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	<title>Pfarrkirche Weinhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Weinhaus&amp;diff=2028977&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andi K. Fellner: /* Lage */ https://pfarre-waehring.at/kontakt/weinhaus/</title>
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		<updated>2025-09-24T19:27:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage: &lt;/span&gt; https://pfarre-waehring.at/kontakt/weinhaus/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Kirche&lt;br /&gt;
|Name          = Votivkirche zu Ehren&amp;lt;br /&amp;gt;des hl. Joseph&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bild          = [[Datei:Weinhaus Parish Church3-3.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad   = 48/13/49.95/N&lt;br /&gt;
|Längengrad    = 16/19/54.61/E&lt;br /&gt;
|Region        = AT-9&lt;br /&gt;
|Konfession    = römisch-katholisch&lt;br /&gt;
|Patron        = Hl. Familie&lt;br /&gt;
|Weihejahr     = 1889&lt;br /&gt;
|Weihemonat    = &lt;br /&gt;
|Weihetag      = &lt;br /&gt;
|Rang          = Pfarrkirche&lt;br /&gt;
|Orden         = [[Lazaristen]]&lt;br /&gt;
|Priester      = &lt;br /&gt;
|Bezeichnung   = &lt;br /&gt;
|Kardinal      = &lt;br /&gt;
|Diakon        = &lt;br /&gt;
|Pfarrgemeinde = Pfarre Wien Währing&lt;br /&gt;
|Anschrift     = 1180 Wien, Gentzgasse 142&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Josef-Weinhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine dem heiligen [[Josef von Nazaret|Josef]] geweihte [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] [[Pfarrkirche]] im Bezirksteil [[Weinhaus (Wien)|Weinhaus]] des 18. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirks]] [[Währing]], Gentzgasse&amp;amp;nbsp;142. Sie entstand in den 1880er Jahren, schloss sich im Januar 2022 mit der Gemeinde der Familienkirche im Carolusheim zur &amp;#039;&amp;#039;Pfarre Wien Währing&amp;#039;&amp;#039; zusammen und gehört zur [[Erzdiözese Wien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Diözese&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Kirchengebäude]] steht unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Kirchengebäude ist dem vorhandenen Grundstück angepasst worden, weswegen der [[Chor (Architektur)|Chor]] nicht [[Ostung|geostet]], sondern leicht nach Nordwesten gedreht ist. Es erstreckt sich zwischen Gentzgasse und Edmund-Weiss-Gasse. Das Hauptportal ist über eine Wagenzufahrt von Südwesten erreichbar. In die Kirche führt jedoch eine mehrstufige Treppe. Rechts der Kirche wurde ein barrierefreier Zugang zu einem Seiteneingang in die Kirche errichtet.&lt;br /&gt;
Beidseitig neben der Kirche stehen das [[Pfarrhaus]] und das [[Pfarrheim]], die im gleichen Baustil errichtet worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine erste kleine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] ist 1736 in dem kleinen Wiener Vorort Weinhaus gebaut und eingeweiht worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wki&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1784 wurde die kleine Gemeinde zur [[Lokalkaplanei]] erhoben und ein von Joseph Friedrich Schwab, Hofkammer[[juwelier]], und seiner Frau Klara Schwab finanzierter Kaplan versah hier nun seinen [[seelsorge]]rischen Dienst.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Literatur|Znisek…]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Monat April 1784 gilt damit als Gründungsdatum der kleinen dem [[Josef von Nazaret|Heiligen Josef]] geweihten Kirche. Später musste die Kapelle wegen Baufälligkeit abgebrochen werden und das Chartorisky-Schlösschen&amp;lt;ref name=&amp;quot;KlFührer&amp;quot; /&amp;gt;, ein Landhaus mit einem integrierten Andachtsort, diente nun den Christen aus Weinhaus. Dieser Ort reichte aber den zahlreich Zugezogenen bald nicht mehr und der Bau eines größeren Gotteshauses wurde geplant. [[Joseph Deckert]] (1843–1901), seit 1874 [[Pfarrer]] in dieser Gemeinde, gründete im Jahr 1880 dazu den &amp;#039;&amp;#039;St. Josefs-Kirchenbauverein&amp;#039;&amp;#039;, der Spenden sammelte und den Wiener [[Dombaumeister]] [[Friedrich von Schmidt]] mit der Ausarbeitung von Bauplänen beauftragte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Währing&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem [[Spatenstich|ersten Spatenstich]] am 16. September 1883 begann der Bau der neuen Kirche unter Leitung des Baumeisters Johann Schmalzhofer. Am 12. Mai 1889 [[Konsekration|konsekrierte]] der Erzbischof von Wien, Kardinal [[Cölestin Josef Ganglbauer]] den Kirchbau. Komplett fertiggestellt wurde das Gotteshaus erst zehn Jahre später, im Jahr 1893.