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	<title>Pfriemenginster - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfriemenginster&amp;diff=2058540&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 7. Juli 2025 um 15:17 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-07T15:17:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Pfriemenginster&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Spartium junceum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Spartium&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Genisteae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Schmetterlingsblütler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Faboideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hülsenfrüchtler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Fabaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Schmetterlingsblütenartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Fabales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Spartium junceum ginesta.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Pfriemenginster (&amp;#039;&amp;#039;Spartium junceum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Spartium junceum flower.jpg|miniatur|Zygomorphe Blüten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spanish Broom.jpg|mini|Pfriemenginster (&amp;#039;&amp;#039;Spartium junceum&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spartium junceum5.jpg|mini|Pfriemenginster (&amp;#039;&amp;#039;Spartium junceum&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfriemenginster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Spartium junceum&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Binsenginster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spanischer Ginster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die einzige [[Art (Biologie)|Art]] der [[monotypisch]]en [[Gattung (Biologie)|Pflanzengattung]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spartium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Hülsenfrüchtler]] (Fabaceae). Er gehört daher nicht zur Gattung der [[Ginster]] (&amp;#039;&amp;#039;Genista&amp;#039;&amp;#039;). Der Pfriemenstrauch zählt zu den sogenannten Rutensträuchern, die schon im Frühsommer ihre Blätter abwerfen. Die [[Photosynthese]] geschieht dann nur in den grünen Zweigen, um die Verdunstung von Wasser durch die Blätter zu verhindern.&amp;lt;ref name=Steinbach/&amp;gt; Die Art ist stark giftig, Vergiftungen führen zu Erbrechen, Atemlähmung und Nierenschäden.&amp;lt;ref name=Gift/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Binsenginster ist ein sommergrüner, 2 bis 3 Meter hoher aufrechter und reichverzweigter, im Alter breit buschiger [[Strauch]] mit grau berindeten Stämmen. Die jungen Zweige sind [[Binsen|binsenartig]], fein gerieft, kahl, rundlich und sehr biegsam. Sie werden später graubraun und haben grüne Längsstreifen. Die [[Winterknospe]]n sind sehr klein. Die einfachen und sitzenden [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] stehen wechselständig. Sie sind beidseitig grün, länglich-lanzettlich und 1,5 bis 3 Zentimeter lang und 3 Millimeter breit. Die Blattoberseite ist kahl, die Mittelrippe der Blattunterseite ist anliegend behaart. Sie werden früh abgeworfen. Nebenblätter fehlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BuS&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=Steinbach/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n sind leuchtend gelb und stark duftend. Sie werden 2 bis 2,5 Zentimeter groß und stehen auf 5 Millimeter langen Blütenstielen in langen, lockeren Trauben endständig an jungen Trieben. Der [[Kelchblatt|Kelch]] ist einlippig und fünfzähnig und an der Oberseite scheidig aufgespalten. Die Fahne ist groß und mehr oder weniger zurückgebogen. Die Flügel sind kürzer als der einwärts gekrümmte Kiel. Schiffchen und Flügel sind außen silbrig behaart. Die zehn [[Staubblatt|Staubblätter]] sind ungleich lang miteinander verwachsen. Das einzelne [[Fruchtblatt]] ist oberständig. Blütezeit ist von April bis Juni. Als [[Frucht|Früchte]] werden 5 bis 10 Zentimeter