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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pferdebremse</id>
	<title>Pferdebremse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T02:04:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pferdebremse&amp;diff=417470&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WAH: Änderungen von ~2025-17962-4 (Diskussion) auf die letzte Version von Leyo zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-07-12T16:28:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-17962-4&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-17962-4&quot;&gt;~2025-17962-4&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-17962-4&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-17962-4 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Leyo&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Leyo (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Leyo&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert das Insekt; das Behandlungshilfsmittel bei Pferden siehe [[Nasenbremse (Veterinärmedizin)]], den heraldischen Begriff siehe [[Rossbremse]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Pferdebremse&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Tabanus sudeticus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Philipp Christoph Zeller|Zeller]], 1842&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Tabanus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Bremsen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Tabanidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Fliegen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Brachycera&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Zweiflügler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Diptera&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Insekten&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Insecta&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Tabanus sudeticus01.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Pferdebremse (&amp;#039;&amp;#039;Tabanus sudeticus&amp;#039;&amp;#039;), Weibchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pferdebremse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tabanus sudeticus&amp;#039;&amp;#039;) ist die größte mitteleuropäische Art der [[Bremsen]] (Tabanidae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Tiere werden 19 bis 24,5 Millimeter lang und haben eine graubraune Körpergrundfarbe. Der [[Thorax (Gliederfüßer)|Thorax]] ist olivbraun bis grau gefärbt und trägt drei undeutliche, helle Längslinien. Die Segmente des [[Abdomen (Gliederfüßer)|Hinterleibs]] sind dunkelbraun und haben jeweils hinten einen schmalen hellbraunen Rand, der seitlich am Körper etwas breiter ist. Auf der Oberseite des zweiten bis fünften Segments befindet sich genau in der Mitte dieses Randes jeweils ein nach vorne gerichtetes hellbraunes Dreieck. Ihre [[Facettenauge]]n sind einfarbig dunkelbraun, was sie hauptsächlich von der ähnlichen, etwas kleineren [[Rinderbremse]] (&amp;#039;&amp;#039;Tabanus bovinus&amp;#039;&amp;#039;) unterscheidet, die grüne Augen hat. Die Facettenaugen der Männchen berühren sich auf dem Scheitel, während diese bei den Weibchen getrennt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bremse de 2009.JPG|Männchen – u. a. erkennbar an den Mundwerkzeugen&lt;br /&gt;
Datei:2021 07 18 Tabanus sudeticus 1a.jpg|Männchen&lt;br /&gt;
Datei:2021 07 18 Tabanus sudeticus 1b.jpg|Männchen auf einer Hand&lt;br /&gt;
Datei:2019-07-01 (109) Tabanus sudeticus (dark giant horsefly) at Bichlhäusl, Tiefgrabenrotte, Frankenfels, Austria (Version b).jpg|Pferdebremse über Wasser&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Tiere sind in der gesamten [[Paläarktis]] verbreitet. Sie kommen besonders in der Gegend um Pferde- und Rinderweiden herum im Zeitraum von Juni bis August vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Tiere fliegen mit einem tiefen und deutlich hörbaren Brummen. Wie bei fast allen Bremsen saugen nur die Weibchen Blut, dies vor allem von Pferden und Rindern. Die weißen, länglichen Eier werden in flachen ungeordneten Häufchen an Pflanzen abgelegt. Die daraus schlüpfenden weißlich-grünbraunen [[Larve]]n besitzen [[Kriechwulst|Kriechwülste]]. Sie leben in der Erde und fressen sowohl verrottendes Pflanzenmaterial als auch kleine Lebewesen, die durch Gift getötet werden. Injiziert wird dieses über die Mundwerkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pferdebremsen als Krankheitsüberträger ==&lt;br /&gt;
Pferdebremsen sind als mechanische Überträger ([[Vektor (Biologie)|Vektoren]]) des zu den [[Lentiviren]] gehörenden [[Virus der equinen infektiösen Anämie|EIA-Virus]] ermittelt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich-Loeffler-Institut - Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit: {{Webarchiv | url=http://www.fli.bund.de/253.html?&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=398&amp;amp;cHash=ee5678fb3c | wayback=20080928231045 | text=&amp;#039;&amp;#039;Equine infektiöse Anämie / Übertragung.