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	<title>Pflegekind - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pflegekind&amp;diff=91355&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carolin: /* Statistik */ akt.</title>
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		<updated>2024-12-04T03:51:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Statistik: &lt;/span&gt; akt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Familienbegriff – zur russischen Erzählung siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Das Pflegekind]]&amp;#039;&amp;#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pflegekind&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pflegetochter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pflegesohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Ziehtochter, Ziehsohn&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Einträge: [https://www.duden.de/rechtschreibung/Pflegesohn &amp;#039;&amp;#039;Pflegesohn&amp;#039;&amp;#039;] + [https://www.duden.de/rechtschreibung/Pflegetochter &amp;#039;&amp;#039;Pflegetochter&amp;#039;&amp;#039;] + [https://www.duden.de/rechtschreibung/Ziehsohn &amp;#039;&amp;#039;Ziehsohn&amp;#039;&amp;#039;] + [https://www.duden.de/rechtschreibung/Ziehtochter &amp;#039;&amp;#039;Ziehtochter.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Duden#Duden online|Duden online]].&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 11. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet ein [[Verwandtschaftsbeziehung#Kinder|Kind]], das vorübergehend oder auf Dauer von einer anderen volljährigen Person ([[Pflegeeltern|Pflegemutter/Pflegervater]]) als den leiblichen Eltern zur Pflege aufgenommen und betreut wird und bei der &amp;#039;&amp;#039;Pflegefamilie&amp;#039;&amp;#039; lebt, statt bei seinen [[Elternschaft#Biologische Elternschaft|Herkunftseltern]]. Zumeist verlässt das Pflegekind die Pflegefamilie mit Erreichen der [[Volljährigkeit]] (18&amp;amp;nbsp;Jahre).&amp;lt;!--auch international?--&amp;gt; Mit Verlassen der Pflegefamilie wird der nun selbstständige junge Erwachsene als &amp;#039;&amp;#039;[[Care Leaver]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, da er aus dem staatlichen Fürsorge-System entlassen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solches [[Pflegeverhältnis]] &amp;#039;&amp;#039;(Kindspflegschaft)&amp;#039;&amp;#039; gehört in Deutschland zur [[Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland|stationären Kinder- und Jugendhilfe]], in Österreich zur [[Jugendwohlfahrt]]. Das Aufwachsen in einer Pflegefamilie stellt somit eine Alternative zur Erziehung in einem [[Heimerziehung|Kinderheim]] bzw. betreuten Kinder- und Jugendwohngruppen dar. In Obhut genommene Kinder werden meist zunächst im Kinderheim bzw. in einer betreuten Kinderwohngruppe oder Bereitschaftspflegefamilie untergebracht, bis geklärt ist, ob das Kind zurück zu den Eltern kommt. Falls dies nicht möglich ist, wird meist nach einer (dauerhaften) Pflegefamilie gesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit gibt es große Unterschiede bei den Strukturen für die Unterbringung und Betreuung von Pflegekindern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-siegen.de/foster-care-research/conference-2015/program.html?lang=de &amp;#039;&amp;#039;8th International Foster Care Research Conference – Siegen 17-18th of September 2015.&amp;#039;&amp;#039;] Konferenzprogramm. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Universität Siegen|Uni-Siegen.de]].&amp;#039;&amp;#039; Foster Care Research Group, Universität Siegen, 11. Februar 2016 (englisch) abgerufen am 11. