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	<title>Pfetterhouse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T19:40:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfetterhouse&amp;diff=1188004&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hermann Wider: /* Geologie */</title>
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		<updated>2024-08-11T12:54:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geologie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Pfetterhouse&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason de la ville de Pfetterhouse (68).svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Altkirch|Altkirch]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Masevaux-Niederbruck|Masevaux-Niederbruck]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes Sud Alsace Largue|Sud Alsace Largue]]&lt;br /&gt;
|insee= 68257&lt;br /&gt;
|cp= 68480&lt;br /&gt;
|longitude= 07/09/59/O&lt;br /&gt;
|latitude= 47/30/03/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 391&lt;br /&gt;
|alt maxi= 501&lt;br /&gt;
|image= Pfetterhouse 088.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= Bürgermeisteramt ([[Mairie]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfetterhouse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Pfetterhausen&amp;#039;&amp;#039;}}, [[elsässisch]] &amp;#039;&amp;#039;Pfatterhüsa&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|68257}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|68257}}) im [[Département Haut-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Die Einwohner nennen sich auf Französisch &amp;#039;&amp;#039;Pfetterhousiens&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Pfetterhousiennes&amp;#039;&amp;#039;. Das Gemeindewappen zeigt eine „Schneegans“. Pfetterhouse ist Mitglied des Gemeindeverbandes [[Communauté de communes Sud Alsace Largue|Sud Alsace Largue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Pfetterhouse liegt im südwestlichen [[Sundgau]] und grenzt direkt an das [[Département]] [[Territoire de Belfort]] und den [[Schweiz]]er [[Kanton Jura]]. Die Nachbargemeinde ist dort [[Basse-Vendline]]. Die [[Elsass|elsässischen]] Nachbargemeinden sind [[Seppois-le-Bas]], [[Seppois-le-Haut]], [[Durlinsdorf]], [[Mooslargue]] und [[Courtavon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Pfetterhouse liegt ganz am Südrand des [[Sundgau|Sundgauer Tertiärhügellandes]]. Den Untergrund des Ortskerns bilden bereits die [[Oberjura]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;gesteine des [[Faltenjura|Faltenjuras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine erste Erwähnung der Örtlichkeit stammt aus dem Jahr 732 mit dem lateinischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Petrosa&amp;#039;&amp;#039;, was auf eine steinige, das heißt eine Römerstraße verweisen kann. Gemäß Ausführungen des Archäologen Karl Gutmann könnte der Name aber auch von einem Steinbruch für eine römische Station im [[Largue (Ill)|Largtal]] abgeleitet sein. Später gaben die [[Alemannen]] dem Dorf den Namen „Pfetterhausen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1324 gehörte der Ort zur [[Grafschaft Pfirt]]. Durch die Heirat der [[Johanna von Pfirt]] mit Erzherzog Albrecht von Österreich kam er an die [[Habsburg|Habsburger]]. Mit dem [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] von 1648 ging Pfetterhausen wie die gesamten habsburgischen Besitzungen im Elsass an die französische Krone. Das im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verwüstete Dorf wurde im Lauf des 17. Jahrhunderts mit Siedlern aus Tirol und der Schweiz besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich umfasste das Dorf zwei Ortsteile mit je eigener Kirche. Die untere, ältere Kirche hatte als Patronin die heilige Maria, später Antonius (daran erinnert der &amp;#039;&amp;#039;Étang de St.-Antoine&amp;#039;&amp;#039;) und ab 1842 Sankt Gereon. Sie blieb Gotteshaus bis 1889. Von ihr erhalten sind noch Steinstufen beim Gefallenendenkmal. Die Kirche des oberen Ortsteils befand sich am Eingang der Rue de la Montagne (beim Haus Nr. 2). Sie war St. Dizier, später Sankt Leodegar geweiht und erscheint in den Urkunden 1592 als Sankt-Nikolaus-Kapelle. Diese wurde während der Revolution 1792 als [[Nationalgut]] verkauft und in eine Stallscheune umgewandelt.1802 wurden die beiden Pfarreien vereinigt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich von Pfetterhausen lag einst das im 15. Jahrhundert abgegangene Dorf &amp;#039;&amp;#039;Gerschweiler&amp;#039;&amp;#039; (erstmals 1181 als &amp;#039;&amp;#039;Geriviler&amp;#039;&amp;#039; und letztmals 1400 erwähnt). Die Gemarkung des aufgegebenen Dorfes kam an Pfetterhausen. Es könnte beim ersten [[Armagnaken]]-Einfall zerstört oder bei einer Pestepidemie von Überlebenden verlassen worden sein, wie eine Sage behauptet. Es hätten nur 10 Familien überlebt, die dann nach Pfetterhausen flüchteten, wo sie sich ein eigenes Gotteshaus bauen mussten. Noch erinnern [[Flurname|Flurnamen]] an das Dorf: &amp;#039;&amp;#039;Gerschwillermatten, Gerschwillerwald (Bois de Gerschwiller), Gerschwiller Weiher (Étangs de Gerschwiller)&amp;#039;&amp;#039;. Bei Pfetterhausen lag auch der Weiler &amp;#039;&amp;#039;Bauerhof, der 1883&amp;#039;&amp;#039; niederbrannte    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1871 bis 1920 gehörte der Ort zum [[Reichsland Elsass-Lothringen]]. Westlich des Ortes befand sich das [[Dreiländereck]] zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Bekannt war zu dieser Zeit vor allem der „Dreigrenzenstein“ [[Borne des Trois Puissances]].