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	<title>Pfarrkirche Tiffen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M2k~dewiki: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2026-03-06T00:24:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiffen (1).jpg|mini|Kirche und Pfarrhof vom Tal aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiffen Kirche Pfarrhof 04.jpg|mini|Kirche und Pfarrhof von Südwesten aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Die römisch-katholische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Pfarrkirche]] Tiffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Patrozinium]]: Hl. [[Jakobus der Ältere]]) steht weithin sichtbar auf dem sogenannten Jakobsfelsen, einem Ausläufer des [[Gerlitzen]]zuges, oberhalb des Ortes [[Tiffen]] ([[Steindorf am Ossiacher See]]) in [[Kärnten]]. Die im Kern [[Romanik|romanische]] Kirche wurde [[Gotik|gotisch]] und [[barock]] überformt sowie im 15. Jahrhundert zur [[Wehrkirche]] ausgebaut. Die [[Pfarre]] Tiffen gehört zum Pfarrverband [[Feldkirchen in Kärnten]]. Die Kirche ist Mittelpunkt des [[Landschaftsschutzgebiet]]es Tiffner Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde erstmals zwischen 1060 und 1076 als Kirche der [[Eppensteiner]] urkundlich erwähnt. Sie ist neben Grafendorf bei Friesach die älteste [[Jakobus der Ältere|Jakobuskirche]] Kärntens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KleberII&amp;quot;/&amp;gt; 1076 kam sie unter den Einfluss des Salzburger Erzbischofs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spielvogel&amp;quot;/&amp;gt; Im Zehentvertrag von Erzbischof [[Gebhard (Salzburg)|Gebhard]] mit dem Eppensteiner Graf [[Markwart IV.|Marquard]] ist vom Drittel der Kirche die Rede, der einzige Fall im salzburgischen Kärnten, in dem eine [[Eigenkirche]] geteilt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KleberII&amp;quot;/&amp;gt; Tiffen war bereits vor 1206 Pfarre. Im 14. Jahrhundert kam die Pfarre unter den Einfluss der [[Habsburger]], den neuen Landesherren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spielvogel&amp;quot;/&amp;gt; 1500 war an der Kirche eine Bruderschaft ansässig. Im 15. Jahrhundert wurde sie angesichts der Türkeneinfälle und des Ungarnkrieges zu einer [[Wehrkirche]] ausgebaut. Von 1540 bis 1555, zur Zeit Abt Andreas Hasenpergers, gehörte die Kirche zum [[Stift Ossiach]]. Die im Kern romanische Kirche wurde gotisch und barock überformt. 1782 gehörten zur Pfarre Tiffen die [[Vikariat (katholisch)|Vikariate]] St. Margareten in der Reichenau und Pernegg, und die Filialen St. Margarethae in Tiffen, Werschling, St. Nicolai in Powirtschach, Pichlern, St. Jacobi et Leonhardi in Pfaffendorf, St. Ruperti bei Feldkirchen, Steindorf, St. Ruperti in Adriach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KleberI&amp;quot;/&amp;gt; Restaurierungen fanden 1994 (Turmfassaden) und 1996 (Erneuerung Steinplattldach an Chor und Sakristei) statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wehranlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiffen Wagenspuren.JPG|mini|hochkant|Wagenspuren im felsigen Weg neben der nördlichen Kirchhofmauer]]&lt;br /&gt;
Die Kirche steht in einer größeren Wehranlage. Auf dem Kegel südwestlich der Kirche ist noch ein teilweise abgetragener Rundturm erhalten, der [[Schießscharte|Scharten]] trägt. Vom Turm ziehen Mauern nach Norden und Osten. Von der Kirchhofmauer ist nur der nördliche Teil erhalten. Hier im Norden der Kirche befand sich in der Vergangenheit der Zugang zur Kirche wie zum alten Pfarrhof. Kirchhofmauer und alter Pfarrhof bildeten einen [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]], der an beiden Seiten durch Tore verschließbar war. Vom Osttor ist der Bogen erhalten. Das Westtor wurde als Torturm erbaut. Von hier führte eine überdachte Freitreppe zum Kirchhof, der durch eine flachbogige Tür abgeschlossen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt; An der Außenseite der nördlichen Kirchhofmauer zeigt ein Restfresko Jesus am Ölberg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tiffen Kirchhofmauer.JPG|Römerstein in der nördlichen Kirchhofmauer&lt;br /&gt;
