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	<title>Pfyn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-09T15:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Pfyn&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Pfyn 2011.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Pfyn-blazon.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-TG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Frauenfeld&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Frauenfeld&lt;br /&gt;
| BFS = 4841&lt;br /&gt;
| PLZ = 8505&lt;br /&gt;
| BILD = Pfyn TG1.jpg&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.596064&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.95570347&lt;br /&gt;
| HÖHE = 411&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 13.14&lt;br /&gt;
| QUELLE-FLÄCHE = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;amp;nbsp;(Pol. Gemeinde)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TG in Zahlen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;10,73 km² &amp;lt;small&amp;gt;(Ortsgemeinde)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Areal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.pfyn.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfyn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[pfiːn]}} ist eine [[Ortschaft]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orte TG&amp;quot; /&amp;gt; an der [[Thur (Rhein)|Thur]] zwischen [[Frauenfeld]] und [[Steckborn]] und eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Frauenfeld]] des [[Kanton Thurgau|Kantons Thurgau]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Munizipalgemeinde (Kanton Thurgau)|Munizipalgemeinde]] Pfyn bestand von 1803 bis 1997 und umfasste die [[Ortsgemeinde (Schweiz)|Ortsgemeinden]] [[Dettighofen TG|Dettighofen]] und Pfyn sowie bis 1994 die Ortsgemeinde [[Weiningen TG|Weiningen]]. Die Munizipalgemeinde Pfyn und die Ortsgemeinde Dettighofen und Pfyn bilden seit 1998 die politische Gemeinde Pfyn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name geht – wie auch beim [[Pfynwald]] im Wallis – auf das römische &amp;#039;&amp;#039;Ad Fines&amp;#039;&amp;#039; zurück («an der Grenze», gemeint ist zwischen den Provinzen [[Raetia|Rätien]] und [[Gallien]]). Die Überreste eines [[spätantike]]n [[Kastell Pfyn|Römerkastells]] sind noch sichtbar. Der Ort war aber bereits in der [[Jungsteinzeit]] besiedelt. Funde aus der Zeit um 4000 bis 3500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. gaben dieser Periode den Namen [[Pfyner Kultur]]. Pfyn ist eine der ältesten Siedlungen der Ostschweiz. Da sich im römischen Kastell die zum Teil schon im 3. Jahrhundert christlich gewordenen [[Galloromanen]] zusammenfanden, hatte Pfyn auch eine der ersten Kirchen im Thurgau.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pfyn.ch/xml_1/internet/de/application/d2/f6.cfm &amp;#039;&amp;#039;Geschichte.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Webseite der Gemeinde Pfyn, abgerufen am 31. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorrömische Zeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Modell Pfyn Breitenloo P1020773.jpg|mini|links|Modell der prähistorischen Seeufersiedlung Breitenloo]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Einweihung des Denkmals für die polnischen Internierten, Pfyn 2004.jpg|mini|links|Einweihung des Denkmals für die polnischen Internierten 2004]]&lt;br /&gt;
