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	<title>Pfarrkirche Walterskirchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T19:55:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Walterskirchen&amp;diff=2580741&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;W. Edlmeier: wl</title>
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		<updated>2025-06-24T05:33:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche 23349 in A-2170 Walterskirchen.jpg|mini|Katholische Pfarrkirche Mariä Verkündigung in Walterskirchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche 26787 Innen in A-2170 Walterskirchen (a).jpg|mini|Blick vom Langhaus zum Chor mit dem Hauptaltar]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Walterskirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Patrozinium]]: [[Mariä Verkündigung]]) befindet sich in der [[niederösterreich]]ischen Stadtgemeinde [[Poysdorf]]. Sie steht zusammen mit dem Friedhof unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|23349|WD-Item=Q1606466|Poysdorf|text=Listeneintrag}}). Kirchenrechtlich gehört das Dekanat Poysdorf und damit auch die [[Pfarrkirche]] in [[Walterskirchen (Gemeinde Poysdorf)|Walterskirchen]] zur [[Erzdiözese Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Pfarrei|Pfarre]] Walterskirchen wurde vermutlich in der Zeit um 1200 begründet. Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wird sie erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1785 war sie [[Landesherr|landesfürstlich]]. Der ursprünglich [[Romanik|romanische]] Bau vom Anfang des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts(?) verfügte vermutlich über ein [[Kirchenschiff|zweischiffiges]] Langhaus. Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde der Chor angebaut und das Mittelschiff sowie das südliche Seitenschiff eingewölbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die [[Gotik|gotische]] [[Staffelhalle]] mit romanischem Kern, eingezogenem [[Chor (Architektur)|Chor]] und Nordwestturm ist im Süden und Osten von einem [[Friedhof]] und einer [[barock]]en Friedhofsmauer umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] mit gotischen [[Strebepfeiler]]n und barocken [[Lünette (Bildende Kunst)|Lünettenfenstern]] liegt unter einem tief heruntergezogenen [[Satteldach]]. An der West- und der Südwand wurden romanisches Mauerwerk und zwei romanische [[Rundbogenfenster]] freigelegt. Das westliche der beiden Fenster ist vermauert. Die schlichte [[Giebel]]front hat ein gotisches [[Spitzbogen]]portal aus der ersten Hälfte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, flankiert von zwei hoch aufragenden Strebepfeilern. Nördlich davon steht der leicht vorgezogene Kirchturm aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit [[Klangarkade|Schallfenstern]] und einem spitzen, [[Achteck|oktogonalen]] [[Helm (Architektur)|Steinhelm]] des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Der [[Chor (Architektur)|Chor]] mit [[polygon]]alem Schluss aus der ersten Hälfte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts hat Strebepfeiler und ist von Fenstern durchbrochen, die vermutlich um 1900 innerhalb des gotischen Spitzbogen-[[Gewände]]s verkleinert und [[Segmentbogen|segmentbogig]] abgeschlossen wurden. Das östliche dieser Fenster ist vermauert. An beiden Seiten des Chores gibt es Anbauten, die im Kern spätgotisch sind, mit [[Pultdach|Pultdächern]] und barocken Lünettenfenstern. Im Süden befindet sich ein vermauertes Portal vom Anfang des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit einem verstäbten, [[Schulterbogen|schulterbogigen]] Gewände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dreischiffige [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] der Kirche ist im Kern romanisch. Mittelschiff und südliches Seitenschiff haben vier [[Joch (Architektur)|Joche]] mit einem gotischen Kreuzrippengewölbe, vermutlich vom Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, auf teils [[Wirtel (Baukunst)|gewirtelten]], teils [[relief]]ierten [[Konsole (Bauwesen)|Konsolen]]. Die [[Schlussstein|Plattenschlusssteine]] sind im östlichen Teil des Seitenschiffs abgeschlagen. Das nördliche Seitenschiff ist dreijochig. Anstelle des ersten Jochs befindet sich das Erdgeschoß des Turms. Das nördliche Seitenschiff hat ein [[Netzrippengewölbe]] auf kurzen [[Anlauf (Architektur)|Anläufen]], zum Langhaus hin auf Konsolen, und an der westlichen Seite ein figurales Relief. Das Langhaus ist zu den Seitenschiffen in spitzbogigen [[Arkade]]n auf Achtseitpfeilern geöffnet. In der Breite des Mittelschiffs erhebt sich im Westen eine barocke [[Orgelempore]] über einem [[Tonnengewölbe]] mit [[Stichkappe]]n. Der zweijochige Chor aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ist leicht eingezogen und nach Südosten hin geknickt. Er hat ein Kreuzrippengewölbe. Dieses Gewölbe ist im Westteil sechsteilig und ruht auf langgezogenen, teilweise gewirtelten Konsolen. Seine Schlusssteine sind mit Sonnen- und Rosettenmotiven verziert. Nördlich des