lange, seitlich abgeflachte, leicht gebogene, schwarzbraune [[Hülsenfrucht|Hülsen]] gebildet, die sich zwischen den [[Same (Pflanze)|Samen]] verengen. Die Hülsen  sind anfangs seidig behaart und später verkahlend. Sie enthalten 10 bis 20 glänzende, rotbraune Samen von 4 Millimeter Länge. Die Hülsen öffnen sich meist erst längere Zeit nach der Samenreife explosionsartig. Dabei werden die Fruchtblatthälften schraubig eingerollt und die Samen weit weggeschleudert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FdG&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=BuS/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 46 oder 52.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standortansprüche ==&lt;br /&gt;
Der Pfriemenginster ist im ganzen Mittelmeerraum zu finden, in Europa ist er auf der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]], in [[Frankreich]], auf der [[Apenninenhalbinsel]] und auf dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]] verbreitet. Er fehlt jedoch auf den [[Balearische Inseln|Balearischen Inseln]]. In Asien erstreckt sich das Verbreitungsgebiet über [[Kleinasien]], [[Syrien]], [[Palästina (Region)|Palästina]] und den [[Kaukasus]]. Außerdem findet man die Art in Nordwestafrika bis nach [[Libyen]]. Auf der [[Krim]], auf den [[Kanarische Inseln|Kanarischen Inseln]] und auf den [[Azoren]] ist er verwildert, aber auch in [[Kalifornien]], [[Mexiko]] sowie in den [[Anden]] [[Peru]]s und [[Bolivien]]s, wo er nicht nur auf Spanisch, sondern auch auf Quechua &amp;#039;&amp;#039;retama&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Diccionario Quechua - Español - Quechua, Academía Mayor de la Lengua Quechua, Gobierno Regional Cusco, Cusco 2005, S. 5190f.: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;retama&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;s. Bot. (Spartium junceum Linneo). NEOL. Arbusto de la familia de las leguminosas, de flores papilonáceas amarillas&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;ritama&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Teofilo Laime Ajacopa, Diccionario Bilingüe Iskay simipi yuyayk&amp;#039;ancha, La Paz, 2007, S. 102: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ritama&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;s. Retama.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt wird (nicht zu verwechseln mit dem gleichen Gattungsnamen, der andere Arten der Tribus Genisteae im Mittelmeerraum umfasst). In [[Südafrika]] wird er als Gefahr für die dortige Flora gesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FdG&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=BuS45/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pfriemenginster ist eine Charakterpflanze der [[Macchie]] und der [[Garrigue]]. Man findet ihn auf Trockenhängen und Felsen, an Wegrändern und Brachen,&amp;lt;ref name=Steinbach/&amp;gt; aber auch in lichten Wäldern und Korkeichen-Beständen&amp;lt;ref name=BuS/&amp;gt;. Er bevorzugt trockene bis frische, nährstoffreiche, schwach saure bis stark alkalische, sandige, sandig kiesige oder sandig lehmige [[Boden (Bodenkunde)|Böden]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;FdG&amp;quot;/&amp;gt;, man findet ihn häufig auf Kalk&amp;lt;ref name=Steinbach/&amp;gt;. Er fehlt jedoch in der Urgesteinmacchie, wo er durch den [[Dornginster]] (&amp;#039;&amp;#039;Calicotome&amp;#039;&amp;#039;) ersetzt wird.&amp;lt;ref name=BuS/&amp;gt; Der Pfriemenginster ist empfindlich auf Nässe und Frost und gedeiht meist an sonnig heißen Standorten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FdG&amp;quot;/&amp;gt; Er steigt im Libanon bis 1700 Meter und in Bolivien bis 4000 Meter Meereshöhe auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der [[Schweiz]]: Feuchtezahl F = 2 (mäßig trocken), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4+ (warm-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
=== Bestäubung ===&lt;br /&gt;
