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	<title>Pferdskopf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T08:28:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pferdskopf&amp;diff=130370&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meloe: Bezüge auf &quot;Wirrtenstein (auch Wörthenstein)&quot; im Artikel entfernt: Unbelegt und sachlich zweifelhaft. So in der Artikeldiskussion angekündigt, ohne Resonanz.</title>
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		<updated>2024-08-19T07:14:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bezüge auf &amp;quot;Wirrtenstein (auch Wörthenstein)&amp;quot; im Artikel entfernt: Unbelegt und sachlich zweifelhaft. So in der Artikeldiskussion angekündigt, ohne Resonanz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Berg in der hessischen Rhön. Für eine Beschreibung des gleichnamigen Bergs im Hochtaunus siehe [[Pferdskopf (Taunus)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD= Pferdskopf (Rhön) im Winter 2016.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Blick von der [[Landesstraße|L]]&amp;amp;nbsp;3307 zwischen [[Poppenhausen (Wasserkuppe)|Poppenhausen]] und&amp;lt;br /&amp;gt;[[Tränkhof]] ostsüdostwärts zum Pferdskopf&lt;br /&gt;
|HÖHE= 874.9&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
|LAGE= nahe [[Poppenhausen (Wasserkuppe)|Poppenhausen]]; [[Landkreis Fulda]], [[Hessen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Rhön]]&lt;br /&gt;
|DOMINANZ= 0.4&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE= 20&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50/29/29/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 9/55/16/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-HE&lt;br /&gt;
| TOPO-KARTE       = [{{LAGIS|ref=LNK|ID=de/mapmaker/wms/gkr/3566018/gkh/5596092/layer/he_dtk25_v/cl/1?x=166&amp;amp;y=502}} LAGIS Hessen]&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Trachyt]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pferdskopf-2010-07.jpg|mini|Blick von Südwesten zum Pferdskopf&amp;amp;nbsp;– mit Häusern der Poppenhausener Weiler Schwarzerden und Kohlstöcken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BasaltPferdskopf.jpg|mini|Von Verwitterung gezeichnetes, [[Anstehendes Gestein|anstehendes]] basaltisches Gestein unterhalb des Gipfels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pferdskopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|874.9|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher Südwestausläufer der [[Wasserkuppe]] ({{Höhe|950.0|DE}}) in der [[Rhön]]. Er liegt nahe [[Poppenhausen (Wasserkuppe)|Poppenhausen]] im [[Hessen|hessischen]] [[Landkreis Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Pferdskopf liegt im [[Naturpark Hessische Rhön]] und im [[Biosphärenreservat Rhön]]. Sein Gipfel befindet sich 1,9&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Abtsroda]], 2,1&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Obernhausen (Gersfeld)|Obernhausen]], 4,5&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Gersfeld (Rhön)|Gersfeld]], 2,9&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Schachen (Gersfeld)|Schachen]], 3,1&amp;amp;nbsp;km nordnordöstlich von [[Maiersbach]], 3,8&amp;amp;nbsp;km ostnordöstlich von [[Poppenhausen (Wasserkuppe)|Poppenhausen]] und 2,1&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Tränkhof]] (jeweils [[Luftlinie]]); unmittelbar südwestlich liegen die Poppenhausener Weiler [[Schwarzerden (Poppenhausen)|Schwarzerden]] und [[Kohlstöcken]]. Zu den Nachbarbergen gehören die [[Wasserkuppe]] ({{Höhe|950.0}}) mit der [[Abtsrodaer Kuppe]] ({{Höhe|905}}) im Nordosten und der [[Eubeberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Eube&amp;#039;&amp;#039;; ca.&amp;amp;nbsp;{{Höhe|820}}) im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bereich zwischen dem Pferdskopf und dem östlich davon verlaufenden Bergrücken, der die Wasserkuppe im Norden mit dem Eubeberg im Süden verbindet, liegt die Quelle des [[Fulda (Fluss)|Fulda]]-Zuflusses [[Lütter]]; diese durchfließt den am Südfuß des Pferdskopfs liegenden [[Guckaisee]]. Auf der Nordflanke entspringen zwei kleine Zuflüsse des Lütter-Zuflusses [[Haardt (Lütter)|Haardt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der unbewaldeten Gipfelregion des Pferdskopfs bietet sich weite Aussicht nach Westen, und nach Nordosten fällt der Blick zur nahen Wasserkuppe. Südwestlich vorbei führt der [[Hochrhönring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Panorama vom Pferdskopf (Rhön).jpg|2000|360-Grad-Panoramaaufnahme vom Pferdskopf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Der Pferdskopf gehört in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Osthessisches Bergland]] (Nr.&amp;amp;nbsp;35) zur Haupteinheit [[Hohe Rhön]] (354), Untereinheit [[Rhön#Hohe Rhön|Hochrhön]] (354.1), Naturraum [[Wasserkuppenrhön]] (354.10). Die Landschaft fällt nach Westen in den Naturraum [[Milseburger Kuppenrhön]] (353.21) ab, der in der Haupteinheit [[Vorder- und Kuppenrhön]] (353) zur Untereinheit [[Rhön#Kuppenrhön|Kuppenrhön]] (353.2) zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karfreitagsstein ===&lt;br /&gt;