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wei&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pfarre-weinhaus.at/ueber-weinhaus/pfarrkirche.html |titel=Pfarre Weinhaus: Kirchenführer |abruf=2012-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aktivitäten für den Bau des Kirchengebäudes durch Pfarrer Deckert führten dazu, dass die Verwaltung seine Leistung im April 1901 durch Vergabe seines Namens für den Kirchenvorplatz anerkannte: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrer-Deckert-Platz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Planet W&amp;quot; /&amp;gt; Als im 20. Jahrhundert die vom Geistlichen verfassten [[Antisemitismus|antisemitischen]] Schriften bekannt wurden, wurde die Platzbezeichnung 1989 aufgehoben und im Bereich des Kirchplatzes ließ das Pfarramt kleine Erklärungstafeln anbringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://austria-forum.org/web-books/tafelkomposition00deiicm |titel=Tafelkomposition zum Antisemitismus von Pfarrer Deckert (unmittelbar vor der Kirche) |abruf=2024-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namensgebung setzt diese Kirche gegen die sonstigen zahlreichen [[Josef von Nazaret|Josefskirchen]] ab und nimmt Bezug auf den Standort in dem entsprechenden Wiener Ortsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weinhauser Pfarrkirche war ursprünglich mit [[Säulenheiliger|Säulenheiligen]] ausgestattet, die bei den verschiedenen Renovierungsarbeiten von den Pfeilern entfernt und der [[Dombauhütte]] übergeben wurden. Erhalten blieben die Figuren der Apostel [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] links und rechts oberhalb der [[Kommunionbank]] (Arbeiten des Südtiroler Holzschnitzers Stuflesser aus [[Gröden]]) sowie die [[Heiliges Herz Jesu|Herz-Jesu]]-Statue und die Statue der [[Rosenkranzfest|Rosenkranzkönigin]] oberhalb der heutigen Kommunionsstufe (Arbeiten des Wiener Bildhauers [[Josef Weyrich]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bezirksmuseum Währing fand im Jahr 2014 eine Sonderausstellung zum Thema &amp;#039;&amp;#039;230 Jahre Kirche in Weinhaus&amp;#039;&amp;#039; statt, spezieller Anlass war das Jubiläum &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Kirchweihe St. Josef-Weinhaus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=&lt;br /&gt;
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140423_OTS0018/waehring-neue-schau-230-jahre-kirche-in-weinhaus |titel=Währing neue Schau - 230 Jahre Kirche in Weinhaus |abruf=2024-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außenarchitektur ==&lt;br /&gt;
=== Kirchenschiff ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Weinhaus Parish Church 6.JPG|mini|hochkant|Blick auf Hauptschiff und Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche ist ein Sichtziegelbau mit einem kreuzförmigen [[Grundriss]] und als [[Kirchenschiff|dreischiffige]] Staffelhalle ausgeführt. Im Norden schließt ein fünfeckiges [[Chor (Architektur)|Presbyterium]] das [[Kirchenschiff|Mittelschiff]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Währing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turm ===&lt;br /&gt;
Der 65 Meter hohe sich nach oben in Stufen verjüngender [[Kirchturm]] weist einen quadratischen Grundriss mit mittleren Seitenlängen von fünf bis sechs Meter auf. Er steht im Süden in der Achse des Mittelschiffs und wird von zwei Treppentürmchen flankiert, welche den Zugang zu [[Orgelempore|Orgelchor]] und [[Glockenstube|Läutboden]] erschließen. Über dem Glockengeschoß erheben sich vier mit doppelten Kreuzrosen und [[Krabbe (Kunstgeschichte)|Krabben]] verzierte [[Wimperg]]e. Der Achteckübergang zum [[Helm (Architektur)|Turmhelm]], der in einer steinernen Kreuzrose ausläuft, wird durch vier [[Fiale]]n gebildet. Später wurde der Turm auf Grund von [[Bauschaden|Bauschäden]] mit Kupferblech verkleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Portale ===&lt;br /&gt;
Das [[Kirchenportal|Hauptportal]], dessen [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] in den Hohlkehlen mit Blätterschmuck geziert ist, wird von einem mächtigen, durch Krabben belegten Giebel gekrönt.&lt;br /&gt;
