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	<title>Pflerscher Tribulaun - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T15:41:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pflerscher_Tribulaun&amp;diff=264817&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UNTERMVIERENBERGE-2: + Abschnitt &quot;Siehe auch&quot;</title>
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		<updated>2025-08-26T14:03:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Abschnitt &amp;quot;Siehe auch&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| NAME               = &lt;br /&gt;
| BILD               = Pflerscher Tribulaun von Süden.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG   = Pflerscher Tribulaun von Süden&lt;br /&gt;
| HÖHE               = 3097&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG         = AT&lt;br /&gt;
| LAGE               = [[Tirol (Bundesland)|Tirol]], [[Österreich]] und  [[Südtirol]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE            = [[Stubaier Alpen]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD        = 46/59/7&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD         = 11/20/20&lt;br /&gt;
| REGION-ISO         = AT-7/IT-BZ&lt;br /&gt;
| POSKARTE           = Stubaier Alpen&lt;br /&gt;
| TYP                = Felsgipfel&lt;br /&gt;
| GESTEIN            = Dolomit, Kalk&lt;br /&gt;
| DOMINANZ           = 6.3&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE       = 3097-2599&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG     = [[Schneespitze (Stubaier Alpen)|Schneespitze]]&lt;br /&gt;
| SCHARTE            = Pflerscher Scharte&amp;lt;ref&amp;gt;Clem Clements, Jonathan de Ferranti, [[Eberhard Jurgalski]], Mark Trengove: &amp;#039;&amp;#039;[https://docs.google.com/viewer?a=v&amp;amp;pid=sites&amp;amp;srcid=ZGVmYXVsdGRvbWFpbnxldXJvcGVha2xpc3R8Z3g6NzBhNjc2ZDY5ZDFlZTkwMg The 3000&amp;amp;nbsp;m SUMMITS of AUSTRIA – 242 peaks with at least 150&amp;amp;nbsp;m of prominence]&amp;#039;&amp;#039;, Oktober 2011, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ALTER              = &lt;br /&gt;
| ERSTBESTEIGUNG     = 1874&lt;br /&gt;
| NORMALWEG          = Südflanke ([[Schwierigkeitsskala (Klettern)|III-]])&lt;br /&gt;
| BILD2              = Pflerscher Tribulaun fom SW.JPG&lt;br /&gt;
| BILD2-BESCHREIBUNG = Von Südwesten&lt;br /&gt;
| BILD1              = Pflerscher Tribulaun NW.JPG&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG = Pflerscher Tribulaun von Nordwesten ([[Habicht (Berg)|Habicht]])&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst Platz Pflerscher Tribulaun.jpg|mini|hochkant|Aquarell „Der Pflerscher Tribulaun“ von Westen.&amp;lt;br /&amp;gt; [[Ernst Platz]], 1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pflerscher Tribulaun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|3097|AT|link=1}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;amap&amp;quot;&amp;gt;[[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen]] Österreich: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E246702%7E345349%7E249964%7E344142%7E%40248337%7C344738%7E0%7ELAM_ETRS89%7E822%7E304 Pflerscher Tribulaun auf der Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000)]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;  hoher Berg in den [[Stubaier Alpen]]. Er gilt als einer der bedeutendsten [[Klettern|Kletterberge]] dieses Gebirges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Topographie ==&lt;br /&gt;
