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	<title>Pfortaderthrombose - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:25:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfortaderthrombose&amp;diff=1117281&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<updated>2025-09-03T22:33:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pfortaderthrombose001.png|mini|Pfortaderthrombose in der Computertomographie. Die Pfortader und ihre Äste in der Leber stellen sich dunkel, also nicht regelrecht mit Kontrastmittel gefüllt dar (portalvenöse Kontrastmittelphase).]]&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
|01-CODE= I81&lt;br /&gt;
|01-BEZEICHNUNG= Pfortaderthrombose&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfortaderthrombose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel ([[Thrombus]]) in der [[Pfortader]] der Leber gebildet hat. Die Pfortader (Vena portae) sammelt das Blut aus den unpaaren Bauchorganen (Magen, Dünndarm, Dickdarm, Teile des Mastdarms, Bauchspeicheldrüse, Milz) und führt es der Leber zu. Sind nur einzelne Zuflüsse der Pfortader betroffen, spricht man je nach Lokalisation von einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mesenterialvenenthrombose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milzvenenthrombose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Pfortaderthrombose wurde erstmals 1868 von [[George William Balfour|Balfour]] und [[Thomas Grainger Stewart|Stewart]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Je nach Lage und Größe der Pfortaderthrombose kann sie völlig unbemerkt verlaufen oder durch Stauungszeichen der abflussgestörten Organgebiete Symptome bereiten. Die Pfortaderthrombose kann zu [[Ösophagusvarizen]], hämorrhoidenartigen Rectumvarizen, einer Milzvergrößerung und zu [[Aszites]] führen. Sie kann auch die Leberfunktion erheblich beeinträchtigen, da der Blutfluss zur Leber stark reduziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Eine Pfortaderthrombose entsteht sehr selten spontan ohne erkennbare Ursache. Meist liegt eine andere Erkrankung der Thrombose zugrunde. So kann eine schwere [[Pankreatitis]] oder ein [[Bauchspeicheldrüsenkrebs|Pankreastumor]] zur Verlegung und Thrombose der Pfortader oder Milzvene führen. Auch Lebertumoren und andere Leberkrankheiten können Ursache sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede vermehrte Blutgerinnungsneigung ([[Thrombophilie]]) kann auch zu einer Pfortaderthrombose führen. Ursachen einer Gerinnungsstörung ([[Hyperkoagulabilität]]) können sein:&lt;br /&gt;
* eine erblich bedingte oder medikamentös hervorgerufene &amp;#039;&amp;#039;verstärkte&amp;#039;&amp;#039; [[Blutgerinnung]], z.&amp;amp;nbsp;B. [[APC-Resistenz]]&lt;br /&gt;
* eine erblich oder medikamentös &amp;#039;&amp;#039;verminderte&amp;#039;&amp;#039; Fähigkeit, [[Thrombus|Blutgerinnsel]] &amp;#039;&amp;#039;aufzulösen&amp;#039;&amp;#039; (siehe [[Fibrinolyse]])&lt;br /&gt;
* bestimmte Nahrungsmittel oder Toxine, die Einfluss auf die Blutgerinnung haben&lt;br /&gt;
* [[Schwangerschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Dehydratation (Medizin)|Dehydratation]] (erhöhte Blutviskosität)&lt;br /&gt;
* bakteriell bedingte Thrombose bei Neugeborenen mit [[Omphalitis|Nabelschnurinfektion]].&lt;br /&gt;
* (vor allem) in der Frühphase nach einer Milzentfernung (siehe [[Splenektomie]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
Die Diagnose der Pfortaderthrombose erfolgt durch [[Ultraschall]], [[Computertomografie]] mit Kontrastmittel oder [[Magnetresonanztomographie|Kernspintomographie]]. Da sich die frische Thrombose von der durchflossenen Pfortader sonografisch nur wenig unterscheidet, ist sie im Ultraschall leicht zu übersehen. Oft kann erst die Farbdoppleruntersuchung eine Klärung herbeiführen.&lt;br /&gt;
Fibrinspaltprodukte als Abbauprodukt von Thromben können mit einem [[D-Dimer]]-Test im Blut nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Die Pfortaderthrombose wird wie jede andere Thrombose durch gerinnungshemmende Medikamente wie [[Heparin]] oder [[Marcumar]] behandelt ([[Antikoagulation]]). Eine Lungenemboliegefahr besteht allerdings nicht. Ösophagusvarizen als Folgeerscheinung der chronischen Pfortaderthrombose können [[endoskop]]isch behandelt werden (in der Regel durch [[Gummibandligatur (Varizen)|Gummibandligatur]]). Außerdem wird die auslösende Vorerkrankung therapiert. Diese ist oft wichtiger für die [[Prognose#Medizin, Zahnmedizin und Tiermedizin|Prognose]] des Patienten als die Thrombose selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* G. W. Balfour, TG Stewart: &amp;#039;&amp;#039;Case of enlarged spleen complicated with aszites. Both depending upon varicose dilatation and thrombosis of the portal vein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Edinburgh Med J.&amp;#039;&amp;#039;, 1869, 14, S. 589–598.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entzündliche, infektiöse und maligne Erkrankungen – Thromboserisiko bei gastro-enterologischen Erkrankungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Notfall Medizin&amp;#039;&amp;#039;, 2003, 29, S.&amp;amp;nbsp;200; [[doi:10.1055/s-2003-39619]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Portal vein thrombosis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Gastroenterologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Milz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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