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	<title>Pfarrkirche Vitis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Vitis&amp;diff=2060235&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel)</title>
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		<updated>2025-04-21T12:51:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Vitis aussen.jpg|mini|Vitiser Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PFarrkirche Vitis Innen.jpg|mini|Blick in das Langhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Vitis linker Seitenaltar.jpg|mini|Linker Seitenaltar]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Vitis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] [[Pfarrkirche]] in der Marktgemeinde [[Vitis]]. Die Kirche ist dem heiligen [[Bartholomäus (Apostel)|Bartholomäus]] geweiht und gehört zum [[Liste der Pfarren im Dekanat Waidhofen an der Thaya|Dekanat Waidhofen an der Thaya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche von Vitis wurde erstmals 1296 urkundlich erwähnt, als der Vitiser Pfarrer („Hertwicus dictus Tuechel plebanus de Vitis“) als Zeuge in einer Kaufurkunde genannt wurde. Die Kaufurkunde ist heute im Pfarrhof der benachbarten Pfarre [[Echsenbach]] ausgestellt. Als eine der besser ausgestatteten Pfarren des Waldviertels war Vitis Sitz einer Pfarrherrschaft, wobei die Pfarre über 14 [[Grundhold]]e verfügt und zudem die Ortshoheit über [[Gadorf]] innehatte. Zudem standen dem Vitiser Pfarrer [[Zehnt]]e aus allen Ortschaften der damaligen Pfarre zu. Als Patron der Pfarre dient der [[Hardegg (Adelsgeschlecht)|Graf von Hardegg]]. Im 16. Jahrhundert gehörte Vitis zum Dekanat vor dem Böhmerwald, wobei Pfarrer Zinner, der ab 1544 hier Pfarrer war, auch als einer der ersten Dechanten des um diese Zeit neugegründeten Dekanates fungierte. Während Zinners Amtszeit breitete sich auch in Vitis die Reformation aus, weshalb Zinner kurzfristig der vorerst letzte katholische Pfarrer von Vitis war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert führten Pfarrreformen zu einer völligen Veränderung der Pfarrstruktur im Umkreis von Vitis. Bereits 1741 wurde [[Hirschbach (Niederösterreich)|Hirschbach]] dank der Stiftung des Herrschaftsinhabers Graf Franz Sigmund von Herberstein zu einer eigenen Pfarre, wobei Hirschbach, [[Stölzles]] und [[Kleingloms]] aus der Pfarre Weißenalbern ausgepfarrt wurden. 1758 wurde die Pfarre Hirschbach um den Ort [[Kleinschönau (Gemeinde Vitis)|Kleinschönau]] erweitert. 1759 erfolgte die Erweiterung des Pfarrgebietes von Vitis, wobei in diesem Jahr [[Jaudling]] von [[Schrems (Niederösterreich)|Schrems]] und [[Sparbach (Gemeinde Vitis)|Sparbach]] von [[Großhaselbach]] nach Vitis eingepfarrt wurden. Im Gegenzug gelangten [[Grünau (Gemeinde Windigsteig)|Grünau]] und [[Markl (Gemeinde Windigsteig)|Markl]] an die Pfarre [[Windigsteig]]. Durch die umfassenden kirchlichen Reformen Kaiser [[Joseph II. (HRR)|Josef II.]] kam es 1783 schließlich zu einer noch umfassenderen Pfarrreform. [[Edelprinz]] und [[Wiederfeld]] wurden in diesem Jahr der neugegründeten Pfarre [[Buchbach (Gemeinde Waidhofen an der Thaya-Land)|Buchbach]] umgepfarrt, [[Guttenbrunn (Gemeinde Heidenreichstein)|Guttenbrunn]] wurde hingegen Lokalie [[Seyfrieds]] zugeschlagen, während [[Kaltenbach (Gemeinde Vitis)|Kaltenbach]] von der Pfarre Echsenbach nach Vitis kam. [[Warnungs]] kam 1784 zur neu errichteten Pfarre [[Süßenbach (Gemeinde Kirchberg am Walde)|Süßenbach]]. Die Reformen erstreckten sich jedoch nicht nur auf die Pfarrgebiete. 