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	<title>Pfarrkirche Weißensee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T10:31:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Wei%C3%9Fensee&amp;diff=1153776&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Links auf orgbase.nl, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Aliasparameter ersetzt</title>
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		<updated>2025-12-08T17:03:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Links auf orgbase.nl, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Aliasparameter ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pfarrkirche-Weißensee außen.jpg|mini|hochkant=1.3|Dorfkirche Weißensee, 2018]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dorfkirche Weißensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1539 evangelische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Weißensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[spätmittelalter]]licher [[Berlin]]er Kirchenbau, der [[Neogotik|neugotisch]] überformt wurde. Er steht östlich des [[Weißer See (Berlin)|Weißen Sees]] im Kern des ehemaligen Dorfes [[Berlin-Weißensee|Weißensee]] an der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;2]] ([[Berliner Allee (Berlin)|Berliner Allee]] 180–184) Ecke Falkenberger Straße und ist [[Denkmalschutz|denkmalgeschützt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09030612| Baudenkmal Dorfkirche (Pfarrkirche) Weißensee}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Weissensee Berliner Allee Dorfkirche.jpg|mini|hochkant|links|Westliche Seite der Kirche mit [[Spätgotik|spätgotischem]] [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinmauerwerk]] und einem [[Neogotik|neugotischen]] [[Mauerziegel|Backsteinportal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Südwand der Dorfkirche Weißensee.jpg|mini|Auf der Backstein-Südwand des Kirchengebäudes zeichnen sich zugesetzte Spitzbogenöffnungen (Portal und zwei Fenster) ab]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste erhaltene Teil der Kirche ist der im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entstandene [[Kirchturm|Westturm]]; er zeigt das für diese Zeit typische unregelmäßige [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinmauerwerk]]. Er war die westliche Ergänzung einer vermutlich schon kurz nach 1230 errichteten Holzkirche. Ein Steinturm für Glocken war stabiler als ein Holzturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa in der zweiten Hälfte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde das hölzerne [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] durch einen Backsteinbau ersetzt. Die östliche Hälfte dieses Langhauses ist offenbar die ältere: Sie zeigt Backsteine größeren Formats als die westliche Hälfte; außerdem sind in ihr auf der Nordseite zugesetzte Spitzbogen erhalten: ein Portal und zwei Fenster. Die Dorfkirche zeigt als einzige auf dem Barnim durchgehendes mittelalterliches Backsteinmauerwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1664 wurde die Kirche wiederhergestellt nach den Zerstörungen und Plünderungen im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]]. Zwischen 1822 und 1833 wurde auf dem Feldsteinturmunterbau ein qualitätvoller neugotischer Turm erbaut: ein Ziegelbau mit [[Spitzhelm (Architektur)|Spitzhelm]]. Außerdem erhielt der Turm ein neues Westportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde 1863 nach Osten durch einen fünfseitigen [[Chor (Architektur)|Polygonalchor]] aus Backstein erweitert. 1899–1900 wurde nach Entwürfen von [[Theodor Prüfer]] ein ausladendes Querschiff sowie ein gleichartiger Polygonalchor angebaut, wodurch der Chor faktisch nach Osten verschoben wurde. Vor allem das Querhaus verschaffte der wachsenden Gemeinde mehr Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Luftangriffe der Alliierten auf Berlin|Bombenangriffen]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] brannte die Kirche im August 1943 bis auf die Umfassungsmauern völlig aus, wobei auch die reiche Ausstattung des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts verbrannte. 1948/1949 erfolgte der Wiederaufbau nach Entwürfen von Herbert Erbs mit einem Turm in vereinfachter Form und einer modernen inneren Gestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Haupteingang findet sich an der Fassade auf einer Metalltafel folgender Spruch:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ich bin viel zu geringe aller Barmherzigkeit und Treue, die Du an Deinem Knechte gethan hast.|Quelle={{B|1. Mose|32|11}} }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung und Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2007-10 Weißensee Pfarrkirche innen Chorapsis1.jpg|mini|links|Chorapsis mit Altar, Taufbecken, Kanzel]] &lt;br /&gt;
[[Datei:2007-10 Weißensee Pfarrkirche innen5 Eule-orgel.jpg|mini|[[Hermann Eule Orgelbau Bautzen|Eule]]-Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche, Berlin-Weißensee, Orgel.jpg|mini|Sauer-Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche, Berlin-Weißensee, Altarraum für ein Konzert vorbereitet.jpg|mini|links|Chorapsis für ein Konzert vorbereitet]]&lt;br /&gt;