Die ältesten bis anhin entdeckten Siedlungsspuren liegen rund 1,5&amp;amp;nbsp;km westlich von Pfyn im ehemaligen [[Moor|Torfmoor]] Breitenloo, in der schwachen Senke einer [[Seitenmoräne]] des [[Thur (Rhein)|Thur]]&amp;amp;shy;gletschers, und stammen aus dem [[Jungneolithikum]] (4300 v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Der Siedlungsplatz wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts beim [[Torf]]&amp;amp;shy;stechen entdeckt, geriet aber in der Folge wieder in Vergessenheit. In den Kriegsjahren 1940/41 wurde der Platz bei Entwässerungsarbeiten zur Kulturlandgewinnung erneut angeschnitten. Dank der Unterstützung einer breiten Öffentlichkeit konnte die Siedlung mit einer Fläche von etwa 1000&amp;amp;nbsp;m² im Herbst 1944 von [[Internierung|internierten]] polnischen Soldaten unter Leitung von Karl Keller-Tarnuzzer untersucht werden. Aufgrund der [[Topografie (Kartografie)|topografischen]] Verhältnisse sowie der im Jahr 2002 durchgeführten Sondierbohrungen kann davon ausgegangen werden, dass damit etwa 60 % des Siedlungsareals ausgegraben wurden. Anhand der Planunterlagen von 1944 können 17 Haus[[grundriss]]e definiert werden. Die Häuser orientieren sich [[giebelständig]] an einer von Norden nach Süden verlaufenden Hauptgasse. Die Bauten sind fast ausschliesslich zweischiffig und weisen Längen von 4 bis 11 Meter und Breiten von 3,5 bis 5,5 Meter auf. Auffallend ist, dass mehrfach Häuser recht unterschiedlicher Grösse nebeneinander lagen, was wohl auf grössere Wohnhäuser mit kleineren [[Ökonomiegebäude]]n hinweist. Die Hausböden bestanden aus aufwendigen [[Unterzug (Bauwesen)|Unterzugskonstruktionen]] und darüber liegenden Spaltbrettern oder [[Rundholz|Prügeln]], die meist mit [[Lehm]] überzogen waren. Fundansammlungen unter den Böden und partielle Brandspuren an der Unterseite sprechen dafür, dass mindestens einzelne Bauten durch die Unterzugskonstruktionen leicht vom Erdboden abgehoben waren. Von den Wänden und Dächern der Häuser war, wie dies üblich ist, nur wenig vorhanden, jedoch sind Bretterwände und Flechtwände belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keller-Tarnuzzer hat bereits aufgrund der relativen Fundarmut auf die Einphasigkeit der Siedlung hingewiesen und die enge Verwandtschaft des keramischen Fundmaterials mit der [[Michelsberger Kultur]] Südwestdeutschlands erkannt. Um 1960 wurde von der deutschen Forschung die Eigenständigkeit der Pfyner Keramik innerhalb der Michelsberger Kultur herausgestellt. Seit diesem Zeitpunkt gilt Pfyn-Breitenloo als namengebende Station der sogenannten [[Pfyner Kultur]]. Die Nachsondierungen 2002 und 2004 führten zu einem etwas differenzierteren Bild der Siedlung. So konnte unter anderem die Zeitstellung [[Dendrochronologie|dendrochronologisch]] geklärt werden. Die verwendeten Bauhölzer sind zwischen 3706 und 3704 v.&amp;amp;nbsp;Chr. geschlagen worden und bestätigen die Einphasigkeit. Eine weitere [[neolithisch]]e Siedlung muss rund 400 Meter nordwestlich von Breitenloo bestanden haben. Der wenigen Keramik nach zu schliessen, die in einem ehemaligen Torfstich zutage kam, gehört sie ebenfalls der Pfyner Kultur an. Die Siedlung ist nie systematisch untersucht worden und dürfte beim industriellen Torfabbau im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Pfyns Bedeutung als Patenstation der Pfyner Kultur und als [[Kastell Pfyn|römischer Kastellort]] entzogen sich die übrigen Epochen etwas dem [[Archäologie|archäologischen]] Blickfeld. So sind etwa [[bronzezeit]]liche Beilfunde sowie nicht lokalisierbare Grabfunde aus der Umgebung von Pfyn seit langem bekannt, erst in den letzten Jahren ist man aber auf bronzezeitliche Siedlungsschichten im Ort selbst aufmerksam geworden. [[Eisenzeit]]liche Funde und Befunde sind bis heute nur wenige bekannt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römische Zeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftaufnahme Pfyn.jpg|mini|Luftaufnahme des Kastellhügels und des Städtchens aus Südwesten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfyn turm i.jpg|mini|Nordwestecke der spätrömischen Kastellmauer mit Resten eines Turms]]Die Gleichsetzung des in den Quellen genannten Ad Fines mit dem heutigen Pfyn ist unbestritten. Ebenso