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	<title>Pfropfrebe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2019-08-26T10:45:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mulchfolien-Rebschule.jpg|miniatur|Moderne Mulchfolien-Rebschule mit frisch eingeschulten Pfropfreben]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfropfrebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch als [[Pflanzenveredelung|Veredelung]] oder [[Setzling]] bezeichnet) ist ein [[Pfropfen (Pflanzen)|Pfropfen]] im [[Weinbau]]; dabei wird ein [[Edelreis]] mittels spezieller Schnittformen auf die [[Unterlagsrebe]] aufgepfropft (veredelt) und so eine künstliche Verbindung von zwei Holzteilen verschiedener [[Rebsorte]]n (der Unterlage und einer wurzelreblausanfälligen europäischen Sorte) zum Zweck der [[Pflanzenveredelung]] der [[Weinreben]] geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veredelung (Umveredlung) von Rebstöcken war bereits in der Antike bekannt. [[Cato der Ältere]] (234–149 v. Chr.) erwähnt die Technik in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;De agri cultura&amp;#039;&amp;#039; (Von der Landwirtschaft).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marcus Porcius Cato der Ältere]]: &amp;#039;&amp;#039;[[De agri cultura]]&amp;#039;&amp;#039;, Kapitel 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurden Rebstockpfropfungen hauptsächlich zum Rebsortenwechsel durchgeführt. Hauptanlass zur Herstellung von Pfropfreben waren aber die vernichtenden Schäden, die die [[Reblaus]] im 19. Jahrhundert in den europäischen [[Weinbaugebiet]]en anrichtete. Nachdem man herausgefunden hatte, dass amerikanische Weinreben den Reblausbefall ihrer Wurzeln überlebten, verwendete man diese als [[Unterlagsrebe]]n, auf die man die gewünschten europäischen Edelsorten aufpfropfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden fast ausschließlich veredelte Rebsetzlinge gepflanzt. Neben der Wurzelreblauswiderstandfähigkeit hat die Verwendung geeigneter Unterlagen weitere Vorteile. So lassen sich Wuchsstärke, Fruchtbarkeit, Trockenheits- und Staunässetoleranz, Reifezeitpunkt, Vegetationsabschluss usw. beeinflussen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Weinbau.&amp;#039;&amp;#039; 8., aktualisierte Auflage. 2008, S. 89 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge Pfropfreben (Veredlungen) werden zunächst ein Jahr lang in einer [[Rebschule]] aufgezogen, bevor sie in den [[Weinberg]] gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Weinbau&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;AV-Fachbuch.&amp;#039;&amp;#039;). 8., aktualisierte Auflage. Österreichischer Agrarverlag, Wien 2008, ISBN 978-3-7040-2284-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenveredelung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rebsorte]]&lt;/div&gt;</summary>
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