Das Innere des Kirchengebäudes ist modern ausgestattet, da alle alten Einrichtungsteile vernichtet worden sind. Altartisch, Taufbecken, Stehkanzel, Leuchter und [[Orgelprospekt]] stammen von Werner Richter, das metallene Altarkreuz wurde vom Bildhauer [[Fritz Kühn]] geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Empore]] steht eine kleine, 2009 rekonstruierte [[Pneumatik|pneumatische]] Orgel der Firma [[Hermann Eule Orgelbau Bautzen|Eule]] aus dem Jahr 1952. Ihre [[Disposition (Orgel)|Disposition]] kann hier eingesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orgbase.nl/scripts/ogb.exe?database=ob2&amp;amp;%250=2010460&amp;amp;LGE=DE&amp;amp;LIJST=lang Disposition der Eule-Orgel]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die große Orgel im südlichen Seitenschiff wurde von der Firma [[W. Sauer Orgelbau Frankfurt (Oder)|Sauer]] ([[Frankfurt (Oder)|Frankfurt/Oder]]) gebaut und 1978 installiert. Ihre [[Disposition (Orgel)|Disposition]] kann bei &amp;#039;&amp;#039;Orgel Databank&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orgbase.nl/scripts/ogb.exe?database=ob2&amp;amp;%250=2010459&amp;amp;LGE=DE&amp;amp;LIJST=lang Disposition der Sauer-Orgel]&amp;lt;/ref&amp;gt; eingesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die farbigen Chorfenster mit einer Darstellung des [[Neues Testament|Neuen Testaments]] wurden nach Vorlagen des Malers [[Gerhard Olbrich]] Mitte der 1950er Jahre gestaltet, zuvor gab es nur schmucklose klare Altarfenster.&amp;lt;!-- (Die Fotos wurden abends von außen gemacht.)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche finden außer Gottesdiensten, Taufen, Konfirmationen und Hochzeiten auch regelmäßig Konzerte statt (ein- bis zweimal monatlich), und Kirchenfeste werden ausgerichtet. Die evangelische Kirchengemeinde unterhält eine [[Kantorei]] (25–30 Sängerinnen und Sänger unter [[Kantor]] Thomas Lanz), einen Bläserchor und führt Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchturm ==&lt;br /&gt;
In den 1830er Jahren wurde eine Veränderung des Turmaufsatzes vorgenommen. Aus einem &amp;#039;&amp;#039;Klumpturm&amp;#039;&amp;#039; mit umlaufender Aussichtsterrasse wurde durch einen Neubau aus Backsteinen ein etwas niedrigerer Turm mit Schallöffnungen als schmale [[Spitzbogen|spitzbogige]] Fenster. Bei dem nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgten Wiederaufbau erhielt der Turm einen einfachen [[Helm (Architektur)|Spitzhelm]] aus Kupfer, die Backsteine blieben außen erhalten. Bei den Renovierungsarbeiten vom Juni 2005 bis Sommer 2007 wurde der Turmaufsatz mit weißem Putz versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche-Weißensee - große Glocke.jpg|mini|Die große Eisenglocke im Turm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den früheren bronzenen Glocken (eine im Jahr 1474 gegossene Glocke war nach den Dokumenten die älteste) wurde eine im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und die zweite im Zweiten Weltkrieg [[Metallspende des deutschen Volkes|eingeschmolzen]], die letzte ist durch den Brand nach dem [[Luftangriffe der Alliierten auf Berlin|Luftangriff]] 1943 zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Geläut der Pfarrkirche besteht aus drei Glocken. Das Geläut erklingt in der Tonfolge a&amp;#039; – h&amp;#039; – d&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt; Quelle: Eigenbegutachtung von Weidener Glockenfreund&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der großen und kleinen Glocke handelt es sich um zwei Eisenhartgussglocken von Schilling &amp;amp; Lattermann aus dem Jahr 1962. Die mittlere Glocke ist eine Bronzeglocke aus dem Jahr 1723. Die große und kleine Glocke läuten an gekröpften [[Glockenjoch|Jochen]] und sind mit [[Kirchenglocke#Klöppel|Gegengewichtsklöppeln]] ausgestattet, die mittlere Glocke läutet am geraden Joch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://m.youtube.com/watch?v=lgVz731TgC4|titel=Berlin-Weißensee (B) – Die Glocken der evang. Pfarrkirche|autor=Das Glockengeläut auf YouTube von Weidener Glockenfreund|datum=2018-12-01|abruf=2018-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfeld ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2007-10 Weißensee Pfarrkirche Mausoleum Pistorius AMA fec.jpg|mini|hochkant|Ehemaliges [[Mausoleum]] für [[Johann Heinrich Leberecht Pistorius|Pistorius]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts neben dem Kircheneingang befindet sich ein ehemaliges [[Mausoleum]], das sich [[Johann Heinrich Leberecht Pistorius]] (Besitzer des Gutes Weißensee und erfolgreicher Unternehmer) im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hier errichten ließ. Zunächst wurde seine Schwester, dann er (1858) hier beigesetzt. Das Mausoleum dient inzwischen der Gemeinde als kleiner Gemeinschaftsraum, es wurde 2006/2007 renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem Kirchengebäude und dem ehemaligen Pfarrhaus wurde 2007 der &amp;#039;&amp;#039;Katharinensaal&amp;#039;&amp;#039; in moderner Architektur in Holzbauweise für bis zu 300 Personen errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR, Hauptstadt Berlin I&amp;#039;&amp;#039;, Henschelverlag, Berlin 1984&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alte Berliner Dorfkirchen. Die Zeichnungen Heinrich Wohlers&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. Renate und Ernst Oskar Petras, Berlin 1988, S.&amp;amp;nbsp;76&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Markus Cante: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen bis 1618&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Berlin und seine Bauten,&amp;#039;&amp;#039; Teil VI: Sakralbauten. Hrsg.: [[Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin]], Berlin 1997, S.&amp;amp;nbsp;349.&lt;br /&gt;
* Ulrich Waack: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbau und Ökonomie. Zur Beziehung von baulichen Merkmalen mittelalterlicher Dorfkirchen auf dem [[Barnim]] und dessen Wirtschafts- und Siedlungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2009, S.&amp;amp;nbsp;112–114.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dorfkirche Weißensee|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kirchengemeinde-weissensee.de Website der Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/33/17/N |EW=13/28/07/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Berlin|Weissensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Weißensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof im Bezirk Pankow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Berlin Nord-Ost|Weissensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisierte Kirche|Berlin Weissensee]]&lt;/div&gt;</summary>
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