Nordöstlich des Pferdskopfgipfels befindet sich als Rest eines Basaltschlotes der {{Höhe|863|DE}} hohe &amp;#039;&amp;#039;Karfreitagsstein&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Lerchenküppel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Steinküppel&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLUG&amp;quot; /&amp;gt; Den Namen &amp;#039;&amp;#039;Karfreitagsstein&amp;#039;&amp;#039; erhielt er der Überlieferung nach, weil sich die Felsformation dreimal um die eigene Achse dreht, wenn am Karfreitag das Geläut von Kirchenglocken hier herauftönt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RhönLex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Am Gipfel des Pferdskopfes ist der durch Erosion freigelegte Unterbau einer Vulkanruine aufgeschlossen. Er bildet eine [[Staukuppe]] aus [[Trachyt]], einem kieselsäurereichen und dadurch beim Ausbruch zähflüssigen [[Vulkanit|vulkanischem Gestein]]. Der Trachyt zeigt hier plattige Absonderungen. Der Trachyt überlagert (Alkali-)Basalt, teilweise als Basalttuff ausgeprägt. Der Übergang ist im Gelände deutlich am Farbwechsel erkennbar, da der Trachyt hellgrau und der Basalt dunkel gefärbt ist. Es handelt sich um einen Basaltstrom (eines ehemaligen Vulkans unbekannter Lage), der als Block- oder [[ʻAʻā-Lava]] (nach einem hawaiianischen Ausdruck) ausgebildet ist. Der Blockstrom ist an der steilen Südseite zum Guckaital (Flurname „Goldloch“) gut aufgeschlossen. An dem westlich vorgelagerten Hügel steht dann wieder Trachyt an, das Vorkommen ist hier ausgedehnter als am Gipfel des Pferdskopfs selbst. Angenommen wird hier aufgrund des grobblockigen Gefüges, das auf langsame Abkühlung schließen lässt, ebenfalls eine Quellkuppe, die im Nebengestein steckengeblieben ist, also nie die Oberfläche erreichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Adalbert Schraft: GeoTouren in Hessen. Band 2: Vogelsberg, Wetterau, Hessischer Spessart und Hessische Rhön. Herausgegeben vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Wiesbaden 2018, ISBN 978-3-89026-382-3. Kap. 7.1.4 Geologischer Lehrpfad Wasserkuppe (Rhön), Lk. Fulda. Pferdskopf auf S. 347.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der besonderen Strukturen wurde der Gipfelbereich des Pferdskopfs als schutzwürdiger Geotop ausgewiesen. Wanderer können sich über die Gesteine der Gegend und deren Entstehung auf dem geologischen Lehrpfad informieren, der vom Pferdskopf zur nordöstlich benachbarten [[Wasserkuppe]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Auf dem Pferdskopf liegen Teile des [[Landschaftsschutzgebiet]]s &amp;#039;&amp;#039;Hessische Rhön&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;378477; 1967 ausgewiesen; 410,1096&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]] groß), des [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]]-Gebiets &amp;#039;&amp;#039;Hochrhön&amp;#039;&amp;#039; (FFH-Nr.&amp;amp;nbsp;5525-351; 48,09&amp;amp;nbsp;km²) und des [[Vogelschutzgebiet]]s &amp;#039;&amp;#039;Hessische Rhön&amp;#039;&amp;#039; (VSG-Nr.&amp;amp;nbsp;5425-401; 360,8013&amp;amp;nbsp;km²).{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergen in der Rhön]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Mott]]: &amp;#039;&amp;#039;Kreuz mit Geschichte – In zwei Tagen feiert das Holzkreuz auf dem Pferdskopf seinen 75.&amp;amp;nbsp;Geburtstag, Mahnmal für Gefallene war im Dritten Reich verpönt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fuldaer Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 4.&amp;amp;nbsp;Juli 1991, S.&amp;amp;nbsp;12.&lt;br /&gt;
* Michael Mott: &amp;#039;&amp;#039;Leben am Fuße von Pferdskopf und [[Eubeberg|Eube]] – Heimatbuch der Rhöngemeinde [[Rodholz]]: Gemeinde Poppenhausen (Wasserkuppe).&amp;#039;&amp;#039; [[Selbstverlag]], Fulda 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pferdskopf (Rhön)|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLUG&amp;quot;&amp;gt;[https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/geologie/geotope/Flyer_Geotop_des_Jahres_2014_final.pdf &amp;#039;&amp;#039;Hessischer Geotop des Jahres 2014&amp;amp;nbsp;– Der Lerchenküppel&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 21.&amp;amp;nbsp;September 2015, auf hlnug.de, (PDF; 1,23&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RhönLex&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.rhoen.info/lexikon/ueberlieferungen/Karfreitagsstein_6145302.html | wayback=20200810053606 | text=&amp;#039;&amp;#039;Karfreitagsstein&amp;#039;&amp;#039; im Rhönlexikon}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanisches Objekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Rhön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Poppenhausen (Wasserkuppe))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aussichtspunkt in Hessen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meloe</name></author>
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