Der Berg ist die höchste Erhebung des &amp;#039;&amp;#039;Tribulaunkamms&amp;#039;&amp;#039;, eines Abschnittes des [[Alpenhauptkamm]]s. In seinem Norden liegt das [[Gschnitztal]] im [[Österreich|österreichischen]] Bundesland [[Tirol (Bundesland)|Tirol]], im Süden das zu [[Südtirol]] gehörige [[Pflerschtal]]. Im Nordwesten verläuft der Kamm hinter dem &amp;#039;&amp;#039;Sandesjoch&amp;#039;&amp;#039; weiter zum [[Goldkappl]] ({{Höhe|2793}}), im Nordosten schließt an die Tribulaunscharte der {{Höhe|2946}} hohe [[Gschnitzer Tribulaun]] an. Der Pflerscher Tribulaun ist auf allen Seiten von steilen Felswänden geprägt, die zu den höchsten der Stubaier Alpen gehören. Östlich des Gipfels ist der Berg von einer tiefen Kluft gespalten, auf deren anderer Seite der etwas niedrigere Ostgipfel des Berges liegt. Einer [[Sage]] zufolge wurde diese Kluft von einem mächtigen Bergkönig in den Fels geschlagen, um einem verfolgten Bergmann Schutz zu bieten. Der König des Tales, der den Bergmann unterdrückt und verfolgt hatte, wurde zur Strafe versteinert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günther Ennemoser |Titel=Gossensaß Brenner Pflersch |Verlag=Athesia |Ort=Bozen |Datum=1984 |ISBN=88-7014-344-9 |Seiten=143-144}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund seiner gespaltenen Erscheinungsform trug der Tribulaun im Gschnitztal auch den Namen „Die Schaar“ (Die Schere).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Richter&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Purtscheller]] |Hrsg=[[Eduard Richter]], [[Deutscher Alpenverein|Deutscher]] und [[Österreichischer Alpenverein]] |Titel=Die Stubaier Gruppe |Sammelwerk=Die Erschließung der Ostalpen |Band=II |Nummer= |Verlag=Verlag des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins |Ort=Berlin |Datum=1894 |Seiten=410-414}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldkappl.JPG|mini|Hangschutt am Pflerscher Tribulaun, im Hintergrund das [[Goldkappl]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hauptdolomit.JPG|mini|[[Lithologie|Lithologische]] Grenze zum Hauptdolomit]]&lt;br /&gt;
Der Berg wird wie seine Nachbarberge hauptsächlich aus [[Hauptdolomit]] aus der [[Trias (Geologie)|Trias]] aufgebaut. Die Karbonate bilden hier eine mehrere hundert Meter mächtige Schichtabfolge, die auf einem [[Ötztal-Stubai-Kristallin|kristallinen Urgesteinssockel]] aus [[Gneis]]en, [[Amphibolit]]en und [[phyllit]]ischen [[Glimmerschiefer]]n aufliegt. Das Gestein [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]] wurde von [[Déodat de Dolomieu]] nicht in den nach ihm benannten Dolomiten, sondern hier in der Tribulaungruppe entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://hoehenweg.eisacktal.info/App_Upload/downloads/1623_lexikon_dt.pdf |titel=Tiroler Höhenweg Alta Via-Tiroler Höhenweg |hrsg=[[Kompass Karten]] |format=PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090718080512/http://hoehenweg.eisacktal.info/App_Upload/downloads/1623_lexikon_dt.pdf |archiv-datum=2009-07-18 |abruf=2009-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.geologie.ac.at/filestore/download/gok_ab_175.pdf |titel=Aufnahmebericht Geologische Karte |hrsg=Geologische Bundesanstalt |format=PDF; 661&amp;amp;nbsp;kB |offline=1 |abruf=2009-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Meier |Titel=Studien zur Tektonik des Tauernfensterrahmens am Brenner |Sammelwerk=Mitteilungen der Österreichischen Geologischen Gesellschaft |Band=18 |Datum=1925 |Seiten=68–152 |Online={{ZOBODAT |nurURL=1 |pfad=pdf/MittGeolGes_18_0068-0152.pdf}} |Format=PDF |KBytes=4400 |Abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege zum Gipfel ==&lt;br /&gt;
Ausgangspunkte für eine Besteigung sind die Dörfer [[Gschnitz]] in Tirol und [[Pflersch]] in Südtirol. Stützpunkte sind die [[Tribulaunhütte (Österreich)|österreichische Tribulaunhütte]] ({{Höhe|2064|AT}}) im Nordosten und die [[Tribulaunhütte (Italien)|italienische Tribulaunhütte]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Rifugio Cesare Calciati al Tribulaun&amp;#039;&amp;#039;, {{Höhe|2368|IT|link=1}}) am [[Sandessee]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem [[Normalweg]] im [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgrad III (UIAA)]] gehört der Pflerscher Tribulaun zu den am schwierigsten erreichbaren Gipfeln der Stubaier Alpen. Darüber hinaus ist dieser stellenweise mit Drahtseilen versicherte Weg ebenso wie auch die meisten anderen Anstiege äußerst brüchig und [[steinschlag]]gefährdet. Er führt von Gschnitz