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	<title>Pfarrkirche Zweinitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Zweinitz&amp;diff=2346810&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Johannes Grabmayer; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-14T19:49:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Johannes Grabmayer; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Zweinitz - Pfarrkirche.JPG|thumbnail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zweinitz - Pfarrkirche - Apsis.JPG|thumbnail|Apsis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zweinitz - Pfarrkirche - Sacra Conversazione.JPG|thumbnail|Sacra Conversazione]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Zweinitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist dem heiligen [[Ägidius (Heiliger)|Ägydius]] geweiht und liegt am Ostrand des Ortes [[Zweinitz]] in der Gemeinde [[Weitensfeld im Gurktal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde der Legende nach von der heiligen [[Hemma von Gurk]] gegründet, doch wird sie erst 1169 erstmals urkundlich erwähnt. 1354 wurde sie nach einem Brand wiederhergestellt, dazu wurde ein [[Ablass]] gewährt. Die Kirche wurde seit jeher an [[Diözese Gurk|Gurker]] [[Domherr]]en verliehen, die sie von [[Vikar]]en betreuen ließen. Erst 1781 wurde Zweinitz eine eigenständige [[Pfarrei|Pfarre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
Der mittelgroße hochromanische Landkirche aus dem 12.–13. Jahrhundert setzt sich aus einem einschiffigen [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] und einem eingezogenen quadratischen [[Chor (Architektur)|Chor]] mit Schopfwalm und [[Apsis|Rundapsis]] zusammen. Südlich am Chor ist eine gotische [[Sakristei]] mit Pultdach angebaut. Über dem östlichen Langhaus erhebt sich ein 1929 erneuerter [[Dachreiter]] mit gekuppeltem Schallfenster und geschweiftem Spitzgiebelhelm.&lt;br /&gt;
Das mehrfach abgetreppte Westportal ist ein romanisches Stufenportal, das in der [[Kämpfer (Architektur)|Kämpferzone]] durch ein Flechtband und einen weiblichen und einen männlichen Konsolkopf geschmückt ist. Die beiden Köpfe stellen entweder Adam und Eva oder ein Stifterehepaar dar. Das [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] bildet ein um 1420/30 entstandenes spätgotisches Fresko, welches das von zwei Engeln gehaltene [[Schweißtuch der Veronika]] sowie zwei geistliche Stifter zeigt. Das ursprüngliche Tympanonrelief war das [[Agnus Dei|Lamm Gottes]], das heute rechts neben dem Portal eingemauert ist.&lt;br /&gt;
An der Nordseite führt ein rundbogiges Portal mit mittelalterlichen Eisenbeschlägen an der Tür in den Chor. &lt;br /&gt;
Neben dem barock übermalten [[Christophorus]]fresko an der Südseite des Langhauses finden sich noch weitere Spuren von Wandmalerei an der Außenseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Langhaus erstreckt sich eine Flachdecke mit geschwungenem Stuckrahmen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Langhaus hat auf beiden je drei hochgelegene romanische Trichterfenster und an der Südseite auch noch ein großes Fenster mit dem Wappen von Hofmann von Wald in der [[Laibung]]. &lt;br /&gt;
Ein hoher, enger rundbogiger Triumphbogen verbindet das Langhaus mit dem Chor.&lt;br /&gt;
Das ursprünglich flach gedeckte quadratische Chorjoch wurde im 15. Jahrhundert mit einem spätgotischen Netzrippengewölbe versehen. Die Kämpfer am Apsisbogen sind mit Flechtband geschmückt. Das gotische [[Glasmalerei|Glasgemälde]] im Apsisfenster, die thronende Madonna darstellend, wurde um 1420 gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandmalereien ==&lt;br /&gt;
Das Innere der Kirche wurde seit dem späten 14. Jahrhundert in mehreren Etappen mit Fresken ausgestattet. Den angebrachten Wappen nach geht ein Teil auf Stiftungen der Familie Hofmann von Prägrad zurück, die Lehensleute des Gurker Domkapitels waren. Die Fresken wurden 1930 beziehungsweise 1940–1942 freigelegt.&lt;br /&gt;
In der Apsis ist die [[Maiestas Domini]] mit Engeln und [[Evangelistensymbole]]n sowie zwölf Aposteln dargestellt. Laut Inschrift wurde sie um 1390 von einem Meister „hainricus“ gemalt und zeigt Einfluss durch die [[Friaul|friulanische]] [[Trecento]]malerei.&lt;br /&gt;
Die Darstellung des heiligen [[Leonhard von Limoges|Leonhard]] mit Stifter an der Nordwand des Chorquadrates entstand um 1430.&lt;br /&gt;
An der südlichen Triumphbogenwand zeigt das spitzbogig gerahmte Fresko eine um 1410 entstandene [[Pietà]], die wohl von einem Apostel und einem heiligen Abt mit Stiftern flankiert wird. &lt;br /&gt;
