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	<title>Pferdingsleben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T13:09:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pferdingsleben&amp;diff=136129&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gliwi: (GR)  File:Wappen Pferdingsleben.png → File:DEU Pferdingsleben COA.svg PNG → SVG</title>
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		<updated>2025-12-18T07:05:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Wappen_Pferdingsleben.png&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Wappen Pferdingsleben.png (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Wappen Pferdingsleben.png&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:DEU_Pferdingsleben_COA.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:DEU Pferdingsleben COA.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:DEU Pferdingsleben COA.svg&lt;/a&gt; PNG → SVG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Pferdingsleben COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/58/12/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/49/11/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Pferdingsleben_in_GTH.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Gotha&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Nesseaue&lt;br /&gt;
|Höhe              = 290&lt;br /&gt;
|PLZ               = 99869&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036258&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16067055&lt;br /&gt;
|Adresse           = Dr.-Külz-Str. 4&amp;lt;br /&amp;gt;99869 Friemar&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.vg-nesseaue.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=225064 www.vg-nesseaue.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Sandra Kamm&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pferdingsleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde in der [[Verwaltungsgemeinschaft Nesseaue]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Gotha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im flachen Tal der [[Nesse (Hörsel)|Nesse]] zwischen [[Friemar]] im Westen und [[Nottleben]] im Osten. Die [[Kreisstraße]] K 4 verbindet die Gemeinde mit der etwa 2&amp;amp;nbsp;km südlich verlaufenden [[Bundesstraße 7|B 7]] (Erfurt – Gotha). Der tiefste Punkt der Gemarkung liegt mit 281&amp;amp;nbsp;m Höhe u. NN in unmittelbarer Nähe von Friemar bei der Riethquelle, die nach wenigen Metern ihr Wasser in die Nesse leitet. Der höchste Punkt liegt mit 325&amp;amp;nbsp;m Höhe ü. NN im Osten von [[Tröchtelborn]]. Die Ortsmitte bei der Kirche hat eine Höhe von 290&amp;amp;nbsp;m ü. NN. Außer der Nesse verfügt die Ortslage nur noch über ein Rinnsal als fließendes Gewässer, das aus dem &amp;#039;&amp;#039;Gehrenfeld&amp;#039;&amp;#039; kommt, einer Flur im Nordosten der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie die anderen auf „leben“ endenden Orte der Region weist der Name Pferdingsleben auf eine Siedlung aus der Zeit um 300 n. Chr. hin. Zu Beginn des 9. Jahrhunderts wird Pferdingsleben in einem Verzeichnis der von Erzbischof [[Lullus (Lul)|Lullus]] († 786) von Mainz für das [[Kloster Hersfeld]] von Freien verliehenen Gütern erstmals urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;Pertikeslebo&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der Ort gehörte als Exklave zur oberen [[Grafschaft Gleichen]], welche unter Landeshoheit des Herzogtums [[Sachsen-Gotha-Altenburg]] stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pferdingsleben entwickelte sich als [[Haufendorf]], das durch eine Mauer mit drei Toren und einen umlaufenden Graben geschützt war. Die Landwirtschaft, insbesondere der [[Färberwaid|Waidanbau]], machten das Dorf wohlhabend. So konnte es sich auch eine repräsentative Kirche leisten. Es gibt im Ort noch schöne Hoftore und ursprüngliche Fachwerkgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pferdingsleben St. Wigbert 01.jpg|mini|links|Ev. [[St. Wigbert (Pferdingsleben)|Kirche St. Wigbert]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pferdingsleben-Waidmühle-1.JPG|mini|links|Waidmühle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-b 0130024 Pferdingsleben. Waidmühle, die letzte in Deutschland, aus, Der Leipziger vom 25..jpg|mini|links|Die Waidmühle im Jahre 1908]]&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994 – 418&lt;br /&gt;
* 1995 – 419&lt;br /&gt;
* 1996 – 434&lt;br /&gt;
* 1997 – 450&lt;br /&gt;
* 1998 – 454&lt;br /&gt;
* 1999 – 442&lt;br /&gt;