steht fest, dass sich der Ortsname auf die [[Römische Provinz|Provinz]]&amp;amp;shy;grenze zwischen den Provinzen [[Raetia|Rätien]] und [[Gallia Belgica|Belgica]] bzw. [[Germania Superior]] bezieht. Auch der Verlauf der [[Römerstraße|römischen Strasse]] von Oberwinterthur ([[Vitudurum]]) über [[Frauenfeld]] nach Pfyn und weiter Richtung [[Arbon]] (Arbor Felix) ist gut bekannt. Unsicher bleibt dagegen der Verlauf einer Strassenverbindung in Richtung Eschenz ([[Tasgetium]]). Spuren einer [[Römische Kaiserzeit|kaiserzeitlichen]] Ansiedlung fehlen fast vollständig. Neben Hinweisen auf einen [[Gutshof]] im Heerenziegler sind Einzelfunde sowie Teile eines grossen Steinbaus aus [[Spolie]]n bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders ist die Situation für die [[spätrömisch]]e Zeit, wo im Bereich des Städtlihügels das Kastell lag. Der Hügel ist heute durch die [[Thur (Rhein)|Thur]] und den Mühlebach erodiert und im Süden und Osten verkleinert, so dass von der Mauer nur Teile der Nord- und Westseite erhalten sind. Erst mit den Ausgrabungen der Jahre 1976, 1980/81 und 1990–1992 wurde die Festung besser erforscht. Die erhaltene Höhe der zum Teil in der heutigen Bebauung integrierten römischen Mauern beträgt stellenweise über 3 Meter. Insgesamt sind sechs halbrunde Türme bekannt; zu Beginn des 21. Jahrhunderts fehlen jedoch noch Toranlagen und der Graben. Über die Bebauung der etwa 15&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;m² grossen Innenfläche ist wenig bekannt. Man fand etwa einen [[Sodbrunnen]] und Reste von Holzbauten. Besondere Bedeutung erhielt das Kastell Pfyn, zu dem auch ein kleineres Gräberfeld im Bereich des Hofs Adelberg gehörte, durch die Funde. Zahlreiche Münzen und andere Objekte weisen auf eine Belegung durch römisches Militär, darunter auch berittene Truppen, vom späteren 3. Jahrhundert bis zum Beginn des 5. Jahrhunderts hin. Die Festung Pfyn deckte während dieser Zeit die rückwärtige Verbindungslinie der Grenzverteidigung längs der Rheinlinien zwischen Arbon und Oberwinterthur ([[Donau-Iller-Rhein-Limes|Limes]]). Über das Ende des Kastells Pfyn ist nichts bekannt, doch deutet die Bartholomäuskirche auf eine Siedlungskontinuität im Kastellbereich hin.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kastell Pfyn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Mittelalter bis in die Gegenwart ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Pfyn, Seerücken v. S. aus 300 m-Inlandflüge-LBS MH01-007893.tif|mini|Luftbild von [[Walter Mittelholzer]] aus dem Jahr 1934]]&lt;br /&gt;
In der Kirche wurden in Einzelgräbern zahlreiche [[mittelalter]]liche Skelettreste gefunden. [[Grundherrschaft|Grundherr]] war im Mittelalter das [[Hochstift Konstanz|Domstift Konstanz]]. Die [[Vogtei (HRR)|Vogtei]] war zuerst im Besitz der [[Ministeriale]]n von [[Klingenberg (Adelsgeschlecht)|Klingenberg]], ab 1488 gehörte sie Jakob Mötteli. 1560 gelangte sie an Peter von [[Gundelfingen (Adelsgeschlecht)|Gundelfingen]], 1567 an Otto Graf zu [[Eberstein (südwestdeutsches Adelsgeschlecht)|Eberstein]], 1584 an Wolf [[Wambolt von Umstadt|Wambold von Umstadt]] und 1614 schliesslich an die [[Zürich|Stadt Zürich]], die bis 1798 einen Obervogt einsetzte. 1476 verwüstete ein Brand das Städtchen, das auf den Ruinen des römischen Kastells errichtet worden war. Das Dorf Pfyn wurde nordwestlich des Brandplatzes neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Paritaetische Kirche Pfyn.jpg|mini|links|x220px|Paritätische Bartholomäuskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:B-Pfyn-Bauernhaus.jpg|mini|In der Landwirtschaft bietet heute noch einen Fünftel der Arbeitsplätze in Pfyn an. Bauernhaus an der Steckbornstrasse 32.]]&lt;br /&gt;
