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	<title>Pfarrkirche Steuerberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Steuerberg 1a Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus N-Ansicht 17072007 7031.jpg|mini|Pfarrkirche Steuerberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Steuerberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist den Heiligen [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] geweiht. Eine Kirche in [[Steuerberg]] wurde erstmals 1131 als Filiale von [[Pfarrkirche Zammelsberg|Zammelsberg]] erwähnt. Erst im 18. Jahrhundert wurde Steuerberg eine eigenständige Pfarre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Gotteshaus war ursprünglich eine um 1300 errichtete [[Romanik|romanische]] [[Chorturmkirche]]. Im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts gestaltete man den Bau zur [[Wandpfeilerkirche]] um und baute an den Turm einen breiteren Chor an. Unter dem Chor befindet sich die ehemalige [[Beinhaus|Beinkammer]], die von einer achteckigen Mittelsäule gestützt wird.&lt;br /&gt;
Der Turm mit großen spitzbogigen Schallöffnungen wird von einem schlanken Pyramidenspitz bekrönt. Alle Dächer der Kirche sind mit [[Natursteinplatte|Steinplatten]] gedeckt.&lt;br /&gt;
Das Langhaus ist breiter als der Chor, das Vordach wird von polygonalen gotischen Steinpfeilern getragen. Das mit 1490 bezeichnete Westportal mit reliefierten [[Kielbogen|Eselsrückenabschluss]] und Schulterbogen wird von [[Rundstab|Rundstäben]] profiliert. Daneben befindet sich ein gotisches Weihwasserbecken. &lt;br /&gt;
Die Wandmalereien an der Westfassade mit den Darstellungen des [[Dormitio (Kunst)|Marientodes]], der Kreuzigung sowie der Opfer von [[Kain]] und [[Abel (Bibel)|Abel]] stammen aus dem ersten Drittel des 16. Jahrhunderts. An der Nordseite des Langhauses ist eine römerzeitliche Grabinschrift für die Einheimischen Catron und Sincoria eingemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Langhaus erhebt sich ein Netzrippengewölbe. Das romanische Turmquadrat ist [[Gewölbe#Kreuzgratgewölbe|kreuzgratgewölbt]] und öffnet sich zum Langhaus hin mit einem romanischen Rundbogen mit [[Kämpfer (Architektur)|Kämpfern]]. Der ehemals romanische östliche Bogen wurde in der [[Gotik]] zu einem Spitzbogen verändert. Im dreijochigen Chor mit Dreiachtelschluss ruht ein Netzrippengewölbe mit einem [[Schlussstein|Rosettenschlussstein]] auf Konsolen. An zwei Konsolen sind [[Tartsche]]n angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Turmquadrat führt eine mit Eisenstäben beschlagene Tür in die kreuzgratgewölbte gotische [[Sakristei]]. Die gotischen Fenster in Chor und Langhaus wurden zum Teil verändert, ein romanisches Fenster im Chorquadrat wurde zugemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wandmalereireste im Turmquadrat mit den Darstellungen des Throns [[Salomo]]ns, des Traums [[Nabu-kudurri-usur II.|Nebukadnezars]], der [[Verkündigung des Herrn|Verkündigung]] sowie einer törichten und einer [[Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen|klugen Jungfrau]] stammen vom Anfang des 14. Jahrhunderts. Die ganzfigurigen Darstellungen der Heiligen [[Georg (Heiliger)|Georg]] und [[Eustachius]] sowie die halbfigurigen Heiligen in den Dreipässen im Langhausgewölbe entstanden Ende des 15. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Der Hochaltar aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts füllt den Chor in ganzer Breite und Höhe aus. Der [[Rokoko]]altar mit geschwungener Säulenarchitektur trägt in der Mitte die Kirchenpatrone, seitlich die Heiligen [[Oswald (Northumbria)|Oswald]] (?) und [[Florian von Lorch|Florian]] sowie über den [[Opfergang]]sportalen die Bauernheiligen [[Notburga von Rattenberg|Notburga]] und [[Isidor von Madrid|Isidor]]. Am Altaraufsatz ist die [[Krönung Mariens]] und am [[Tabernakel]] das [[Abendmahl Jesu|letzte Abendmahl]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der linke Seitenaltar vom Anfang des 18. Jahrhunderts birgt eine um 1500 entstandene spätgotische Madonna mit erneuerten Krone und Zepter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rechte Seitenaltar aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zeigt den heiligen [[Stephanus]] und seitlich die Figuren des [[Johannes (Evangelist)|Evangelisten Johannes]] und des heiligen [[Josef von Nazaret|Josef]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Triumphbogen hängt ein [[Kruzifix]] des 18. Jahrhunderts. Der polygonale spätgotische [[Taufstein]] neben dem Emporenaufgang wurde mit einem modernen Deckel versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die um 1520 entstandene [[Kreuzigungsgruppe]] mit expressiven Figuren ist vermutlich ein steirisches Werk mit niederbayrischem Einfluss und stammt ursprünglich aus der [[Filialkirche St. Leonhard im Bade|Kirche Benesirnitz]]. Dagegen wird das um 1520 gefertigte Steuerberger [[Fastentuch]] im [[Diözesanmuseum Klagenfurt]] aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur weiteren Ausstattung der Kirche zählen ein Gemälde der [[Heilige Familie|Heiligen Familie]] vom Ende des 18. Jahrhunderts im originalen Rahmen und das [[Renaissance]]-[[Epitaph]] des Pflegers zu Steuerberg Cyrill Tupitz († 1571).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 913 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/47/14.31|EW=14/06/53.55/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steuerberg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Steuerberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peter-und-Paul-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wandpfeilerkirche in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Feldkirchen|Steuerberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
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