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerhalb Europas und Amerikas spielen vor allem informelle Formen von Kindspflegschaften eine wichtige gesellschaftliche Rolle. In Deutschland muss eine akute Notlage auf Seiten der Kinder bestehen (Gefährdung des [[Kindeswohl]]s). Die meisten Pflegekinder in Deutschland hatten vor ihrer Fremdunterbringung schwerwiegende Verlust- oder Gefährdungserlebnisse (schwerwiegende Erkrankung, Tod oder Inhaftierung der Eltern, Vernachlässigung, Misshandlung, Missbrauch, Alkohol-/Drogensucht der Eltern), denen mit ambulanten Hilfen nicht begegnet werden konnte. Meist sind die Familien von multiplen Problemen betroffen (Multiproblemfamilien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.socialnet.de/lexikon/Multiproblemfamilie |titel=socialnet Lexikon: Multiproblemfamilie {{!}} socialnet.de |sprache=de |abruf=2022-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Internationale Situation}} Begrifflichkeiten ==&lt;br /&gt;
Auf der Suche nach einem Begriff, der die große weltweite Vielfalt von Kindspflegschaften umfasst, besteht innerhalb der [[Ethnologie]] (Völkerkunde) keine Einigkeit. Einige beziehen sich auf den Begriff der [[Adoption]]&amp;lt;ref&amp;gt;Fiona Bowie: &amp;#039;&amp;#039;Cross-cultural Approaches to Adoption.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London/New York 2004, S. ??.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder versuchen sich durch andere Begriffe davon abzugrenzen wie Lallemand&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Lallemand: &amp;#039;&amp;#039;La circulation des enfants en société traditionnelle – Prêt, don, échange.&amp;#039;&amp;#039; Editions L’Harmattan, Paris 1993, S. ??.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Leinaweaver,&amp;lt;ref&amp;gt;Jessaca B. Leinaweaver: &amp;#039;&amp;#039;The circulation of children – Kinship, Adoption, and Morality in Andean Peru.&amp;#039;&amp;#039; Duke University Press, Durham 2008, S. ??.&amp;lt;/ref&amp;gt; die die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;child circulation&amp;#039;&amp;#039; verwenden, wenn sie die Annahme eines Kindes durch andere als seine leiblichen Eltern bezeichnen möchten. Auf der Suche nach neuen Begrifflichkeiten spielt vor allem das dahinterstehende Konzept eine wichtige Rolle. So zieht Alber die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Elternschaft#Soziale Elternschaft|soziale Elternschaft]]&amp;#039;&amp;#039; dem der Kindspflegschaft vor, um darauf hinzuweisen, dass sich Elternschaft in biologische, soziale und rechtliche Bereiche unterteilen lässt und somit sowohl teilweise als auch im Ganzen an die Pflegeeltern übertragbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Erdmute Alber: &amp;#039;&amp;#039;Soziale Elternschaft im Wandel – Kindheit, Verwandtschaft und Zugehörigkeit in Westafrika.&amp;#039;&amp;#039; Dietrich Reimer, Berlin 2014, S. ??.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von allen Wortbildungen hat sich die von Goody geprägte Bezeichnung „Kindspflegschaft“ &amp;#039;&amp;#039;(child fostering)&amp;#039;&amp;#039; durchgesetzt. In ihrem Sammelwerk &amp;#039;&amp;#039;Child Fostering in West Africa&amp;#039;&amp;#039; beschreiben Alber und Mitautoren die Kindspflegschaft als eine soziale Praxis, die Kindern erlaubt oder sie dazu verpflichtet, in einen anderen, nicht ihren Eltern angehörigen Haushalt zu ziehen und dort für längere Zeit zu bleiben. Die weite Fassung des Begriffs ermöglicht es, der Vielfältigkeit von Kindspflegschaftsformen gerecht zu werden. Dabei gilt zu beachten, dass neben den ethnologischen, [[Emisch und etisch|etischen]] Begriffen weiterhin die &amp;#039;&amp;#039;[[Emisch und etisch|emischen]]&amp;#039;&amp;#039; Begriffe der jeweiligen Gesellschaften bestehen. Viele Gesellschaften haben ihre eigenen Begrifflichkeiten, um lokale Formen von Kindspflegschaft zu beschreiben oder die daran Beteiligten zu bezeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alber u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Child Fostering in West Africa New Perspectives on Theory and Practices.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden/Boston 2013, S. 5f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen von Kindspflegschaften ==&lt;br /&gt;
