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	<title>Pfarrkirche Strobl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Strobl&amp;diff=1439575&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schmeissnerro: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-03-27T08:29:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:StroblPfarrkircheSt.Sigismund.JPG|mini|Kath. Pfarrkirche hl. Sigismund in Strobl]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Strobl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht in der Gemeinde [[Strobl]] am [[Wolfgangsee]] im [[Bezirk Salzburg-Umgebung]] im [[Land Salzburg]]. Die dem heiligen [[Sigismund (Burgund)|hl. Sigismund]] geweihte Kirche ist seit 1857 [[Pfarrkirche]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schematismus 1957&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957&amp;#039;&amp;#039; ([[Schematismus (Organisation)|Schematismus]] 1957), hg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 279ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehört zum [[Liste der Pfarren im Dekanat Thalgau|Dekanat Thalgau]] der [[Erzdiözese Salzburg]].&lt;br /&gt;
Das Kirchengebäude steht unter {{BDA Objekt Ref|13100|WD-Item=Q2083164|Strobl|text=Denkmalschutz}}. Das [[Patroziniumsfest]] wird am 1.&amp;amp;nbsp;Mai gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Strobl wurde seelsorgerisch ursprünglich vom [[Pfarrkirche Sankt Gilgen|Vikariat St. Gilgen]] aus betreut, 1761 ausgepfarrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schematismus 1957&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957&amp;#039;&amp;#039; ([[Schematismus (Organisation)|Schematismus]] 1957), hg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 279ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1758 beauftragte der Salzburger Erzbischof [[Sigismund&amp;amp;nbsp;III. Christoph von Schrattenbach]] den [[Kitzbühel]]er Baumeister [[Kassian Singer]] (1712–1759) mit der Errichtung einer Kirche in Strobl. Singer verstarb jedoch vor der Vollendung der Kirche, so dass sein [[Polier]] [[Andreas Hueber|Andrä Hueber]] mit der Fertigstellung beauftragt wurde. Der Kirchenbau wurde am 3.&amp;amp;nbsp;Mai 1761 geweiht. Mit dem Patronat des [[Sigismund (Burgund)|Hl. Sigismund]] hat sich der Erzbischof, wie auch beim wenige Jahre später erbauten [[Sigmundstor (Salzburg)|Sigmundstor]], unter Bezug auf seinen Vornamen ein Denkmal gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Die kunsthistorische Bedeutung der Kirche beruht vor allem auf der einheitlichen und fast vollständig erhaltenen spätbarocken Ausstattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Hochaltar]]bild von [[Benedikt Werkstätter]] ist der Heilige Sigismund dargestellt sowie, über den Wolken schwebend, die [[Heilige Dreifaltigkeit]]. Außerdem findet man in der Kirche zwei Statuen, darstellend [[Christophorus]] und [[Josef von Nazaret|Josef]], von [[Sebastian Eberl]]. [[Lorenz Hörmbler]] schuf die Hochaltarverkleidung sowie den dreiteiligen [[Tabernakel]]. Auf dem linken Seitenaltar ist das Gnadenbild [[Maria, Mutter vom Guten Rat|Maria vom guten Rat]] von [[Genazzano]], sowie die Legende der Übertragung des Bildes dargestellt. Das rechte Seitenaltarbild von [[Peter Anton Lorenzoni]] zeigt den Heiligen [[Franz von Sales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Strobl Kirche - Orgelempore.jpg|mini|Emporen mit Felsberg-Orgel 2003]]&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Bei der Einweihung der Kirche am 3. Mai 1761 war schon eine [[Orgel]] vorhanden, die 300 [[Gulden|fl.]] gekostet hatte. Im Jahre 1802 schrieb Vikar (1800–1806) &amp;#039;&amp;#039;Simon Winkler&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;vikare&amp;quot;&amp;gt;[https://res.icar-us.eu/index.php/Liste_der_Pfarrer_von_Strobl &amp;#039;&amp;#039;Liste der Pfarrer von Strobl.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Regesta Ecclesiastica Salisburgensia&amp;#039;&amp;#039; (RES).&amp;lt;/ref&amp;gt; dass die &amp;#039;&amp;#039;Emporkirche&amp;#039;&amp;#039; einsturzgefährdet wäre und man überlege sich, die Orgel &amp;#039;&amp;#039;herabzusetzen&amp;#039;&amp;#039;. Nach einem Gutachten des &amp;#039;&amp;#039;Hofmechanikus Zillner&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vermutlich der Halleiner Salinebeamte und Erfinder &amp;#039;&amp;#039;Johann Anton Zillner&amp;#039;&amp;#039;, Vater von [[Franz Valentin Zillner]].