Tiffen Pfarrkirche Kirchhofmauer Fresko.jpg|Jesus am Ölberg, Fresko an der Kirchhofmauer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Norden des Kirchhofes befindet sich ein Felsabsturz, der durch einen Mauerzug bekrönt und mit einem Dreiviertelrundturm mit Schießscharten befestigt ist. Westlich davon steht ein Rundturm, der Teil einer Toranlage mit Vorburg war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie etliche Wehrkirchen ist die Tiffner Kirche mit Steinplattln aus Schiefer gedeckt, einst ein Schutz gegen die Brandpfeile der Türken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spielvogel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiffen Mänade.jpg|mini|hochkant|Römersteine in der Südwand, in der Mitte eine tanzende [[Mänade]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiffen Römerstein Hunde.jpg|mini|hochkant|Römerstein, einen Hasen reißende Hunde&amp;lt;ref&amp;gt;[[Corpus Signorum Imperii Romani|CSIR]] II,5, 567.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die Kirche ist eine ehemals romanische [[Chorturmkirche]]. Die Langhausmauern stammen aus dem letzten Drittel des 11. Jahrhunderts, der Turm aus der Mitte des 12. Jahrhunderts. Der Bau wurde in der [[Gotik]] und im [[Barock]] umgestaltet. Der Ostturm hat eine quadratische Grundfläche und ist drei Geschoße hoch. Er besitzt rundbogige [[Schallöffnung (Architektur)|Schallöffnung]]en und einen Pyramidendachhelm. Die gemalten Ortsteine wurden 1994 angebracht, als bei der Restaurierung die Architektur[[polychromie]] von 1787 wiederhergestellt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige [[Chor (Architektur)|Chor]] wurde 1758 erbaut. Nördlich des Chores befindet sich die [[Sakristei]], südlich ein viertelrunder Treppenturm, der sich im Winkel zwischen Turm und Kirchenschiff befindet. 1994 wurde an der Ostwand der Sakristei ein [[Christophorus]]-[[Fresko]] freigelegt, in dem auch ein seine Junge fütternder [[Pelikane|Pelikan]] dargestellt ist. An der Nordseite des Langhauses gibt es drei vermauerte romanische Fenster, an der Südseite zwei. An der Westfassade befindet sich das Hauptportal, ein gotisch profiliertes Rundbogenportal, das durch ein hölzernes Vordach geschützt ist. Hier befinden sich ein achteckiges, steinernes [[Weihwasserbecken]] und ein romanisches Kapitell, das ebenfalls als Weihwasserbecken verwendet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tiffen Weihwasserbecken 2.jpg|Achteckiges, steinernes Weihwasserbecken&lt;br /&gt;
Tiffen Weihwasserbecken.jpg|Romanisches Kapitell als Weihwasserbecken&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das kielbogige Nordportal ist über eine gemauerte Freitreppe mit hölzernem Vordach zu erreichen. Die Tür ist mit gotischen Bandbeschlägen und einem Schlüsselfang ausgestattet. Ein ähnlicher Eingang führt in die [[Sakristei]]. An der Außenwand des Chores befindet sich ein Kriegergedächtnisbild von [[Switbert Lobisser]], der in Tiffen geboren wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Kirchenaußenwand sind zahlreiche Römersteine eingemauert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tiffen Pfarrkirche Nordportal.jpg|Nordportal&lt;br /&gt;
Tiffen Pfarrkirche Spolie Westwand.jpg|Römische Spolie in der äußeren Westwand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inneres  ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiffen Pfarrkirche innen.jpg|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiffen Pfarrkirche.JPG|mini|Der linke Seitenaltar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiffen rechter Seitenaltar.jpg|mini|Der rechte Seitenaltar]]&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zu einer zweischiffigen spätgotischen Hallenkirche umgebaut. Das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] besitzt 3½ [[Joch (Architektur)|Joche]]. Der Kirchenraum ist durch die drei Pfeiler in zwei gleich große Schiffe getrennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gotik62&amp;quot;/&amp;gt; Diese seit der Hochgotik bekannte Bauform ist in Kärnten äußerst selten, ein weiteres Beispiel ist die Kirche von [[Pfarrkirche St. Gandolf|St. Gandolf]], die wohl aus derselben Bauschule wie Tiffen stammt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gotik62&amp;quot;/&amp;gt; Das Netzsterngewölbe steigt fächerförmig aus achteckigen Pfeilern auf und besitzt ein profiliertes Rippenwerk. Im Gewölbe befindet sich ein Schlussstein mit der Jahreszahl 1508, die sich aber nicht auf die Baugeschichte bezieht. Im Westjoch befindet sich die Orgelempore aus Holz vom Ende des 19. Jahrhunderts. Der Triumphbogen ist rundbogig und niedrig. Das Chorquadrat ist kreuzgewölbt, im Norden führt eine Tür in die Sakristei. Der Chorschluss ist gratgewölbt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt; In Wand und Boden des durch die hölzerne Westempore gebildeten und durch ein Eisengitter mit Tür vom Langhaus abgeteilten Vorraumes sind Epitaphe eingelassen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tiffen Pfarrkirche Epitaphe.jpg|Epitaph im Boden des Vorraumes&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