Den Übergang von der Haupt[[fassade]] zu den Steinmauern bilden zweireihig ornamentierte [[Fiale]]n. An das Presbyterium sind rechts die [[Baptisterium|Taufkapelle]] (früher &amp;#039;&amp;#039;Loreto-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;) und links die [[Sakristei]] angebaut. Da beide in ihren Ausmaßen über die Baulinie der beiden Seitenschiffe hinausgehen, bildet der Grundriss der Kirche ein [[Kreuz (Christentum)|Kreuz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts vom Hauptportal ist eine [[Kriegerdenkmal|Gedenktafel]] angebracht, mit der die Opfer des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] aus dem Weinhausviertel geehrt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Planet W&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenarchitektur ==&lt;br /&gt;
=== Chorraum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fußboden im Chorraum ist um eine Stufe gegenüber dem Hauptschiff erhöht und das Mittelstück in den Raum vorgezogen. Er ist mit großflächigen Steinplatten und ornamentalen Mosaiken bedeckt.&lt;br /&gt;
Fünf lanzettartige [[#Kirchenfenster|Fenster]] lassen Tageslicht in diesen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewölbe, Pfeiler, Werktagskapelle ===&lt;br /&gt;
Ein Kreuzgratgewölbe stützt die Kirchenschiffe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Währing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Reihen Säulen trennen die drei Kirchenschiffe voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Werktagskapelle (auch &amp;#039;&amp;#039;Loreto-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;) ist ein dreiteiliges Buntglasfenster eingebaut, das die [[Heilige Familie|hl. Familie]] bei der Arbeit und die Eltern Mariens, Joachim und Anna, darstellt. Es ist das einzige noch aus dem Weihejahr der Kirche (1889) stammende Fenster.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KlFührer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Knabe Jesus sägt zwei Bretter, Josef schaut zu und hält einen Balken fest und Maria schaut ebenfalls zu, hinter ihr steht eine [[Spinnwirtel]] an der Wand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empore ===&lt;br /&gt;
Eine [[Westempore]] in ganzer Kirchenschiffbreite zieht sich durch das Gotteshaus. Hier steht die Kirchenorgel aus dem Jahr 1882.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenfenster ===&lt;br /&gt;
Im Altarraum befinden sich fünf große gotische [[Spitzbogenfenster]]. Das mittlere Fenster stellt die [[Dreifaltigkeit]] dar, darunter stehen Engel, die Josef Krone und Palmzweig reichen. Die beidseitig daneben angeordneten Fenster zeigen Geburt und Beschneidung Jesu (links) und &amp;#039;&amp;#039;Die Anbetung der Könige mit Jesu im Tempel&amp;#039;&amp;#039;. Die beiden Fenster ganz links und ganz rechts sind mit Blumenranken auf einem schwach gemusterten Untergrund verziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einzelpersonen wurden vom Maler durch unterschiedliche Heiligenscheine charakterisiert: Jesus trägt rot-gelb, die Eltern tragen gelb mit gepunktetem Rand und alle andern Heiligen haben blass-gelbe Lichtkränze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rundbogigen Kirchenfenster in den Seitenschiffen waren anfänglich mit farblosen Butzenscheiben ausgestattet. Erst in späteren Jahren tauschte die Kirchengemeinde sie schrittweise gegen farbige Darstellungen von Heiligen im Zusammenhang mit der biblischen Geschichte aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KlFührer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
=== Altäre im Chorraum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Währing (Wien) - Weinhauser Pfarrkirche, innen.JPG|mini|Innenansicht, Blick zum Hochaltar]]&lt;br /&gt;
Der 1889 gefertigte [[Hochaltar]] ist dem [[Josef von Nazaret|heiligen Josef]] gewidmet, weswegen Josef größer dargestellt ist als die anderen Figuren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Währing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der reich geschnitzte [[Neugotik|neugotische]] Altaraufsatz besitzt neun Nischen. Über dem [[Tabernakel]] befindet sich die Expositionsnische. Die meiste Zeit des Jahres steht in dieser Nische ein [[Kruzifix]] mit zwei Engeln. Während der Weihnachtszeit wird ein &amp;#039;&amp;#039;Prager Kindl&amp;#039;&amp;#039; ausgestellt, von Ostern bis Pfingsten das [[Lamm Gottes|Lamm]] auf dem &amp;#039;&amp;#039;Buch mit den Sieben Siegeln&amp;#039;&amp;#039; (nach der Geheimen Offenbarung des Johannes). Darüber steht die Statue des heiligen Josef, gefertigt vom Bildhauer [[Josef Weyrich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Währing&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Altar selbst und die übrigen Figuren (Maria, Jesu Großeltern Anna und Joachim sowie die vier Apostel Jakobus, Paulus, Johannes der Täufer, Petrus) stammen vom österreichischen Bildhauer [[Josef Kepplinger (Bildhauer)|Josef Kepplinger]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Währing&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Altartisch vor dem Hauptaltar ist mit kräftigen hölzernen Beinen abgestützt, davor steht ein im gleichen Stil gefertigter [[Ambo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Weinhaus Parish Church.jpg|mini|hochkant|Seitenaltar mit der Darstellung als Pietà]]&lt;br /&gt;
Weitere Nebenaltäre sind:&lt;br /&gt;
* der &amp;#039;&amp;#039;Maria-Vermählungs-Altar&amp;#039;&amp;#039;, dessen Hauptteil die Zeremonie der Vermählung darstellt. Auf dem (linken) Flügelbild des geöffneten Altars wird der junge Josef als Träumer gezeigt, denn er sitzt wie schlafend mit einer auf die Stirn gelegten Hand und mit geschlossenen Augen auf einer Treppe. Im Traum erscheint ihm der [[Erzengel Gabriel]], der auf die neben ihm sitzende [[Jungfrau Maria|Maria]] mit dem Jesuskind im Arm verweist. Ein undefinierbares graues Gebilde zwischen den Figuren ist entweder eine Wolke oder wird als Symbol einer intensiven seelischen Bewegung interpretiert. Außerdem ist ein Tempel mit einem Hohepriester zu sehen, vor dem das Paar den Ringwechsel vollzieht. Der nackte Fuß verweist auf die Einfachheit und Bescheidenheit des jungen Mannes. Maria trägt einen Heiligenschein, der nur als schwarzer Ring dargestellt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* der &amp;#039;&amp;#039;Antonius-Altar&amp;#039;&amp;#039; (heute &amp;#039;&amp;#039;Kreuzaltar&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vorne im rechten Kirchenschiff befindet sich der Seitenaltar “Tod Josefs”, ein geschnitzter neugotischer Flügelaltar. In geöffneten Zustand zeigt das Mittelstück des Altares das Sterben des hl. Josef, umgeben von Jesus, Maria und zwei Engeln. Die beiden Flügel stellen in vier Bildtafeln die Flucht nach Ägypten, den zwölfjährigen Jesus inmitten der Gesetzeslehrer im Tempel zu Jerusalem, die heilige Familie und die Auferstehung Christi dar. Die in der Fastenzeit geschlossenen Flügel zeigen die Fußwaschung, das letzte Abendmahl, das Leiden Christi am Ölberg und die Gefangennahme Jesu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pfarre-waehring.at/kontakt/weinhaus/kirche-st-josef/ |titel=Kirche St. Josef |werk=pfarre-waehring.at |abruf=2025-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Chorraum hängen beiderseits große [[Kerze|vielkerzige]] [[Kronleuchter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
Nördlich vor dem Chorbogen steht eine kunstvoll gestaltete [[Kanzel]] auf einer einzelnen Säule. Sie wurde von J.&amp;amp;nbsp;Pittel nach einem Entwurf des Kirchenplaners Schmidt hergestellt. Zum achteckigen [[Kanzelkorb]] führt eine gewundene Treppe und die Korbflächen sind mit der farbigen Darstellung der Evangelisten versehen. Über dem Ganzen hängt ein verzierter ebenfalls geschnitzter [[Schalldeckel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hauptschiff ===&lt;br /&gt;
Die [[Ewiges Licht|Ewig-Licht-Ampel]], deren Vorbild die Ampeln in der [[Hagia Sophia]] in [[Istanbul]] waren, ist eine [[Spende]] der Herzogin von Orléans, geborene Gräfin Czartoryski.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kreuzweg]]-[[Relief]]s an den Wänden stammen von [[Franz Barwig der Ältere|Franz Barwig d. Ä.]] und dem Künstler Kastner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Währing&amp;quot; /&amp;gt; Trotz Materialknappheit und Kriegsdiensteinsätzen von Handwerkern konnte der Kreuzweg am 12. März 1943 eingeweiht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KlFührer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im hinteren Teil der &amp;gt;Kirche, links vom Eingang, steht der Altar der &amp;#039;&amp;#039;[[Pietà|Schmerzhaften Muttergottes]]&amp;#039;&amp;#039; (siehe Foto).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Planet W&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;KlFührer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gestühl ===&lt;br /&gt;