International sind die Formen von Kindspflegschaft ebenso vielfältig wie die Betrachtungsweisen der Praxis. Kinder, die in diesem Sinne an andere Haushalte weitergegeben werden oder sich selbst in andere Haushalte begeben, wachsen bei ihren Onkeln oder Tanten, Großeltern, älteren Geschwistern oder aber auch bei nicht-verwandten Personen wie Freunden der Eltern auf. Dabei wird das Überlassen der Kinder an andere oftmals als ein durchweg positiver Akt betrachtet – im Gegensatz zu der weit verbreiteten euro-amerikanischen Auffassung, dass das Wohlergehen von Kindern am ehesten garantiert ist, wenn sie bei ihren biologischen Eltern bzw. der biologischen Mutter aufwachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alber u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Child Fostering in West Africa New Perspectives on Theory and Practices.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden/Boston 2013, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zustandekommen einer Kindspflegschaft kann beispielsweise durch den Anspruch an ein Kind einer anderen Person&amp;lt;ref&amp;gt;Esther N. Goody: &amp;#039;&amp;#039;Parenthood and social reproduction – Fostering and occupational roles in West Africa.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge / New York 1982, S. ??.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder durch das Anvertrauen eines Kindes an eine andere Person geschehen. In Bezug auf die elterlichen Aufgaben kann Kindspflegschaft auch eine Weitergabe einer elterlichen (Teil-)Aufgabe an die Pflegeeltern bedeuten&amp;lt;ref&amp;gt;Jeannett Martin: &amp;#039;&amp;#039;Experiencing Father’s Kin and Mother’s Kin: Kinship Norms and Practicesfrom the Perspective of Foster Children in Northern Benin&amp;#039;&amp;#039;. In E. Alber et al.: &amp;#039;&amp;#039;Child Fostering in West Africa&amp;#039;&amp;#039;. Dietrich Reimer, Berlin 2013, S.&amp;amp;nbsp;111–134.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das Teilen von Aufgaben zwischen der biologischen und der Pflegemutter.&amp;lt;ref&amp;gt;Heidi Verhoef: &amp;#039;&amp;#039;A Child has many Mothers: Views of Child Fostering in north-western Cameroon&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Childhood&amp;#039;&amp;#039;, 2005, 12 (3), S.&amp;amp;nbsp;369–390.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner können Kinder, die zwar bei ihrem biologischen Vater aufwachsen, aber von den Mitfrauen der Mutter oder der Großmutter umsorgt werden, ebenfalls als Pflegekinder bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hillary Page: &amp;#039;&amp;#039;Childrearing versus childbearing: Coresidence of Mother and Child in Sub-Saharan Africa&amp;#039;&amp;#039;. In R. Lesthaeghe: &amp;#039;&amp;#039;Reproduction and social Organisation in Sub-Sahran Africa&amp;#039;&amp;#039;. University of California Press, Berkeley 1989, S.&amp;amp;nbsp;401–441.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mancherorts kann gar von einer [[Kommunitarismus|kommunitären]] Verantwortungsteilung gesprochen werden, bei der verschiedene Verwandtschaftsgrade und Bekannte gleichermaßen die Pflegschaft ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Judith Modell |Titel=« Nowadays everyone is hanai ». Child Exchange in the Construction of Hawaiian Urban Culture |Sammelwerk=Journal de la Société des Océanistes |Band=100 |Nummer=1 |Datum=1995 |DOI=10.3406/jso.1995.1964 |Seiten=201–219 |Online=https://www.persee.fr/doc/jso_0300-953x_1995_num_100_1_1964 |Abruf=2024-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gerade in Zeiten der Globalisierung spielen derartige Arrangements eine zunehmende Rolle. Migrieren die Eltern, bleiben die Kinder oftmals zunächst bei Verwandten zurück, die sich solange um die Kinder kümmern bis entweder die Eltern zurückkommen oder die Kinder nachgeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Nationales}} Deutschland ==&lt;br /&gt;
