da nur der Doktorgrad allgemein unter die Regelung fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kultusministerien der Bundesländer verweisen allgemein hinsichtlich der Führung ausländischer wissenschaftlicher Grade häufig auf die Datenbank &amp;#039;&amp;#039;[[anabin]]&amp;#039;&amp;#039;. Die &amp;#039;&amp;#039;anabin&amp;#039;&amp;#039; ist allerdings nur richtungsweisend und nicht vollständig. Die Ersteller übernehmen für die Richtigkeit der Angaben keine Haftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ph.D. in Österreich ==&lt;br /&gt;
Im österreichischen Studienrecht darf der akademische Grad &amp;#039;&amp;#039;Doctor of Philosophy&amp;#039;&amp;#039; (abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;PhD&amp;#039;&amp;#039;) verliehen werden, wenn für das jeweilige Doktoratsstudium mindestens drei Jahre Regelstudienzeit vorgesehen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung/Bundesnormen/20002128/UG%2c%20Fassung%20vom%2004.07.2019.pdf#page=45 |titel=Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Universitätsgesetz 2002, Fassung vom 4. Juli 2019 |titelerg=§ 54 Abs. 4 |werk=ris.bka.gv.at |hrsg=[[Rechtsinformationssystem des Bundes]] |datum=2019-07-04 |seiten=45 |abruf=2019-07-04 |format=PDF; 877&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu einer früheren Version des Universitätsgesetzes 2002 ist der PhD damit kein „höherwertiger“ oder qualitativ anderer Grad als der Doktor und löst diesen auch nicht zwingend ab: Die bisher üblichen Doktorgrade (Dr. phil., Dr. techn. usw.) können weiterhin verliehen werden, diese Entscheidung bleibt den Universitäten überlassen. Insbesondere bedeutet PhD in Österreich nicht, dass ein höherer Anteil von Lehrveranstaltungen vorgeschrieben sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ph.D. in Tschechien und der Slowakei ==&lt;br /&gt;
Die Doktorgrade in Tschechien und der Slowakei sind in beiden Ländern aufgrund des bis 1992 gemeinsamen Staates weitgehend identisch und gesetzlich geregelt (Gesetz Nr. 131/2002 GBl. in der Slowakischen Republik; Gesetz Nr. 111/1998 GBl. in der Tschechischen Republik). Man kann die tschechischen und [[Hochschulabschlüsse in der Slowakischen Republik|slowakischen Doktorgrade]] im Grunde in vier Gruppen aufteilen, nämlich die Doktorgrade medizinischer Studienrichtungen, die sogenannten „kleine Doktorgrade“, die Doktoren der Wissenschaften, der Akademie der Wissenschaften sowie der wissenschaftlichen Forschungsdoktorgrade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wissenschaftlichen Forschungsdoktorgrade werden nach einem 3- bis 6-jährigen [[Promotion (Doktor)|Doktoratsstudium]] erlangt. Diese Promotionsstudiengänge umfassen u.&amp;amp;nbsp;a. regelmäßige Lehr- und Seminarveranstaltungen sowie Studienprüfungen und Examina und werden mit dem Ablegen eines staatlichen Doktorexamens ([[Rigorosum]]) und der Verteidigung einer [[Dissertation]] mit öffentlicher [[Disputation]] abgeschlossen. Nach einem erfolgreichen Abschluss erhält man den Doktor, abgekürzt als [[Doktor der Philosophie (Tschechien und Slowakei)|Ph.D.]], in der Slowakei als [[Doktor der Philosophie (Tschechien und Slowakei)|PhD.]], den Doktor der Theologie, abgekürzt als [[Th.D.]] bzw. als [[ThD.]], und den slowakischen Doktor der Künste &amp;#039;&amp;#039;ArtD.&amp;#039;&amp;#039; Das frühere Äquivalent, der Grad des [[Kandidat der Wissenschaften|Kandidaten der Wissenschaften]] ({{csS|&amp;#039;&amp;#039;kandidát věd&amp;#039;&amp;#039;}}, {{skS|&amp;#039;&amp;#039;kandidát vied&amp;#039;&amp;#039;}}), kurz CSc., wird seit 1998 (Tschechische Republik) bzw. 2002 (Slowakische Republik) nicht mehr verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste akademischer Grade (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Renate Simpson: &amp;#039;&amp;#039;The development of the PhD degree in Britain, 1917–1959 and since. An evolutionary and statistical history in higher education.&amp;#039;&amp;#039; Edwin Mellen Press, Lewiston (NY) [u.&amp;amp;nbsp;a.] 2009, ISBN 978-0-7734-4827-8.&lt;br /&gt;
* Lukas C. Gundling: &amp;#039;&amp;#039;Zur Verleihung des Ph.D.-Grades an deutschen Hochschulen. Ein kurzer Ländervergleich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Landesverfassungsrecht und Landesverwaltungsrecht]]&amp;#039;&amp;#039; (ZLVR), Heft 1/2021, S. 11 ff. ([https://www.zlvr.de/app/download/7915602781/ZLVR+-+Online+1-2021.pdf?t=1613497097 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Doctor of Philosophy|Ph.D.}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hochschulkompass.de/promotion.html Promotionsmöglichkeiten an deutschen Hochschulen] der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK)&lt;br /&gt;
* [https://anabin.kmk.org/ &amp;#039;&amp;#039;anabin: Informationsportal zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doktorgrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Akademisches Bildungswesen in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|PHD]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Teoma91</name></author>
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