&amp;#039;&amp;#039;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Saugrüssel ist groß genug, um diese Viren in für eine [[Infektion]] ausreichender Menge jeweils wie in einer [[Injektion (Medizin)|Injektion]]s[[kanüle]] innen und außen zu speichern. Wird eine Blutmahlzeit an einem EIA-Virus-infizierten Tier unterbrochen, können sie an ihren Mundwerkzeugen haftendes infektiöses Blut auf kurze Distanz innerhalb von etwa 30 Minuten auf ein benachbartes, noch nicht infiziertes Tier übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wird die Pferdebremse als gelegentlicher Überträger von [[Borrelien]] genannt, die die Krankheit [[Lyme-Borreliose]] auslösen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGN&amp;quot;&amp;gt;{{AWMF|https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/030-071.html|Neuroborreliose||[[Deutsche Gesellschaft für Neurologie|Deutschen Gesellschaft für Neurologie]]|2011}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pferdebremsenfalle.jpg|mini|hochkant=0.6|Bremsenfalle (wenig selektiv, daher beispielsweise in [[NRW]] nur eingeschränkt erlaubt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Bottrop&amp;quot; /&amp;gt;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abwehr können Pferdebremsen chemisch mit [[Insektizid]]en bekämpft oder mit [[Lockstofffalle|Lockstoffen]] angelockt und gefangen werden. Eine schwarze, durch Sonneneinstrahlung erwärmte Kunststoffkugel kann ohne chemische Lockstoffe Insekten anlocken. Beim Abflug können die Insekten angeblich nur nach oben steigen, wo sie durch ein trichterförmiges Netz in einen Fängerbehälter geleitet werden, aus welchem sie dann nicht mehr herauskommen können.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Junker: [https://www.haz.de/Umland/Laatzen/Nachrichten/Passanten-wundern-sich-ueber-seltsames-Gebilde-in-Grasdorfer-Leinemasch &amp;#039;&amp;#039;Was ist das für ein seltsames Gebilde in Leinemasch?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Allgemeine]].&amp;#039;&amp;#039; vom 23. September 2016, Auf: &amp;#039;&amp;#039;haz.de&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 5. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Solche Fallen sind nach verschiedenen Untersuchungen wenig selektiv und erfüllen regelmäßig Verbotstatbestände des § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG (Fang- und Tötungsverbot) und des § 4 Abs. 1 Nr. 1 BArtSchV (Verbot, wildlebenden Tieren der besonders geschützten Arten mit Fallen nachzustellen, sie anzulocken, zu fangen oder zu töten).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Bottrop&amp;quot; &amp;gt;[https://www.bottrop.de/klima-umwelt-natur/artenschutz-biodiversitaet/bremsenfalle.php : &amp;#039;&amp;#039;Bremsenfalle gefährdet Artenvielfalt&amp;#039;&amp;#039;] – Stadt [[Bottrop]] (Bremsenfalle): &amp;#039;&amp;#039;Klima, Umwelt/Natur&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Artenschutz und Biodiversitaet&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 11. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sind überdies umso weniger wirksam, je mehr Pferde zu schützen sind. Die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e. V. (VFD) hat klargestellt, dass solche Fallen zum Insektensterben beitragen und gibt eine Studie wieder, die ergeben hat, dass derartige Fallen lediglich 4 % Bremsen fingen, überwiegend also andere Insekten, darunter geschützte Arten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nina Jäckel, Manfred Kraemer, Bernhard Walter, Holger Meinig |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Bremsenfallen&amp;#039;&amp;#039; - ein überflüssiger (und wahrscheinlich illegaler) Beitrag zum Insektensterben |Sammelwerk=0028-0615 |Band=95 |Nummer=3 |Datum=2020-02-27 |ISSN=0028-0615 |DOI=10.17433/3.2020.50153787.129-135 |Seiten=129–135}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Fallen seien naturschutzrechtlich nicht vertretbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://vfdnet.de/index.php/die-vfd/organisation Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e. V.: &amp;#039;&amp;#039;Bremsenfallen – Segen oder Fluch?&amp;#039;&amp;#039;], Zwischenbericht des VFD Projekt „Insektensterben + Bremsenfallen“, 2. Juli 2020, abgerufen am 26. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher hat beispielsweise das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz [[Nordrhein-Westfalen]] am 11. September 2020 eine räumlich und zeitlich begrenzte Nutzung von Bremsenfallen erlassen, damit die Verbotstatbestände nicht erfüllt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Bottrop&amp;quot; /&amp;gt; Wirksamer Schutz der Pferde seien Decken mit Zebrastreifen oder eine entsprechende Bemalung der Tiere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Bottrop&amp;quot; /&amp;gt; Weiterhin sind schattige Unterstände wirksam, wohin die Bremsen nicht folgen, wenn Flatterbänder oder ähnliches aufgehängt würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heiko Bellmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Kosmos Insektenführer.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07682-2.&lt;br /&gt;
* Joachim &amp;amp; Hiroko Haupt: &amp;#039;&amp;#039;Fliegen und Mücken: Beobachtung, Lebensweise.&amp;#039;&amp;#039; Naturbuch-Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-89440-278-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Tabanus sudeticus|Pferdebremse (&amp;#039;&amp;#039;Tabanus sudeticus&amp;#039;&amp;#039;)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bremsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parasit bei Säugetieren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parasit bei Pferden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WAH</name></author>
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