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	<title>Pfarrkirche Weitensfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T12:06:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Weitensfeld&amp;diff=2568971&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dodowp: Korrektur</title>
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		<updated>2025-10-09T19:55:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Weitensfeld Pfarrkirche.jpg|miniatur|Südostansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weitensfeld - Pfarrkirche - Innenansicht.JPG|miniatur|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weitensfeld - Pfarrkirche - Fresko - Maria Verkündigung.jpg|miniatur|Fresko: Maria Verkündigung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weitensfeld - Pfarrkirche - Fresko5.jpg|miniatur|Fresko: Maria Heimsuchung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Weitensfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist dem [[Johannes (Evangelist)|Evangelisten Johannes]] geweiht. Die Kirche am Westrand von [[Weitensfeld im Gurktal|Weitensfeld]] ist von einer ehemals wehrhaften Friedhofsmauer umgeben. Der östliche Wehrturm vom Anfang des 16. Jahrhunderts mit [[Schießscharte]]n und Spuren einer [[Zugbrücke]] dient heute als Torbau zum Friedhof. Die erstmals 1285 erwähnte Kirche war bis 1752 eine Filiale von Altenmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Kirche besteht aus einem wohl nach dem Brand von 1562 erneuerten Langhaus und einem [[Gotik|gotischen]] Chor aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Den Chor mit vier zweibahnigen [[Maßwerk]]sfenstern stützen dreistufige [[Strebepfeiler]]. An der Südseite ist eine gotische Kapelle und westlich davon die [[Sakristei]] angebaut. Der gotische Turm an der Chornordseite besitzt im Westen und Süden Schallfenster mit Maßwerk. Der [[Barock|barocke]] [[Zwiebelhelm]] wurde 1973 erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Joch (Architektur)|vierjochigen]] Langhaus ruht ein [[Tonnengewölbe]] mit [[Stichkappe]]n und Stuckrippen auf Wandpfeilern und vorgelegten Halbsäulen. Auf der dreiachsigen Westempore über rundbogigen Pfeilerarkaden und einem Stuckrippenkreuzgewölbe steht eine 1993 errichtete Orgel von [[Ottitsch (Orgelbauer)|Bernhard Ottitsch]]. Ein abgefaster, spitzbogiger Triumphbogen verbindet das Langhaus mit dem zweijochigen Chor mit [[Fünfachtelschluss]]. Das [[Gewölbe#Kreuzrippengewölbe|Kreuzrippengewölbe]] im Chor mit [[Abhängling]]en hat an den [[Schlussstein]]en Reliefköpfe. Im Chor haben sich eine [[Sakramentshaus|Sakramentsnische]] und eine [[Lavabo (Ritus)|Lavabonische]] erhalten. Die Kapelle im Turmerdgeschoß besitzt ein Kreuzrippengewölbe aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, auf dessen reliefiertem Schlussstein das [[Lamm Gottes]] dargestellt ist. Die [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]] geweihte, südliche Kapelle mit Fünfachtelschluss und Kreuzrippengewölbe aus der Mitte des 14. Jahrhunderts ist mit einem großen Spitzbogen zum Chor hin geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandmalereien ==&lt;br /&gt;
Die nach 1406 im [[Weicher Stil|weichen Stil]] gemalten Fresken in der Südkapelle wurden 1966/1967 freigelegt. An der Westwand sind Reste einer Anbetung der [[Heilige Drei Könige|Heiligen Drei Könige]] zu sehen. An der Nordwand sind die [[Verkündigung des Herrn|Verkündigung]], die [[Mariä Heimsuchung|Heimsuchung]] und darunter die Heiligen [[Barbara von Nikomedien|Barbara]], [[Katharina von Alexandrien|Katharina]], [[Agnes von Rom|Agnes]], [[Dorothea (Heilige)|Dorothea]] und [[Margareta von Antiochia|Margaretha]] dargestellt. Der [[Dormitio (Kunst)|Marientod]] an der Ostwand und der Nordostschräge wurde Ende des 16. Jahrhunderts großteils übermalt. Darüber befindet sich die Darstellung einer [[Krönung Mariens|Marienkrönung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Laibung|Fensterlaibungen]] der Südost- und der Südwand vom Chorschluss sind Darstellungen von Heiligenfiguren. Die Fresken an der Chorsüdwand sind stark fragmentiert. Darunter befindet sich eine Stifterfigur und eine Gedenkinschrift von 1406 für [[Wilhelm (Österreich)|Herzog Wilhelm]]. Die Malereien im Chorgewölbe geben die vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] wieder. Die zarten Rankenmalereien stammen aus dem 17. