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	<title>Pfarrkirche Wieselburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Wieselburg&amp;diff=1472028&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2026-01-23T12:11:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wieselburg - Kirche (1).JPG|mini|hochkant=1.3|Nordansicht der (alten) Kirche]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Wieselburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in der [[niederösterreich]]ischen Stadt [[Wieselburg]]. Sie ist dem [[Ulrich von Augsburg|Heiligen Ulrich]] geweiht und dem [[Liste der Pfarren im Dekanat Ybbs|Dekanat Ybbs]] unterstellt. Teile davon stellen den ältesten aufrechten Kirchenbau aus der [[Babenberger]]zeit dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PW&amp;quot;&amp;gt;Pfarre Wieselburg: {{Webarchiv|url=http://www.pfarre-wieselburg.at/die-gebaeude/die-pfarrkirche/ |wayback=20120113042955 |text=&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche zum Heiligen Ulrich Wieselburg an der Erlauf.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-12-27 15:56:02 InternetArchiveBot }} abgerufen am 15. Sep. 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kirche von Wieselburg gehörte zunächst zum [[Pfarrkirche Steinakirchen am Forst|Pfarrbereich von Steinakirchen]]. Die beiden Kirchen waren zuerst im Hoheitsbereich des Bischofs von [[Regensburg]]. 1107 schenkte Bischof [[Hartwig I. von Spanheim]] die Filiale Wieselburg samt der Pfarrei Steinakirchen dem [[Kloster Mondsee]]. 1235 scheint Wieselburg dann erstmals als eigene Pfarre auf und 1291 wird der erste Pfarrer namentlich genannt. 1706 trat das Kloster Mondsee die Pfarre Wieselburg an den [[Bistum Passau|Passauer Bischof]] ab. Mit der Gründung der [[Diözese St. Pölten]] im Jahre 1785 wurde Wieselburg landesfürstliche Pfarre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaiser Otto&amp;amp;nbsp;II.]] ermächtigte 976 den [[Wolfgang von Regensburg|Regensburger Bischof Wolfgang]] am Zusammenfluss der Großen und Kleinen [[Erlauf (Fluss)|Erlauf]] eine [[Fliehburg|Castellum (Fliehburg)]] zu errichten. Innerhalb dieser Fliehburg entstand ein Kirchenbau in Form eines [[Ottonische Renaissance|ottonischen]] [[Zentralbau]]es mit quadratischem Grundriss und aufgesetztem Oktogon (Wieselburger Oktogon), der zwischen 993 ([[Heiligsprechung]] des Heiligen Ulrich) und 994 (Tod des Heiligen Wolfgang) geweiht wurde. In der Zeit um 1500/1555 wurde der bestehende Zentralbau zu einem [[Chor (Architektur)|Chor]] umgebaut und westseitig ein [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] sowie der Turm angebaut. Wegen eines Blitzschlags kam es im Jahr 1952 zu einem Großbrand. Bei der anschließenden Generalsanierung entdeckte man, dass der älteste Teil der Kirche, der bisher als romanischer [[Karner]] gedeutet worden war, ein eigenständiger ottonischer Bau aus der Vorromanik ist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ostarrîchi - Österreich 996-1996. Menschen, Mythen, Meilensteine.&amp;#039;&amp;#039; Katalog der Österreichischen Länderausstellung in Neuhofen an der Ybbs und St. Pölten. Herausgegeben von [[Ernst Bruckmüller]] und [[Peter Urbanitsch]]. Katalog des Niederösterreichischen Landesmuseums. N.F. 388. – Horn: Berger 1996 ({{Webarchiv|url=http://wwwg.uni-klu.ac.at/kultdoku/kataloge/20/html/1664.htm |wayback=20220926004626 |text=Auszug in Form einer PDF-Datei |archiv-bot=2024-04-15 16:47:35 InternetArchiveBot }}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusätzlich zur Generalsanierung wurde in den Jahren 1953 bis 1958 an der südseitigen Längswand des alten Langhauses ein Zubau beziehungsweise eine neue Kirche angebaut und am 18./19. Oktober 1958 geweiht. Ab 1991 erfolgte eine umfangreiche Kirchenrenovierung, die zum 1000-jährigen Todestag des hl. Wolfgang am 31. Oktober 1994 (Kirchenweihe 993/994) abgeschlossen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KFG&amp;quot;&amp;gt;Kirchenführer: {{Webarchiv|url=http://www.kirchen-fuehrer.info/stadtpfarrkirche-wieselburg/geschichte.html |wayback=20150610232653 |text=&amp;#039;&amp;#039;Stadtpfarrkirche zum hl. Ulrich - Wieselburg: Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-12-27 15:56:02 InternetArchiveBot }} abgerufen am 15. Sep. 