Die Bestäubung erfolgt ähnlich wie beim [[Besenginster]] durch Großbienen, in Mitteleuropa vor allem durch [[Holzbienen]] (&amp;#039;&amp;#039;Xylocopa&amp;#039;&amp;#039;). Landet ein solches Insekt auf den Flügeln der Blüte, drücken diese auf das Schiffchen, worauf sich das Schiffchen durch den Druck von Griffel und Staubblättern zu spalten beginnt. Ist etwa die Hälfte des Schiffchens gespalten, schnellen die fünf kürzeren Staubblätter hervor und schleudern dabei den Pollen auf die Bauchseite des Insekts. Wenn auch das hintere Ende des Schiffchens gespalten ist, schnellt der Griffel hervor und belädt sich mit den Pollen am Rücken des Insekts, worauf die längeren Staubblätter ebenfalls ihren Pollen am Rücken des Insekts unterbringen. Der Vorgang kann nicht wiederholt werden, die Bestäubung erfolgt nur einmal. [[Honigbienen]] können den Mechanismus aufgrund des geringeren Gewichts nicht auslösen; sie sammeln jedoch Restpollen, der sich noch im Schiffchen befinden kann.&amp;lt;ref name=BuS5/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trockenheit ===&lt;br /&gt;
Der Binsenginster ist gut an Trockenstandorte angepasst. Die schon kleinen Laubblätter werden im Frühsommer abgeworfen. Die [[Photosynthese]] erfolgt danach nur in den grünen Sprossachsen, wodurch der Wasserverlust durch Verdunstung vermindert wird.&amp;lt;ref name=BuS/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Pfriemenginster (&amp;#039;&amp;#039;Spartium junceum&amp;#039;&amp;#039;) ist die einzige [[Art (Biologie)|Art]] in der daher [[monotypisch]]en [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;Spartium&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FdG&amp;quot;/&amp;gt; Die Gattung wird der [[Tribus (Biologie)|Tribus]] [[Genisteae]] in der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Schmetterlingsblütler]] (Faboideae) zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Spartium&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom griechischen Wort &amp;#039;&amp;#039;sparton&amp;#039;&amp;#039; für Seil ab, was sich auf die Verwendung der rutenförmigen Zweige bezieht.&amp;lt;ref name=Genaust316/&amp;gt; Das [[Epitheton]] &amp;#039;&amp;#039;junceum&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom lateinischen &amp;#039;&amp;#039;juncus&amp;#039;&amp;#039; für [[Binsen|Binse]] ab.&amp;lt;ref name=Genaust598/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutschen Namen „Pfriemenginster“ und „Pfriem“ für die Pflanze beruhen auf mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;pfrimme&amp;#039;&amp;#039; („Dornstrauch“, ‚Binsenginster‘) und &amp;#039;&amp;#039;pfrieme&amp;#039;&amp;#039; (‚[[Ahle|Pfriem]]‘, ‚spitzes Werkzeug zum Stechen‘).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage, hrsg. von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 546 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Adam Lonitzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kreuterbuch. Künstliche Conterfeytunge der Baeume, Stauden, Hecken, Kraeuter, Getreyd, Gewuertze […].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Peter Uffenbach, (Frankfurt am Main 1557, weitere Ausgabe ebenda 1630; letzte Ausgabe Augsburg 1783) Matthäus Wagner (Druck und Verlag), Ulm an der Donau 1679; Neudruck (Leipzig 1934 und bei) Konrad Kölbl, (Grünwald bei) München 1962, S. 103 (&amp;#039;&amp;#039;Pfrimmen, Spartium. Chamaespartion, Klein Erdpfrimmen&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Lateinisch &amp;#039;&amp;#039;genesta&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;pfremen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;gynst&amp;#039;&amp;#039;) bezeichneten ursprünglich ebenfalls den Pfriemenstrauch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pfriemenginster wurde 1753 von [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Seite 708 als &amp;#039;&amp;#039;Spartium junceum&amp;#039;&amp;#039; erstbeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftigkeit ==&lt;br /&gt;
