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	<title>Pfarrkirche Stillfried - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T20:25:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Stillfried&amp;diff=2718895&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;W. Edlmeier: wl</title>
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		<updated>2025-12-12T06:35:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stillfried - Kirche (1).JPG|mini|Kath. Pfarrkirche hl. Georg in Stillfried]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Stillfried&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Patrozinium]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Georg (Heiliger)|hl. Georg]]&amp;#039;&amp;#039;) in der [[niederösterreich]]ischen Marktgemeinde [[Angern an der March]] ist eine ehemalige [[Wehrkirche]] mit [[mittelalter]]lichem Kern. Die Pfarre [[Stillfried]] gehört zum [[Liste der Pfarren im Dekanat Gänserndorf|Dekanat Gänserndorf]] im [[Vikariat Unter dem Manhartsberg]] der [[Erzdiözese Wien]]. Die Kirche steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|6244|WD-Item=Q2318490|Angern an der March|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Pfarrei|Pfarre]] Stillfried besteht seit der Zeit um 1045. Von 1325 bis 1788 war sie der [[Kartause Mauerbach]] [[Inkorporation (Kirche)|inkorporiert]]. Die Kirche wird 1241 erstmals urkundlich genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die weithin sichtbare, ehemalige Wehrkirche seht hochgelegen im Bereich einer [[frühmittelalter]]lichen Befestigungsanlage und ist von einem weiträumigen [[Friedhof]] mit [[Ringmauer]] umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Äußeres&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche ist im Baukern [[mittelalter]]lich. Der vorgestellte, gedrungene [[Kirchturm|Westturm]] stammt aus der zweiten Hälfte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts; das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]], der [[Chor (Architektur)|Chor]] und eine im Süden gelegene [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] aus der ersten Hälfte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. 1669/1670 erfolgte eine [[Barock]]isierung, wobei der Turm um ein [[Klangarkade|Schallgeschoß]] mit [[Rundbogenfenster]]n und [[Pyramidenhelm]] erweitert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An das langgestreckte Langhaus mit hochliegenden, barocken [[Lünette (Bildende Kunst)|Lunettenfenstern]] schließt ein wenig eingezogener, [[polygon]]aler Chor mit barocken Rundbogenfenstern an. Im Süden liegen [[Sakristei]] und Kapelle und daran anschließend barocke, ebenerdige Anbauten mit Vorhalle und niedrigen [[Strebepfeiler]]n. Die Anbauten im Norden des Langhauses und im Chorbereich stammen aus jüngerer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche ist von einer wehrhaften Ringmauer mit [[Schießscharte]]n umgeben. Diese stammt aus dem 16./17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und ist nach Süden hin durch ein Portal geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Inneres&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|hier|Innenraum der Kirche}}&lt;br /&gt;
Das [[Joch (Architektur)|vierjochige]] Langhaus trägt über einem reich [[Verkröpfung|verkröpften]] [[Gesims]] [[Tonnengewölbe]] mit [[Stichkappe]]n über [[Gurtbogen|Gurtbögen]] auf kräftigen Wandpfeilern. Die dreiteilige, geschwungene [[Orgelempore]] hat eine Holzbrüstung und [[Bandlwerk]]dekor. Sie wurde in der ersten Hälfte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts angefertigt. Der Triumphbogen ist rundbogig. Der etwas schmälere, leicht erhöhte, einjochige Chor mit [[Fünfachtelschluss]] hat ein Tonnengewölbe mit Stichkappen und ein umlaufendes profiliertes Gesims. Im Süden liegt die Sakristei mit Kreuzrippengewölbe und Rosettenschlussstein sowie eine zweiteilige, [[Gotik|gotische]] [[Sedilien#Gotische Sessionsnischen|Sessionsnische]] aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Chorraum schließt eine Marienkapelle an, die ehemalige Herrschaftskapelle, welche ursprünglich mit der westlich davon gelegenen Sakristei einen zweijochigen Raum bildete, der nachträglich durch eine Mauer unterteilt wurde. Die Kapelle hat über den gotischen Kreuzrippen auf Konsolen schweren [[Laubwerk]]stuck vom Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und in den Gewölbezwickeln Freskomedaillons mit