Ein Pflegekind kann direkt von den [[Erziehungsberechtigter (Deutschland)|Erziehungsberechtigten]] in eine Pflegestelle gegeben werden (typisch bei Tagespflege oder bei Bereitschaftspflege im Fall einer Erkrankung des/der Erziehungsberechtigten) oder es findet eine Vermittlung durch das [[Jugendamt]] im Rahmen der [[Hilfen zur Erziehung]] statt ([[Vollzeitpflege]], darunter Verwandtenpflege, sowie die [[Bereitschaftspflege]] bei akuter Herausnahme). Bei Vermittlungen über das Jugendamt ist die Erstellung eines [[Hilfeplanverfahren|Hilfeplans]] gesetzlich vorgeschrieben. An diesem sollten alle Beteiligten mitarbeiten, sowohl die Personensorgeberechtigen (in der Regel die [[Elternschaft|Eltern]]), als auch die (zukünftigen) Pflegeeltern oder zur Ausführung der Hilfe bestimmte [[Erzieher]], je nach Einbindung auch ein [[Amtsvormund]] (bei Entzug des Sorgerechts), [[Diplom-Sozialpädagoge|Sozialpädagogen]], [[Lehrer]], [[Arzt|Ärzte]], [[Psychologe]]n, [[Psychotherapeut]]en und weitere. [[Gesetz]]e wie [[Achtes Buch Sozialgesetzbuch|SGB VIII]] sowie örtliche Ausführungsvorschriften fordern die regelmäßige (bei Veränderungen umgehende, ansonsten in der Regel mindestens jährliche) Überprüfung der im Hilfeplan festgehaltenen Rahmenbedingungen. Ein zentrales Qualitätsmerkmal bei der Unterbringung in einer Pflegefamilie ist die Beteiligung (Partizipation) der Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Reimer, Klaus Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Partizipation der Kinder als Qualitätskriterium der Pflegekinderhilfe.&amp;#039;&amp;#039; Ohne Verlag und Ort, 2016 ({{Webarchiv |url=http://pflegekinder.ch/Dokumente/Reimer-Wolf-Partizipation.pdf |text=pflegekinder.ch |format=PDF; 324&amp;amp;nbsp;kB; 14&amp;amp;nbsp;Seiten |wayback=20160329023802}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Unterbringung durch das Jugendamt hat dieses nach neuerer Rechtsprechung (2004) eine [[Garantenpflicht|Garantenstellung]], die zur regelmäßigen Kontrolle der Verhältnisse des Pflegekindes verpflichtet. Mit der Volljährigkeit endet in der Regel die Jugendhilfemaßnahme sowie die finanzielle Unterstützung. Eine darüber hinauslaufende Fortführung der Jugendhilfe wird nur in besonders begründeten Fällen (beispielsweise bei Entwicklungsverzögerungen) nach {{§|41|sgb_8|juris}} [[Achtes Buch Sozialgesetzbuch|SGB&amp;amp;nbsp;VIII]] oder auch {{§|35a|sgb_8|juris}} [[Achtes Buch Sozialgesetzbuch|SGB&amp;amp;nbsp;VIII]] eine [[Hilfe für junge Volljährige]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2022 mussten Pflegekinder, ebenso wie Heimkinder, zur Finanzierung ihrer Unterbringung bis zu 25 Prozent ihres Einkommens an das Jugendamt zurückzahlen (§ 94 Absatz 6 a. F., zuletzt geändert durch Gesetz vom 16. Juni 2021,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/gesetze/neues-kinder-und-jugendstaerkungsgesetz/162860 |titel=Entwurf: Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG) |hrsg=BMFSFJ |datum=2020-12-04 |abruf=2020-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; davor waren es bis zu 75 Prozent&amp;lt;ref&amp;gt;{{webarchiv|url=https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/__94.html|wayback=20210425001356|text=Sozialgesetzbuch (SGB) - Achtes Buch (VIII) - Kinder- und Jugendhilfe - (Artikel 1 des Gesetzes v. 26. Juni 1990, BGBl. I S. 1163) § 94 Umfang der Heranziehung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
