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	<title>Pfarrkirche St. Gandolf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_St._Gandolf&amp;diff=2750555&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-04T18:27:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Kirche&lt;br /&gt;
|Name          = Pfarrkirche St. Gandolf&lt;br /&gt;
|Bild          =[[Datei:Glanegg St. Gandolf Pfarrhof und Pfarrkirche hl. Gandolf 16082015 1432.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad   = 46/42/31.59&lt;br /&gt;
|Längengrad    = 14/12/04.96&lt;br /&gt;
|Region        = AT-2&lt;br /&gt;
|Konfession    = römisch-katholisch&lt;br /&gt;
|Patron        = hl. Gandolf&lt;br /&gt;
|Weihejahr     = &lt;br /&gt;
|Weihemonat    = &lt;br /&gt;
|Weihetag      = &lt;br /&gt;
|Rang          = Pfarrkirche&lt;br /&gt;
|Bezeichnung   = &lt;br /&gt;
|Diözese      =  Gurk&lt;br /&gt;
|Diakon        = &lt;br /&gt;
|Pfarrgemeinde = St. Gandolf&lt;br /&gt;
|Anschrift     = St. Gandolf 1&lt;br /&gt;
9555 Glanegg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Gandolf Innenansicht.jpg|mini|hochkant|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Glanegg St. Gandolf.jpg|mini|hochkant|Fresko:Anbetung der Könige]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Gandolf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirche in der Ortschaft St. Gandolf  der Gemeinde [[Glanegg]] in [[Kärnten]]. Sie steht weithin sichtbar auf einem Hügel. Zwischen 1060 und 1076 wurde eine Kirche durch ein Tauschgeschäft mit dem Bistum Salzburg von den [[Eppensteiner]]n erworben und 1136 erstmals urkundlich erwähnt. Die vollen Pfarrrechte erhielt St. Gandolf zwischen 1285 und 1293. Heute gehört sie zum [[Dekanat]] [[Feldkirchen in Kärnten|Feldkirchen]] in der [[Diözese Gurk-Klagenfurt|Diözese Gurk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Das heutige von einer Friedhofsmauer umgebene Gotteshaus im [[Gotik|gotischen Stil]] ist ein Bau des 14. Jahrhunderts, der im zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts verändert wurde. Nördlich des stark eingezogenen [[polygon]]alen [[Chor (Architektur)|Chores]] aus dem 14. Jahrhundert ist die [[Sakristei]] angebaut. Die Dächer der Kirche wurden 1995 mit Lärchenschindeln gedeckt. Der weit vorspringende Turm mit spitzbogigen Schallöffnungen und Spitzgiebelhelm steht an der südlichen Hälfte der Westfassade. Nördlich davon befindet sich eine offene Vorlaube mit angehobenen Bodenniveau. Neben dem Eingang ist eine Skulptur [[Schmerzensmann|Christi in der Trauer]] aus der Mitte des 18. Jahrhunderts aufgestellt. Das profilierte schmale Westportal ist wohl in den Bogen des 14. Jahrhunderts eingepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren teilen zwei polygonale Stützen mit [[Basis (Architektur)|Basen]] und [[Kapitell]]en das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] in zwei [[Kirchenschiff|Schiffe]] und drei [[Joch (Architektur)|Joche]]. Das [[Kreuzrippengewölbe]] des 15. Jahrhunderts endet in [[Dienst (Architektur)|Wanddiensten]] und über dem spitzbogigen abgefasten [[Chorbogen|Triumphbogen]] in einer [[Konsole (Bauwesen)|Konsole]]. Die Lage der Flachdecke des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ist im östlichen Teil der Nord- und Südwand an den vorspringenden Kanten erkennbar. Die hölzerne Westempore ist nur über den Turm zugänglich. Das Netzrippengewölbe im zweijochigen Chor mit [[Fünfachtelschluss]] ruht in den beiden Jochen auf Konsolen und im Chorschluss auf Runddiensten mit Basen und Kapitellen. An der Chornordseite führt ein rundbogig abgefastes Portal mit eisenbeschlagener Tür in die [[Tonnengewölbe|tonnengewölbte]] Sakristei. Die [[Sakramentshaus|Sakramentsnische]] aus dem zweiten Viertel des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ist am profilierten [[Kielbogen]] mit [[Krabbe (Kunstgeschichte)|Krabben]] verziert. Von den drei zweibahnigen [[Maßwerk]]fenstern im Chorschluss ist das mittlere vermauert, und die anderen erfuhren in späterer Zeit Veränderungen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
St. Gandolf Portal.jpg|Figur des Schmerzensmannes neben dem Portal&lt;br /&gt;
St. Gandolf Sakramentsnische.jpg|Gotische Sakramentsnische&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandmalereien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St.Gandolf Fresko.jpg|mini|hochkant|Teilansicht der Fresken mit Flucht der hl. Familie]]&lt;br /&gt;