oder Pflersch zum Sandesjoch und weiter durch die Südflanke und eine südöstlich verlaufende Schlucht zum Gipfel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den weiteren Anstiegen gilt der Westgrat im Schwierigkeitsgrad III+ wegen seiner verhältnismäßig guten Felsqualität als beliebter Weg. Sowohl durch die Nord- als auch die Südwand führen mehrere weitere größtenteils äußerst gefährliche [[Alpines Klettern|alpine Kletterrouten]] im V. und VI. Grad. Der Ostgipfel kann vom Westgipfel (IV+), den Nordostgrat von der Tribulaunscharte (IV) und die Südwestwand (III+) sowie mehrere weitere Routen im IV. bis VI. Grad erreicht werden. Zur Scharte zwischen den beiden Gipfeln führt auch eine nordseitige steile vereiste [[Couloir|Rinne]] (IV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aus dem Jahr 1869 sind erste Besteigungsversuche durch englische Bergsteiger mit Hilfe von Schweizer Führern dokumentiert. Daraufhin wurde der Tribulaun für unbesteigbar gehalten, bis am 21. September 1872 Heinrich Waitzenbauer mit dem Gschnitzer Führer Georg Pittracher den Ostgipfel erreichte. 1874 gelang schließlich [[Johann Grill]] (&amp;#039;&amp;#039;der Kederbacher&amp;#039;&amp;#039;) mit den Münchner Touristen Georg Hofmann und Nikolaus Winhart die Besteigung des Hauptgipfels von Gschnitz aus über den heutigen Normalweg, wobei Grill und Hofmann barfuß kletterten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Richter&amp;quot; /&amp;gt; Der ursprünglich mit der Gruppe aufgebrochene Georg Pittracher war unterwegs zurückgeblieben. Ein Jahr später wurde der Berg erstmals von Pflersch aus erstiegen und damit der bis heute beliebteste Anstieg erschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günther Ennemoser |Titel=Gossensaß Brenner Pflersch |Verlag=Athesia |Ort=Bozen |Datum=1984 |ISBN=88-7014-344-9 |Seiten=62-64}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Erste Besteigung des Grossen Tribulaun.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1875, Band VI. München 1875, S. 135–143.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Heinrich Klier|Heinrich]] und [[Walter Klier]]&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Alpenvereinsführer]]  Stubaier Alpen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Rother Bergverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1980&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7633-1212-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=240–248}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Andreas Orgler]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Klettern in den Stubaier Alpen und im Valsertalkessel&lt;br /&gt;
   |Verlag=Panico Alpinverlag&lt;br /&gt;
   |Datum=1992&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-926807-21-0&lt;br /&gt;
   |Seiten=150–179}}&lt;br /&gt;
* Egon Bernabè: &amp;#039;&amp;#039;Petrologische und thermobarometrische Untersuchungen am Pflerscher Metabasit-Komplex (Pflerschtal, Südtirol – Italien)&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit, Univ. Innsbruck, 2009, 125 Bl.&lt;br /&gt;
* Georg Hofmann: [https://archive.org/stream/zeitschriftdesd01hausgoog#page/n416/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Erste Besteigung des Grossen Tribulaun.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1875, Band VI. München 1875, S. 135–143.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stubaier Alpen#Gipfel|Höchste und bekannteste Gipfel der Stubaier Alpen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tribulaun}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1112758267|VIAF=869147312813637970000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Stubaier Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brenner (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gschnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Italien und Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UNTERMVIERENBERGE-2</name></author>
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