Die im römischen Kastell liegende Bartholomäuskirche war das Zentrum einer grossen [[frühmittelalter]]lichen [[Pfarrei]], der zu Beginn auf dem linken Thurufer [[Felben TG|Felben]], [[Wellhausen TG|Wellhausen]], [[Hüttlingen TG|Hüttlingen]], [[Mettendorf TG|Mettendorf]], [[Harenwilen]] und [[Eschikofen]], auf dem rechten [[Weiningen TG|Weiningen]], [[Lanzenneunforn]], [[Gündelhart]], [[Hörhausen]], [[Homburg TG|Hörstetten]], [[Dettighofen TG|Dettighofen]] und [[Müllheim TG|Müllheim]] angehörten. Nach der Gründung des [[Kloster Reichenau|Klosters Reichenau]] lösten sich Hüttlingen und Müllheim von Pfyn ab. Innerhalb der Pfarrei entstanden im [[Spätmittelalter]] die Kaplaneien Felben, Gündelhart und Weiningen, die später selbstständig wurden. 1155 war das [[Domkapitel Konstanz]] [[Kollator]] der Pfarrei und [[Lehnswesen|belehnte]] einen [[Domherr]]n damit, der die Seelsorge durch einen [[Vikar]] besorgen liess. 1528 wurde in Pfyn die [[Reformation]] durchgeführt. Die zur Pfarrei Pfyn gehörenden Dörfer wie etwa Gündelhart oder Hörstetten blieben jedoch mehrheitlich katholisch. Bereits 1533 wurde wieder ein katholischer Priester eingesetzt. Das [[Pfrund]]vermögen blieb beiden Konfessionen gemeinsam und sie praktizieren den [[Simultankirche|Simultangebrauch der Kirche]] bis heute. Im 18. Jahrhundert war ein Grossteil der Bevölkerung reformiert. Die Kollatur ging 1804 an den Kanton, nach 1840 an die [[Kirchgemeinde]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1414 und 1502 erhielt Pfyn von der [[Propstei (Kirche)|Dompropstei]] [[Offnung]]en. Die Gemeinde liess 1794 bis 1795 die Thurbrücke errichten und durfte dafür bis 1850 einen Brückenzoll erheben. In Pfyn wurde insbesondere Obstbau betrieben, 1905 gab es auf dem Gemeindegebiet über 9100 Obstbäume. 1822 entstand die Schloss-, 1879 die Dorfkäserei. 1858 gründete Heinrich Bertschinger eine Baumwollspinnerei, die bald Strumpfgarn aus Baumwolle und Wolle, sog. [[Vigogne]]garn, herstellte. Ab 1896 war sie bekannt als Vigognespinnerei Pfyn. Sie beschäftigte 1911 93 und 1923 106 Angestellte. 1994 ging sie als VSP Textil AG in Konkurs. 2005 stellten Industrie und Gewerbe die Hälfte der Arbeitsplätze in der Gemeinde und die Landwirtschaft noch einen Fünftel. Ab 1970 wurde der ehemalige Rebberg am Ortsrand zum begehrten Standort einer heterogenen Einfamilienhaussiedlung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
→ Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;[[Dettighofen TG#Geschichte|Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Dettighofen TG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindereform ==&lt;br /&gt;
Bis zur Thurgauer Gemeindereform war Pfyn eine [[Munizipalgemeinde (Kanton Thurgau)|Munizipalgemeinde]] im [[Bezirk Steckborn]] und bestand aus den [[Ortsgemeinde (Schweiz)|Ortsgemeinden]] Pfyn, [[Dettighofen TG|Dettighofen]] und [[Weiningen TG|Weiningen (TG)]]. Von 1803 bis 1816 gehörten zusätzlich die Ortsgemeinden [[Herdern TG|Herdern]] und [[Lanzenneunforn]] zur Munizipalgemeinde Pfyn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfyn wurde in zwei Schritten zur heutigen politischen Gemeinde umgebaut:&lt;br /&gt;
* 1995 trennte sich die Ortsgemeinde Weiningen (TG) von der Munizipalgemeinde Pfyn ab und schloss sich mit [[Warth TG|Warth]] zur politischen Gemeinde [[Warth-Weiningen]] zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutation Nr. 28f zum [[Amtliches Gemeindeverzeichnis der Schweiz|Amtl. Gde. Verz CH]], Ausg. 1986&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1998 vereinigte sich die Munizipalgemeinde Pfyn mit den Ortsgemeinden Dettighofen und Pfyn zur politischen Gemeinde Pfyn.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutation Nr. 42j zum [[Amtliches Gemeindeverzeichnis der Schweiz|Amtl. Gde. Verz CH]], Ausg. 1986&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfyn-blazon.svg|links|x80px]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: In Rot drei linksgekehrte gelbe Pfeile mit weisser Spitze und Befiederung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staatsarchiv&amp;quot;&amp;gt;[https://staatsarchiv.tg.ch/de/wissen/gemeindewappen.html/881 &amp;#039;&amp;#039;Gemeindewappen.