* 2000 – 432&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2001 – 424&lt;br /&gt;
* 2002 – 427&lt;br /&gt;
* 2003 – 424&lt;br /&gt;
* 2004 – 420&lt;br /&gt;
* 2005 – 416&lt;br /&gt;
* 2006 – 403&lt;br /&gt;
* 2007 – 405&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2008 – 405&lt;br /&gt;
* 2009 – 400&lt;br /&gt;
* 2010 – 412&lt;br /&gt;
* 2011 – 408&lt;br /&gt;
* 2012 – 406&lt;br /&gt;
* 2013 – 404&lt;br /&gt;
* 2014 – 401&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2015 – 387&lt;br /&gt;
* 2016 – 387&lt;br /&gt;
* 2017 – 396&lt;br /&gt;
* 2018 – 388&lt;br /&gt;
* 2019 – 398&lt;br /&gt;
* 2020 – 386&lt;br /&gt;
* 2021 – 371&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2022 – 380&lt;br /&gt;
* 2023 – 379&lt;br /&gt;
* 2024 – 366&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Im 1997 genehmigten Wappen der Gemeinde sind die Symbole für die letzte in Mitteleuropa an ihrem Standort erhaltene Waidmühle (Waidmühlstein), die Ersterwähnung im Güterverzeichnis des [[Abtei Hersfeld#Fürstentum Hersfeld|Klosters Hersfeld]] (Hersfelder Kreuz) sowie die Traube als Attribut des heiligen Wigbert zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche St. Wigbert ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Wigbert (Pferdingsleben)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waidmühle ===&lt;br /&gt;
In Pferdingsleben befindet sich eine der wenigen erhaltenen [[Waidmühle]]n (&amp;#039;&amp;#039;kleine Waidmühle&amp;#039;&amp;#039;) in Mitteleuropa. Sie ist Eigentum der Gemeinde. In historischer Zeit wurde sie von Zugtieren betrieben, die den senkrecht stehenden Mahlstein im Kreis über das in der Mühlpfanne liegende Mahlgut zogen. Sie ist eine von ehedem mindestens drei Waidmühlen des Ortes. Eine zweite (die &amp;#039;&amp;#039;große Waidmühle&amp;#039;&amp;#039;) wurde nach 1896 auf das Gelände der heutigen [[Erfurter Gartenbauausstellung|ega]] in Erfurt umgesetzt. Eine dritte Waidmühle stand &amp;#039;&amp;#039;an Tümpels Haus&amp;#039;&amp;#039;, ihr Verbleib ist ungeklärt. Die steinernen Säulen der Waidmühlen, in deren Gabel der Mühlstein-Tragebalken lagerte, diente oft nach Einstellung des Mühlbetriebs als Steg über Bäche, zur Befestigung von Toreinfahrten, Zaunpfähle, Mauerabschlusssteine u.&amp;amp;nbsp;ä. Ein Mühlstein findet sich als unterster Stein der Nordwestecke der Kirche in [[Eschenbergen]]. Alle Mühlen lagen am damaligen nördlichen Ortsrand am großen und kleinen Angergarten (heute das Gebiet der &amp;#039;&amp;#039;Angerstraße&amp;#039;&amp;#039;), also an öffentlichen Rasenflächen in der Nähe eines Wasserlaufs, dem &amp;#039;&amp;#039;Mollbach&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;small&amp;gt;Der Mollbach entspringt im NSG &amp;#039;&amp;#039;[[Alach]]er See&amp;#039;&amp;#039; und mündet (heute) am nordwestlichen Ortsrand von [[Nottleben]] in die Nesse.&amp;lt;/small&amp;gt; Der letzte Pferdingslebener Waidbauer, Ernst Reinhardt, lieferte seine Produktion von etwa 2 to Ballenwaid an den Waidhändler in Erfurt, Stadtrat Freund. Die Waidmühle verkam nach und nach. Sie wurde als touristisches Denkmal in den 1950er Jahren wiederentdeckt, rekonstruiert und als Kulturdenkmal gestaltet. 1974 erfolgte eine erneute Rekonstruktion, die letzte Sanierung und Neugestaltung der Anlage geschah anlässlich der 1. Internationalen Waidtagung im Frühjahr 1992.&amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel am Denkmal, Autor: Eberhard Brandt&amp;lt;/ref&amp;gt; (Siehe auch: [[Färberwaid#Waidanbau in Thüringen|Waidanbau in Thüringen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Koch (Sänger)|Ernst Koch]] (1819–1894), Kammersänger und Musikpädagoge,  geboren in Pferdingsleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ines und Frank Baumert: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch]] der Ortschaft Pferdingsleben in Thüringen von 1609 bis 1795.&amp;#039;&amp;#039; Pro Business, Berlin 2008, ISBN 978-3-86805-065-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-nesseaue.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=225064 Gemeinde Pferdingsleben bei der Verwaltungsgemeinschaft Nesseaue]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Gotha}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4291750-5}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferdingsleben| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haufendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gliwi</name></author>
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