Dies sahen die berufstätigen oder in Ausbildung befindlichen Jugendlichen auch angesichts der Schwierigkeiten, die sie in ihrem Leben bereits haben bewältigen müssen, als ungerecht an. Das Jugendamt konnte von der Kostenheranziehung absehen oder sie mindern, „wenn das Einkommen aus einer Tätigkeit stammt, die dem Zweck der Leistung dient“. Als 2019 anlässlich der Beratungen zur Änderung des Neunten und des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch und anderer Rechtsvorschriften zur Regelung der [[Eingliederungshilfe]] für Menschen mit Behinderung zu Beschluss stand, wurden Anträge der Parteien Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen sowie der FDP auf Streichung des §&amp;amp;nbsp;94 Absatz 6 SGB VIII abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw42-de-teilhabe-659816 |titel=Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung beschlossen |werk=bundestag.de |hrsg=Deutscher Bundestag |datum=2019-10-17 |abruf=2020-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Franziska Pröll |url=https://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2019-11/pflegekinder-kostenheranziehung-auszubildende-selbststaendigkeit-unzufriedenheit/komplettansicht |titel=Pflegekinder: Fehlstart ins Berufsleben |werk=zeit.de |datum=2019-11-04 |abruf=2020-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ende 2021 beschlossene [[Koalitionsvertrag der 20. Wahlperiode des Bundestages|Koalitionsvertrag für die 20. Legislaturperiode]] sieht vor, dass Heim- und Pflegekinder eigene Einkünfte in Zukunft komplett behalten können sollen. Pflegeeltern von Kindern mit Behinderungen sollen besonders unterstützt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/koalitionsvertrag-der-ampel-parteien-im-wortlaut-darauf-haben-sich-spd-gruene-und-fdp-geeinigt-a-3e25c4da-088a-4971-8a4d-4797a4ecf089 |titel=Dokumentation: Lesen Sie hier den Koalitionsvertrag im Wortlaut |werk=spiegel.de |datum=2021-11-24 |abruf=2021-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gesetzesänderungen traten zum 1. Januar 2023 in Kraft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;amp;jumpTo=bgbl122s2824.pdf#__bgbl__//*%5B@attr_id=%27bgbl122s2824.pdf%27%5D__1676815681771 |titel=Bundesgesetzblatt BGBl. Online-Archiv 1949 - 2022 {{!}} Bundesanzeiger Verlag |abruf=2023-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vormundschaft für Pflegekinder ===&lt;br /&gt;
Nach einem Urteil des [[Amtsgericht München|Amtsgerichts München]] sind miteinander [[Eingetragene Partnerschaft|verpartnerte]] homosexuelle Paare seit dem 5.&amp;amp;nbsp;August 2016 berechtigt, als [[Pflegeeltern]] die [[Vormundschaft]] für Kinder und Jugendliche auch gemeinsam auszuüben; bis zu diesem Zeitpunkt hatte eine gesetzliche [[Analogie (Recht)|Regelungslücke]] bestanden und nur [[Ehe]]paaren die gemeinsame Vormundschaft ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/muenchen-gericht-staerkt-rechte-von-homosexuellen-pflegeeltern-a-1106316.html &amp;#039;&amp;#039;Rechte von Homosexuellen: Gericht spricht Pflegemüttern Vormundschaft zu&amp;#039;&amp;#039;.] [[Spiegel Online]], 5. August 2016 (dpa); abgerufen am 30. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statistik ===&lt;br /&gt;
In den Jahren 2017 bis 2020 lebten ca. 80.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland in Pflegefamilien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stern.de/stiftung/pflegekinder-in-deutschland--eine-reportage-und-suchen-nach-antworten-9541230.html &amp;#039;&amp;#039;81.000 Pflegekinder leben in Deutschland. Sie brauchen Hilfe und Liebe. Und suchen Antworten&amp;#039;&amp;#039;.] Stern.de&amp;lt;/ref&amp;gt; 2008 waren es 60.000, die Zahl stieg in den Folgejahren mit jedem Jahr weiter an; zuvor wurde sie nur alle 5 Jahre ermittelt. Durchschnittlich 30 Monate dauert ein Pflegefamilien-Aufenthalt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sueddeutsche&amp;quot;&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/leben/pflegefamilien-pflegekinder-jugendaemter-1.4427565 Zahlen des Familienministeriums: Jugendämter bringen immer mehr Kinder in Pflegefamilien.] sueddeutsche.de, 30. April 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2005 wurden in Deutschland 9.000 Kinder in Vollzeitpflege an nichtverwandte Personen vermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/!357329/ &amp;#039;&amp;#039;Pflegekinder.