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man 1877 westlich der Kirche einen neuen Friedhof eingeweiht hatte, der 1961 sowie 2001 erweitert wurde, erfolgte 1902 die endgültige Auflassung des alten Friedhofes rund um die Pfarrkirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KFR&amp;quot;&amp;gt;Kirchenführer: {{Webarchiv|url=http://www.kirchen-fuehrer.info/stadtpfarrkirche-wieselburg/rund-um-die-kirche.html |wayback=20150610232649 |text=&amp;#039;&amp;#039;Stadtpfarrkirche zum hl. Ulrich - Wieselburg: Rund um die Kirche.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-12-27 15:56:02 InternetArchiveBot }} abgerufen am 15. Sep. 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der ottonische Zentralbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wieselburg - Kirche, Oktogonkuppel.JPG|mini|hochkant|Die Oktogonkuppel des ottonischen Zentralbaues; im unteren Bildbereich der Übergang zum gotischen Langhaus]]&lt;br /&gt;
Der Ende des 10. Jahrhunderts errichtete Sakralbau hat einen quadratischen Grundriss mit 8,7&amp;amp;nbsp;m Seitenlänge und vorgelagerte Kreuzarme, die sich bogenförmig zum Kircheninneren öffnen. Die 13,5&amp;amp;nbsp;m hohe Zentralkuppel wird durch ein Oktogon getragen. Der Bau war zur Gänze mit Wandmalereien aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts ausgestaltet. Diese [[Fresko|Fresken]] wurden 1952/57 freigelegt und gehören zu den ältesten Monumentalmalereien des Mittelalters in Österreich. Das Konzept des Bildprogramms entspricht den byzantinischen Kirchenmalereien. Die kosmisch-universale Herrschaft Christi wird durch die Gestalt des Weltenherrschers personifiziert und beherrscht den Raum. In streng hierarchischer Ordnung sind die Chöre der Engel, die Schreiber und Verkünder des Evangeliums und seine Vorboten dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind von der einstmals achtseitigen Zentralkirche nur noch fünf Seiten erhalten, die restlichen drei wurden im Zuge des Baues des gotischen Langhauses abgetragen. In den 1950er Jahren wurden die Grundmauern ergraben und sind im neuen Bodenbelag farbig markiert, jedoch teilweise durch die Pulte der Kirchenbänke verstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktogon werden Rekonstruktionen der gesamten Wehrkirchenanlage sowie des Freskenschmucks des Oktogons ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die gotische Kirche ==&lt;br /&gt;
Um 1500/1555 wurde die Westseite des Zentralbaues geöffnet und ein spätgotisches, [[Kirchenschiff#Bauformen|zweischiffiges]] Langhaus angebaut, wobei der ursprüngliche [[Zentralbau]] als [[Chor (Architektur)|Presbyterium]] adaptiert wurde. Dabei wurden drei Seiten des Oktogons abgetragen. Das [[Joch (Architektur)|vierjochige]] Langhaus mit [[Kreuzrippengewölbe]] auf schlanken Achteckpfeilern beziehungsweise Wandvorlagen hat von Ost nach West eine Länge von 20,5 m sowie eine Breite und Höhe von 10,5 m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Langhauserrichtung wurde westseitig des Langhauses auch ein vorgestellter Kirchturm angebaut. Der untere Teil stammt aus dieser Zeit und der obere Teil in seiner heutigen Form mit dem Rautenspitzdach wurde 1873 errichtet. Insgesamt hat der Turm eine Höhe von 47,5 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KFG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die neue Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wieselburg - Kirche, neu.JPG|mini|Ostansicht des Zubaues beziehungsweise der neuen Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche-wbg.jpg|mini|Innenansicht des Zubaues beziehungsweise der neuen Kirche]]&lt;br /&gt;