Die hölzernen [[Kirchengestühl|Bankreihen]] verfügen über geschnitzte Wangen und sind symmetrisch im Hauptschiff aufgestellt. Mittig führt ein mit Marmorornamenten ausgelegter Gang vom Eingang unter der Empore direkt bis vor den Altarraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Kirchenschiffen ist Platz für etwa 400 bis 500 Kirchenbesucher.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Anmerkung zu den Plätzen in der Kirche:&amp;lt;/u&amp;gt; In Ermangelung einer sicheren Angabe aus Literatur oder Internet wurden die Bankreihen auf verschiedenen Fotos gezählt und mit der Anzahl der Sitzplätze multipliziert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seitenschiffe ===&lt;br /&gt;
Im rechten Seitenschiff steht ein Flügelaltar, der die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten zeigt. Zu sehen sind Maria mit dem Jesuskind auf dem Arm, auf einem Esel sitzend und Josef zu Fuß daneben, energisch die rettende Richtung weisend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem befindet sich hier ein geschnitzter neugotischer [[Flügelaltar]] zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Tod Josefs&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Bei der Kirchweihe im Jahr 1882 hingen in der Glockenstube sechs [[Bronze]]-[[Kirchenglocke|Glocken]], gegossen bei [[Peter Hilzer]] in Wiener Neustadt. Von diesen sechs Glocken mussten die jeweils zwei größten im [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zur Herstellung von Kriegsgerät abgeliefert werden. So befand sich am Ende des Krieges nur noch die kleinste Glocke im Turm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ließ im Jahr 1955 ein komplett neues Geläut aus vier Glocken in der [[Gießerei St. Florian]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lentia.at/index.php?id=190&amp;amp;L=1 Glocken aus St. Florian]&amp;lt;/ref&amp;gt; herstellen. [[Kardinal Innitzer]] nahm die [[Glockenweihe]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KlFührer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name || Gewicht in kg|| Schlagton || Inschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hl. Josef || 1369 || es || „Hl. Josef, erflehe den Gefallenen und Toten die ewige Herrlichkeit!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Marienglocke || {{0}}714 || g || „Maria, erhabene Schutzfrau Österreichs, erbitte uns den Frieden!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ((namenlos)) || {{0}}398 || b || „Hl. [[Pius X.]], Weinhaus in Christus erneuern!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ((namenlos)) || {{0}}253 || c || „Hl. [[Maria Goretti]], schütze unsere Jugend!“&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Auf dem Körper jeder Glocke befindet sich das entsprechende Heiligenbild, das Gießereizeichen und der Vermerk „Pfarre Weinhaus“.&lt;br /&gt;
Das Glockengeläut ist auf die Melodie des &amp;#039;&amp;#039;Salve Regina&amp;#039;&amp;#039; (es – g – b – c) abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] auf der Empore wurde im Jahr 1882 als Objekt für eine Musik- und Theaterausstellung in Wien in der Werkstatt von [[Mauracher (Orgelbauer)|Josef und Hans Mauracher]] aus St. Florian hergestellt. Den [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] entwarf Heinrich Hollitzky, ein Schüler des Dombaumeisters [[Friedrich von Schmidt]]. Im Jahr 1892 kam das Instrument in die Pfarrkirche nach Weinhaus und wurde hier am 15. November [[Orgelweihe|geweiht]]. Im Jahr 1899 kam in die Mitte des Prospekts eine Figurengruppe: eine Statue der [[Cäcilia von Rom|hl. Cäcilia]] wird von zwei Engeln flankiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KlFührer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1968 nahm der Orgelbauer [[Philipp Eppel]] einen Umbau des Prospekts im neobarocken Stil vor und rüstete sie auf elektropneumatische Traktur um. Orgelbauer Franz Windtner aus St. Florian führte ab 1998 im Auftrag der Kirchengemeinde eine Generalsanierung durch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Organ&amp;quot; /&amp;gt; Zur Finanzierung verkaufte die Gemeinde Orgelpatenschaften: Je nach Größe einer Orgelpfeife konnten für 50, 100 oder 200 [[Euro]] Patenschaften ausgestellt werden; die entsprechende Pfeife wurde mit dem Namen des Paten versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.meinbezirk.at/waehring/c-lokales/eine-patenschaft-rettet-die-orgel-der-kirche-weinhaus_a5631100 |titel=&amp;#039;&amp;#039;Eine Patenschaft rettet die Orgel der Kirche Weinhaus&amp;#039;&amp;#039; |hrsg=www.meinbezirk.at |abruf=2024-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Und im Jahr 2023 konnte die wiederum notwendige Restaurierung durch die Bonner Orgelbauwerkstatt 2023 Philipp C.A. Klais erfolgen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orgelbau-klais.com/_klais/bilder/pdf/Opusliste.pdf |titel=Opusliste |hrsg=Orgelbauwerkstatt Philipp C.A. Klais |datum=2023 |format=PDF |abruf=2024-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Orgel Weinhauser Pfarrkirche 2.jpg|mini|hochkant|Orgelprospekt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Disposition ===&lt;br /&gt;