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz.de]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. November 2006; abgerufen am 30. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere 70.000 (2008) bis 110.000 (2016) Kinder und Jugendliche sind in Deutschland in einem Kinderheim (heute: Kinder- und Jugendwohngruppe) untergebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sueddeutsche&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2023 lebten in Deutschland etwa 215.000 Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene zumindest zeitweise außerhalb der eigenen Familie (rund 128.000 in einem Heim, rund 87.000 in einer Pflegefamilie). Von den rund 215.000 jungen Menschen waren etwa 20.500 unbegleitet eingereiste Minderjährige (Stand: 2023).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/11/PD24_435_225.html |titel=Seit 2017 erstmals wieder mehr junge Menschen in Heimen und Pflegefamilien |werk=Pressemitteilung Nr. 435 vom 19. November 2024, destatis.de |hrsg=Statistisches Bundesamt |datum=2024-11-19 |sprache=de |abruf=2024-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pflegegeld ===&lt;br /&gt;
Die Pflegeeltern erhalten vom Jugendamt (neben dem Kindergeld) ein nach dem Alter des Pflegekindes gestaffeltes monatliches Pflegegeld, welches pauschal die allgemeinen Kosten der Unterbringung und Versorgung (inkl. eines Taschengeldes) abdeckt und einen Betrag enthält, der die Erziehungsleistung honoriert. Seit Januar 2021 liegt dies bei 853&amp;amp;nbsp;Euro/Monat für 0-6&amp;amp;nbsp;Jahre alte Kinder, 939&amp;amp;nbsp;Euro/Monat für 7-12&amp;amp;nbsp;Jahre alte Kinder, 1004&amp;amp;nbsp;Euro/Monat für 13-18&amp;amp;nbsp;Jahre alte Kinder und Jugendliche; je nach Bedarf werden weitere Zuschüsse gezahlt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;karlsruhe&amp;quot;&amp;gt;Übersicht: [https://www.karlsruhe.de/b3/soziales/einrichtungen/pflegekinderdienst/vollzeitpflege/finanzielles.de &amp;#039;&amp;#039;Finanzielle Leistungen bei Vollzeitpflege.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Karlsruhe#Politik|Karlsruhe.de]]&amp;#039;&amp;#039;, Stand: Februar 2021; abgerufen am 11. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kindergeld wird jedoch zu 50 % beim ältesten Kind und zu 25 % bei den anderen Kindern als Kindeseinkommen gewertet und das ausgezahlte Pflegegeld um diesen Betrag gemindert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;karlsruhe&amp;quot;/&amp;gt; Kann keine Kindertagesbetreuung genutzt werden, wird das Kind also 24/7 selbst betreut, erhöht sich das Pflegegeld um 300&amp;amp;nbsp;€/Monat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;karlsruhe&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kranken- und Rentenversicherung ===&lt;br /&gt;
Pflegekinder in Teilzeitpflege sind in der Regel über die leiblichen Eltern krankenversichert. Kinder in Dauerpflege können in der gesetzlichen [[Krankenversicherung]] der Pflegeeltern kostenfrei mitversichert werden ([[Familienversicherung]], {{§|10|sgb_5|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;4 [[Fünftes Buch Sozialgesetzbuch|SGB&amp;amp;nbsp;V]]). Stirbt ein Pflegeelternteil, hat das Kind daraus Ansprüche auf [[Waisenrente]] ({{§|48|sgb_6|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;3 [[Sechstes Buch Sozialgesetzbuch|SGB&amp;amp;nbsp;VI]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflegekinder in Dauerpflege sind bei der [[Riester-Rente]] leiblichen Kinder gleichgestellt, das heißt, dass Pflegeeltern für diese Kinder die Riester-Förderung beantragen können. Eine Pflegemutter, die durch eigene Berufstätigkeit