; Wandgemälde&lt;br /&gt;
Im Kircheninneren befinden sich Wandgemälde des [[Thomas von Villach]], die um 1470–80 entstanden sind. An der Triumphbogenlaibung sind die heiligen Barbara und Helena dargestellt. Der Zug der heiligen drei Könige ist großteils nicht mehr erhalten. Über der Sakristeitür ist das [[Schweißtuch der Veronika]] dargestellt. An der Südwand des Schiffes befindet sich ein Georgsbild aus dem ersten Viertel des 15. Jahrhunderts, das durch die spätgotischen Pfeiler in der linken Hälfte zerstört wurde. An der Nordwand befindet sich der Rest einer Kreuzigungsszene, von der Mittelteil durch einen Fensterausbruch zerstört wurde. Eine Inschrift unter dem Bild ist mit 1519 bezeichnet und zeigt das Wappen von Leonhardt Meichsner. In den Gewölbefeldern des Langhausgewölbes ist eine dreifigurige Kreuzigung dargestellt. In den 26 Dreipässen sind Büsten von Kirchenvätern und Heiligen dargestellt, die aus dem ersten Viertel des 16. Jahrhunderts stammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Der Hochaltar stammt aus der Zeit nach 1758, dem Jahr der Chorerweiterung, gefasst wurde er 1764 bzw. 1771. Das Altarblatt zeigt den heiligen Jakobus, die seitlichen Schnitzfiguren stellen die heiligen Christophorus und Sebastian dar. Über den Opfergangsbögen stehen die Heiligen Florian und Valentin, im Aufsatz findet sich die heilige Dreifaltigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seitenaltäre sind mit reichlichem Akanthus verziert. Der linke, datiert 1721, zeigt ein Schnitz[[kruzifix]] über den verdammten Seelen im [[Fegefeuer]], seitlich befinden sich Maria und Johannes. Der rechte Seitenaltar, datiert 1710, trägt Figuren der Madonna mit Kind zwischen den Heiligen Joachim und Zacharias.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] stammt von etwa 1770, die Fassung stammt von Peter Kröll 1771. Sie besteht aus marmoriertem Holz, Ornamente sowie das Gewand der Figuren sind vergoldet. Korb und Schalldeckel sind halbkreisförmig, der Zugang erfolgt links über eine Stiege mit Brüstung. Der Korb ist durch zwei Pilaster unterteilt. Vor dem linken steht Christus, vor dem rechten kniet Petrus mit erhobenen Armen. Zwischen ihnen ist in einer Kartusche eine Kirche dargestellt. Am Wulst sitzt rechts hinten ein Putto mit einem Kruzifix. Wulst, Auslauf und Stiegenbrüstung sind mit Rocaillen geschmückt. Die Rückwand trägt eine Kartusche mit den Symbolen der [[Christliche Tugend|drei Tugenden]]. Am Schalldeckel tragen Voluten [[Mose]]s mit den Gesetzestafeln, dahinter ein Strahlenkranz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kienzl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Konsolfiguren befinden sich in der Kirche: aus dem 17. Jahrhundert die Heiligen Jakobus und Rochus, aus dem 18. Jahrhundert Maria und der Schmerzensmann. Ein Vortragekreuz mit Totenköpfen stammt aus dem 18. Jahrhundert. Eine Votivtafel an der Schiffsnordwand mit der Auferstehung Christi ist bezeichnet mit 1530, ein weiteres Votivbild mit Heiland und Jakobus mit 1758.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glocke wurde 1495 angefertigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Spätgotischer Schnitzaltar&lt;br /&gt;