Die Orgel weist folgende [[Disposition (Orgel)|Disposition]] auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}1. || Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}2. || Prinzipal || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}3. || Gedeckt || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}4. || Viola || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}5. || Oktav || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}6. || Spitzflöte || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}7. || Rohrflöte || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}8. || Oktav {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}9. || Rauschquinte {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Mixtur {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Trompete || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Obermanual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Prinzipal ||{{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Flöte || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Salizional || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Prästant || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Traversflöte || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Geig. Prinzipal || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. || Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. || Terzflöte || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. || Mixtur || {{0}}1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. || Prinzipalbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21. || Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22. || Quintbass || {{Bruch|10|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23. || Oktavbass || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24. || Gedecktbass || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. || Quintbass || {{Bruch|5|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26. || Choralbass || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. || Superoktav || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28. || Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29. || Posaune || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II-I, I/P, I-/P, II-P 1968: Super II-I, Sub II-I, Super II&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Spielhilfen&amp;#039;&amp;#039;: Freie Kombination; Kollektive: Auslöser, Piano, Forte, Pleno; Pianopedal ein, Walze ein, Handreg. fest, Zungen ab; Crescendo-Walze&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
== Pfarrhaus und Kirchengarten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weinhaus Parish Church 3.JPG|mini|links|Pfarrhaus]]&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrhaus|Wohnhaus des Pfarrers]] ist ein dreietagiges unverputztes Backsteingebäude mit Rundbogenfenstern und mittigen Ziergiebeln. Es steht leicht erhöht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosenkranzweg Pfarre Weinhaus Ost.jpg|mini|Östlicher Teil des Rosenkranzwegs]]&lt;br /&gt;
Hinter der Pfarrkirche, in einem Garten bergseitig zur [[Türkenschanze (Wien)|Türkenschanze]] hinauf, standen ursprünglich fünfzehn vom Bildhauer [[Rochus Haas]] geschaffene [[Bildstock|Bildstöcke]] für den [[Rosenkranz]]weg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pfarre-weinhaus.at/rosenkranzweg/rosenkranzweg-in-weinhaus/stationen-des-rkw/ |titel=Stationen des Rosenkranzwegs im Garten der Weinhauser Pfarrkirche |abruf=2017-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde im Jahr 1883 auf dem Abhang zwischen der damals im Bau befindlichen Pfarrkirche und der &amp;#039;&amp;#039;Türkenschanze&amp;#039;&amp;#039; angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pfarre-weinhaus.at/rosenkranzweg/rosenkranzweg-in-weinhaus/ |titel=Rosenkranzweg in Weinhaus |sprache=de |abruf=2017-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die aus [[Kalkstein]] geschlagenen Bildstöcke wurden 1892 aufgestellt und bestehen aus jeweils einer Säule, die nach oben verbreitert ist und ein Halb[[relief]] enthält, das die [[Rosenkranz#Rosenkranzgeheimnisse|Geheimnisse des freudenreichen, des schmerzhaften und des glorreichen Rosenkranzes]] darstellt. Zehn der Bildstöcke erhielten einen neuen Platz an der Kirchenmauer, die nun auf gegossenen Betonfundamenten stehen. Zum Erhalt der Bildstöcke und des Weges ist die Gemeinde auf Spenden angewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfbl15&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seelsorge, Gemeindeleben und Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Weinhaus ist ein Teil der mit 1. Januar 2022 gebildeten &amp;#039;&amp;#039;Pfarre Währing&amp;#039;&amp;#039;. Zu ihr gehören rund 3600 Katholiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntags- und andere [[Gottesdienst]]e finden regelmäßig statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pfarre-weinhaus.at/gottesdienste/uebersicht-aktuelle-aenderungen/ |titel=Pfarre Weinhaus, Wochenübersicht |datum=2023-08-11 |abruf=2024-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Pfarre Weinhaus befindet sich eine &amp;#039;&amp;#039;Le+O-Ausgabestelle&amp;#039;&amp;#039; der [[Caritas der Erzdiözese Wien]]. Hier werden Lebensmittelspenden an hilfsbedürftige Personen abgegeben und auf Wunsch auch Beratungen durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.caritas-leo.at/unsere-hilfe/ausgabestellen/ |titel=Caritas Wien, Le+O, Ausgabestellen |abruf=2019-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kirchenraum finden neben den üblichen christlichen Feiern auch Kulturveranstaltungen wie Konzerte statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kirche18.at/ort/weinhaus/season-of-love/ Ankündigung des Auftritts der Weinhauser Band Canned Happiness] zum 18. Dezember 2022, abgerufen am 13. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Ausstattung gehört eine große Weihnachtskrippe, die Bildhauer Kastner in zwei Etappen fertigte: 1922/23 und 1927. Sie wird regelmäßig in der Adventszeit nahe dem Kreuzaltar platziert, zwischenzeitlich befindet sie sich in einem angemieteten Lagerraum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KlFührer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Auswahl)&lt;br /&gt;
* Ende 19. Jhd.: Pfarrer [[Joseph Deckert]]&lt;br /&gt;
* um 1927: Pfarrer Lojka&amp;lt;ref name=&amp;quot;KlFührer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Priester gehören seit den 1980er Jahren dem Orden der [[Lazaristen]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Diözese&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab um 1980: Dr. Czopf, Dr. Wierzejewski und Dr. Kutschera&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfbl15&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1999–2008: Pfarrer Lucjan Banko&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfbl15&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008–2015: Pfarrer Dr. Peter Zitta&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfbl15&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015: Pater Arkadiusz Zakreta und Pater Martin Nowotarski&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfbl15&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* in den 2020er Jahren: Magister Maciej Cepielik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßig informiert die Gemeinde mit dem &amp;#039;&amp;#039;Pfarrblatt Kirche in Weinhaus&amp;#039;&amp;#039; ihre Mitglieder über das Kirchengebäude, Veranstaltungen und das Gemeindeleben. Außerdem werden kleine Themenheftchen erstellt (Beispiel: Unsere Kirchenfenster genauer anschauen) und gegen eine Aufwandsentschädigung an Interessenten verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfbl15&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrgemeinde unterhält einen Kirchenchor.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://chor-weinhaus.at/links/ Chor Weinhaus], abgerufen am 13. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Birgit Snizek |Titel=Geschichte und Geschichten rund um die Pfarrkirche St. Josef-Weinhaus 1784–2014. |Verlag=Dr. Snizek e.U. |Ort=Wien |Datum=2014 |ISBN=978-3-9502916-3-6}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;XVIII. Bezirk.