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Webseite des Staatsarchivs des Kantons Thurgau, abgerufen am 8. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 wurde das schon bisher gebräuchliche Gemeindewappen neu gezeichnet und die drei Pfeile [[heraldisch links]] gerichtet. Nach der Bildung der politischen Gemeinde wurde das Wappen der bisherigen Ortsgemeinde auf die neue Gemeinde übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staatsarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=600|float=none|Name=Pfyn|maxEinwohner=2000&lt;br /&gt;
 |werte=(1850,789)(1860,810)(1870,868)(1880,877)(1888,857)(1900,891)(1910,1032)(1920,1011)(1930,1065)(1941,1068)(1950,1187)(1960,1247)(1970,1246)(1980,1198)(1990,1578)&lt;br /&gt;
 |quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistikTG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung der einzelnen Gemeinden&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!  !! 1831 !! 1850 !! 1900 !! 1950 !! 1990 !! 2000 !! 2010 !! 2018&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Politische Gemeinde|| colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|                         || 1804 || 1927 || 2010&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Munizipalgemeinde  ||      || 1105 || 1227 || 1530 || 2068 || colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Ortsgemeinde       ||  533 ||  789 ||  891 || 1187 || 1578&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistikTG&amp;quot; /&amp;gt; || colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=right| &amp;lt;small&amp;gt;Quelle&amp;lt;/small&amp;gt;|| colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;|| colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistikTG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Von den insgesamt 2010 Einwohnern der Gemeinde Pfyn im Jahr 2018 waren 287 bzw. 14,3 % ausländische Staatsbürger. 829 (41,2 %) waren evangelisch-reformiert und 508 (25,3 %) römisch-katholisch. Die Ortschaft Pfyn zählte zu diesem Zeitpunkt 1591 Bewohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orte TG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 bot Pfyn 525 Personen Arbeit (umgerechnet auf Vollzeitstellen). Davon waren 12,8 % in der Land- und Forstwirtschaft, 30,6 % in Industrie, Gewerbe und Bau sowie 56,6 % im Dienstleistungssektor tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TG in Zahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Am 11. März 2007 wurde Jacqueline Müller zum Gemeindeammann gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RiegelhausPfyn.JPG|mini|Riegelhaus an der Käsereistrasse, Verzweigung Winkelstrasse]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;#039;&amp;quot;clear:none;&amp;#039;&amp;gt;[[Datei:Pfyn.JPG|mini|ohne|Häuserzeile vor der Kirche in Pfyn]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Pfyn}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Städtli&amp;#039;&amp;#039; mit noch sichtbaren Resten des [[Kastell Pfyn|römischen Kastells]]&lt;br /&gt;
* die [[Simultankirche]] St. Bartholomäus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:B-Pfyn-Schloss.jpg|mini|Das ehemalige Schloss dient heute als Schulhaus.]]&lt;br /&gt;