Daran schließt am östlichen Teil der Langhaussüdwand ein weiteres spitzbogiges Fresko an, das durch ein Fenster durchbrochen wird. Dargestellt sind die Heiligen [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] und [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] sowie ein Engel.&lt;br /&gt;
In der Mitte der Langhaussüdwand zeigt das Fresko im [[Weicher Stil|„Weichen Stil“]] die thronende Gottesmutter mit Kind, umgeben von vier Heiligen, bei denen es sich wohl um Ägidius, Hemma, [[Kunigunde von Luxemburg|Kunigunde]] und [[Georg (Heiliger)|Georg]] handelt, und zu ihren Füßen eine Stiftergruppe. Das mit 1421 bezeichnete Bild ist eine außerhalb Italiens bemerkenswerte frühe [[Sacra Conversazione]], eine Versammlung von Heiligen um eine zentrale Figur, meist Maria.&lt;br /&gt;
An der Langhausnordwand ist der um 1430 gemalte [[Heilige Drei Könige|Dreikönigszug]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Im Chor steht der Hochaltar mit [[Tabernakel]]aufbau und einem bemalten barocken [[Antependium|Lederantependium]]. Der linke Seitenaltar mit [[Ädikula]] über kleinem Sockel und einem gesprengten Segmentgiebel mit kleiner Ädikula als Aufsatz ist mit 1669 bezeichnet. Das Mittelbild zeigt einen eine [[Monstranz]] haltenden Engel, das Aufsatzbild die büßende [[Maria Magdalena]] und die [[Predella]] eine Darstellung von Gurk.&lt;br /&gt;
Weiters erwähnenswert sind ein an der Langhausnordwand hängendes spätgotisches Kruzifix aus dem ersten Viertel des 16. Jahrhunderts, ein spätgotischer Taufstein, Wappengrabplatten sowie ein bei dem Westportal eingemauertes Steinrelief eines einen Hasen jagenden Greifs oder Drachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeinitz - Pfarrkirche - Blick zur Orgelempore.JPG|mini|Blick auf die Orgel]]&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] wurde 1890 von dem Orgelbauer Christian Gruber (Klagenfurt) erbaut. Das Instrument hat 9 Register auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Die Spiel- und Registertrakturen sind mechanisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Nähere Informationen zur {{Webarchiv|url=http://www.orgelland.at/orgelarchiv/orgel/zweinitz_gruber_chr._ii-9 |wayback=20160304074207 |text=Orgel |archiv-bot=2019-05-07 05:10:48 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| 1. || Principal || 8′&lt;br /&gt;
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| 2. || Viola di Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Octav || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedhofskapelle ==&lt;br /&gt;
Östlich neben der Kirche steht eine dem [[Erzengel Michael]] geweihte Friedhofskapelle. Der 1408 erstmals urkundlich erwähnte kleine gotische Bau war ursprünglich ein [[Karner]] mit überdachtem Grufteingang im Südosten. Die mit Strebepfeilern gestützte Kapelle mit polygonalem Schluss birgt im östlichen Untergeschoß ein Beinhaus. Der Bau besitzt im Westen ein Giebeltürmchen mit einer 1610 von Georg Fiering gegossenen Glocke. Betreten wird die Kapelle durch ein Portal mit Vordach auf hölzernen Säulen. 1995 wurde eine spätgotische Marienstatue in einen Altar aus dem 18. Jahrhundert gestellt. An den Wänden hängen die Bilder der heiligen [[Veit (Heiliger)|Vitus]] und [[Pankratius|Pankraz]], ein Schutzengelbild sowie einige [[Votivgabe|Votivbilder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1104 f.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Deuer, [[Johannes Grabmayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Transromanica. Auf den Spuren der Romanik in Kärnten, Kulturwanderungen Bd. 1&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt 2008, ISBN 978-3-7084-0302-1, S. 159 f.&lt;br /&gt;
* Gottfried Biedermann und Karin Leitner: &amp;#039;&amp;#039;Gotik in Kärnten - Mit Fotos von Wim van der Kallen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Carinthia, Klagenfurt 2001, ISBN 3-85378-521-2, S. 26 f., 167 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Pfarrkirche Zweinitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/52/01.16|EW=14/13/51.21/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Weitensfeld im Gurktal|Zweinitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ägidienkirche|Zweinitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk|Zweinitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Zweinitz, Aegidienkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Gurk|Zweinitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Wandmalerei|Zweinitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
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