<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pflerschtal</id>
	<title>Pflerschtal - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pflerschtal"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pflerschtal&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T03:26:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pflerschtal&amp;diff=1734491&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08 am 27. Juli 2025 um 13:25 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pflerschtal&amp;diff=1734491&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-27T13:25:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gipfelkreuz Schneespitze mit Blick ins Pflerschtal.jpg|mini|hochkant=1.2|Blick von der [[Schneespitze (Stubaier Alpen)|Schneespitze]] über das Pflerschtal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pflerschtal.JPG|mini|hochkant=1.2|Das Pflerschtal von Westen (von der [[Weißwandspitze]])]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pflerschtal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch einfach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pflersch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{ItS|&amp;#039;&amp;#039;Val di Fleres&amp;#039;&amp;#039;}}) liegt in [[Südtirol]] in [[Italien]] und zweigt bei [[Gossensaß]] vom [[Wipptal]] nach Westen ab. Es reicht rund 16 Kilometer in die [[Stubaier Alpen]] hinein. Das Talende wird umrahmt von [[Schneespitze (Stubaier Alpen)|Schnee-]] und [[Agglsspitze]] sowie dem &amp;#039;&amp;#039;Feuersteinferner&amp;#039;&amp;#039;. An der Nordseite des Tals ragen recht steil die Gipfel des Hauptkamms der Stubaier Alpen auf, der gleichzeitig Teil des [[Alpenhauptkamm]]s ist. Besonders auffällig dabei sind der aus [[Dolomit (Gestein)|Dolomitgestein]] aufgebaute [[Pflerscher Tribulaun]] und die [[Weißwandspitze]]. Entwässert wird das Tal über den [[Pflerscher Bach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlungen des Tales gehören zu [[Pflersch]], einer Fraktion der [[Brenner (Gemeinde)|Gemeinde Brenner]]. Das Tal ist nur recht dünn besiedelt und touristisch vergleichsweise wenig erschlossen. Im Pflerschtal wurde im 15. und 16. Jahrhundert Bergbau betrieben, weshalb das Tal auch &amp;#039;&amp;#039;Silbertal&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KompassLexikon&amp;quot;&amp;gt;[[Kompass Karten|Kompass]] Lexikon zu Karte Nr. 44, &amp;#039;&amp;#039;Sterzing.&amp;#039;&amp;#039; 1997, ISBN 3-87051-050-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit verschiedener geologischer Einheiten auf kleinstem Raum macht das Pflerschtal naturwissenschaftlich interessant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KüblerMüller1962&amp;quot;&amp;gt;Horst Kübler, Wolf-Erhard Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Geologie des Brenner-Mesozoikums zwischen Stubai- und Pflerschtal (Tirol).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 105, S. 173–224, Wien 1962, ([https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=JB1052_173_A.pdf online]; PDF; 8,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Tal liegt westlich der Brennerfurche unweit östlich des [[Tauernfenster]]s. Es schließt Gesteine der alpinen Baueinheit des [[Oberostalpin]]s auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Talgrund und weite Bereiche der Talhänge bestehen aus oft intensiv [[Falte (Geologie)|gefalteten]] und [[Metamorphose (Geologie)|polymetamorphen]] Gesteinen des [[Ötztal-Stubai-Kristallin|Ötztal-Stubaier Kristallins]], also [[Gneis]]e, [[Glimmerschiefer]], [[Quarzit]]e und [[Amphibolit]]e, in denen einige [[Granit]]- oder [[Granodiorit]]vorkommen liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tribulaun.jpg|mini|hochkant=1.2|Tribulaunmassiv von Süden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:amphibolit.jpg|mini|links|Granatamphibolit aus dem Pflerschtal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verteidigungsanlage Portjoch.JPG|mini|hochkant=1.2|Grenzanlagen oberhalb des Pflerschtales auf der Grenze zwischen Österreich und Italien, nahe dem Portjoch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen Bergmassiven und Gipfeln beidseits des Tals, vor allem aber bei denen auf seiner Nordseite, lagern auf dem Ötztal-Stubaier Kristallin Gesteine des sogenannten Brenner-[[Mesozoikum]]s, die in der [[Trias (Geologie)|Trias]] abgelagert wurden. Diese überwiegend flach liegenden [[Sedimentgestein]]e sind deutlich weniger metamorph überprägt als das unterlagernde Ötztal-Stubaier Kristallin. Die Gesteine in der Umgebung der Tribulaun-Gruppe zeigen im Gegensatz zu den Gesteinen der [[Kalkkögel]], die ebenfalls zum Brenner-Mesozoikum gezählt werden, jedoch stellenweise eine deutliche Metamorphose.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Zum Bau der südlichen Ötztaler und Stubaier Alpen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 116, S. 455–469, Hannover 1965 ([https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=VS0007_199_A.pdf online]; PDF; 887&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; An einigen Stellen, beispielsweise an der [[Weißwandspitze]] oder im Gebiet um die Tribulaune, ist die Überlagerung der Gneise und Glimmerschiefer des Ötztal-Stubaier Kristallins durch die Gesteine des Brenner-Mesozoikums gut erkennbar. In diesem folgen über etwa 60&amp;amp;nbsp;m [[Mächtigkeit (Geologie)|mächtigen]] Quarziten, [[Sandstein]]en, [[Kalkstein]]en, [[Mergel]]n und [[Tonstein]]en mächtige Dolomite, die wegen ihrer Massigkeit und Härte die Hauptgipfel wie die Tribulaune und die Rotspitze bilden. An ihrer Basis ist ein Band von auffälligen [[phyllit]]ischen Tonsteinen in die Dolomite eingeschaltet, die [[Raibler Schichten]]. Auf der Südseite der Tribulaune sind die Raibler Schichten etwas westlich des Normalweges zum Pflerscher Tribulaun auf einer Höhe von 2620&amp;amp;nbsp;m aufgeschlossen. Die hier etwa vier bis fünf Meter mächtigen Schichten setzen sich aus sandig-tonigen Phylliten zusammen, in denen blaugrauer, sandiger Dolomit eine lang gestreckte Linse von etwa 30 Zentimetern Dicke bildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KüblerMüller1962&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten des Tals liegen im Bereich des Rotjochs Gesteine der Steinacher Decke auf dem Brenner-Mesozoikum, hauptsächlich Quarz-Phyllite, die von [[Konglomerat (Gestein)|Konglomeraten]] und Sandsteinen mit [[Kohleflöz]]en aus dem [[Karbon]] überlagert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschilderten Einheiten sind nicht in ihrer ursprünglicher Lage erhalten, sondern wurden im Zuge der [[alpidische Gebirgsbildung|alpidischen Gebirgsbildung]] von ihrem Untergrund abgeschert, viele Kilometer in nördliche Richtung [[Überschiebung|überschoben]] und übereinander gestapelt. Der [[Pflerscher Bach]] durchschneidet so einen Stapel aus [[tektonische Decke|tektonischen Decken]]. Die unterste [[Aufschluss (Geologie)|aufgeschlossene]] Decke umfasst Gesteine des Ötztal-Stubai-Kristallins. Sie wird überlagert von der Decke des Brenner-Mesozoikums, dem als oberste Decke die Steinacher Decke aufliegt. Im tieferen Untergrund werden Gesteine des [[Penninikum]]s vermutet, die im Tauernfenster nach Westen hin unter die Gesteine des Oberostalpins abtauchen und weiter westlich im [[Engadiner Fenster]] wieder an die Oberfläche kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=M. Köhler|Seiten=1–99|Jahr=1978|Ort=Innsbruck|Sammelwerk=Geologische und Paläontologische Mitteilungen Innsbruck|Titel=Brennerflachbahn. Projekt 1978. Ergebnisse der geologischen Untersuchungen|Online=https://www2.uibk.ac.at/downloads/c715/gpm_08/8_001-099.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Egon Bernabè: &amp;#039;&amp;#039;Petrologische und thermobarometrische Untersuchungen am Pflerscher Metabasit-Komplex (Pflerschtal, Südtirol – Italien).&amp;#039;&amp;#039; Universität Innsbruck, 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/57/51/N|EW=11/20/52/E|elevation=1246|type=landmark|region=IT-BZ|dim=15000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brenner (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stubaier Alpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
	</entry>
</feed>