In Pfyn wird auf dem &amp;#039;&amp;#039;Städtlihügel&amp;#039;&amp;#039; in zwei Schulhäusern unterrichtet. Die Kinder gelangen entweder über den &amp;#039;&amp;#039;Schülerweg&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Mühlegasse&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Bergli&amp;#039;&amp;#039; oder durch die &amp;#039;&amp;#039;Rumpelgasse&amp;#039;&amp;#039; zur Schulanlage. Das «Schulhaus Schloss» mit seinen grossen Zimmern bietet viel Platz für den Unterricht. 1993 wurde die Anlage mit dem «Schulhaus Kastell» erweitert. Freigelegte Mauern aus der Römerzeit blieben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde das Mehrklassensystem eingeführt. Seither werden die Kinder in Unterstufe (1.–3. Klasse) und Mittelstufe (4.–6. Klasse) unterrichtet. Die Turnhalle entstand 1968. Der doppelstöckige Bau wird auch von Vereinen genutzt. Im Sommer bietet sich das &amp;#039;&amp;#039;Frankrichli&amp;#039;&amp;#039; mit grosszügiger Wiese für Turnstunden und Freizeitaktivitäten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfyn gehört zum Oberstufenkreis Müllheim. Auf einem gut ausgebauten Veloweg gelangen die Sekundarschüler sicher ins «Oberstufenzentrum Rietwies». Die Anlage liegt am westlichen Dorfrand von Müllheim, ca. 3&amp;amp;nbsp;km von Pfyn entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kindergarten ist im Trottegebäude im &amp;#039;&amp;#039;Städtli&amp;#039;&amp;#039; und im Kastell untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;schulepfyn.ch: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.schulepfyn.ch/ Primarschule Pfyn]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 4. März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde der neue Sportplatz &amp;#039;&amp;#039;Obere Wiide&amp;#039;&amp;#039; südlich des VSP-Areals eingeweiht. Er kann im Sommer wie auch im Winter genutzt werden, da der Hauptplatz mit Kunstrasen versehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varia ==&lt;br /&gt;
* Pfyn wurde für die Jahre 2011/2012 zur &amp;#039;&amp;#039;Kulturhauptstadt der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; ausgerufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kulturhauptstadtderschweiz.ch/pfyn/pfyn_home.html www.kulturhauptstadtderschweiz.ch] abgerufen am 7. Februar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Badesee unterhalb des &amp;#039;&amp;#039;Städtlis&amp;#039;&amp;#039; heisst &amp;#039;&amp;#039;Frankriichli&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1982|Pfyn|Autor=Albin Hasenfratz, Hansjörg Brem, Erich Trösch}}&lt;br /&gt;
* Alfons Raimann, Peter Erni: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau, Thurgau VI. Der Bezirk Steckborn.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2001 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 98). ISBN 3-906131-02-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfyn}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pfyn.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Pfyn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Areal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Webarchiv|url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/01.Document.141528.pdf-- |wayback=20160412110509 |text=Schweizerische Arealstatistik. Abgeschlossen auf 1. Juli 1912.}} Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;TG in Zahlen&amp;quot;&amp;gt;{{Zahlen TG 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orte TG&amp;quot;&amp;gt;{{Orte TG 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistikTG&amp;quot;&amp;gt;{{Statistik TG 1850–2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1982|Pfyn|Autor=Albin Hasenfratz, Hansjörg Brem, Erich Trösch}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Frauenfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4313579-1|LCCN=no2009058817|VIAF=168238519}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Thurgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfyn| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname lateinischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
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