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	<title>Pfauenziege - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T04:19:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfauenziege&amp;diff=940712&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koyaanisqatsi01: Reference-Tag eingefügt</title>
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		<updated>2026-01-03T03:46:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reference-Tag eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pfauenziege 2.jpg|alternativtext=|mini|Junges Böckchen mit Ziege gleichen Alters]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfauenziege&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Grau-schwarze Gebirgsziege&amp;#039;&amp;#039;, ist eine an das Leben im Gebirge angepasste [[Hausziege]]nrasse. Diese Gebirgsziege wurde 1887 erstmals in der Region der [[Schweiz]]er Kantone [[Graubünden]] und [[Kanton Tessin|Tessin]] als &amp;#039;&amp;#039;Prättigauer Ziege&amp;#039;&amp;#039; von einem Herrn Anderegg beschrieben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fullsizeoutput b88.jpg|alternativtext=|mini|Pfauenziegenweibchen ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2015 NSG Tennenlohe 15.jpg|miniatur|Jungtiere im [[Tennenloher Forst]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die seltsame Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Pfauenziege&amp;#039;&amp;#039; ist auf einen Lesefehler zurückzuführen, da in alten Schriften „V“ und „U“ oft gleichermaßen „Pfavenziege“ geschrieben wurden. „Pfaven“ ist das [[rätoromanisch]]e Wort für „Flecken“. Trotz des Missverständnisses hat sich der Name &amp;#039;&amp;#039;Pfauenziege&amp;#039;&amp;#039; in den [[Herdbuch|Herdbüchern]] der Züchter durchgesetzt. Die kennzeichnenden „Pfaven“ sind die charakteristischen dunklen Streifen bzw. Flecken, die sich von der Basis der Hörner über die Augen bis zur Nase hin ziehen. In anderen Quellen wird für die Namensgebung der charakteristische weiße Fleck auf der stets schwarzen hinteren Flanke der Tiere verantwortlich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtssprachen im Kanton Graubünden sind [[Deutsche Sprache|Deutsch]], [[Italienische Sprache|Italienisch]] und [[Rätoromanisch]]. Entsprechend gibt es im ursprünglichen Verbreitungsgebietes weitere Bezeichnungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prättigauer Ziege&amp;#039;&amp;#039; (in einer Beschreibung aus dem Jahre 1887)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grau-Schwarze&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Grau-Schwarz-Weiße Gebirgsziege&amp;#039;&amp;#039; (deutsche Bezeichnung)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Colomba&amp;#039;&amp;#039; (Bezeichnung im [[Bergell]])&lt;br /&gt;
*  {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;Chèvre Paon&amp;#039;&amp;#039;}} (französisch, &amp;#039;&amp;#039;paon&amp;#039;&amp;#039; allg. ‚Pfau‘)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Halbetscha&amp;#039;&amp;#039; ([[rätoromanisch]]e Bezeichnung)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Razza Nas&amp;#039;&amp;#039; ([[Italienische Sprache|italienische]] Bezeichnung aus dem Tessin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleine Pfauenziegenherde.jpg|alternativtext=|mini|Kleine Pfauenziegenherde]]&lt;br /&gt;
Die Pfauenziege ist eine große, in beiden Geschlechtern gehörnte Rasse. Weibliche Exemplare haben eine [[Widerrist]]höhe von 70–80 Zentimetern, männliche von 75–85. Die vordere Körperhälfte bis über das Schulterblatt ist hell (weiß, manchmal leicht ins rötliche gehend) mit schwarzem [[Aalstrich]], der sich im Nacken verbreitern kann. Die hintere Körperhälfte ist überwiegend schwarz, die Flanken sind hell, ebenso die Schwanzoberseite. Der Aalstrich im dunklen Feld kann weiß oder dunkel sein. Kitze sind meist deutlich heller, der weiße Flankenfleck oft noch nicht geschlossen. Das Fellkleid der hinteren Körperhälfte dunkelt in den ersten zwei Lebensjahren nach. Die Scheckung der Pfauenziege wird dominant vererbt. Durch das halblange Haarkleid ist die Rasse robust und winterfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Pfauenziege hatte für den [[Alpen|alpinen]] Raum früher wohl eine viel größere Verbreitung und Bedeutung, als nach den geringen heutigen Beständen anzunehmen wäre. Da die Ziege bei den Rassebereinigungen 1938 nicht offiziell anerkannt wurde, ging der Bestand stark zurück. Später wurde die Rasse durch Hilfe der Organisation [[ProSpecieRara|Pro Specie Rara]] und Interessensgemeinschaften, die sich für die Zucht der Rasse einsetzten, schließlich anerkannt. Der Bestand konnte wieder auf knapp 1000 Tiere ausgebaut werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zoo.ch/de/naturschutz-tiere/tier-pflanzenlexikon/pfauenziege &amp;#039;&amp;#039;Pfauenziege&amp;#039;&amp;#039;] Zoo Zürich. Abgerufen am 2. Januar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das charakteristische Haarkleid, die Behornung und der Körperbau finden sich auch auf alten Fotos und Beschreibungen von Ziegenherden auf den [[Alm (Bergweide)|Almen]] der österreichischen Bundesländer [[Tirol (Bundesland)|Tirol]], [[Salzburg]] und [[Steiermark]] wieder. In Tirol sind sie auch unter dem Lokalnamen „[[Stubaier Alpen|Stubaier]] Gansen“ oder Stubaier Ziege bekannt. Ähnlich gefärbte Ziegen kommen auch im [[Piemont]] und im [[Hochsavoyen]] der französischen Alpen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Pfauenziege ist genetisch mit der [[Bündner Strahlenziege]] verwandt, außerdem mit der [[Nera Verzascaziege]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Ähnlichkeiten zur [[Passeirer Gebirgsziege]] sind diese beiden Rassen nicht näher miteinander verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Da ihre [[Ziegenmilch|Milchleistung]] gegenüber Hochleistungszüchtungen gering ist (470 bis 500 Liter für 210 Melktage pro Jahr), wird die Pfauenziege heute eher als Fleischziege gezüchtet (z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Niedersachsen]]). Im Gebirge wird sie jedoch häufig auch in der [[Landschaftspflege]], besonders zur Erhaltung der im Zuge der Almwirtschaft entstandenen [[Kulturlandschaft]]en, eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* M. Arbenz: &amp;#039;&amp;#039;Die Pfauenziege.&amp;#039;&amp;#039; In: U. Weiss (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Ziegen.&amp;#039;&amp;#039; Bisikon, 1996, S. 84–95.&lt;br /&gt;
* [[Franz Mandl (Archäologe)|Franz Mandl]]: &amp;#039;&amp;#039;Almen im Herzen Österreichs.&amp;#039;&amp;#039; ANISA, Haus im Ennstal 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfauenziege}}&lt;br /&gt;
* [https://antik.news/pfauenziege/ Die Pfauenziege], ziegenlexikon.de – Ausführliche Beschreibung zur Pfauenziege&lt;br /&gt;
* [https://www.prospecierara.ch/tiere/rassenportraets/ziegenportraets/pfauenziege.html Pfauenziege], prospecierara.ch&lt;br /&gt;
* [https://www.schweizerbauern.ch/wissen-facts/tiere/ziegen/schweizer-ziegenrassen/ Schweizer Ziegenrassen], landwirtschaft.ch&lt;br /&gt;
* {{TradLebensmittel|Fleisch/Schaf-Ziege/pfauenziege|Pfauenziege|194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziegenrasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Tierrasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arche des Geschmacks (Österreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koyaanisqatsi01</name></author>
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