&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Dreiländerecke Europas#Historische Dreiländerecke|titel1=Historische Dreiländerecke Europas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vermeidung des deutschen Einfuhrzolls für ihre Produkte entstanden zahlreiche Niederlassungen Schweizer Uhrmachereien im Grenzort. Vor diesem Hintergrund ist die Eröffnung der [[Bahnstrecke Dannemarie–Pfetterhouse|Bahnstrecke Dammerkirch–Pfetterhausen]] am 29. September 1910 zu sehen, die Verlängerung vom Bahnhof Pfetterhausen zum Schweizerischen [[Grenzbahnhof]] [[Bonfol]] ging am 27. Oktober 1910 in Betrieb. Nach der Einstellung des Bahnbetriebs 1971 sind noch Reste des ehemaligen Bahnhofs &amp;#039;&amp;#039;Pfetterhausen&amp;#039;&amp;#039; erhalten. Das groß dimensionierte [[Empfangsgebäude]] wurde zu einem Mehrfamilienhaus umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Laurent Baudoin: &amp;#039;&amp;#039;Les gares d&amp;#039;Alsace-Lorraine. Un heritage de l&amp;#039;annexion Allemande (1871–1918)&amp;#039;&amp;#039;. Editions Pierron, Sarreguemines 1995. Ohne ISBN, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Ersten Weltkrieg erlitt der Ort erhebliche Kriegsschäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1920 wurde der Ort, da sich die französische Sprache im ursprünglich deutschsprachigen Elsass immer mehr ausbreitete, „Pérouse“ genannt. Daraus wurde später „Pfetterhouse“. Die Uhrenindustrie ging nach der Angliederung an Frankreich nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940–1944 gehörte der Ort mit dem unter deutscher Zivilverwaltung stehenden Elsass noch einmal zu Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Pfetterhouse 090.jpg|Kirche Saint-Géréon in Pfetterhouse&lt;br /&gt;
 Das Dorf Pfetterhausen - CH-BAR - 3238559.tif|Pfetterhouse 1914–1918&lt;br /&gt;
 Pfetterhouse, Chapelle de la Sainte-Vierge-Marie.jpg|Kapelle der Heiligen Jungfrau Maria&lt;br /&gt;
 Pfetterhouse, Chapelle funéraire de la Vierge-des-Douleurs abritant les tombeaux des prêtres.jpg|Grabkapelle der Jungfrau der Leiden, die die Gräber der Priester schützt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Die neugotische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Sankt Gereon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1884 bis 1888 nach Plänen des seinerzeit renommierten Architekten [[Charles Winckler]] erbaut. Der vom Mülhausener Stadtbaumeister  Alexandre Louvat entworfene Turm entstand erst um 1900. Spätmittelalterliches [[Vesperbild]] (Pietà). Rinckenbach-Orgel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehemaliges Schulhaus (Mairie) ist e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;in stattlicher [[Walmdach]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bau aus dem [[Second Empire]] (dem Zweiten Kaiserreich, um die Jahrhundertmitte erbaut) mit Eckquadern und [[Risalit|risalitartig]] betonter Fassadenmitte, die von einem Dreiecksgiebel bekrönt und mit [[Pilaster|Pilastern]] gegliedert ist. Eine doppelläufige Freitreppe führt zu den beiden Rundbogeneingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ehemalige Bahnhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1910 zur Reichslandzeit als Grenzstation errichtet (siehe oben unter Geschichte). 1965 wurde der Personenverkehr, 1969 der Güterverkehr eingestellt. Die großen, mehrteiligen Rundbogenfenster des Erdgeschosses und der Mittelbau mit hohen, mit Krüppelwalmen versehenen Giebeln zur Straßen- und Bahnsteigseite gaben dem Bau ein seiner Funktion entsprechendes stattliches Aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1962 || 1968 || 1975 || 1982 || 1990 || 1999 || 2006 || 2016&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 789 || 809 || 906 || 924 || 971 || 972 || 1027 || 1000&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 584–585.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Heinrich Schmid]] &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Taschenuhren für Deutschland. Auf den Spuren der Uhrenindustrie im Elsaß.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft für Chronometrie. Jahresschrift.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 49, 2010, {{ISSN|1617-0113}}, S. 15–28.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Staatsvertrag zwischen dem Deutschen Reiche und der Schweiz, betreffend eine Eisenbahnverbindung zwischen Pfetterhausen und Bonfol}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Altkirch}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4103082-5|VIAF=239026655}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hermann Wider</name></author>
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