Szenen aus dem Marienleben, auf denen der Tempelgang Mariens, eine Darstellung im Tempel sowie die Verkündigung und Vermählung, gerahmt mit [[Putto|Puttenköpfen]], abgebildet sind. Die Felder wurden im ersten Viertel des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit Bandlwerkstuck angereichert. Neben reichem Stuckdekor mit Putten ist zum Langhaus hin eine stuckierte, von Putten gehaltene Wappenkartusche vom Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zu sehen. Ein [[Rokoko]]grabstein an der Wand ist mit „1775“ bezeichnet; gegenüber ein Grabstein mit Kreuzigungsrelief mit „1717“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erdgeschoß des Turms verfügt über ein schweres Kreuzbandgewölbe auf [[Konsole (Bauwesen)|Konsolen]] aus der zweiten Hälfte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und ein profiliertes, gotisches Südportal. In der Vorhalle gibt es einen mit „1304“ bezeichneten Priestergrabstein, einen mit „1627“ bezeichneten Wappengrabstein und [[Inschrift|Bauinschriften]] von 1669.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Der [[Hochaltar]] aus dem dritten Viertel des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ist ein niedriger Säulenaltar mit [[Altarblatt]] &amp;#039;&amp;#039;hl. Martin&amp;#039;&amp;#039;, Seitenfiguren der [[Apostel]] [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]], dem [[Auge der Vorsehung|Auge Gottes]] im [[Altarauszug|Auszug]] und einem von adorierenden Engeln flankierten [[Tabernakel]]. Der barocke [[Seitenaltar]] in der Marienkapelle ist ein reicher Säulenaltar aus dem ersten Viertel des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Er hat in einer zentralen Muschelnische eine Herz-Jesu-Figur aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, Seitenfiguren der Hll. Josef und Joachim sowie im Auszug eine von einem Baldachin bekrönte und von Putten gerahmte Heilig-Geist-Taube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die barocke [[Kanzel]] stammt aus dem Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Ihr Korb ruht auf [[Toskanische Ordnung|toskanischen Säulen]]. In Bildfeldern zwischen den Säulen sind Ölbilder der [[Heilige Familie|Hl. Familie]] und der Hll. Martin und Sebastian zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche verfügt außerdem über barocke Figuren der Hll. Barbara, Katharina, Rochus und Sebastian aus der ersten Hälfte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Vor dem [[neobarock]]en [[Heiliges Grab (Nachbildung)|Heilig-Grab-Altar]] vom Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts befindet sich ein barockes Bild der [[Schutzmantelmadonna]] aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Zur weiteren Ausstattung zählen Kreuzwegbilder aus der ersten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, ein romanischer [[Taufstein]] vom Ende des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit einer barocken Erlöserfigur aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, ein Ölbild aus der ersten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit Darstellungen der Grablegung Christi (Kopie nach [[Tizian]]), barocke Kirchenbänke sowie ein barocker Sakristeischrank aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] der Kirche mit sieben Registern wurde 1909 von [[Franz Capek]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;DEHIO Niederösterreich nördlich der Donau&amp;#039;&amp;#039;. Berger, Wien 2010, ISBN 978-3-85028-395-3, S. 1126f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|St. Georg (Stillfried)}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|Wissenssammlungen/Sakralbauten/Pfarrkirchen%20in%20Niederösterreich/Stillfried|Pfarrkirche Stillfried}}&lt;br /&gt;
* [http://burgenkunde.at/niederoesterreich/noe_stillfried/noe_stillfried.htm Wehrkirche von Stillfried] auf Burgenkunde.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.41387|EW=16.83793|type=landmark|region=AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Georgskirche|Stillfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Erzdiözese Wien|Stillfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Gänserndorf|Stillfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Niederösterreich|Stillfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angern an der March]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;W. Edlmeier</name></author>
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