&amp;lt;/ref&amp;gt; wäre eine billigere Lösung allerdings eine Befestigung der Empore und der Orgel mit {{&amp;quot;|zweӱ an der Mauer anzubringenden Drakeln [und] zweӱ Schliessen}}. Diese alte Orgel aus dem Jahre 1761 war, wie Vikar (1837–1852) &amp;#039;&amp;#039;Joseph Reitlechner&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;vikare&amp;quot; /&amp;gt; 1840 schrieb, wurmstichig und morsch gewesen. Deshalb errichtete [[Ludwig Mooser]] 1839 eine neue Orgel mit acht [[Register (Orgel)|Registern]], die 500 fl. [[Konventionsfuß|C.M.]] kostete und […] &amp;#039;&amp;#039;von allen im Orgelspiel Erfahrenen, die selbe hörten oder selbst spielten, sehr gelobt&amp;#039;&amp;#039; worden wäre. Aber schon 1857 musste Vikar (1852–1866) &amp;#039;&amp;#039;Johann Ev. Goldberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;vikare&amp;quot; /&amp;gt; folgendes berichten: {{&amp;quot;|Schon vor Jahren wären an der hiesigen […] Kirchenorgel bedeutende Reparaturen nothwendig gewesen; ja schon anfangs wurden die zweӱ [[Windwerk|Bälge]] wegen Mangel an Raum so klein und niedrig angefertigt, daß fortan nicht einmal ein Takt pleno organo gespielt werden konnte; überdieß sind dieselben so schwer aufzuziehen, daß ein starker Mann sich anstemmen muß, und ermüdet. Dieß mag wohl auch der Grund seӱn, warum die ganze Orgel so gräulich verstimmt ist, daß man beӱ einem Amte aus der Kirche laufen möchte, und deshalb auch der Priester am Altare oft ganz verwirrt wird}}. Es folgten mehrere Reparaturen, aber um 1882 beschloss die &amp;#039;&amp;#039;Gemeindevorstehung&amp;#039;&amp;#039;, […] {{&amp;quot;|eine neue Orgel mit 14 Register mit einer neuen Empore, um günstigen Platz für die Orgel, und für die Kirche neue Sitze zu gewinnen, zu bauen}} und den Orgelbauer Matthäus [[Mauracher (Orgelbauer)|Mauracher]] I. damit zu betrauen. Dieses Instrument war Ende Oktober 1882 fertig gestellt. 1917 mussten dessen Zinnpfeifen für die Rüstungsindustrie abgeliefert werden, die später durch Zinkpfeifen ersetzt wurden; 1974 erhielt die Orgel von [[Friedrich Mertel jun.]] einen neuen Spieltisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roman Schmeißner 1982&amp;quot;&amp;gt;Roman Schmeißner: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit. Pädagogische Akademie des Bundes in Salzburg 1982, S. 51–54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das uneinheitlich und entstellt wirkende Instrument wurde 2003 mit einer Spende durch Paul und Maria Werhahn von [[Orgelbau Felsberg]] durch ein neues ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Disposition seit 2003 ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=2| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Hohlflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Viola da Gamba|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Octav || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Spitzfléte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Quint || 3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Superoctav || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Mixtur IV–V || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=2| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nebenwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Rohrfléte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Sesquialter || {{Bruch|2|2|3}}′ + {{Bruch|1|3|5}}′&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit Vorabzug Quint&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Waldfléte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Siffléte || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Dulcian || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=2| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. ||  |Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Oktavbass || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Bourdon || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. || Zink || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. ||  Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Neuhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Strobl am Wolfgangsee&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Christliche Kunststätten Österreichs.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 215). St. Peter, Salzburg 1992.&lt;br /&gt;
* [[Roman Schmeißner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit [[Pädagogische Hochschule Salzburg|Pädagogische Akademie des Bundes in Salzburg]], 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarrkirche St. Sigismund (Strobl)|St.Sigismund in Strobl}}&lt;br /&gt;
* [https://orgelbau-felsberg.ch/ Felsberg Orgelbau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.719156|EW=13.48274|type=landmark|region=AT-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4390068-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strobl Pfarrkirche}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--kirchlich--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sigismund-von-Burgund-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Erzdiözese Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Thalgau]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--örtlich--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strobl|Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--baulich--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Strobl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schmeissnerro</name></author>
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