oder ähnliches keinen eigenen Anspruch auf Riester-Förderung hat, ist während der ersten drei Lebensjahre des Pflegekinds (also während der Erziehungszeit der gesetzlichen Rentenversicherung) durch das Pflegekind förderberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gesetzlichen Rentenversicherung steht dem beantragen Pflegeelternteil die verbleibende [[Kindererziehungszeit]] zu, bei Inobhutnahme ab Geburt also die volle Erziehungszeit, bei späterer Inobhutnahme die volle Erziehungszeit abzüglich der Erziehungszeit des leiblichen Elternteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haftung ===&lt;br /&gt;
Bei der vorübergehenden Inpflegenahme haften Pflegeeltern gegenüber dem Pflegekind in größerem Umfang als gegenüber eigenen Kindern oder längerfristig aufgenommenen Pflegekindern. Es handelt sich um eine vertraglich übernommene [[Aufsichtspflichtverletzung (BGB)|Aufsichtspflicht]] ({{§|832|bgb|juris}} BGB). Dieses Risiko kann zum Beispiel durch Abschluss einer entsprechend erweiterten [[Haftpflichtversicherung|Privathaftpflichtversicherung]] (zum Beispiel das sogenannte Tagesmutterrisiko) oder einer zusätzlichen Binnenhaftpflichtversicherung bzgl. haftungsrechtlicher Risiken zwischen Pflegeeltern und Pflegekindern (bei Bereitschafts- und Dauerpflege) abgesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschung ===&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es eine umfangreiche Forschung zur Situation von Pflegekindern, beispielsweise an der Universität Siegen im Rahmen der „Forschungsgruppe Pflegekinder“&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Wolf: [https://forschung-pflegekinder.de/ &amp;#039;&amp;#039;Forschungsgruppe Pflegekinder.&amp;#039;&amp;#039;] Offizielle Website, abgerufen am 30. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder an der Stiftungsuniversität Hildesheim im Forschungscluster „Vollzeitpflege in den Hilfen zur Erziehung“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://forschungsnetzwerk-erziehungshilfen.de/ &amp;#039;&amp;#039;Forschungsnetzwerk Erziehungshilfen.&amp;#039;&amp;#039;] Stiftungsuniversität Hildesheim, abgerufen am 30. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
In der Schweiz werden Kinder über Platzierungsorganisation in Familien vermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.beobachter.ch/familie/kinder/pflegeeltern-werden-wir-wollen-ein-pflegekind-wie-gehen-wir-vor |titel=Pflegeeltern werden: Wir wollen ein Pflegekind. Wie gehen wir vor? |sprache=de |abruf=2021-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Unterstützung gewährt der Staat den Pflegeeltern eine Unterstützungzahlung (Pflegegeld). Das Prozedere ist in der Pflegekinderverordnung geregelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1977/1931_1931_1931/de#a4 |titel=Fedlex |abruf=2021-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich ist eine Aufnahme eines Pflegekindes für eine bestimmte bzw. für eine unbestimmte Zeit möglich. Weiters ist es möglich kurzfristig ein Pflegekind aufzunehmen, wenn soziale Notfälle oder akuten familiäre Probleme vorliegen. Ein Kind kann auch langfristig, teilweise bis zur Volljährigkeit, in die Pflege aufgenommen werden. Im Unterschied zu einer Adoption, wo die Eltern rechtlich überhaupt keine Bezugspunkte zum Kind mehr haben, treten die leiblichen Eltern nur die Pflege und die Erziehung an das Jugendamt ab, welche diese an die Pflegeeltern weitergibt. Ein Pflegeantrag muss über das Jugendamt abgewickelt werden. Bei Erfüllung der Voraussetzungen haben Pflegeeltern Anspruch auf Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, Pflegefreistellung und Pflege(eltern)geld zur Abdeckung der Unterhaltsleistungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oesterreich.gv.at/themen/familie_und_partnerschaft/adoption/aufnahme_eines_pflegekindes.html Aufnahme eines Pflegekindes] www.oesterreich.gv.at abgerufen am 28. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kindertagespflege]] (bei einer Kindertagespflegeperson)&lt;br /&gt;
