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	<title>Pfeilstorch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T03:12:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfeilstorch&amp;diff=210510&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spezi91: Lesbarkeit Satz</title>
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		<updated>2025-11-19T08:27:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lesbarkeit Satz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rostocker Pfeilstorch.jpg|mini|Rostocker Pfeilstorch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfeilstorch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung für einen [[Störche|Storch]], der beim jährlichen Flug zwischen [[Afrika]] und [[Europa]] durch einen Jagdpfeil verletzt wurde und mit dem [[Pfeil (Geschoss)|Pfeil]] im Körper den Flug nach Europa überstand. Es sind 25 Beobachtungen von „Pfeilstörchen“ dokumentiert. Weltweit gibt es nur zwei Originalpräparate von solchen Tieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Päckert&amp;quot;&amp;gt;Martin Päckert: &amp;#039;&amp;#039;Ein Pfeilstorch auf dem Dachboden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Senckenberg: Natur – Forschung – Museum.&amp;#039;&amp;#039; Band 142, Nr. 9/10, 2012, S. 328–331.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensechte Präparate ==&lt;br /&gt;
Der erste bekannte Fund war ein [[Weißstorch]], der 1822 auf [[Schloss Bothmer]] bei [[Klütz]] erlegt wurde. Dem Storch war von unten nach oben ein afrikanischer Pfeil durch den Hals geschossen worden, wo er stecken blieb. Er wurde ausgestopft und kann in der [[Zoologische Sammlung Rostock|Zoologischen Sammlung Rostock]] besichtigt werden. Das Präparat wird häufig als &amp;#039;&amp;#039;Rostocker Pfeilstorch&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und galt lange als das einzige bekannte Exemplar, das als lebensechtes Standpräparat inklusive Originalpfeil erhalten geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Vorbereitung eines Umbaus auf dem Dachboden des [[Kirchliches Forschungsheim|Kirchlichen Forschungsheimes]] zu [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]] wurde 2006 jedoch in den dort lagernden Restbeständen einer Präparatesammlung von [[Otto Kleinschmidt]] ein in Vergessenheit geratener zweiter Pfeilstorch entdeckt. Präparat und Pfeil konnten anhand von Originalfotografien und erhalten gebliebenen Etiketten als der 2005 von [[Ragnar Kinzelbach]] in seinem „Buch vom Pfeilstorch“ erwähnte, vermisste &amp;#039;&amp;#039;Wittenberger Pfeilstorch&amp;#039;&amp;#039; identifiziert werden. Das Tier war am 21. April 1935 in [[Leetza]] ([[Sachsen-Anhalt]]) lebend mit einem Pfeil in seiner linken Schulter gefunden und nach Wittenberg in die Obhut von Kleinschmidt gegeben worden. Zunächst hatte man den Pfeil entfernt und den Weißstorch nach Ausheilung seiner Wunden – mit einem grünen Ring versehen – wieder freigelassen. Bereits am 22. Juni 1935 fand man den Vogel jedoch, wiederum in Leetza, tot unter einer Stromleitung. Daraufhin wurde er von Otto Kleinschmidt präpariert und anhand der im April angefertigten Fotografien mit dem Originalpfeil lebensecht aufgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Päckert&amp;quot; /&amp;gt; Verwahrort ist heute die Vogelsammlung der [[Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden|Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen]] in [[Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Diese Pfeilstörche waren – vor allem im 19. Jahrhundert – von wissenschaftlicher Bedeutung, weil durch sie am Beispiel der Störche der [[Vogelzug]] bis nach [[Äquatorialafrika]] belegt werden konnte. Zuvor war nicht genau bekannt, was mit den [[Vogelzug|Zugvögeln]] im Winter passiert. Neben der Theorie der Fernzüge wurden über die Jahrhunderte selbst von Gelehrten Gerüchte erörtert, dass Zugvögel zum Beispiel in Felsnischen, Erdspalten oder auf dem Grund von Flüssen und Seen überwintern oder sich sogar im Winter in Mäuse verwandeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Päckert&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Suolahti: Die deutschen Vogelnamen. Eine wortgeschichtliche Untersuchung. 1909. S. 121. [https://archive.org/details/diedeutschenvoge00suol/diedeutschenvoge00suol/page/120/mode/2up Digitalisat bei Archive.org].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Caspar Schwenckfeld: Theriotropheum Silesiae. 1603. S. 344b. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11219256?page=368 Digitalisat beim MDZ]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Marti: &amp;#039;&amp;#039;Aristoteles und die Zugvögel – was er schrieb und was nicht.&amp;#039;&amp;#039; Der Ornithologische Beobachter / Band 113 / Heft 4 / Dezember 2016, S. 309–320. [https://www.ala-schweiz.ch/index.php/ornithologischer-beobachter/artikel-suche?indexid=16329 Link zum Artikel].&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst von [[Carl von Linné]] ist überliefert, dass er vermutete, Schwalben würden im Herbst in Gewässern unter- und im Frühjahr wieder auftauchen.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Wesemüller: &amp;#039;&amp;#039;Der Glaube an Vogelwinterschlaf und seine ursprüngliche Grundlage.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal für Ornithologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 65, 1917, S. 221–227 ([https://www.biodiversitylibrary.org/page/11778949 biodiversitylibrary.org]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich konnten aber einige Pfeile zweifelsfrei bestimmten afrikanischen [[Ethnie]]n zugeordnet werden, was als Beweis taugte, dass Störche zum Überwintern tatsächlich nach Afrika ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Exemplaren anderer Vogelarten wurden Pfeile gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.biofachschaft.uni-rostock.de/fileadmin/MathNat_Bio_Fachschaft/Sproessling_Nr._3_SS03.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Pfeilstorch in der Zoologischen Sammlung der Universität Rostock.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150213064131}} Im Original publiziert in: Fachschaftsrat Biologie der Universität Rostock (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Sprössling.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3, Sommersemester 2003 (PDF; 5,04 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ragnar Kinzelbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch vom Pfeilstorch.&amp;#039;&amp;#039; Basilisken-Presse, 2005, ISBN 3-925347-78-X.&lt;br /&gt;
** Bearbeitete Fassung unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Buch vom Pfeilstorch.&amp;#039;&amp;#039; Basilisken-Presse, 2013, ISBN 978-3-941365-06-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.zoologie.uni-rostock.de/sammlung/ |text=Zoologische Sammlung der Universität Rostock: der Pfeilstorch von 1822. |wayback=20150321002409}}. Im Original publiziert auf &amp;#039;&amp;#039;zoologie.uni-rostock.de&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [https://www.spektrum.de/news/vogelzug-die-wahre-geschichte-vom-pfeilstorch/2019937 &amp;#039;&amp;#039;Die wahre Geschichte vom Pfeilstorch.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;spektrum.de&amp;#039;&amp;#039; vom 20. Mai 2022.&lt;br /&gt;
* [https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kalenderblatt/pfeilstorch-rostock-angeschossener-storch-belegt-vogelzug-100.html &amp;#039;&amp;#039;Angeschossener Storch belegt Vogelzug.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;br.de&amp;#039;&amp;#039; vom 21. Mai 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Storch als Thema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vogelzug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spezi91</name></author>
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