Alle Teile des Pfriemenginsters sind stark giftig. Hauptwirkstoffe sind [[Cytisin]] in allen oberirdischen Teilen und besonders in den Samen, Methylcytisin, [[Anagyrin]] und in den Blüten [[Spartein]]. Vergiftungserscheinungen sind Erbrechen, Nierenschädigungen und Atemlähmung.&amp;lt;ref name=Gift/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Der Pfriemenginster wird wegen seiner ansehnlichen Blüten schon seit dem 16. Jahrhundert in Mitteleuropa als Zierstrauch gepflanzt, wobei auch Sorten mit gefüllten Blüten gezüchtet wurden. Im Weinbauklima ist er völlig winterhart, erweist sich aber auch in anderen Gebieten Deutschlands als erstaunlich hart.&amp;lt;ref name=BuS/&amp;gt; Früher wurde die Art auch als Heilpflanze verwendet und aus jungen Blättern und Samen ein Brech- und Abführmittel gewonnen.&amp;lt;ref name=LBS/&amp;gt; Die Triebe wurden zum Flechten von Körben&amp;lt;ref name=Mittelmeer/&amp;gt; und auch für Schuhe eingesetzt. Aus den [[Bastfaser]]n wurden im Altertum [[Seil]]e und [[Tauwerk|Taue]] gefertigt.&amp;lt;ref name=BuS5/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783800156146| Seite=617}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Bruno P. Kremer |Titel=Strauchgehölze |TitelErg=Erkennen &amp;amp; bestimmen |Sammelwerk=Steinbachs Naturführer |Verlag=Mosaik |Ort=Niedernhausen |Jahr=2002 |ISBN=3-576-11478-5 |Seiten=120}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ingrid Schönfelder, [[Peter Schönfelder]] |Titel=Die Kosmos-Mittelmeerflora |Verlag=Franckh |Ort=Stuttgart |Jahr=1999 |ISBN=3-440-07803-5 |Auflage=3. |Seiten=106}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ulrich Hecker |Titel=Bäume und Sträucher |TitelErg=BLV Handbuch |Verlag=BLV Buchverlag |Ort=München |Jahr=2006 |ISBN=3-8354-0021-5 |Seiten=384–385}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FdG&amp;quot;&amp;gt;Roloff et al.: &amp;#039;&amp;#039;Flora der Gehölze&amp;#039;&amp;#039;, S. 617&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=Steinbach&amp;gt;Bruno P. Kremer: &amp;#039;&amp;#039;Strauchgehölze&amp;#039;&amp;#039;, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=Mittelmeer&amp;gt;Schönfelder, Schönfelder: &amp;#039;&amp;#039;Die Kosmos-Mittelmeerflora&amp;#039;&amp;#039;, S. 106&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=BuS&amp;gt;Hecker: &amp;#039;&amp;#039;Bäume und Sträucher&amp;#039;&amp;#039;, S. 384&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=BuS45&amp;gt;Hecker: &amp;#039;&amp;#039;Bäume und Sträucher&amp;#039;&amp;#039;, S. 384–385&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=BuS5&amp;gt;Hecker: &amp;#039;&amp;#039;Bäume und Sträucher&amp;#039;&amp;#039;, S. 385&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=Gift&amp;gt;{{BibISBN|3933203317| Seite=675}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=Genaust598&amp;gt;Helmut Genaust: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7, S. 598 (Nachdruck von 1996).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=Genaust316&amp;gt;Helmut Genaust: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7, S. 316 (Nachdruck von 1996).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle |autor= |hrsg=Germplasm Resources Information Network (GRIN) |url={{GRIN|ID=35189|WissName=Spartium junceum|Linktext=nein}} |format= |sprache=englisch |titel=Spartium junceum |werk= |seiten= |datum= |zugriff=28. August 2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=LBS&amp;gt;{{BibISBN|3933203538| Seite =491}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5. Seite 582.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1044960|WissName=Spartium junceum L.|Abruf=2022-06-24}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Hegi]], [[Helmut Gams]]: &amp;#039;&amp;#039;Familie Leguminosae&amp;#039;&amp;#039;. In: Gustav Hegi: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, Band IV, Teil 3, Seite 1213–1215. Verlag Carl Hanser, München 1964.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Spartium junceum|Pfriemenginster (&amp;#039;&amp;#039;Spartium junceum&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Schmetterlingsbluetler/spartium.htm#Spanischer%20Binsenginster  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genisteae (Tribus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Faserpflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
	</entry>
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