* [[Inobhutnahme]] (Unterbringung eines Kindes in einer Notsituation)&lt;br /&gt;
* [[Heimerziehung]] (Hilfe zur Erziehung in einer Einrichtung)&lt;br /&gt;
* [[Pflegekinder-Aktion Schweiz]] (gemeinnütziger Verein)&lt;br /&gt;
* [[PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien|Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien]] (PFAD, gemeinnütziger Verein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Nach Relevanz:--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Daniela Reimer: &amp;#039;&amp;#039;Literatur zum Pflegekinderwesen.&amp;#039;&amp;#039; Universität Siegen, 2007; [http://www.uni-siegen.de/zpe/mitglieder/wissenschaftlich/reimer/aktuelle_literaturliste_september_07.pdf uni-siegen.de] (PDF) – umfangreiche Liste.&lt;br /&gt;
* [[Erdmute Alber]]: &amp;#039;&amp;#039;Soziale Elternschaft im Wandel – Kindheit, Verwandtschaft und Zugehörigkeit in Westafrika.&amp;#039;&amp;#039; Dietrich Reimer, Berlin 2014.&lt;br /&gt;
* Erdmute Alber, Jeannett Martin, Catrien Notermans: &amp;#039;&amp;#039;Child Fostering in West Africa – New Perspectives on Theory and Practices.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden/Boston 2013.&lt;br /&gt;
* Daniela Reimer: &amp;#039;&amp;#039;Pflegekinderstimme – Arbeitshilfe zur Begleitung und Beratung von Pflegefamilien.&amp;#039;&amp;#039; PAN e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.), Düsseldorf 2011, ISBN 978-3-00-034023-9.&lt;br /&gt;
* Klaus Wolf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sozialpädagogische Pflegekinderforschung.&amp;#039;&amp;#039; Klinkhardt Verlag, Bad Heilbrunn 2015, ISBN 978-3-7815-2047-9.&lt;br /&gt;
* Monika Nienstedt, Arnim Westermann: &amp;#039;&amp;#039;Pflegekinder und ihre Entwicklungschancen nach frühen traumatischen Erfahrungen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-608-96007-5 (zuerst: 2007).&lt;br /&gt;
* Sozialpädagogisches Institut im SOS-Kinderdorf e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Glücklich an einem fremden Ort? Familienähnliche Betreuung in der Diskussion.&amp;#039;&amp;#039; Votum, Münster 2002, ISBN 3-935984-32-4.&lt;br /&gt;
* Jürgen Blandow: &amp;#039;&amp;#039;Pflegekinder und ihre Familien – Geschichte, Situation und Perspektiven des Pflegekinderwesens.&amp;#039;&amp;#039; Juventa, Weinheim 2004, ISBN 3-7799-1773-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Pflegefamilie|Pflegefamilie |suffix=[[wikt:Pflegeeltern|Pflegeeltern]]: [[wikt:Pflegemutter|Pflegemutter]],&amp;amp;#x202f;[[wikt:Pflegevater|Pflegevater]] – [[wikt:Pflegekind|Pflegekind]]: [[wikt:Pflegetochter|Pflegetochter]],&amp;amp;#x202f;[[wikt:Pflegesohn|Pflegesohn]] – [[wikt:Ziehtochter|Ziehtochter]],&amp;amp;#x202f;[[wikt:Ziehsohn|Ziehsohn]] – [[wikt:Pflegeschwester|Pflegeschwester]]&amp;lt;!--,&amp;amp;#x202f;[[wikt:Pflegebruder|Pflegebruder]]--&amp;gt; – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-siegen.de/pflegekinder-forschung/home/ &amp;#039;&amp;#039;Forschungsgruppe Pflegekinder.&amp;#039;&amp;#039;] Universität Siegen&lt;br /&gt;
* [https://www.moses-online.de/ &amp;#039;&amp;#039;Moses Online: Pflegekindschaft, Adoption, Integration.&amp;#039;&amp;#039;] Portal&lt;br /&gt;
* [http://www.kiap.de/ &amp;#039;&amp;#039;Bundesarbeitsgemeinschaft für Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://bbpflegekinder.de/ &amp;#039;&amp;#039;Bundesverband behinderter Pflegekinder e. V&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4139097-0|LCCN=sh86000380}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendhilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elternschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carolin</name></author>
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