1785 übernahm die 1785 gegründete [[Diözese St. Pölten]] die Verwaltung der Waldviertler Dekanate vom [[Bistum Passau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Aufhebung der Grundherrschaft verlor die Pfarre Vitis im 19. Jahrhundert seine vier Lehenhäuser, zehn Hofstätten und vier Kleinhäuser, bekam jedoch für die Abtretung seiner Rechte als Grundherr und Zehentinhaber 20.540 Gulden als Entschädigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitis verfügte lange Zeit über eine eigene Kaplansstelle, die jedoch auf Grund des Priestermangels seit 1973 nicht mehr besetzt werden konnte. Seit 1994 hat Vitis auch keinen eigenen Pfarrer mehr, sondern wird vom Pfarrer und Dechant Alfred Winkler betreut, der ursprünglich nur in der Pfarre Echsenbach tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche von Vitis wurde ursprünglich als spätromanische [[Chorturm]]kirche errichtet und bildete mit dem sie umgebenden Friedhof einen Wehrkirchhof. Von Vorteil für die Wehrkirche waren dabei auch der Schutz durch Geländestufen im Süden, Westen und Norden. Das heutige Aussehen der Kirche wird vom spätgotischen Langhaus und dem mächtigen Chorturm an der Ostfront geprägt. An den Turm angebaut befindet sich im Norden die Sakristei aus dem 15. Jahrhundert und im Süden ein Verbindungsgang zur früher wahrscheinlich freistehenden Nikolauskapelle, die vermutlich als [[Beinhaus|Karner]] Verwendung fand. Neben dem südseitigen Eingangsportal befindet sich das ehemalige Friedhofskreuz. Der Kirchturm war zwischen 1729 und 1732 um ein Glockengeschoß erhöht worden. Auf Grund von Baufälligkeit und nach Bränden musste der Turm jedoch auf die heutige Höhe reduziert werden, wobei der 1853 gefertigte Glockenhelm ihm sein heutiges Aussehen verlieh. Die ursprünglichen Glocken wurden bis auf eine aus dem Jahr 1797 während der beiden Weltkriege eingeschmolzen, 1949 kamen drei neue Glocken hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Langhaus der Pfarrkirche stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts und wurde als zweischiffige, vierjochige Halle mit Kreuzrippengewölbe ausgeführt. Die Decke wird dabei von Achtseitpfeilern getragen. Der Altarraum wurde jedoch 1654 anlässlich der Beisetzung von Carl Ulrici von Gegenhof, dem Besitzer der Herrschaft Schwarzenau, barockisiert. Der Altar stammt aus der Zeit um 1732, das Altarbild zeigt den heiligen Bartholomäus in bekrönende Stuckdraperie eingeschlossen. Der freistehende Altartisch verfügt über einen [[neobarock]]en Tabernakelaufbau aus dem Jahr 1906. Die Seitenaltäre wurden 1847 von [[Franz Mayerhofer (Maler)|Franz Mayerhofer]] geschaffen, wobei die Altarblätter von August Bauer 1867 gefertigt wurden. Der linke Seitenaltar zeigt dabei die Verkündigung, der rechte Seitenaltar die Heilige Sippe. Zur Ausstattung der Kirche zählen zudem die 1822 von Johann Bauer gefertigte Kanzel in barocker Form. Die Orgel aus 1908 mit 9 Registern wurde von [[Franz Capek]] gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20030808071347/http://www.odb.at/Niederoesterreich.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bundesdenkmalamt]]: &amp;#039;&amp;#039;Dehio Niederösterreich nördlich der Donau.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1990, ISBN 3-7031-0652-2.&lt;br /&gt;
* Marktgemeinde Vitis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;850 Jahr Vitis.&amp;#039;&amp;#039; Marktgemeinde Vitis, Vitis 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vitis.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=218595277&amp;amp;detailonr=218595277 Marktgemeinde Vitis] Pfarre Vitis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|region=AT-3|type=landmark|NS=48/45/32.7/N|EW=15/10/54.0/E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vitis, Pfarrkirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vitis|Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bartholomäuskirche (Patrozinium)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese St. Pölten|Vitis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Waidhofen an der Thaya|Vitis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
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