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	<title>Pfarrkirche Tschagguns - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Tschagguns&amp;diff=1811905&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Velmorianyx am 1. April 2026 um 11:49 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-01T11:49:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tschagguns Mariä Geburt 1.JPG|mini|Unsere Liebe Frau Mariä Geburt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirche in [[Tschagguns]] im [[Montafon]]. Sie ist von einem Friedhof umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Kirche steht frei bald hinter der Brücke über die [[Ill (Vorarlberg)|Ill]] auf dem Kirchenstein &amp;#039;&amp;#039;Kilkaste&amp;#039;&amp;#039; genannten Geländevorsprung am Eingang des Ortes. Wie auch die Sonne im Laufe des Tages steht, das Licht fällt von außen unverstellt frei durch viele Fenster in den Kirchenraum, welcher hell und lichtdurchflutet überrascht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Das mächtige barocke Langhaus mit gotischen Chor unter gemeinsamen Satteldach wurde später mit niedriger angesetzten Seitenschiffen ergänzt. Das südliche Seitenschiff wurde 1752 errichtet. Der 43 m&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bruno Oberhammer]], [[Michael Kasper (Historiker, 1980)|Michael Kasper]]: &amp;#039;&amp;#039;Montafoner Orgellandschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2016, ISBN 978-3-902225-69-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; hohe Kirchturm wurde im Jahre 1783 unter dem Baumeister Siegele umgebaut und mit einer Zwiebelhaube mit Laterne versehen. Eine großräumige Erweiterung mit Neuerrichtung des nördlichen Seitenschiffes, einer Erhöhung des Chores und Verlängerung aller Schiffe geschah unter Johann Nepomuk Bitschnau von 1812 bis 1814 und wurde im Jahre 1820 neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außen am Chor ist ein Kriegerdenkmal mit einem Fresko &amp;#039;&amp;#039;Toter Soldat&amp;#039;&amp;#039; von [[Bertle (Künstlerfamilie)|Hans Bertle]] aus dem Jahre 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren sind die Fresken &amp;#039;&amp;#039;Das Brandopfer&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Moses vor dem brennenden Dornbusch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Weihe des Tempels durch König Salomon&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Auserwählung des Saul zum ersten König Israels und dessen Salbung durch den Propheten Samuel&amp;#039;&amp;#039; wie auch die Kreuzwegstationen mit Stuckumrahmung von [[Michael Anton Fuetscher]] aus 1814 und wurden im Jahre 1956 von [[Hannes Bertle]] restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hochaltar im Chor mit einem Oberbild &amp;#039;&amp;#039;Hl. Ulrich&amp;#039;&amp;#039; von Franz Bertle erscheint entfernt. Dort ist jetzt eine Taufkapelle mit einem Taufstein von Josef Vonier aus 1770. Davor ist ein Vollholzvolksaltar in Form eines Tisches mit vier gedrechselten säulenartigen Beinen. Die ehemalige Kanzel an der Wand von Josef Vonier aus 1777 ist nun auf dem Fußboden situiert und dient auch als [[Ambo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ein Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Christus mit Soldaten. 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; gestiftet von [[Arnold Durig]] in Erinnerung an seine Leitung eines großen Kriegslazaretts mit damals eigener Barackenkirche in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tschagguns Kirche Bergoenzle Orgel.jpg|mini|Bergöntzle-Orgel]]&lt;br /&gt;
Die Hauptorgel auf der Empore wurde 1816 vom Elsässer [[Joseph Bergöntzle]] im elsässisch-französischen Stil erbaut. Sie besitzt 3 [[Manual (Musik)|Manuale]], [[Pedal (Orgel)|Pedal]] und insgesamt 38 [[Register (Orgel)|Register]]. Etliche Register von Bergöntzle sind vollständig erhalten, weitere teilweise, einige mussten unter Orientierung an erhaltenen, historischen, elsässischen Orgeln komplett nachgebaut werden. Die Tasten des III. Manuals sind erst ab c belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationsblatt mit der [[Disposition (Orgel)|Disposition]], lag 2015/2016 in der Kirche aus.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während einer wechselvollen Geschichte, häufig zum Nachteil der Orgel (unter anderem Aufstellen auf einer später eingezogenen, zweiten, höhergelegenen Empore, was mit einem Stutzen der Gehäusehöhe verbunden war, Höherstimmen = Abschneiden der Pfeifen, sowie Ersatz der mechanischen Trakturen Bergöntzles durch pneumatische Anfang des 20. Jh.) verschlechterte sich ihr Zustand. Nachdem auch noch der mürbe Blasebalg kollabiert war,&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des Tschaggunser Pfarrers Peter Bitschnau bei einer Buch- und CD-Präsentation in der Pfarrkirche Tschagguns am 15. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde sie 1994 durch die Schweizer Orgelbauer Georges Lhôte und Ferdinand Stemmer umfassend auf die Anlage von 1816 rückrestauriert. Dabei wurden unter anderem dem Gehäuse und den [[Prospekt (Orgel)|Prospektpfeifen]] wieder die ursprüngliche Höhe zurückgegeben, was man an den angelöteten Verlängerungen der Resonanzkörper dieser Pfeifen sehen kann. Die gesamte [[Traktur#Mechanisch|mechanische Spielanlage]], die mit der [[Traktur#Pneumatisch|Pneumatisierung]] verlorengegangen war, musste neu gebaut werden. Neben dem Elektrogebläse kann die Orgel immer noch mit einem durch Menschenkraft angetriebenen Blasebalg mit Wind gespeist werden. Des Weiteren besitzt die Kirche eine in Rumänien unter Leitung von Stemmer angefertigte [[Truhenorgel]] von 2011, eine noch mit [[Blasebalg|Bälgen]] betreibbare [[Steiermark|Steirische]] [[Hausorgel]] und ein [[Portativ]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Im Turm hängt ein vierstimmiges Geläut ([[Glockengießerei St. Florian]], 1950). Die historische Totenglocke (Gießer unbekannt, 1671) ergänzt es.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oberlandglocke |url=https://www.youtube.com/watch?v=Hcfiu7cACnE |titel=Tschagguns (Vorarlberg - A) Geläute der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt |datum=2024-09-08 |abruf=2025-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;DEHIO-Handbuch. [[Die Kunstdenkmäler Österreichs]]. Vorarlberg. Tschagguns. Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariä Geburt.&amp;#039;&amp;#039; Bundesdenkmalamt (Hrsg.), [[Anton Schroll &amp;amp; Co.|Verlag Anton Schroll]], Wien 1983, ISBN 3-7031-0585-2, S. 396f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariä Geburt (Tschagguns)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pfarrverband-mittleres-montafon.at/pv/523/informationen/unserepfarrkirchen/pfarrkirchetschagguns &amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau Mariä Geburt“&amp;#039;&amp;#039;] beim Pfarrverband Mittleres Montafon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|type=landmark|region=AT-8|NS=47.078224|EW=9.902283|dim=50}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Vorarlberg|Tschagguns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche in der Diözese Feldkirch|Tschagguns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Feldkirch|Tschagguns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Montafon|Tschagguns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Geburt-Kirche|Tschagguns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Vorarlberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Tschagguns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Tschagguns]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Velmorianyx</name></author>
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