&amp;#039;&amp;#039; (…) &amp;#039;&amp;#039;Weinhaus&amp;#039;&amp;#039;. In: Jaro Franz-Ferron (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neu-Wien. Ein Rückblick auf die Geschichte der am 21. December 1891 zur Commune Wien einverleibten Vororte-Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;. Kühkopf, Korneuburg 1892, S. 276–285.&amp;amp;nbsp; [https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/pageview/361304 Volltext online].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Josef in Weinhaus. Wien 18, Gentzgasse 142.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Haiko, Renata Kassal-Mikula: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich von Schmidt. (1825–1891). Ein gotischer Rationalist.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Historisches Museum der Stadt Wien, Sonderausstellung&amp;#039;&amp;#039;, Band 148.) Museen der Stadt Wien, Wien 1991, ISBN 3-85202-102-2, S. 184–186.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Weinhauser Pfarrkirche}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pfarre-weinhaus.at/ Website der Pfarre Weinhaus]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://pfarre-weinhaus.at/gemeinde/geschichtliches-und-informatives/kirchenfuehrer-pfarrkirche-weinhaus/ |titel=Geschichtliches und Informatives, Kirchenführer Pfarrkirche Weinhaus |abruf=2024-09-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien/Währing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Diözese&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.erzdioezese-wien.at/wien-weinhaus |titel=Erzdiözese Wien, Weinhaus |abruf=2024-09-13}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KlFührer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://pfarre-weinhaus.at/gemeinde/geschichtliches-und-informatives/kleiner-kirchenfuehrer/ |titel=Pfarre Weinhaus. Geschichtliches und Informatives |abruf=2024-09-13}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wki&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wien Geschichte Wiki|Weinhauser Kirche|Weinhauser Kirche}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Planet W&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://planet-vienna.com/st-josef-in-weinhaus/ |titel=St. Josef in Weinhaus |abruf=2024-09-13}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Daniela Sommer-Neustifter |Titel=Auf den Spuren des Hl. Josef in Wiener Kirchen |Verlag=Berger/Horn |Ort=Wien |Auflage=1. |Datum=2022 |ISBN=978-3-85028-994-8 |Seiten=22 f.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
s. Literatur Neustift, Seiten 30/31: Details zum Relief im Flügelaltar im Chorraum&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
s. Literatur Neustift, Seiten 52/53: Details zu den Spitzbogenfenstern im Altarraum&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
s. Literatur Neustift, Seiten 60/61: Details zu einem Flügelaltar im rechten Seitenschiff&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
s. Literatur Neustift, Seiten 94/95: Details zur Werktagskapelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
s. Literatur Neustift, Seiten 112/113: Details zu den Figuren am Hochaltar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
s. Literatur Neustift, Seiten 132/133: Details zum Altar mit der Darstellung von Josefs Tod&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Organ&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://organindex.de/index.php?title=Wien/W%C3%A4hring,_St._Josef |titel=Infos und Disposition zur Orgel in St. Josef-Weinhaus |abruf=2024-09-13}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Währing&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://währing.jetzt/histoerchen/kirchen-von-waehring |titel=Histörchen, Kirchen von Währing |abruf=2024-09-13}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfbl15&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angaben aus dem Pfarrblatt Herbst 2015.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sakralbauten in Währing}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Wien|Weinhaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Kirchengebäude|Wien Weinhaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Josefskirche|Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Erzdiözese Wien|Wien, Weinhauser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Währing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtdekanat 18 (Erzdiözese Wien)|Weinhaus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andi K. Fellner</name></author>
	</entry>
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