Die 1937/1939 wieder freigelegten [[Fresko|Fresken]] an der Nordseite des Langhauses und an Teilen des Triumphbogens malte um 1400 die [[Villacher Schule|Villacher Werkstatt]] des [[Friedrich von Villach|Meisters Friedrich]] mit Beteiligung seines Sohnes [[Johannes von Laibach]]. In der oberen Reihe sind der Zug und die Anbetung der [[Heilige Drei Könige|heiligen Drei Könige]] sowie der Drachenkampf des heiligen [[Georg (Heiliger)|Georg]] dargestellt. Unten sind der [[Kindermord in Bethlehem|Bethlehemitische Kindermord]], die [[Flucht nach Ägypten]], die Geburt Christi, Christus vor [[Pontius Pilatus|Pilatus]], die Geißelung und die vielfigurige [[Jesus von Nazaret#Kreuzigung|Kreuzigung Jesu]]. Die Szenen wurden durch einen späteren Altareinbau teilweise fragmentiert. Die Wandmalereien mit sechs Apostelfiguren an der Südwand des Chores entstanden um 1430. Das Fresko an der rechten Triumphbogenwand entstand 1499 und wurde 1999 aufgedeckt. Dargestellt ist eine [[Marienbildnis|Madonna]] mit Strahlenglorie, flankiert von den Heiligen [[Andreas (Apostel)|Andreas]] und [[Katharina von Alexandrien|Katharina]]. Zu Füßen der Madonna kniet eine Stifterfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Gandolf Hochaltar.JPG|mini|hochkant|Der Hochaltar]]&lt;br /&gt;
Der [[Hochaltar]], ein [[Ädikula]]-Altar aus dem [[Rokoko]], wurde 1767 [[Fassung (Bemalung)|gefasst]] und füllt den Chor in Höhe und Breite aus. Das Mittelbild zeigt den heiligen [[Gandolf]], seitlich stehen die Statuen der Heiligen [[Johannes Nepomuk]] und wohl [[Franz von Sales]] sowie über den [[Opfergang]]sportalen die Heiligen [[Oswald (Northumbria)|Oswald]] und [[Donatus von Münstereifel|Donatus]]. Im Aufsatzbild ist die [[Trinität|Heilige Dreifaltigkeit]] dargestellt. Das reliefgeschnitzte [[Antependium]] mit Jesus als gutem Hirten ist mit [[Blattwerk|Laub-]] und [[Bandelwerk|Bandlwerk]] geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der linke Seitenaltar von 1743 wurde wegen der aufgedeckten Fresken abgetragen. Heute ist nur mehr das geschnitzte [[Antependium]] mit der Darstellung einer [[Pietà]] erhalten. Den rechten Seitenaltar mit vorschwingender Architektur und gedrehten Laubrankensäulen fertigte 1752 Franz Anton Zeisler. Der Altar trägt eine Statue des hl. [[Johannes Nepomuk]], im Aufsatz eine Figur des hl. [[Martin von Tours|Martin]]. Die 1739 entstandene [[Kanzel]] mit Schalldeckel ist am Kanzelkorb mit den vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] bemalt. Die um 1680 gefertigte [[Orgel]] besitzt Flügel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Außen ist [[Verkündigung des Herrn|Maria Verkündigung]] und innen König [[David]] und die heilige [[Cäcilia von Rom|Cäcilia]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur weiteren Ausstattung der Kirche zählen Gemälde einer [[Dornenkrone|Dornenkrönung]] und des heiligen [[Karl Borromäus]] aus dem 18. Jahrhundert, die Figuren einer Pietà sowie der Heiligen [[Florian von Lorch|Florian]] und Gandolf aus dem 18. Jahrhundert, ein um 1500 gefertigter [[Taufstein]] mit [[Tartsche]]n sowie zwei Leuchterengel vom Anfang des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
St. Gandolf Seitenaltar.jpg|Rechter Seitenaltar&lt;br /&gt;
St. Gandolf Kanzel.jpg|Die Kanzel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 723 ff.&lt;br /&gt;
* Gottfried Biedermann und Karin Leitner: &amp;#039;&amp;#039;Gotik in Kärnten – Mit Fotos von Wim van der Kallen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Carinthia, Klagenfurt 2001, ISBN 3-85378-521-2, S. 170 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarrkirche Sankt Gandolf, Glanegg}}&lt;br /&gt;
* https://www.kath-kirche-kaernten.at/stgandolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Glanegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk|Sankt Gandolf, Glanegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gandolfkirche|Sankt Gandolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Feldkirchen|Sankt Gandolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Wandmalerei|Glanegg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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