Der ehemalige Hauptaltar der Kirche befindet sich heute im [[Landesmuseum Kärnten]] in Klagenfurt. Es ist ein spätgotischer Flügelaltar aus der Zeit um 1510. Belegt ist der Besteller des Altars, der für Tiffen bezeugte Blasius Lazarin, Landschaftseinnehmer im Karst und in Istrien, der den Altar 1507 bestellt hat. Im Schrein befinden sich drei geschnitzte Figuren: der heilige [[Jakobus der Ältere]], Schutzpatron der Pilger, mit Hut, Tasche und [[Jakobsmuschel]]. Ihm zur Seite stehen die beiden Heiligen Christophorus und Florian. Christophorus wurde im 15. Jahrhundert sehr stark verehrt und der heilige Florian gehört zu den am intensivsten verehrten Heiligen in Kärnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gotik126&amp;quot;/&amp;gt; Die Flügelinnenseiten zeigen vier geschnitzte Szenen der Jakobslegende. Die bei geschlossenem Altar sichtbaren Flügelaußenseiten zeigen sechs Szenen aus dem Leben Christi.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spielvogel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaftsschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Kirche bildet das Zentrum des 14 Hektar großen [[Landschaftsschutzgebiet]]es Tiffner Kirche, das 1970 eingerichtet wurde (LGBl. Nr. 24/1970). Es umfasst den ganzen Kalkstock. Im Norden und Westen befinden sich Buchen- und Fichtenwald sowie Wiesen. Am Südabfall befinden sich Reste eines Hopfenbuchen-Mannaeschen-Mischwaldes mit [[Europäische Hopfenbuche|Hopfenbuche]], [[Manna-Esche]], [[Sommer-Linde]] und [[Trauben-Eiche]]. In der Krautschicht kommen wärmeliebende Pflanzen wie [[Berg-Haarstrang]], [[Wimper-Perlgras]], Große Fetthenne, [[Artemisia absinthium|Wermut]] und [[Schwalbenwurz]] vor. An schattigen Überhängen wächst der eher seltene [[Nordischer Streifenfarn|Nordische Streifenfarn]]. An Tieren sind [[Mauereidechse]], [[Östliche Smaragdeidechse|Smaragdeidechse]] und [[Sandviper]] zu erwähnen, die ebenfalls wärmeliebend sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kleinode&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gotik62&amp;quot;&amp;gt;Gottfried Biedermann, Karin Leitner: &amp;#039;&amp;#039;Gotik in Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. (Kunstgeschichte Kärntens) Verlag Carinthia, Klagenfurt 2001, ISBN 3-85378-521-2, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gotik126&amp;quot;&amp;gt;Gottfried Biedermann, Karin Leitner: &amp;#039;&amp;#039;Gotik in Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. (Kunstgeschichte Kärntens) Verlag Carinthia, Klagenfurt 2001, ISBN 3-85378-521-2, S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, Anton Schroll, Wien 2001. ISBN 3-7031-0712-X, S. 952–955.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kienzl&amp;quot;&amp;gt;[[Barbara Kienzl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die barocken Kanzeln in Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Verlag des Kärntner Landesarchivs, Klagenfurt 1986, ISBN 3-900531-16-1, S. 395.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KleberI&amp;quot;&amp;gt;Ernst Kleber: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Pfarren und Kirchen Kärntens. I. Teil&amp;#039;&amp;#039;. Carinthia I, 115. Jahrgang 1925, S. 1–47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KleberII&amp;quot;&amp;gt;Ernst Kleber: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Pfarren und Kirchen Kärntens. II. Teil&amp;#039;&amp;#039;. Carinthia I, 116. Jahrgang 1926, S. 1–63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kleinode&amp;quot;&amp;gt;Helmut Hartl, Hans Sampl, Ralf Unkart: &amp;#039;&amp;#039;Kleinode Kärntens. Nationalparks, Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete, Naturdenkmale&amp;#039;&amp;#039;. Kärntner Druck- und Verlagsgesellschaft, Klagenfurt 1993, ISBN 3-85391-092-0, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spielvogel&amp;quot;&amp;gt;Ilse Spielvogel-Bodo: &amp;#039;&amp;#039;Der Ossiacher See zwischen gestern und heute. Geschichte, Kunst, Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Kärntner Druck- und Verlagsgesellschaft, Klagenfurt 1998, ISBN 3-85391-149-8, S. 130–137.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarrkirche Heiliger Jakobus der Ältere (Tiffen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/pfarre/C3416&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46.706932|EW=14.056471|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tiffen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Steindorf am Ossiacher See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Natur und Umwelt) in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jakobus-der-Ältere-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrkirche in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Feldkirchen|Tiffen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorturmkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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