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Der Hochaltar aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts birgt in der Mittelnische eine Madonna mit Kind, flankiert vom Evangelisten Johannes und von [[Johann Nepomuk]]. Neben dem Altar stehen auf hohen Konsolpodesten die Statuen der Heiligen [[Josef von Nazaret|Josef]] und [[Antonius von Padua]]. Das Aufsatzbild zeigt die [[Dreifaltigkeit|Heilige Dreifaltigkeit]]. Den Abschluss bildet das [[Auge der Vorsehung|Auge Gottes]] im Strahlenkranz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der linke Seitenaltar von 1654 besteht aus einer [[Ädikula]] auf einem Sockel und einem [[Sprenggiebel]] mit [[Knorpelwerk]]skartusche als Aufsatz, bekrönt von einer [[Monstranz]] und Vasen. Die Säulenschäfte sind mit Weinranken, die seitlichen Ohren, der Sockel sowie der Bildrahmen der Mittelzone mit Knorpelwerk verziert. Der Altar zeigt im Mittelbild den Evangelisten Johannes, im Oberbild Maria, am Sockel ein Stifterbild und am [[Antependium]] nochmals den Kirchenheiligen Johannes. Der rechte Seitenaltar gleicht im Aufbau und Dekor dem linken und stellt im Mittelbild den heiligen [[Ulrich von Augsburg|Ulrich]], im Aufsatz ein Wappen mit drei Eicheln, am Sockel einen vor dem Altar knienden Stifter und am Antependium den heiligen [[Oswald (Northumbria)|Oswald]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] entstand 1761. An den Wulsten des Kanzelkorbes sitzen die Schnitzfiguren der vier Evangelisten. Die Bilder zwischen den Figuren stellen die [[Manna (Bibel)|Mannalese]], die [[Eherne Schlange]] und die [[Bundeslade]] dar. Die Kanzelrückwand bildet die Darstellung von [[Mose]]s am [[Sinai (Berg)|Berg Sinai]]. Am Schalldeckel sitzt eine Frauengestalt, die mit ihren Attributen die drei [[Theologische Tugenden|theologischen Tugenden]] versinnbildlicht, den Glauben mit einem Kreuz und den [[Zehn Gebote|Gesetzestafeln]], die Hoffnung mit einem Anker und die Liebe mit einem flammenden Herzen. Die Statuen im Langhaus aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und aus dem 19. Jahrhundert stellen den [[Matthäus (Evangelist)|Evangelisten Matthäus]] und den heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] dar. Das um 1500 geschnitzte [[Kruzifix]] ist in Verwahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karner ==&lt;br /&gt;
Der 1451 geweihte [[Karner]] südlich der Kirche ist ein achtseitiger, gotischer Bau mit mächtigen Strebepfeilern und polygonalem Chor im Osten. An der Westseite ist eine unproportionierte Vorhalle angebaut. Er dient heute als Aufbahrungshalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1061 f.&lt;br /&gt;
* Gottfried Biedermann und Karin Leitner: &amp;#039;&amp;#039;Gotik in Kärnten – Mit Fotos von Wim van der Kallen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Carinthia, Klagenfurt 2001, ISBN 3-85378-521-2, S. 26 f., 166 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Pfarrkirche hl. Johannes Evangelist, Weitensfeld im Gurktal|Pfarrkirche Weitensfeld}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hemmapilgerweg.com/orte/weitensfeld/pk_weitensfeld.pdf Kirche auf Hemmapilgerweg.com] (PDF; 384&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/50/54.82|EW=14/11/29.57/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weitensfeld, Pfarrkirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Weitensfeld im Gurktal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johannes-der-Evangelist-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Gurk|Weitensfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Wandmalerei|Weitensfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
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