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	<title>Pfefferpotthast - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfefferpotthast&amp;diff=50120&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Titelkorrektur</title>
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		<updated>2026-04-28T22:28:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Titelkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfefferpotthast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Piäpperpottharst&amp;#039;&amp;#039; (von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Potthast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. „Pott-Hast“, Bezeichnung für einen „Topf-Braten“ bzw. für das Kochen kleingeschnittener Fleischstücke in einer Brühe,&amp;lt;ref&amp;gt;[[August Lübben]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Mittelniederdeutsches Handwörterbuch]]. Nach dem Tode des Verfassers vollendet von [[Christoph Walther (Philologe)|Christoph Walther]].&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1888; reprographischer Nachdruck Darmstadt 1980, S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt; insbesondere einer Pfefferwürzbrühe&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Krug-Richter: &amp;#039;&amp;#039;Alltag und Fest. Nahrungsgewohnheiten im Magdalenenhospital in Münster 1558–1635.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Trude Ehlert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Haushalt und Familie in Mittelalter und früher Neuzeit. Vorträge eines interdisziplinären Symposions vom 6.–9. Juni 1990 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Mit einem Register von Ralf Nelles.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Sigmaringen 1991, ISBN 3-7995-4156-X, S. 71–90, hier: S. 78 und 87.&amp;lt;/ref&amp;gt;), ist ein traditionelles [[Fleischgericht]] der [[Deutsche Küche|Deutschen Küche]] und gehört zur [[Westfälische Küche|Küche Westfalens]]. Es zählt zu den [[Ragout]]s bzw. [[Pfeffer (Gericht)|Pfeffern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubereitung ==&lt;br /&gt;
Für einen traditionellen Pfefferpotthast wird zuerst [[Rindfleisch]] in [[Schmalz]] kräftig angebraten und mit Zwiebeln in gleicher Menge sowie einigen [[Echter Lorbeer|Lorbeerblättern]] und [[Gewürznelkenbaum|Nelken]] weich geköchelt, bis das Fleisch und die Zwiebeln in ihre Fasern zerfallen. Zum Schluss wird mit reichlich Pfeffer, evtl. einigen [[Echter Kapernstrauch|Kapern]] und Zitronensaft abgeschmeckt.&lt;br /&gt;
Unabdingbar ist, den Pfefferpotthast zum Schluss mit [[Paniermehl]] statt mit Mehl zu binden.&lt;br /&gt;
Im Sommer werden zu diesem Gericht [[Salzkartoffel|Salzkartoffeln]] und [[Salat (Speise)|Salat]] gereicht, im Winter werden dazu [[Gewürzgurke|Gewürzgurken]] und [[Rote Bete]] serviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Brauchtum ==&lt;br /&gt;
Das Gericht wurde 1378 das erste Mal urkundlich in Dortmund in dem Bericht über die [[Agnes von der Vierbecke]] erwähnt. Der Name setzt sich aus Pfeffer, Pott und Hast zusammen. „Hast“ steht dabei für das Stück Rindfleisch, das wesentlicher Bestandteil des Pfefferpotthast ist, „Pott“ weist darauf hin, dass lediglich ein Topf benötigt wird, strittig ist lediglich die Bedeutung von „Pfeffer“ in diesem Zusammenhang. Pfeffer kann ein Hinweis auf das verwendete Gewürz sein, wahrscheinlicher ist jedoch, dass das Wort für eine stark gewürzte Brühe bzw. Speise steht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{dwds.de |Stichwort=Pfeffer |Abruf=2019-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Adelung-1793 |Lemma=Pfeffer, der |Eintragsnummer=1 |Band=3 |Seite=713 |SeiteBis=714 |zenoID=20000354813}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rinderpotthast wurde früher gern mit gebratenem Huhn, Kalbspotthast mit Kalbsbraten kombiniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Krug-Richter: &amp;#039;&amp;#039;Alltag und Fest. Nahrungsgewohnheiten im Magdalenenhospital in Münster 1558–1635.&amp;#039;&amp;#039; 1991, S. 78 mit Anm. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Städten wie etwa [[Dortmund]] gehört es zum Brauch, dieses Gericht im Herbst zu servieren. In der Stadt wird jährlich im Herbst das [[Pfefferpotthastfest]] auf dem [[Alter Markt (Dortmund)|Alten Markt]] gefeiert. In [[Westhofen (Schwerte)|Westhofen]], einem Stadtteil von [[Schwerte]], gehört das Pfefferpotthast charakteristisch zum winterlichen [[Sup Peiter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://pds.lib.harvard.edu/pds/view/5070929?n=90&amp;amp;s=4&amp;amp;imagesize=1200&amp;amp;res=2 Pfefferpotthast-Rezept des 19. Jh.] In: [[Henriette Davidis]]: &amp;#039;&amp;#039;Praktisches Kochbuch für die Deutschen in Amerika: zuverlässige und selbstgeprüfte Anweisungen zur Bereitung der verschiedenartigsten Speisen und Getränke, zum Backen, Einmachen u.&amp;amp;nbsp;s.&amp;amp;nbsp;w.&amp;#039;&amp;#039; G. Brumder’s Verlag, Milwaukee WI, ca. 1879, S. 82, digitalisiert von der Harvard University Library&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westfälische Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fleischgericht (Rind)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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