Chores liegt eine kleine, [[Platzlgewölbe|platzlgewölbte]], barocke Seitenkapelle, die mit dem Seitenschiff durch einen eingezogenen Rundbogen verbunden ist. Südlich des Chores befindet sich die [[Sakristei]] mit einem Platzlgewölbe über Gurtbögen. Im Chor sind [[Glasmalerei]]en mit Darstellungen der Heiligen [[Elisabeth]] und Josef, bezeichnet mit 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Der barocke Hochaltar füllt die gesamte Ostwand des Chores aus. Er verfügt über ein [[Retabel|Säulenretabel]] auf hohem Sockel mit geschweiftem Auszug über [[Gebälk]] aus der zweiten Hälfte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Das rundbogige Altarblatt mit einer Darstellung der [[Heilige Familie|Heiligen Familie]] und der [[Verkündigung des Herrn]] wurde Ende des 17./Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts geschaffen und wird von Figuren der Heiligen [[Peter und Paul]] von Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts flankiert. Der freistehende, barocke Altartisch mit einem mächtigen, barocken [[Tabernakel]]aufbau in [[Tempietto]]form mit adorierenden Engelsfiguren aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammt aus der zweiten Hälfte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Der rechte, barocke Seitenaltar hat ein pilastergerahmtes Wandretabel aus der Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und ein überarbeitetes Altarblatt &amp;#039;&amp;#039;[[Anna lehrt Maria das Lesen|Anna Maria lesen lehrend]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Altar in der Nordkapelle verfügt über einen Wandaufbau in [[Klassizismus|klassizistischen]] Formen vom Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit Figuren der Heiligen [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und [[Josef von Nazaret|Josef]]. Eine spätgotische Schnitzfigur der [[Thronende Madonna|thronenden Maria mit Kind]] wurde Anfang des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts angefertigt. Die [[Kanzel]] vom Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ist mit klassizistischem Dekor verziert. Die Orgel mit einem [[Neugotik|neugotischen]] Gehäuse wurden 1858 von [[Franz Ullmann (Orgelbauer)|Franz Ullmann]] geschaffen. Zur weiteren Ausstattung zählen die klassizistischen [[Kirchengestühl|Kirchenbänke]], das [[Chorgestühl]] und der [[Beichtstuhl]] vom Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, ein steinernes [[Taufbecken]] auf [[Baluster]]fuß aus derselben Zeit sowie ein [[marmor]]nes [[Weihwasserbecken]] vom Anfang des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit einem [[Geometrie|geometrisch]] reliefierten Becken. Die Glocken wurden 1630 und 1760 gegossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabdenkmäler ==&lt;br /&gt;
Zum Inventar der Kirche gehören zahlreiche [[Grabstein]]e. Dazu zählen: im Chor eine rotmarmorne, stark abgetragene Grabplatte mit einem Wappen aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, im nördlichen Seitenschiff eine stark abgetragene, rotmarmorne Wappengrabplatte aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und ein [[Epitaph]] für [[Pfarrer]] Johannes Neuhold aus dem Jahr 1722 mit [[Putto]]- und Trauerfigurreliefs; im südlichen Seitenschiff der 1622 gesetzte Rotmarmorepitaph für Katharina Herpfenburg († 1617) und Margaretha Herpfenburg († 1622) mit Relief und Wappen der Schwestern, ein Grabstein von Franciscus Chat&amp;amp;nbsp;(?), bezeichnet mit 1690, weiters Maria Regina Unmuothin († 1655), Johannes Chonradus († 1655), Mittermaier († 1687) sowie eine weiße Marmorplatte der Maria Sabina Mandellin von 1663.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Walterskirchen, Pfarrkirche Mariae Verkündigung, mit Grundrissdarstellung, Ehemalige Friedhofskapelle.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler Österreichs. [[Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990]].&amp;#039;&amp;#039; S. 1239–1240.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarrkirche Walterskirchen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.erzdioezese-wien.at/pages/pfarren/9881/lebendigekirche/article/53952.html &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche von Walterskirchen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Website der [[Erzdiözese Wien]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|Wissenssammlungen/Sakralbauten/Pfarrkirchen%20in%20Niederösterreich/Walterskirchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.65216|EW=16.67077|type=building|region=AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Walterskirchen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Erzdiözese Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Poysdorf|Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Verkündigung-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Poysdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallenkirche in Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;W. Edlmeier</name></author>
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