Nach dem Großbrand 1952 errichtete man nach Plänen des St. Pöltner Architekten Franz Barnath von 1953 bis 1958 einen Zubau beziehungsweise die neue Kirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KFG&amp;quot; /&amp;gt; Dabei wurde das Langhaus der gotischen Kirche an ihrer Südwand durch vier Bögen geöffnet und ein 28 m langer und 15 m breiter Saal mit einer Nord-Süd-Achse angebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PW&amp;quot; /&amp;gt; Die Decke ist durch vier jochbogenartige Träger aus Stahlbeton gegliedert. Das abgesetzte rechteckige Presbyterium hat eine flachbogige [[Apsis]] und ist durch einen halbrunden Triumphbogen zum Saal hin offen. Östlich des Neubaues wurden die Sakristei sowie pfarrliche Räume und darüber die Orgelempore angefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] ist ein Werk des [[Krems an der Donau|Kremser]] [[Orgelbauer]]s [[Gregor Hradetzky]] und wurde 1959 errichtet. Sie verfügt über 16 [[Register (Orgel)|Register]] auf zwei [[Klaviatur|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] und ist das erste mit mechanischer [[Traktur]] ausgestattete Instrument aus der Werkstätte Hradetzkys.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.hradetzky-orgel.at/index.php/werkliste/werkliste-gregor-d-juengere.html | titel=Werkliste von Gregor Hradetzky auf der Webpräsenz von Orgelbau Hradetzky | zugriff=2011-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bundesdenkmalamt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich, südlich der Donau.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-365-8, S. 2684f.&lt;br /&gt;
* Kirchenführer: &amp;#039;&amp;#039;Stadtpfarrkirche zum hl. Ulrich – Wieselburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Christliche Kunststätten Österreichs.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 547). Verlag St. Peter, Salzburg 2013 ([http://www.kirchen-fuehrer.info/stadtpfarrkirche-wieselburg/willkommen.html Online-Version]).&lt;br /&gt;
* Hertha Ladenbauer-Orel: &amp;#039;&amp;#039;Wieselburg an der Erlauf, das östlichste Imperium des hl. Wolfgang.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines.&amp;#039;&amp;#039; Band 117a, Linz 1972, S. 26–62 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/JOM_117a_0026-0062.pdf |KBytes=7000}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://pfarre.kirche.at/wieselburg/content/pfarrkirche Pfarrkirche zum Heiligen Ulrich, Wieselburg an der Erlauf]&lt;br /&gt;
* [http://wwwg.uni-klu.ac.at/kultdoku/kataloge/45/html/3191.htm Alpen-Adria-Universität: &amp;#039;&amp;#039;Kirche von Wieselburg (Niederösterreich)&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48/7/39.364098/N|EW=15/8/12.904186/E|type=landmark|region=AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4801314-6|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wieselburg, Oktogon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wieselburg|Pfarrkirche Wieselburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ulrichskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Diözese St. Pölten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Vorromanik in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrkirche in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oktogon (Sakralbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1500er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallenkirche in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Ybbs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Mostviertel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralbau in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Wieselburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Wieselburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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